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Kurz bevor der Tag beginnt, ist die Nacht am dunkelsten Ein packender Roman über Verlust, Identität und einen unmöglichen Neuanfang

Aus der Reihe Ultraviolett Roman
1

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

04.06.2026

Verlag

Ultraviolett Verlag

Seitenzahl

164

Maße (L/B/H)

18,5/12,2/1,4 cm

Gewicht

180 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96887-042-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

04.06.2026

Verlag

Ultraviolett Verlag

Seitenzahl

164

Maße (L/B/H)

18,5/12,2/1,4 cm

Gewicht

180 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96887-042-7

Herstelleradresse

Eckhaus Verlag
Buttelstedter Straße 25
99427 Weimar
DE

Email: post@eckhaus-verlag.de

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Außergewöhnlich, tiefgründig und spannend! Der absolute Ausnahme-Thriller

Silke - Buchgespür - am 05.06.2026

Bewertungsnummer: 3158655

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Kann man sich in eine Romanfigur verlieben? Und ist das moralisch vertretbar, wenn diese auch noch Auftragsmörderin ist? Wäre Marie der Funke Wahrheit, den Wolf-Ingo Härtl zu diesem Thriller veranlasst hätte, ich könnte für nichts garantieren . Diese Frau ist unglaublich interessant mit ihrer Mischung aus Kälte, Härte und Zynismus und ihrer so weichen, verletzten Seele. Ich lasse jetzt erst einmal alles außen vor und beginne mit Marie, der Protagonistin, der ich über 160 Seiten mein Herz geschenkt habe. Man begegnet beim Lesen vielen Figuren, aber diese hier ist der absolute Wahnsinn. Selten habe ich das Innenleben einer Figur so differenziert erlesen können, ihren Schmerz fühlen, ihr Abgestumpftsein und ihren Wunsch nach Gefühllosigkeit. Ihr Ringen nach Leere wird nach und nach durchbrochen, als sie von ihrem Mentor den Auftrag erhält, Vincent zu töten. Ob sie will oder nicht, entwickelt sie für ihn Gefühle, die weit über sexuelles Verlangen hinausgehen. Ich kann kaum glauben, dass man allein mit Worten, ohne die Mimik und Gestik dieser Figur zu sehen, ihre Veränderung und ihre langsam keimenden Gefühle so deutlich spüren kann. Das ist eine Meisterleistung. Auch der tiefliegende psychologische Grund, warum Marie so ist, wird in einer Intensität geschildert, dass es eigentlich gar keine andere Folge geben kann als ihre seelische Kälte. Wolf-Ingos Sprache ist dabei so klug wie flüssig, so intelligent wie einfühlsam. Es gelingt ihm, seine zynische, sarkastische und kalte Protagonistin dennoch weich und verletzlich erscheinen zu lassen. Wie auch immer das geht. Mich fasziniert das unwahrscheinlich. Brillieren können darüber hinaus auch die Nebenfiguren durch die Vielschichtigkeit ihrer Charaktere. Eine stumpfe Unterteilung in Gut und Böse gibt es hier nicht. Stattdessen wird differenziert, tief in Handlungsweisen und Gefühle eingetaucht, sodass sich die Figuren schlichtweg von selbst erklären. Extrem klug durchdacht hat Wolf Ingo auch den Aufbau seines Thrillers. Wir lernen Marie durch ihre eigenen Gedanken und durch die Beobachtungen ihres Mentors Henri Junot kennen, der sie in einem pariser Straßencafé beobachtet und schließlich rekrutiert. Ihre Vergangenheit, die sie so abgebrüht werden ließ, dass sie zur Auftragsmörderin taugt, erfahren wir Leser in einem Hotelzimmer in Bayern, in dem Sie Teile ihrer Vergangenheit reflektiert und Vincent erzählt. In Form von Rückblicken auf ihre Kennenlernen mit Henri in Paris, ihre Zeit in Rio de Janeiro und am Kurilensee setzt sich Stück für Stück ein Bild zusammen. Ein ausgeklügeltes System, das mich als Leserin nicht innehalten ließ, bis ich sämtliche Puzzleteile zusammensetzen konnte und, ohne es zu merken, an einem Riss am Ende des Thrillers ankam. Ein Ende, das mich die Luft anhalten ließ und zu Tränen gerührt hat. Mehr wird nicht verraten. Für mich gehört dieser Thriller zu den besten Büchern, die ich seit langer Zeit gelesen habe.

