Produktbild: Justins Heimkehr
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Justins Heimkehr Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.01.2017

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

420

Maße (L/B/H)

21,1/13,4/4,2 cm

Gewicht

578 g

Auflage

2

Originaltitel

Remember me like this

Übersetzt von

Sylvia Spatz

Sprache

Deutsch

EAN

2710004573537

Beschreibung

Rezension

"Ein kluger Mix aus Psychothriller und Innenschau einer Familie. Ein Plädoyer für Mitgefühl und Wahrheit."

Für Sie, 15. August 2016

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.01.2017

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

420

Maße (L/B/H)

21,1/13,4/4,2 cm

Gewicht

578 g

Auflage

2

Originaltitel

Remember me like this

Übersetzt von

Sylvia Spatz

Sprache

Deutsch

EAN

2710004573537

Herstelleradresse

Verlag C.H. Beck GmbH & Co. KG
Wilhelmstr. 9
80801 München
Deutschland
Email: info@beck.de
Url: www.beck.de
Telephone: +49 89 381890

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Justins Entführung - Das Davor und das Danach

Nisnis aus Dortmund am 12.05.2021

Bewertungsnummer: 964430

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Justins Entführung – Davor und Danach Justin ist zwölf Jahre alt, als er von einem Skate-Ausflug nicht nach Hause zurückkehrt. Justin wurde entführt. Entdeckt von einer aufmerksamen Trödlerin taucht er nach vier Jahren wieder auf. Justins Heimkehr erzählt die Geschichte der texanischen Familie Champbell, wie sie nach der Entführung lebt und wie sich ihr Leben erneut verändert, als Justin wieder im Kreise der Familie weilt. Der Autor: Bret Anthony Johnston, 1971 geboren, veröffentlichte den Erzählungsband "Corpus Christi" (2004), gab 2008 den Band "Naming the World and other Exercises for the Creative Writer" heraus und schrieb das Drehbuch zum Dokumentarfilm "Waiting for Lightning" (2012). "Justins Heimkehr" ist sein Romandebüt. Johnston unterrichtet Fiction Writing an der Harvard University. Reflektionen Sehr schnell beeindruckten mich der Stil und die ausdrucksstarke Sprache dieses Debüt-Romans. Der Stil ist von einem Talent geprägt, das Dinge bis in kleinste Details präsentiert, wie als wenn man einen Blick über seine Umgebung gleiten lässt und bei jedem Detail den Blick anhält, um das Gesehene in seinen Gedanken zu speichern. Die Fähigkeit zu so einem Stil empfinde ich als beeindruckend, wenn sie nicht im Vordergrund steht, sondern maßvoll die Handlung bereichert. Das war auf den 424 Seiten leider nicht immer der Fall. Bret Anthony Johnston erzählt die Geschichte der Familie Champbell, deren Leben sich nach der Entführung des zwölfjährigen Sohnes Justin von Grund auf verändert und wie jedes Familienmitglied mit diesem schockierenden Erlebnis umgeht. Sie kämpfen alltäglich und versuchen klarzukommen, um einen einigermaßen normalen Alltag leben zu können. Nach vier Jahren kehrt Justin heim und auch dieses doch so positive Ereignis verändert die Familie erneut. In diesem Roman geht es hauptsächlich darum, wie jedes einzelne Familienmitglied die Zeit nach der Entführung und der Heimkehr empfindet und erlebt. Der Autor schreibt von ihrem Leid und der Trauer, von ihrer Rücksichtnahme anderen Familienmitgliedern gegenüber, wie man sich untereinander im Verhalten toleriert, sich gegenseitig in Watte packt und vor allem, wie sie denken. Sie driften als Familie auseinander und harmonisieren wieder miteinander, aber sie kämpfen und leiden unerbittlich, jeder auf seine spezielle Weise. Bret Anthony Johnston entwickelt die authentischen Figuren mit psychologischem Fingerspitzengefühl und bereichert sie durch eine charakterliche Tiefe, die emotional sehr berührt. Es ist erschreckend zu lesen, wie sich die Figuren unter dem Schock der Entführung verändern und nach der Heimkehr Justins noch einmal. Bret Anthony Johnston schreibt ansehnlich und spannend und dennoch genügte mir das nicht, um einen absoluten Lesegenuss zu empfinden. Ich empfand manche Kapitel zwischendurch fast als nichtssagend und so las und blätterte ich in der Hoffnung, dass endlich mehr passierte. Doch es geschah kaum etwas außer der Figur bezogenen Aktivitäten und der Teilhabe an ihren Gedankengängen. Mir fehlten definitiv mehr Informationen zur Entführung, zum Täter und zum Motiv. Als Leser kann man nur erahnen, was Justin grausames Erlebte. Persönlich tritt der Täter nicht einmal in Erscheinung und so las sich dieser Roman für mich eher wie ein bitteres, dramatisches Familienportrait. Die Erzählkunst des Autors ohne eine aktionreiche Kette von Ereignissen anführen zu müssen ist das Besondere an diesem Roman, nur mich persönlich konnte er dadurch nicht bis in jeden Winkel begeistern. Fazit und Bewertung: Ein beeindruckender Debütroman über das Davor und Danach einer Entführung. Ein dramatisches Familienporträt in eindrucksvollem Stil und in besonderer Sprache. Meine Empfehlung geht an Romanliebhaber.

