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Schuld Stories

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

16056

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.03.2013

Verlag

Piper

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

15,5/9,5/2,2 cm

Gewicht

148 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710004535467

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Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

16056

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.03.2013

Verlag

Piper

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

15,5/9,5/2,2 cm

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Deutsch

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2710004535467

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Gute Kurzgeschichtensammlung mit vielen guten Geschichten

Bewertung am 10.04.2026

Bewertungsnummer: 3104848

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ferdinand von Schirach beweist mit seinem zweiten Buch Schuld ein mal mehr, dass er ein erstklassiger Autor ist. Die Kapitel sind ganz unterschiedlich lang und unterscheiden sich auch qualitativ, wobei jedoch keine Geschichte schlecht ist. Besonders gut bzw. harte Geschichten sind die Kapitel Volksfest und Kinder, aber auch die besonders kurze Geschichte Anatomie ist sehr stark. Wer kurze und überwiegend gute kriminalistische Geschichten mag, der kommt mit Schuld auf seine Kosten.

Gute Kurzgeschichtensammlung mit vielen guten Geschichten

Bewertung am 10.04.2026
Bewertungsnummer: 3104848
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ferdinand von Schirach beweist mit seinem zweiten Buch Schuld ein mal mehr, dass er ein erstklassiger Autor ist. Die Kapitel sind ganz unterschiedlich lang und unterscheiden sich auch qualitativ, wobei jedoch keine Geschichte schlecht ist. Besonders gut bzw. harte Geschichten sind die Kapitel Volksfest und Kinder, aber auch die besonders kurze Geschichte Anatomie ist sehr stark. Wer kurze und überwiegend gute kriminalistische Geschichten mag, der kommt mit Schuld auf seine Kosten.

Zwischen Recht und Gerechtigkeit

Lukas (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 30.03.2026

Bewertungsnummer: 3094424

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ferdinand von Schirachs Schuld ist ein eindringliches und zugleich verstörendes Werk, das lange nach dem Lesen nachhallt. In kurzen, präzise erzählten Geschichten gewährt Schirach Einblicke in reale Kriminalfälle – nüchtern, unaufgeregt und sprachlich auf das Wesentliche reduziert. Gerade diese Klarheit macht die Lektüre so intensiv. Schirach gelingt es, mit wenigen Worten ganze menschliche Abgründe sichtbar zu machen. Seine Sprache ist direkt und sachlich, fast schon kühl – und genau darin liegt ihre Wirkung. Er verzichtet bewusst auf moralische Wertungen und überlässt es den Leserinnen und Lesern, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Das ist nicht immer leicht auszuhalten, denn die geschilderten Fälle sind oft verstörend und werfen unbequeme Fragen auf. Im Zentrum steht dabei immer wieder die Frage nach Schuld: Wer ist wirklich schuldig? Und kann Schuld überhaupt eindeutig bestimmt werden? Schirach zeigt eindrucksvoll, dass Recht und Gerechtigkeit nicht zwangsläufig dasselbe sind. Die juristische Wahrheit ist oft klar – die menschliche hingegen bleibt komplex und vielschichtig. Schuld ist keine leichte Kost, aber genau darin liegt seine Stärke. Das Buch fesselt durch seine schonungslose Ehrlichkeit und die fast beiläufige Art, mit der existenzielle Fragen verhandelt werden. Man liest es schnell, vielleicht sogar in einem Zug – und merkt erst danach, wie tief es eigentlich geht. Für mich ist Ferdinand von Schirach einer der beeindruckendsten Autoren unserer Zeit – sowohl sprachlich als auch in seiner Haltung gegenüber den Menschen, über die er schreibt.

Zwischen Recht und Gerechtigkeit

Lukas (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 30.03.2026
Bewertungsnummer: 3094424
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ferdinand von Schirachs Schuld ist ein eindringliches und zugleich verstörendes Werk, das lange nach dem Lesen nachhallt. In kurzen, präzise erzählten Geschichten gewährt Schirach Einblicke in reale Kriminalfälle – nüchtern, unaufgeregt und sprachlich auf das Wesentliche reduziert. Gerade diese Klarheit macht die Lektüre so intensiv. Schirach gelingt es, mit wenigen Worten ganze menschliche Abgründe sichtbar zu machen. Seine Sprache ist direkt und sachlich, fast schon kühl – und genau darin liegt ihre Wirkung. Er verzichtet bewusst auf moralische Wertungen und überlässt es den Leserinnen und Lesern, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Das ist nicht immer leicht auszuhalten, denn die geschilderten Fälle sind oft verstörend und werfen unbequeme Fragen auf. Im Zentrum steht dabei immer wieder die Frage nach Schuld: Wer ist wirklich schuldig? Und kann Schuld überhaupt eindeutig bestimmt werden? Schirach zeigt eindrucksvoll, dass Recht und Gerechtigkeit nicht zwangsläufig dasselbe sind. Die juristische Wahrheit ist oft klar – die menschliche hingegen bleibt komplex und vielschichtig. Schuld ist keine leichte Kost, aber genau darin liegt seine Stärke. Das Buch fesselt durch seine schonungslose Ehrlichkeit und die fast beiläufige Art, mit der existenzielle Fragen verhandelt werden. Man liest es schnell, vielleicht sogar in einem Zug – und merkt erst danach, wie tief es eigentlich geht. Für mich ist Ferdinand von Schirach einer der beeindruckendsten Autoren unserer Zeit – sowohl sprachlich als auch in seiner Haltung gegenüber den Menschen, über die er schreibt.

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