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Sie kam aus Mariupol Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik 2017 und dem August-Graf-von-Platen-Preis 2017

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2017

Abbildungen

mit 7 schwarzweissen Fotos

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

21,1/13,2/3,1 cm

Gewicht

445 g

Auflage

9. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004507693

Beschreibung

Rezension

Ein großer und wichtiger Text über das Vergessen. (…) Seinen Höhepunkt hat dieses hochspannende, glänzend geschriebene, den Rahmen einer Suche nach den eigenen Wurzeln weit überschreitende Buch in den Passagen, die das Leben der vierköpfigen Familie in den ersten zehn Jahren nach Kriegsende beschreiben. ("literaturkritik.de")
Natascha Wodin hat ein großartiges Buch gegen das Schweigen verfasst. Das ist lebendige, anschauliche, fragende, verzweifelte, rührende Geschichtsschreibung. Auch Trauerarbeit natürlich. Ein ergreifendes Buch, das persönlich gehaltene Dokument einer Spurensuche. ("Bayern 2")
Die Geschichte der Recherche selbst liest sich wie ein spannendes Abenteuer. Lakonisch, klar, nüchtern und vollkommen unpathetisch führt Natascha Wodin den Leser durch die Verästelungen ihrer Familienforschung. Sie macht keine großen Worte. Sie lässt die Dinge für sich selbst sprechen. Eine kühle Sprödigkeit, mit der Wodin jede Emotionalität zügelt, wird als Markenzeichen dieses außerordentlichen Prosa-Werks erkennbar. ("RBB Kulturradio")
Weil Wodin sich Raum nimmt für Momente, die schräg stehen zu allen historischen Ereignissen, die sonderbar wirken, weil Menschen selbst in den schrecklichsten Situationen manchmal etwas Schönes tun und erst diese Ungereimtheit ein tieferes Verständnis vermittelt, wie es ihnen ergangen sein muss, weil die Schriftstellerin diese Möglichkeit der Literatur voll ausschöpft, ist ihr ein großes Buch gelungen. ("LiteraturSPIEGEL")
Wodins Recherche ähnelt einem Thriller. Die ungeheure Spannung, die sich darin von der ersten bis zur letzten Zeile aufbaut, bringt einen innerlich zum Beben. Mit einer Sprachkraft, die häufig den Atem raubt, saugt die Autorin den Leser in die düstere Geschichte ihrer zerstörten Familie hinein. Die beklemmenden Bilder ihrer suggestiven Prosa sind einzigartig. ("Freie Presse")
Eine ganz unwahrscheinliche Entdeckungsreise (…) Immer erreicht Natascha Wodin eine große sprachliche Dichte.' ("taz")
So vieles ist bekannt über das schreckliche 20. Jahrhundert, über die Vernichtung der Juden, die Gräuel der Kriege, über Verrat, der Familien zerriss. Und es sind die Bücher von Imre Kertész und Primo Levi, von Daniil Granin und Anatoli Rybakow, Jürgen Fuchs und Erich Loest, die halfen, einzelne Kapitel nicht nur faktisch zu begreifen, sondern auch emotional zu verstehen. Nun kann man ein weiteres in diese Bibliothek einreihen. Natascha Wodin wirft einen Lichtstrahl auf das Leid ihrer Mutter und erhellt das Schicksal Hunderttausender. ("Frankfurter Rundschau")
Die Dimension der Zwangsarbeiterlager in Deutschland (…) diese Geschichte bringt Natascha Wodin uns nahe, ohne uns geschichtlich belehren zu wollen, (…) und das ist am Ende in jeder Hinsicht, auch in einer intellektuell-historischen, wirklich ergreifend. (…) das kann man als Resümee auch noch unter vielen anderen Verdiensten dieses Buches festhalten, dass es ein Licht auf etwas wirft, von dem wir viel zu wenig wissen. ("3Sat "Kulturzeit"")
Familiengeschichte als Jahrhundertpanorama: (...) ein außerordentliches Werk. ("Der Tagesspiegel")
Eine dramatischer kaum vorstellbare Familiengeschichte in Zeiten von Revolution, Hunger, Weltkrieg, Bürgerkrieg und Gulag. (...) Natascha Wodin könnte gelingen, was den Historikern nicht zu gelingen scheint: die Geschichte der Zwangsarbeiter und Kriegsgefangenen im Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit zu verankern. ("Deutschlandfunk")

