Der Prätorianer
Er mordet meisterhaft. Er kennt keine Gnade. Er ist ... | Packender Scandi-Crime meets Serienkiller-Thriller – die Bestseller-Sensation aus Dänemark
Dieser Killer hat seinen Opfern ein ganz besonderes Schicksal zugedacht ...In einer kalten Novembernacht wird in Kopenhagen eine grausam zugerichtete Leiche gefunden. Kriminalkommissarin Sara Levin und ihrem Partner Janus West bietet sich ein besonders skurriles Bild: Der Körper des jungen Mannes ist mit Eiskristallen bedeckt und auf jedem Augenlid liegt eine antike Goldmünze. Der Tatort selbst wirkt wie ein Mausoleum, dicke Kerzen erhellen die Szenerie, die sorgsam mit altertümlichen Gegenständen dekoriert wurde. Schnell stellt sich heraus, dass der Täter eine Vorliebe für die römische Antike zu haben scheint. Um die Ermittlungen voranzutreiben, muss Sara tief in die düstere Vergangenheit ihrer Familie eintauchen und sich schließlich ihren dunkelsten Dämonen stellen ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
RaFee
5/5
27.08.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Düster, brutal, ein toller Serienstart
Mit "Der Prätorianer" startet Tobias Bukkehave in eine neue Thrillerserie rund um das Ermittlerduo Sara Levin und Janus West, die Unterstützung bekommen von Saras etwas schrulligem Bruder Adam. Dieser ist als Profiler auf Serientäter spezialisiert und fachlich eine optimale Ergänzung. Menschlich allerdings ist er nach meiner Meinung etwas speziell und auch Sara hatte lange keinen Kontakt, nachdem ihr Vater wegen Mordes ins Gefängnis kam und die Geschwister dazu eine unterschiedliche Meinung haben.
Als klar wird, dass ein neuer Mörder nicht nur von der Antike besessen ist, sondern noch lange mit seinem Werk nicht fertig ist, müssen alle gut zusammen arbeiten. Was für Sara besonders bitter wird, auch ihr Vater wird in die Ermittlungen einbezogen, zu dem sie eigentlich keinen Kontakt mehr möchte. Sie muss sich nicht nur mit dem Serienmörder, sondern auch mit ihrer düsteren Vergangenheit auseinandersetzen.
Die Stimmung des eisigen Covers zieht sich im Inneren fort, nicht nur wegen der gefrorenen Leiche oder der kalten Jahreszeit in der wir uns befinden, auch die Stimmung zwischen den einzelnen Charaktere ist teils eisig. Dennoch klappt die Zusammenarbeit perfekt, wenn es darauf ankommt. Die Charaktere sind von Tobias Bukkehave vielschichtig angelegt und es brodelt teils in deren Innerem, welches wir dank der unterschiedlichen Erzählperspektiven begleiten dürfen. Die Morde und deren Opfer werden nicht gerade zimperlich präsentiert, was einem eine Gänsehaut beim Lesen beschert, aber vielleicht nicht jedem in der Brutalität gefallen könnte. Die Spannung baut sich recht zügig auf und hält auch bis zum Ende an. Bei manch einer Entscheidung hatte man bereits im Vorfeld ein ungutes Gefühl, aber zum Schluss hin wurde ich doch überrascht und freue mich nun schon auf den nächsten Teil und ein Wiedersehen mit dem unfreiwilligen Ermittler-Trio.
Ich habe "Der Prätorianer" als Hörbuch gehört und wurde von der ruhigen und melodisch gut pointierten Stimme von Oliver Siebeck von Anfang an gefesselt. Wenn der nächste Teil ebenfalls von ihm eingelesen wird, werde ich mich wohl erneut für das Hörbuch entscheiden.
Bewertung
5/5
10.08.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Spannender Serienmord Krimi!
Der Klappentext des Buches hat mich sofort angesprochen und ich bin froh, das Buch gelesen zu haben.
Es ist das erste Mal, dass Kriminalkommissarin Sara Levin als Ermittlungsleiterin zusammen mit ihrem Partner Janus West ermittelt. Ein junger Mann wird tot aufgefunden. Er liegt schwer entstellt mit einem Laken auf dem Gesicht und zwei Goldmünzen auf den Augen aufgebahrt in einem Raum. Viele Kerzen brennen und römische Artefakte stehen auf einem Tisch, wie auf einem Altar. Alles sieht nach einem Ritualmord aus. Saras Bruder Adam Levin wird als Profiler zum Fall hinzugezogen. Sie beginnen zu ermitteln, um welche Artefakte es sich handelt. Dann geschehen weitere Morde. Es bleibt bis zum Ende spannend, wie das alles zusammen hängt.
