Im tiefen Westen von Irland kämpft eine Gemeinschaft ums Überleben - und eine junge Frau muss dafür sterben.In einer kalten Nacht verschwindet im irischen Dorf Ardnakelty eine junge Frau: Rachel Holohan stand kurz vor der Hochzeit mit dem Sohn des lokalen Großgrundbesitzers, nun treibt sie leblos im Fluss. Alles weist auf einen Selbstmord hin. Die eng verbundene Gemeinschaft zeigt sich erschüttert. Ex-Cop Cal Hooper hat hier Freunde, denen er Loyalität schuldet. Seine Verlobte Lena und sein Ziehtochter Trey wollten nie etwas mit Ardnakelty zu tun haben - doch als uralte Fehden aufflammen, geraten sie selbst in die Schusslinie.Sprachlich, psychologisch und atmosphärisch herausragend: ein Hörbuch über Gemeinschaft und menschliche Abgründe, verknüpft mit einem spannenden Todesfall.Gekürt zu einem der meisterwarteten Bücher 2026 von der New York Times.Niemand verbindet so gekonnt Literatur mit Spannung wie Tana French.Das literarische Highlight 2026.Wolfgang Wagner ist mit seiner tiefen und sonoren Stimme ein Experte für spannungsreiche Stoffe. Er hat er bereits Der Sucher und Feuerjagd eindringlich zu Gehör gebracht.
Kundinnen und Kunden meinen
4.1/5.0
Nele33
4/5
25.09.2026
Hörbuch-Download (MP3)
mehr Drama als Thriller
"Wie ein Fluss in der Nacht" von Tana French ist der dritte Band um den pensionierten Cop Cal Hooper, der in dem irischen Dorf Ardnakelty mittlerweile Fuß fassen konnte. Eingelesen wurde das Hörbuch von Wolfgang Wagner.
Rachel Holohan, eine junge Frau verschwindet kurz vor ihrer Hochzeit. Sie ist nach einem Besuch Lena, der Verlobten von Cal plötzlich für niemanden mehr erreichbar. Schnell versammeln sich die Dörfler und organisieren die Suche nach Rachel. Schlussendlich wird ihre Leiche gefunden. Schon wird gemutmaßt und es gibt einige Verdächtige, auch Eugene ihr Verlobter und Sohn von Tommy, der quasi das Dorf regiert, gelangt in den Fokus der Bewohner.
Tana French hat mit dem dritten Band für mich keinen Thriller, sondern eher ein Gesellschaftsdrama geschrieben, welches jedoch durch die Tiefe der Beschreibungen einiges an Spannung bietet. Besonders die Machtstrukturen im Dorf, die sich im Laufe der Zeit sehr geändert haben und wieder auf dem Weg einer neuen Veränderung zu sein scheinen, haben mich beeindruckt. Die Story ist nicht schnell heruntergeschrieben, sondern
hat einige Wendungen und bietet einen ausführlichen Blick auf das kleine Dorf Ardnakelty. Cal als Protagonist gefällt mir nach wie vor sehr gut und auf einen Folgeband freue ich mich schon jetzt.
Wolfgang Wagner als Sprecher verleiht dem Hörbuch durch seine Intonation eine schöne Tiefe.
Eine Empfehlung für Krimi und Drama Liebhaber.
flower
5/5
25.09.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
schöner dritter Teil
Mit "Wie ein Fluss in der Nacht" legt Tana French den dritten Band um den ehemaligen Polizisten Cal vor. Ein kleines irisches Dorf ist das Setting und der Tod ereilt eine junge Frau. Es scheint sich um einen Selbstmord zu handeln, aber bald gibt es Ungereimtheiten und die Dorfbewohner hüten das ein oder andere Geheimnis.
Der Plot ist kein gängiger Who-dunit-Krimi sondern beschäftigt sich eher mit den Befindlichkeiten in einer dörflichen Gemeinschaft. Die engen Verflechtungen, die teilweise über Generationen entstandenen Animositäten, das Geltungsbedürfnis einzelner, die Willfährigkeit anderer, all dies wird auf geschickte Art und Weise von der Autorin verwoben. Dabei besticht der Roman wieder durch seine erzählerischen Qulitäten und seine fein nuancierten Charaktere.
Die Spannungskurve wird sehr subtil aufgebaut und am Ende konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Ich bin ein Fan von Tana French.
Antje Wree
aus Heidesee
5/5
21.09.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Die Geschichte um Ardnakelty geht weiter
Ich habe schon darauf gewartet und nun ist die 3. Fortsetzung der Romanreihe um das irische Örtchen Ardnakelty schon draußen und leider bereits gelesen.
Die Beschreibungen der Örtlichkeiten sind so gut gelungen, dass man oberflächlich betrachtet, keine kriminelle Energie vermuten würde.
Aber auch in diesem Band geht es um ganz große Sachen, um nichts weniger als den Fortbestand von Ardnakelty, wie die meisten Einwohner es lieben und ich denke auch, die Leser dieser Romanreihe.
Tana French hat auch mit dem 3. Buch die Serie erfolgreich fortgesetzt.