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Gut

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Erscheinungsdatum

17.02.2017

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mit 7 schwarzweissen Fotos

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

21,1/13,2/3,1 cm

Gewicht

445 g

Auflage

9. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004507693

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
Deutschland
Email: info@rowohlt.de
Url: www.rowohlt.de
Telephone: +49 40 72720
Fax: +49 40 7272342

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Ein tolles Buch in einer schwierigen Zeit

Stephan Haux aus Speyer am 19.08.2024

Bewertungsnummer: 2271380

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

mit diesem Buch hat Natascha Wodin einen beeindruckenden Roman über einen jungen Ukrainerin aus der Hafenstadt Mariupol geschrieben und deren Leben in ihrer neuen Heimat in Berlin. Das Buch ist an allen Stellen spannend zu lesen und die Autorin nimmt einen durch die vielfachen Höhen und Tiefen ihrer Protagonistin in der Spreemetropole mit, nicht ohne immer wieder spannende Retrospektiven der Protagonistin auf ihrer Heimat zu verschweigen.

Ein tolles Buch in einer schwierigen Zeit

Stephan Haux aus Speyer am 19.08.2024
Bewertungsnummer: 2271380
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

mit diesem Buch hat Natascha Wodin einen beeindruckenden Roman über einen jungen Ukrainerin aus der Hafenstadt Mariupol geschrieben und deren Leben in ihrer neuen Heimat in Berlin. Das Buch ist an allen Stellen spannend zu lesen und die Autorin nimmt einen durch die vielfachen Höhen und Tiefen ihrer Protagonistin in der Spreemetropole mit, nicht ohne immer wieder spannende Retrospektiven der Protagonistin auf ihrer Heimat zu verschweigen.

Ein wunderbares und v. a. sehr wichtiges Buch

Bewertung am 03.09.2023

Bewertungsnummer: 2014013

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Schriftstellerin auf der Spurensuche, v. a. ihrer Mutter aus der Ukraine. Zuerst wird (etwas zu ausführlich?) der Stammbaum mit seinen ganz besonderen Ästen und Wurzeln ausgerollt. Danach wird das Leben der früh verheirateten Mutter und ihres Mannes als Fremdarbeiterpaar im Krieg unter unmenschlichen Verhältnissen in Nazideutschland (eine weitgehend vergessene Situation!) geschildert. Schliesslich werden die frühen Nachkriegsjahre zusammen mit ihren zwei Töchtern literarisch sehr gut ausgeführt – bis zum traurigen Suizid der Mutter.

Ein wunderbares und v. a. sehr wichtiges Buch

Bewertung am 03.09.2023
Bewertungsnummer: 2014013
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Schriftstellerin auf der Spurensuche, v. a. ihrer Mutter aus der Ukraine. Zuerst wird (etwas zu ausführlich?) der Stammbaum mit seinen ganz besonderen Ästen und Wurzeln ausgerollt. Danach wird das Leben der früh verheirateten Mutter und ihres Mannes als Fremdarbeiterpaar im Krieg unter unmenschlichen Verhältnissen in Nazideutschland (eine weitgehend vergessene Situation!) geschildert. Schliesslich werden die frühen Nachkriegsjahre zusammen mit ihren zwei Töchtern literarisch sehr gut ausgeführt – bis zum traurigen Suizid der Mutter.

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Andreea Haug

OSIANDER Wangen

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3/5

Natascha Wodin dokumentiert in...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Natascha Wodin dokumentiert in ihrem Buch die Suche nach ihrer Mutter, die sich das Leben nahm als die Autorin elf Jahre alt war. Das Schicksal der nach Deutschland deportierten "Ostarbeiter" im 20. Jahrhundert ist sehr präsent.
  • Andreea Haug
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Natascha Wodin dokumentiert in...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Natascha Wodin dokumentiert in ihrem Buch die Suche nach ihrer Mutter, die sich das Leben nahm als die Autorin elf Jahre alt war. Das Schicksal der nach Deutschland deportierten "Ostarbeiter" im 20. Jahrhundert ist sehr präsent.

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