Einige Erklärungen über die römische Geschichte werden gebracht, was nebenbei sehr interessant zu lesen war. Der Schreibstil war spannend und unterhaltsam. Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung.
Der Sprecher des Hörbuches hatte eine angenehme Stimme. Durch die entsprechende Anpassung der Stimme konnte man gut zwischen den Charakteren unterscheiden.
Auf jeden Fall würde ich das Buch empfehlen!
Julie
aus Graz
5/5
07.08.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Düster, spannend und als Hörbuch richtig gelungen
Schon die Beschreibung von „Der Prätorianer“ hat mich neugierig gemacht. Ein grausamer Mord in Kopenhagen, rätselhafte Hinweise und eine Verbindung zur römischen Antike – das klang definitiv nach einem Thriller nach meinem Geschmack.
Und tatsächlich hat mich vor allem diese ungewöhnliche Mischung begeistert. Der Fall ist düster und teilweise ziemlich grausam, gleichzeitig steckt viel mehr dahinter als eine klassische Mörderjagd. Immer mehr Zusammenhänge kommen ans Licht und besonders spannend wird es, als auch die Vergangenheit und Familie von Ermittlerin Sara Levin eine Rolle spielen.
Sara und ihr Partner Janus West haben mir als Ermittlerduo ebenfalls gut gefallen. Beide wirken nicht wie die typischen perfekten Thriller-Ermittler, sondern bringen ihre eigenen Geschichten und Ecken und Kanten mit. Da „Der Prätorianer“ der Auftakt einer Reihe ist, bin ich sehr gespannt, wie sich die beiden in den nächsten Teilen weiterentwickeln werden.
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und möchte unbedingt auch Oliver Siebeck erwähnen. Seine Stimme passt für mich richtig gut zur Geschichte und besonders zur düsteren, kalten Atmosphäre. Er liest angenehm und schafft es, Spannung aufzubauen, ohne dabei künstlich dramatisch zu wirken. Auch über die lange Laufzeit konnte ich ihm sehr gut zuhören.
Besonders gefallen hat mir aber wirklich die Verbindung aus modernem Kriminalfall, Familiengeheimnissen und römischer Geschichte. Das hebt „Der Prätorianer“ für mich von vielen anderen Thrillern ab und hat dafür gesorgt, dass ich wissen wollte, was hinter all dem steckt.
Ein spannender und atmosphärischer Reihenauftakt mit einer ungewöhnlichen Geschichte und einem tollen Sprecher. Ich freue mich definitiv auf den nächsten Fall von Sara Levin und Janus West!
Bewertung
aus Speyer
4/5
11.08.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Hörbuchfassung besser
Wer sich in der römischen Antike nicht auskennt, wird mit Tobias Bukkehaves erstem ins Deutsche übersetzten Thriller „Der Prätorianer“ zunächst nicht viel anzufangen wissen. Alle anderen werden schon ahnen, dass es Bezüge zur Antike geben könnte.
Worum es geht, sei krimi-/thrillergerecht nur knapp umrissen: Als in einer Trafostation eine Leiche gefunden wird, die sorgsam in Szene gesetzt wurde und deren Augen mit antiken Münzen bedeckt wurden, werden Sara Levin und ihr Kollege Janus West mit den Ermittlungen betraut. Doch schon bald wird die nächste Leiche gefunden, die einem zum ersten Mord „passenden“ Ritualmord zum Opfer fiel, und ein auf Serienmorde spezialisierte Profiler wird hinzugezogen: Saras Bruder Adam. Schnell sind Bezüge zu ihrem inhaftierten Vater gefunden und die Geschwister sehen sich mit ihrer Familiengeschichte konfrontiert.
