Produktbild: Der Geschmack der Sehnsucht
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Der Geschmack der Sehnsucht Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.02.2014

Verlag

Kunstmann, A

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

19,7/13/1,9 cm

Gewicht

238 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Mãn

Übersetzt von

Andrea Alvermann + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

2710004464460

Beschreibung

Rezension

"Ein Roman, auf den man sich mit allen Sinnen einlassen kann. (...) Leise, fast vorsichtig ist der Roman geschrieben, als wolle er dem Leser Zeit geben, sich mit der fremden Küche, der fremden Kultur vertraut zu machen. Was mühelos gelingt. Dabei erzählt er, fast beiläufig, auch von der Brutalität eines Krieges." Christine Westermann und Andreas Wallentin, WDR5 Bücher
"Die Bilder und Beobachtungen der Autorin sind sehr klein und fein, dabei sprachlich gestochen scharf. Dahinter schimmert viel Tiefe und Gefühl durch, genauso wie in ihren Figuren (...)" Birgit Koß, Deutschlandradio Kultur
"Kim Thúy (...) zeigt, sicherlich beruhend auf ihren eignen Erfahrungen, die Chance, die das Exil bietet, sich in der neuen Gesellschaft einzuleben, und was es heißt, sich mutig zu öffnen, um an ein Leben zu glauben, in dem die Sehnsucht ihren Platz und auch ihre Erfüllung finden kann. Damit ist ihr ein weiterer berührender Roman gelungen." Birgit Koß, Deutschlandradio Kultur
"Diesem Roman wohnt ein feiner Zauber inne, den man nicht in Worte fassen sollte. Am Ende der Geschichte bleibt man fast betäubt zurück, hat ein bisschen Mühe, sich in seinem eigenen Leben zurechtzufinden, das einem plötzlich viel zu laut vorkommt." Christine Westermann, WDR 2
"Vor Jahren bin ich einige Male in Vietnam gewesen, sowohl im Süden als auch im Norden, und als ich nun in dieses schmale Buch eintauchte, wähnte ich mir sofort wieder vor Ort. Das liegt an Kim Thúys Erzählkunst. Sie schreibt schnörkellos, sachlich, konzentriert sich auf Wesentliches." Hans Durrer, buchkritik.at
"Anmutig und aufwandlos erschafft Kim Thúy mit ihren Texten ein Reich aus Blicken, Berührungen und Gerüchen, ein Reich, in dem die Körperlichkeit überaus stark präsent ist." Ingrid Mylo, Hessischer Rundfunk
"Manchmal denkt man, alle Liebesgeschichten der Welt seien bereits erzählt. Diese ist ganz neu. Zart, traurig und schön. Auch die deutsche Übersetzung bezaubert mit der Leichtigkeit und berückenden Poesie dieses Textes." Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur
"Thúy ist eine literarische Stimme, die Zeugnis ablegt vom Leben in Vietnams Krieg und Frieden, von Flucht und Ankunft im Exil in vielen, nur ihr bekannten Details, eine Informantin der vietnamesischen Diaspora. 'Die meisten Vietnamesen schauen ja nicht zurück', sagt Kim Thúy. Sie hat es, kunstvoll, getan." Angelika Nguyen, Der Freitag
"In diesem kraftvollen Buch, in dem jedes Rezept eine Geschichte von Liebe und Erinnerung erzählt, verschmilzt die Gastronomin,die Kim Thúy in einem ihrer Leben war, mit der wunderbar klugen Erzählerin, die sie geworden ist." Livres hebdo
"Kim Thúy verzaubert ihre Leser mit einer wunderbaren Mischung aus Nostalgie und Leichtigkeit, Freiheitsstreben und lebendiger Erinnerung." Lire

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.02.2014

Verlag

Kunstmann, A

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

19,7/13/1,9 cm

Gewicht

238 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Mãn

Übersetzt von

  • Andrea Alvermann
  • Brigitte Grosse

Sprache

Deutsch

EAN

2710004464460

Herstelleradresse

Kunstmann
Zweigstr. 10Rgb
80336 München
DE
info@kunstmann.de

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Ein wunderschönes, kleines Buch...

I. Schneider aus Mannheim am 10.08.2017

Bewertungsnummer: 942737

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein wunderschönes, kleines Buch voller Emotionen, leckerer Gerichte, bei denen man sich fast schon einbildet, man kann ihren Duft riechen. Sehr hübsch gestaltet!

Ein wunderschönes, kleines Buch...

I. Schneider aus Mannheim am 10.08.2017
Bewertungsnummer: 942737
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein wunderschönes, kleines Buch voller Emotionen, leckerer Gerichte, bei denen man sich fast schon einbildet, man kann ihren Duft riechen. Sehr hübsch gestaltet!