Diese Geschichte beginnt mit einer toten jungen Frau. Es wird nicht endgültig geklärt, wie sie zu Tode kam und das spaltet die Dorfgemeinschaft extrem. Die eine Seite, die aufklären möchte und vor allem ihren Ort so lieben wie er ist, besteht aus Cal und Mart und Lena und Trey und vielen anderen.
Aber der Großgrundbesitzer Tommy Moynihan hat auch seine Anhänger und ihm schwebt ganz was Großes für den Ort vor, ohne Rücksicht auf die Befindlichkeiten der Einwohner. Was hat er mit der toten Rachel zu tun. Sein Sohn wollte sie heiraten.
Tana French versteht es phantastisch, die Charaktere der einzelnen Protagonisten und Nebendarsteller heraus zu arbeiten, so dass sich ein komplexes Bild der verschiedenen Menschen ergibt.
Für die Beziehung von Cal und Lena ist diese Geschichte eine echte Bewährung. Der Leser darf gespannt sein, wie sich diese Beziehung gestaltet.
Ich hoffe, die Geschichte geht weiter. Ich bin gespannt.
Bewertung
5/5
20.09.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein ruhiger Krimi
Das es auch ruhige Krimis gibt, mag vielleicht ein wenig erstaunen, da wir in der Krimilandschaft meistens anderes gewohnt sind. Tana French konzentriert sich in ihrem Roman auf die Dorfgemeinschaft, und das durchaus auch mit teilweise witzigen Episoden. Wir lernen nicht nur die Dorfbewohner und ihre Gewohnheiten kennen, sondern auch die Landschaft Irlands, was mir sehr gut gefallen hat. Dieser Krimi entwickelt sich entsprechend langsam, darauf sollte man vorbereitet sein. Die Charaktere werden gut beschrieben und der Schreibstil ist sehr gut zu lesen und sehr angenehm. Ein Mädchen im Teenageralter verschwindet und natürlich wird Cal, ein ehemaliger Polizist, der eigentlich seinen Ruhestand in dem kleinen Dorf verbringen möchte, mit involviert. Tana French Fans werden hier nicht enttäuscht werden. Wer einen toll geschriebenen, angenehmen Roman lesen möchte, wird von diesem Buch ebenfalls nicht enttäuscht sein.
Elke
aus Vaihingen an der Enz
5/5
20.09.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Spannungsliteratur, wie sie sein sollte
Es gibt in der Spannungsliteratur wenige Reihen die bleiben, aber Tana Frenchs Ardnakelty-Trilogie ist ohne Zweifel eine davon.
„Der Sucher“, „Feuerjagd“ und nun der abschließende Band „Wie ein Fluss in der Nacht“. Die irische Autorin Tana French nimmt uns mit in das fiktive Bauerndorf Ardnakelty im spärlich besiedelten Westen Irland und gewährt uns einen melancholischen Blick auf dessen ländliche Gemeinschaft, deren Leben geprägt ist von der oft leidvollen Historie Irlands, von Erinnerungen und gewachsenen Traditionen, aber auch von Zusammenhalt. Veränderungen werden mit Misstrauen beobachtet, insbesondere dann, wenn sich kein Sinn darin erkennen lässt und sie Unruhe ins Dorf bringen.
Dort hat sich Cal Hooper, Ex-Cop aus Chicago und begnadeter Handwerker, vor 5 Jahren ein heruntergekommenes Cottage gekauft, renoviert und sich so auch den Respekt der Einheimischen verdient. Er kümmert sich um Trey, ehemals das wilde Kind vom Berg, aber mittlerweile recht gut integriert, und ist mittlerweile mit Lena, einer Einheimischen, die sich am liebsten aus allem raushält, so quasi verlobt. Und dann ist da noch Mart, Schafbauer, graue Eminenz, Strippenzieher und direkter Nachbar Cals, der diesen so nach und nach in den inneren Kreis des Dorfs einführt. Soweit die Personen, die am stärksten in den jeweiligen Handlungen aller drei Bände hervorstechen.
Und ja, natürlich gibt es auch in „Wie ein Fluss in der Nacht“ einen Todesfall (nicht zu vergessen: am Ende noch einen zweiten, der mir die Tränen in die Augen getrieben hat), der die Ereignisse in Gang setzt und um dessen Aufklärung herum die Autorin diese ganz spezielle Dynamik des Dorfs und seiner Bewohner aufbaut, beobachtet und schildert. Aber dieser Tod ist eigentlich eher nebensächlich, French geht es vielmehr um den Blick ins Innere, in die Seelen der Menschen, was diese ganz besondere, melancholische Atmosphäre schafft, die über der Handlung dieses Romans liegt und Ardnakelty zum eigentlichen Hauptdarsteller macht.
Der Abschied von Ardnakelty fällt mir sehr, sehr schwer, denn selten hat mich in all den Jahrzehnten, seit denen ich lese, ein Buch so beeindruckt zurückgelassen. „Wie ein Fluss in der Nacht“ ist eine Perle der Spannungsliteratur, ein Hochkaräter, ein absolutes Highlight, das ich uneingeschränkt empfehle. Nehmt euch Zeit dafür und genießt es!
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.