Justins Entführung - Das Davor und das Danach

Nisnis aus Dortmund am 12.05.2021
Bewertungsnummer: 964430
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Justins Entführung – Davor und Danach Justin ist zwölf Jahre alt, als er von einem Skate-Ausflug nicht nach Hause zurückkehrt. Justin wurde entführt. Entdeckt von einer aufmerksamen Trödlerin taucht er nach vier Jahren wieder auf. Justins Heimkehr erzählt die Geschichte der texanischen Familie Champbell, wie sie nach der Entführung lebt und wie sich ihr Leben erneut verändert, als Justin wieder im Kreise der Familie weilt. Der Autor: Bret Anthony Johnston, 1971 geboren, veröffentlichte den Erzählungsband "Corpus Christi" (2004), gab 2008 den Band "Naming the World and other Exercises for the Creative Writer" heraus und schrieb das Drehbuch zum Dokumentarfilm "Waiting for Lightning" (2012). "Justins Heimkehr" ist sein Romandebüt. Johnston unterrichtet Fiction Writing an der Harvard University. Reflektionen Sehr schnell beeindruckten mich der Stil und die ausdrucksstarke Sprache dieses Debüt-Romans. Der Stil ist von einem Talent geprägt, das Dinge bis in kleinste Details präsentiert, wie als wenn man einen Blick über seine Umgebung gleiten lässt und bei jedem Detail den Blick anhält, um das Gesehene in seinen Gedanken zu speichern. Die Fähigkeit zu so einem Stil empfinde ich als beeindruckend, wenn sie nicht im Vordergrund steht, sondern maßvoll die Handlung bereichert. Das war auf den 424 Seiten leider nicht immer der Fall. Bret Anthony Johnston erzählt die Geschichte der Familie Champbell, deren Leben sich nach der Entführung des zwölfjährigen Sohnes Justin von Grund auf verändert und wie jedes Familienmitglied mit diesem schockierenden Erlebnis umgeht. Sie kämpfen alltäglich und versuchen klarzukommen, um einen einigermaßen normalen Alltag leben zu können. Nach vier Jahren kehrt Justin heim und auch dieses doch so positive Ereignis verändert die Familie erneut. In diesem Roman geht es hauptsächlich darum, wie jedes einzelne Familienmitglied die Zeit nach der Entführung und der Heimkehr empfindet und erlebt. Der Autor schreibt von ihrem Leid und der Trauer, von ihrer Rücksichtnahme anderen Familienmitgliedern gegenüber, wie man sich untereinander im Verhalten toleriert, sich gegenseitig in Watte packt und vor allem, wie sie denken. Sie driften als Familie auseinander und harmonisieren wieder miteinander, aber sie kämpfen und leiden unerbittlich, jeder auf seine spezielle Weise. Bret Anthony Johnston entwickelt die authentischen Figuren mit psychologischem Fingerspitzengefühl und bereichert sie durch eine charakterliche Tiefe, die emotional sehr berührt. Es ist erschreckend zu lesen, wie sich die Figuren unter dem Schock der Entführung verändern und nach der Heimkehr Justins noch einmal. Bret Anthony Johnston schreibt ansehnlich und spannend und dennoch genügte mir das nicht, um einen absoluten Lesegenuss zu empfinden. Ich empfand manche Kapitel zwischendurch fast als nichtssagend und so las und blätterte ich in der Hoffnung, dass endlich mehr passierte. Doch es geschah kaum etwas außer der Figur bezogenen Aktivitäten und der Teilhabe an ihren Gedankengängen. Mir fehlten definitiv mehr Informationen zur Entführung, zum Täter und zum Motiv. Als Leser kann man nur erahnen, was Justin grausames Erlebte. Persönlich tritt der Täter nicht einmal in Erscheinung und so las sich dieser Roman für mich eher wie ein bitteres, dramatisches Familienportrait. Die Erzählkunst des Autors ohne eine aktionreiche Kette von Ereignissen anführen zu müssen ist das Besondere an diesem Roman, nur mich persönlich konnte er dadurch nicht bis in jeden Winkel begeistern. Fazit und Bewertung: Ein beeindruckender Debütroman über das Davor und Danach einer Entführung. Ein dramatisches Familienporträt in eindrucksvollem Stil und in besonderer Sprache. Meine Empfehlung geht an Romanliebhaber.