Eine Ode an die Heimat

sommerlese am 23.02.2016

Bewertungsnummer: 908589

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die junge Mãn ist ein Opfer des Bürgerkrieges zwischen Nord- und Südvietnam. Sie wird von ihrer eigenen Mutter weitergegeben, bis schließlich ihre "dritte" Mutter, eine Lehrerin, ihr ein liebevolles Zuhause gibt und eine innige Beziehung aufbaut. Bei ihr lernt Mãn die vietnamesische Kultur kennen und wird auch mit ihrer Küche vertraut gemacht. Um Mãns Sicherheit willen, arrangiert ihre Mutter eine Ehe mit einem älteren Mann, der nach Kanada ausgewandert ist. Er betreibt in Quebec eine kleine Suppenküche. Dort kocht sie und lernt ihre neue Heimat nur durch eine Verkaufsluke kennen. Erinnerungen an Vietnam und an Erlebnisse verbindet Mãn immer mit Geschmackserlebnissen und kocht nun alte Rezepte nach und wird durch das Probieren mit Gewürzen und Zutaten aus der Heimat bald zu einer kleinen Berühmtheit in Bezug auf ihre Kochkunst. Auch lernt sie in der offenen und herzlichen Julie eine wahre Freundin kennen. Durch diese Freundschaft gelingt es Mãn sich zu öffnen und Selbstvertrauen zu entwickeln. Sie baut ihr Restaurant erfolgreich weiter aus. Schließlich schreibt sie ein Buch, reist, trifft andere Köche und schließlich auch Luc. Plötzlich entdeckt sie Gefühle, die aus der Liebe zwischen zwei Menschen heraus entstehen. Ganz anders als in ihrer arrangierten Ehe, aus der sie inzwischen zwei Kinder hat Die Sprache klingt ein wenig poetisch, aber auch sehr klar. Kurze Kapitel reihen sich fragmentartig aneinander. Im Geschriebenen verschwimmen die Grenzen zwischen Erinnerung und gegenwärtigem Erleben schließlich zu einem Ganzen. Sprachbeispiele und Gedichte bzw. Liedertexte fließen in die Erzählung mit ein und machen sie erst komplett. Politische Aspekte laufen im Hintergrund ab. Die Situation in Vietnam wird so hingenommen und man arrangiert sich, indem man auswandert, heiratet oder in ein Gefangenenlager geht. Die Protagonistin Mãn zeigt die typische Mentalität von Vietnamesen. Sie ist duldsam, arbeitsam und bescheiden. Gefühle werden nicht beschrieben oder gezeigt, selbst wenn sie lacht, hält sie die Hand vor ihren Mund. Alle Emotionen und ihre ganze Sinnlichkeit steckt in ihren Gerichten und kommt schließlich in ihrem Buch zum Ausdruck. " Der Geschmack der Sehnsucht". Dieses Buch entführt in eine fremde Welt mit den Gerichten, Gewürzen und Zutaten der vietnamesischen Küche. Sie zeigt die Freuden im Exil genauso wie die Sehnsucht nach der Heimat. Ein berührendes leises Leseerlebnis der besonderen Art!

Eine Ode an die Heimat

sommerlese am 23.02.2016
Bewertungsnummer: 908589
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die junge Mãn ist ein Opfer des Bürgerkrieges zwischen Nord- und Südvietnam. Sie wird von ihrer eigenen Mutter weitergegeben, bis schließlich ihre "dritte" Mutter, eine Lehrerin, ihr ein liebevolles Zuhause gibt und eine innige Beziehung aufbaut. Bei ihr lernt Mãn die vietnamesische Kultur kennen und wird auch mit ihrer Küche vertraut gemacht. Um Mãns Sicherheit willen, arrangiert ihre Mutter eine Ehe mit einem älteren Mann, der nach Kanada ausgewandert ist. Er betreibt in Quebec eine kleine Suppenküche. Dort kocht sie und lernt ihre neue Heimat nur durch eine Verkaufsluke kennen. Erinnerungen an Vietnam und an Erlebnisse verbindet Mãn immer mit Geschmackserlebnissen und kocht nun alte Rezepte nach und wird durch das Probieren mit Gewürzen und Zutaten aus der Heimat bald zu einer kleinen Berühmtheit in Bezug auf ihre Kochkunst. Auch lernt sie in der offenen und herzlichen Julie eine wahre Freundin kennen. Durch diese Freundschaft gelingt es Mãn sich zu öffnen und Selbstvertrauen zu entwickeln. Sie baut ihr Restaurant erfolgreich weiter aus. Schließlich schreibt sie ein Buch, reist, trifft andere Köche und schließlich auch Luc. Plötzlich entdeckt sie Gefühle, die aus der Liebe zwischen zwei Menschen heraus entstehen. Ganz anders als in ihrer arrangierten Ehe, aus der sie inzwischen zwei Kinder hat Die Sprache klingt ein wenig poetisch, aber auch sehr klar. Kurze Kapitel reihen sich fragmentartig aneinander. Im Geschriebenen verschwimmen die Grenzen zwischen Erinnerung und gegenwärtigem Erleben schließlich zu einem Ganzen. Sprachbeispiele und Gedichte bzw. Liedertexte fließen in die Erzählung mit ein und machen sie erst komplett. Politische Aspekte laufen im Hintergrund ab. Die Situation in Vietnam wird so hingenommen und man arrangiert sich, indem man auswandert, heiratet oder in ein Gefangenenlager geht. Die Protagonistin Mãn zeigt die typische Mentalität von Vietnamesen. Sie ist duldsam, arbeitsam und bescheiden. Gefühle werden nicht beschrieben oder gezeigt, selbst wenn sie lacht, hält sie die Hand vor ihren Mund. Alle Emotionen und ihre ganze Sinnlichkeit steckt in ihren Gerichten und kommt schließlich in ihrem Buch zum Ausdruck. " Der Geschmack der Sehnsucht". Dieses Buch entführt in eine fremde Welt mit den Gerichten, Gewürzen und Zutaten der vietnamesischen Küche. Sie zeigt die Freuden im Exil genauso wie die Sehnsucht nach der Heimat. Ein berührendes leises Leseerlebnis der besonderen Art!

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Der Geschmack der Sehnsucht

von Kim Thúy

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