Eine große Liebe über fünf Jahrzehnte, geprägt von Sehnsucht, Schuld und dem Schmerz des Verlusts Lily und ihr Freund erleben die erste große Liebe und sind überzeugt, dass sie ewig halten wird. Sie genießen ihre Jugend in einem kleinen Ort an der Ostküste: Wochenenden am Strand und wilde Partys. Doch ein tragisches Ereignis in einer Partynacht zerstört das Leben mehrerer Menschen, woran auch ihre Beziehung zerbricht. Lily findet Halt und ein neues Glück in ihrer zweiten großen Liebe. Ihr Ehemann, der Ornithologe Marshall, wird der ruhende Pol in ihrem Leben. Doch die Erinnerung an ihre Jugendliebe lässt Lily nie ganz los. Über Jahrzehnte hinweg kreuzen sich ihre Wege immer wieder, bis zu einer weiteren schicksalhaften Nacht. Zerrissen zwischen Loyalität und Leidenschaft, zermürbt von Schuldgefühlen, muss Lily eine Entscheidung treffen. Sandrine Mittelstädt liest diese schmerzhafte Liebesgeschichte mit großer Empathie.
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Konnte mich leider nicht überzeugen
Leseprinzessin59 am 18.06.2026
Bewertungsnummer: 3171477
Bewertet: Hörbuch-Download
Meine Bewertung bezieht sich auf das Hörbuch "Die Gesetze von Liebe und Logik" von Debra Curtis, erschienen bei Hörbuch Hamburg, gelesen von Sandrine Mittelstaedt.
Das Cover zu "Die Gesetze von liebe und Logik" hat mir schon beim ersten Blick gut gefallen und auch der Klappentext war genau in meinem Beuteschema. Dazu kamen die ersten sehr positiven Rezensionen, so dass ich das Buch unbedingt lesen wollte.
Lilly wächst mit ihrer Schwester Jane in einem streng katholischen Haushalt auf. Trotz der christlichen Erziehung feiert Lilly gerne wilde Partys und lernt dort ihre große Liebe kennen. Leider zerbricht diese an einem tragischen Ereignis. Mit ihrem zweiten Mann, einem Ornithologen, ist sie zwar glücklich, aber sie kann ihre erste große Liebe nicht vergessen und wird ihn auch später wiedertreffen.
Solche Geschichten über mehrere Jahrzehnte und über Generationen gefallen mir in der Regel sehr.
Bei diesem Hörbuch von Debra Curtis habe ich mich allerdings sehr schwer getan. Der, teils abgehackte, Schreibstil hat meinen Hörgenuss stark beeinflusst und eine Sympathie für die handelnden Personen wollte sich nicht einstellen
Berührend und fesselnd
Magdalena aus Köln am 14.06.2026
Bewertungsnummer: 3167549
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Die Gesetze von Liebe und Logik von Debra Curtis ist ein wunderschöner Liebesroman über eine große von Sehnsucht und Verlust geprägte Liebe.
1960er Jahre in Portsmouth, Rhode Island: Familie Webb lebt in einem Haus auf dem Gelände eines Jungeninternats, in dem Mr. Webb als Lehrer angestellt ist. Seine Frau kümmert sich um die beiden Töchter Lily und Jane. Die Familie ist katholisch, Mrs. Webb ist Feministin, sehr gebildet und belesen, ihr Wissen über Literatur und ihre Sicht auf die Welt gibt sie tagtäglich an ihre Töchter weiter.
Sie stirbt 1973, als die Mädchen 11 und 13 sind. Kurze Zeit später lernt Lily „den Jungen“ kennen und lieben. Auch er wächst mutterlos auf. Der Junge ist ein Footballstar, er kann sich sein Wunschcollege aussuchen, die Zukunft als Profi scheint vorgezeichnet.
1977 machen Lily und der Junge ihren Schulabschluss, und es passiert etwas, das alle ihre Zukunftspläne über den Haufen wirft.
Lily geht aufs College und lernt den fünfzehn Jahre älteren Ornithologie-Professor Marshall kennen. Er stammt aus der New Yorker Upper Class, seine Mutter ist Anhängerin der Republikaner, Feminismus liegt ihr fern. Ein katholisches Mädchen aus der Mittelschicht hätte sie sich nicht als Schwiegertochter ausgesucht. Doch Marshall hält zu Lily, die beiden heiraten und ziehen gemeinsam nach New York.
Lily und Jane sehen sich regelmäßig. Jane ist wunderschön und ein Mathegenie, doch sie driftet immer mehr ab in ein Leben voller Depressionen, Alkohol und Drogen. Den frühen Verlust der Mutter hat sie nie verwunden.
Wir begleiten die beiden Schwestern und den Jungen bis zum Jahr 2007, in dem sich die Nacht, die alles verändert hat, zum 30. Mal jährt.
Ein Buch, das ich nicht vergessen werde, denn Lilys Schicksal hat mich tief berührt. Ihr Leben lang wird sie von Schuldgefühlen gequält. Ihre Liebe zu Marshall ist nicht mit der zu dem Jungen vergleichbar.
Nachdem sie den Jungen fünfzehn Jahre nach der schicksalhaften Nacht wiedersieht, ist sie zerrissen zwischen der Loyalität zu Marshall und der magischen Anziehungskraft, die der Junge nach wie vor auf sie ausübt.
Immer wieder fragt sie sich, was gewesen wäre, wenn sie an jenem Abend nicht zu der Party gegangen wäre. Die große Frage ihres Lebens lautet: Was wäre wenn?
Das Buch enthält Zitate und Hinweise auf bedeutende literarische Werke, die Lily mit ihrer Mutter und mit dem Jungen liest. Beim Rudern lesen sich die beiden aus Moby Dick vor und diskutieren über die gelesenen Passagen, Stichwort Schrumpfköpfe :-;
Es hat mir gut gefallen, dass in dem Buch nicht über die katholische Religion gehetzt wird. Lily und ihre Mutter verehren die Mutter Gottes, Franz von Assisi und Katharina von Siena und beten regelmäßig. Sie wenden sich mit ihren Fragen an Pater Thomas und andere Mönche des benachbarten Klosters.
Manche Gespräche mit Wissenschaftlern waren mir zu philosophisch und intellektuell, man merkt, dass die Autorin Professorin für Anthropologie ist. Diese wenigen Passagen haben meiner Begeisterung jedoch keinen Abbruch getan.
Ich liebe dieses Buch und stimme der Rezension aus Kirkus zu: „Zum Nachdenken anregend, hoffnungslos romantisch, mit einer Prise Tragik – genau die Art von Roman, in der man sich verlieren kann.“
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