Dass Bukkehave aus der Medienwelt stammt, merkt man seiner Geschichte an: Sie erinnert in weiten Teilen an ein Drehbuch zu einem Serienauftakt. Das liegt zum einen daran, dass er seine Hörerschaft ohne großes Federlesens in die Handlung katapultiert. Seine Figuren sind ausreichend sympathisch, dass man sich mit ihnen identifizieren kann (die einen mit Sara, die anderen eher mit Adam), aber auch so kantig, dass Entwicklungspotential besteht. Da dieser Fall für beide wegen des Bezugs zu ihrem inhaftierten Vater, der Historiker ist, sehr persönlich ist, spielt ihr Privatleben eine relativ große Rolle – zugleich bietet sich damit aber auch die Gelegenheit der Anlage komplexer Gefüge und Figuren. Einen Spannungsbogen erreicht der Autor u. a. dadurch, dass er aus wechselnden Perspektiven und wegen des Eintauchens in die Familiengeschichte Rückbezügen arbeitet, sodass man wissen will, wie es im anderen Strang weitergeht. Auch am Schreibstil erkennt man die „Medienfeder“: flüssig rezipierbar, reich an Details insbesondere des Settings (Winter in Kopenhagen, das ist düster, trist, leicht „bedrohlich“), viele Bilder, die im Kopf bleiben (auch manche, die skandikrimitypisch nichts für schwache Nerven sind) und sich gut für eine Verfilmung bzw. Serie eignen würden. Darum geht für mich hier die von Oliver Siebeck atmosphärisch passend gelesene Hörbuchfassung besser auf als das Buch, in dem Längen mehr auffallen. Leider hat man das so oder doch ähnlich schon gelesen (etwas weniger Klischees und „Reißbrettdialoge“ hätten mir besser gefallen), da Bukkehave aber auch in der Hinsicht ein „typischer Medienvertreter“ ist, lässt er ein paar Fragen unbeantwortet, sodass man auf weitere Bände gespannt ist (Ob es dann auch wieder die Bezüge zur Antike gibt? Die machten für mich nämlich den Reiz aus …). Bei mir verfängt das, weshalb der psychologisch spannende Thriller „Der Prätorianer“ 3,5 Sterne bekommt, bei denen ich lange schwankte, ob auf- oder abgerundet wird. Für das Hörbuch wird dank Siebeck aufgerundet.
Hades
4/5
08.08.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Thriller mit Geschichtlichem Background
Mit "Der Prätorianer" ist dem dänischen Autor Tobias Bukkehave ein guter, solider Auftakt einer Buchreihe gelungen.
Es bleiben zwar einige Fragen offen, die aber sicherlich in den folgenden Büchern aufgelöst werden?!
Die Hörbuch Fassung ist sehr gekonnt, souverän & spannend wiedergegeben von Oliver Siebeck. Inhaltlich sehen wir uns konfrontiert mit mehreren bizarren & sehr grausamen Serienmorden, die einen Bezug zur römischen Antike haben, wie der Titel schon erahnen lässt.
Im Laufe des Buches erhalten wir zudem einen Einblick in die gestörte Psyche des Täter & den Grund seiner Taten.
Auch erfahren wir einiges über die Ermittler & deren familiären Hintergrund, den es in den folgenden Büchern noch näher zu betrachten gilt, da bestimmte Aspekte bisher nur kurz angeschnitten wurden.
Aus persönlicher Sicht waren es mir zuviel Akteure/Kriminalbeamte, die es nicht hätte unbedingt gebraucht für den plot, zumal zuviele Nebenfiguren grade für eine Hörbuch-Variante immer etwas verwirrendes haben. Des Weiteren fand ich die Ausdrucksweise streckenweise unpassend, die sexuellen Anspielungen & das Gezicke unter den "Kollegen" (Polizeibeamte) eher unnötig & störend.
Der Aufbau & Verlauf der Geschichte war gut, zog sich zwischendurch etwas & hätte man auch einkürzen können, grade was unnötige (story irrelevante) Dialoge betrifft. Das Ende folgte dann doch recht plötzlich & erwartungsgemäß.
Mein Fazit des Hörbuches: Trotz "meiner persönlichen kleineren - Punkte" alles in Allem sehr spannend & informativ. Wer Nervenkitzel mag, nicht grad zartbesaitet ist & Interesse an römischer Geschichte, Götter Mythos & Psychologie hat..dem sei dies Buch/Hörbuch empfohlen.
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5/5
22.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Manosphere Mörder
Ein bizarrer Mörder zieht seine Spur durch Kopenhagen, die Leichen nach antiken Motiven drapiert. Das Ermittler-Team tappt im dunkeln: was will dieser Mensch mitteilen? Wo schlägt er als nächstes zu? Was kann ihn aufhalten?
Spannend gemixter Cocktail aus klassischer Polizeiarbeit und psychologischem Profiling, mit einer Besetzung, die ich gerne Wiederlesen möchte.
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