Beeindruckend

Tany Bee am 19.12.2016

Bewertungsnummer: 987843

Bewertet: eBook (ePUB)

Eine Familie sucht ihren Sohn, der vor 4 Jahren verschwunden ist. Wie der Titel des Buches schon verrät, wird Justin gefunden und kehrt zu seiner Familie zurück. Als er verschwand war er ein Kind, jetzt ist er ein Teenager, fast ein junger Mann. Nun soll wieder Alltag in die Familie einkehren. Doch wie kann Alltag einkehren, wenn man sich in einer emotionalen Ausnahmesituation befindet? Das Buch fängt an einer Stelle an, an der andere Bücher enden. Der Sohn wurde gefunden und zu seiner Familie zurück gebracht. And they lived happily ever after? Dieser Roman konzentriert sich nicht auf das Verbrechen, dass begangen wurde, sondern auf die Familienmitglieder und wie sie damit umgehen. Der Vater Eric, die Mutter Laura, Griffin, der kleine Bruder und Cecil, der Opa. Wie ist es, den Sohn wieder zu Hause zu haben, der 4 Jahre weg war? Der einem plötzlich ganz fremd vorkommt? Der neue Gewohnheiten und Eigenheiten hat? „Justins Heimkehr“ hat mich wirklich überrascht. Ich hätte normalerweise nicht danach gegriffen, denn weder der Titel, noch der Klappentext oder das Cover haben mich besonders angesprochen. Ich habe es über Empfehlungen entdeckt und bin sehr froh darüber. Das Buch ist nicht voyeuristisch, wie man es bei dem Thema erwarten könnte. Justin und seine Gefangenschaft bleiben sogar seltsam außen vor, man erfährt nur Bruchstücke, nichts konkretes. Aber dem Autor ist es brillant gelungen, die Gefühle und Handlungen der Familie darzustellen. Manche Sätze sind wie ein Schlag in die Magengrube. Einige Dinge bleiben offen und Justin bleibt für den Leser stets nicht richtig greifbar. Aber genau so ist es richtig und genau das macht es zu so einem guten Roman! Ich habe zwar einige kleinere Kritikpunkte (das Ende hätte noch etwas differenzierter ausfallen können und Justin ist sehr ruhig für ein Opfer eines solchen Verbrechens), aber dieses Buch hat mich so überrascht und tief beeindruckt, dass ich trotzdem und auf jeden Fall 5 Sterne gebe und eine Leseempfehlung sowieso! Ein Buch mit Wow-Effekt.

Beeindruckend

Tany Bee am 19.12.2016
Bewertungsnummer: 987843
Bewertet: eBook (ePUB)

Eine Familie sucht ihren Sohn, der vor 4 Jahren verschwunden ist. Wie der Titel des Buches schon verrät, wird Justin gefunden und kehrt zu seiner Familie zurück. Als er verschwand war er ein Kind, jetzt ist er ein Teenager, fast ein junger Mann. Nun soll wieder Alltag in die Familie einkehren. Doch wie kann Alltag einkehren, wenn man sich in einer emotionalen Ausnahmesituation befindet? Das Buch fängt an einer Stelle an, an der andere Bücher enden. Der Sohn wurde gefunden und zu seiner Familie zurück gebracht. And they lived happily ever after? Dieser Roman konzentriert sich nicht auf das Verbrechen, dass begangen wurde, sondern auf die Familienmitglieder und wie sie damit umgehen. Der Vater Eric, die Mutter Laura, Griffin, der kleine Bruder und Cecil, der Opa. Wie ist es, den Sohn wieder zu Hause zu haben, der 4 Jahre weg war? Der einem plötzlich ganz fremd vorkommt? Der neue Gewohnheiten und Eigenheiten hat? „Justins Heimkehr“ hat mich wirklich überrascht. Ich hätte normalerweise nicht danach gegriffen, denn weder der Titel, noch der Klappentext oder das Cover haben mich besonders angesprochen. Ich habe es über Empfehlungen entdeckt und bin sehr froh darüber. Das Buch ist nicht voyeuristisch, wie man es bei dem Thema erwarten könnte. Justin und seine Gefangenschaft bleiben sogar seltsam außen vor, man erfährt nur Bruchstücke, nichts konkretes. Aber dem Autor ist es brillant gelungen, die Gefühle und Handlungen der Familie darzustellen. Manche Sätze sind wie ein Schlag in die Magengrube. Einige Dinge bleiben offen und Justin bleibt für den Leser stets nicht richtig greifbar. Aber genau so ist es richtig und genau das macht es zu so einem guten Roman! Ich habe zwar einige kleinere Kritikpunkte (das Ende hätte noch etwas differenzierter ausfallen können und Justin ist sehr ruhig für ein Opfer eines solchen Verbrechens), aber dieses Buch hat mich so überrascht und tief beeindruckt, dass ich trotzdem und auf jeden Fall 5 Sterne gebe und eine Leseempfehlung sowieso! Ein Buch mit Wow-Effekt.

Kundinnen und Kunden meinen

Justins Heimkehr

von Bret Anthony Johnston

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