Die Schwerkraft der Vernunft Ein Appell gegen das Wegsehen
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
23.04.2026
Verlag
TreditionSeitenzahl
132
Maße (L/B/H)
21,6/15,3/1,3 cm
Gewicht
311 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-384-88860-0
In genau diesem Moment beginnt dieses Buch.
Daniel Fürg, Journalist, Autor und Unternehmer, geht der Frage nach, die wir uns nicht stellen wollen, weil ihre Antwort uns selbst betrifft: Was ist mit uns geschehen? Nicht mit den Populisten, den Extremisten, den Brandstiftern. Sondern mit uns — den Zuschauern, den Weiterschrollern, den Achselzuckern.
Seine These ist so einfach, dass sie fast beleidigend klingt: Nicht Hass zerstört die Demokratie. Nicht Propaganda. Bequemlichkeit zerstört sie. Die Bequemlichkeit einer Gesellschaft, die Demokratie für eine Dienstleistung hält und vergessen hat, dass Demokratie Arbeit ist. Jeden Tag. Von jedem Einzelnen.
Fürg stützt sich auf Gespräche, die ihn verändert haben: mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Umlauf, die die Parallelen erkennt. Mit der türkischen Autorin Ece Temelkuran, die den Zerfall einer Demokratie am eigenen Leib erlebt hat. Mit Peer Steinbrück, Ricarda Lang, Philipp Ruch, Ilko-Sascha Kowalczuk und anderen, die mit einer Offenheit sprechen, die man in der öffentlichen Debatte selten findet.
Das Ergebnis ist kein wissenschaftliches Werk und keine Parteienschrift. Es ist ein Appell, geschrieben aus der Überzeugung, dass wir uns in einer Stunde befinden, in der Schweigen zur Mittäterschaft wird. Nicht im juristischen Sinne. Im moralischen.
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