Außergewöhnlich, tiefgründig und spannend! Der absolute Ausnahme-Thriller

Silke - Buchgespür - am 05.06.2026
Bewertungsnummer: 3158655
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Kann man sich in eine Romanfigur verlieben? Und ist das moralisch vertretbar, wenn diese auch noch Auftragsmörderin ist? Wäre Marie der Funke Wahrheit, den Wolf-Ingo Härtl zu diesem Thriller veranlasst hätte, ich könnte für nichts garantieren . Diese Frau ist unglaublich interessant mit ihrer Mischung aus Kälte, Härte und Zynismus und ihrer so weichen, verletzten Seele. Ich lasse jetzt erst einmal alles außen vor und beginne mit Marie, der Protagonistin, der ich über 160 Seiten mein Herz geschenkt habe. Man begegnet beim Lesen vielen Figuren, aber diese hier ist der absolute Wahnsinn. Selten habe ich das Innenleben einer Figur so differenziert erlesen können, ihren Schmerz fühlen, ihr Abgestumpftsein und ihren Wunsch nach Gefühllosigkeit. Ihr Ringen nach Leere wird nach und nach durchbrochen, als sie von ihrem Mentor den Auftrag erhält, Vincent zu töten. Ob sie will oder nicht, entwickelt sie für ihn Gefühle, die weit über sexuelles Verlangen hinausgehen. Ich kann kaum glauben, dass man allein mit Worten, ohne die Mimik und Gestik dieser Figur zu sehen, ihre Veränderung und ihre langsam keimenden Gefühle so deutlich spüren kann. Das ist eine Meisterleistung. Auch der tiefliegende psychologische Grund, warum Marie so ist, wird in einer Intensität geschildert, dass es eigentlich gar keine andere Folge geben kann als ihre seelische Kälte. Wolf-Ingos Sprache ist dabei so klug wie flüssig, so intelligent wie einfühlsam. Es gelingt ihm, seine zynische, sarkastische und kalte Protagonistin dennoch weich und verletzlich erscheinen zu lassen. Wie auch immer das geht. Mich fasziniert das unwahrscheinlich. Brillieren können darüber hinaus auch die Nebenfiguren durch die Vielschichtigkeit ihrer Charaktere. Eine stumpfe Unterteilung in Gut und Böse gibt es hier nicht. Stattdessen wird differenziert, tief in Handlungsweisen und Gefühle eingetaucht, sodass sich die Figuren schlichtweg von selbst erklären. Extrem klug durchdacht hat Wolf Ingo auch den Aufbau seines Thrillers. Wir lernen Marie durch ihre eigenen Gedanken und durch die Beobachtungen ihres Mentors Henri Junot kennen, der sie in einem pariser Straßencafé beobachtet und schließlich rekrutiert. Ihre Vergangenheit, die sie so abgebrüht werden ließ, dass sie zur Auftragsmörderin taugt, erfahren wir Leser in einem Hotelzimmer in Bayern, in dem Sie Teile ihrer Vergangenheit reflektiert und Vincent erzählt. In Form von Rückblicken auf ihre Kennenlernen mit Henri in Paris, ihre Zeit in Rio de Janeiro und am Kurilensee setzt sich Stück für Stück ein Bild zusammen. Ein ausgeklügeltes System, das mich als Leserin nicht innehalten ließ, bis ich sämtliche Puzzleteile zusammensetzen konnte und, ohne es zu merken, an einem Riss am Ende des Thrillers ankam. Ein Ende, das mich die Luft anhalten ließ und zu Tränen gerührt hat. Mehr wird nicht verraten. Für mich gehört dieser Thriller zu den besten Büchern, die ich seit langer Zeit gelesen habe.

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Kurz bevor der Tag beginnt, ist die Nacht am dunkelsten

von Wolf-Ingo Härtl

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