Produktbild: Das Dream Hotel
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Das Dream Hotel

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

36518

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.10.2025

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

19,2/12,9/3,5 cm

Gewicht

446 g

Farbe

Vanille

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Dream Hotel

Übersetzt von

Michaela Grabinger

Sprache

Deutsch

EAN

2710004622198

Beschreibung

Rezension

»Laila Lalami zeichnet mit 'Das Dream Hotel' ein düsteres, aber absolut realitätsnahes Bild davon, wie die Herrschaft der Tech-Daten uns selbst in die Falle lockt. Aber: Ihr Roman handelt auch vom sich Verbünden und der Kraft der Gemeinschaft.« Claudia Kramatschek, SWR Kultur lesenswert Magazin, 06.02.2026 ("SWR 2 lesenswert Magazin")
»Kluge Dystopie.« Brigitte, 03.03.2026 ("Brigitte")
»Ein ebenso erschreckender wie hellsichtiger Kommentar zu unserer Gegenwart.« Oliver Pfohlmann, Regensburger Zeitung, 31.01.2026 ("Regensburger Zeitung")
»Ein ebenso erschreckender wie hellsichtiger Kommentar zu einer Gegenwart, die längst im Hintergrund von undurchsichtigen Algorithmen und Künstlichen Intelligenzen bestimmt wird.« Oliver Pfohlmann, Rhein-Neckar-Zeitung, 10.01.2026 ("Rhein-Neckar-Zeitung")
»Wahnsinnig spannend erzählt.« Myself, Dezember 2025 ("myself")
»Klug verhandelt Laila Lalami themen wie permanente Datenauswertung, die Verwendung von Algorithmen und künstlicher Intelligenz oder das Bestreben der Gesellschaft, potenzielle Gefahren durch mehr Überwachung zu kontrollieren.« Babina Cathomen, kulturtipp, 19.11.2025 ("kulturtipp")
»'Das Dream Hotel' ist eine beklemmende Reflexion über KI, algorithmische Macht und die Zerbrechlichkeit menschlicher Autonomie ‒ ein modernes Orwell´sches Szenario, das kein hoffnungsvolles Gefühl zurücklässt, sondern die beunruhigende Frage: Wie kommen wir hier wieder raus?« Althea Pappas, Salzburger Nachrichten, 16.11.2025 ("Salzburger Nachrichten")
»Ein ebenso erschreckender wie hellsichtiger Kommentar zur Gegenwart.« Oliver Pfohlmann, Deutschlandfunk Büchermarkt, 07.11.2025 ("Deutschlandfunk Kultur")
»Eine in naher Zukunft spielende Überwachungsdystopie, die sich wie ein beißender Kommentar zur Gegenwart liest.« Deutschlandfunk Büchermarkt, 07.11.2025 ("Deutschlandfunk")
»Künstliche Intelligenz, Daten-Mining, Überwachung: Themen, die auch längst unseren Alltag umkreisen, hat Laila Lalami zu einem ebenso spannenden wie erschreckenden Roman verwoben.« Bernd Melichar, Kleine Zeitung, 19.10.2025 ("Kleine Zeitung")

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

36518

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.10.2025

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

19,2/12,9/3,5 cm

Gewicht

446 g

Farbe

Vanille

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Dream Hotel

Übersetzt von

Michaela Grabinger

Sprache

Deutsch

EAN

2710004622198

Herstelleradresse

Kein + Aber
Gutenbergstraße 1
82205 Gilching
DE

Email: vertrieb@keinundaber.ch

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  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    12.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch, das sich wie eine Warnung anfühlt

    4,5 / 5 Sterne Dieses Buch hat mich wirklich unwohl gemacht – im guten Sinne, aber auch auf eine beunruhigende Art. Es erschien letztes Jahr und fühlt sich erschreckend aktuell an. Die Geschichte spielt in einer Welt, in der eine Behörde mithilfe von KI Verbrechen vorhersagt und Menschen verhaftet, bevor sie überhaupt etwas getan haben. Ihre Daten werden analysiert, ihr Risiko berechnet, ihre Zukunft von Algorithmen bestimmt. Wie eine Black Mirror-Folge…nur eben als Roman. Was mich am meisten erschreckt hat: Es fühlt sich nicht weit von unserer Realität entfernt an. Wir klicken Nutzungsbedingungen weg, laden Apps herunter ohne nachzudenken, geben Daten preis ohne zu fragen. Das Buch hat sich wie eine Ohrfeige angefühlt. Weil ich mir gut vorstellen kann, dass Teile davon bereits Realität sind. Als marokkanisch-amerikanische Autorin bringt Lalami auch das Thema Rassismus ein und das fühlt sich nicht aufgesetzt an, sondern persönlich und durchdacht. Die Geschichte ist nicht perfekt, manche Stellen sind etwas zu lang, einzelne Figuren bleiben flach, und ein Perspektivwechsel wirkte etwas seltsam. Aber Thema, Relevanz und emotionale Wirkung waren so stark, dass ich nicht niedriger bewerten kann. Ein Buch, das einen wirklich beschäftigt. Über Privatsphäre, Kontrolle und darüber, wie schnell Freiheit verschwindet, wenn wir sie Sicherheit nennen.

  • Amke

    aus Erfurt

    5/5

    04.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Düstere Ästhetik der Moderne

    „Dream Hotel“ entfaltet sich wie ein schillerndes, beunruhigendes Spiegelbild unserer Zeit: Ein Cover, das einen verschwommen wirkenden Raum zeigt, der sich aufzulösen droht, führt den Leser direkt in eine Welt, in der Realität und Traum zu einer verstörenden Dämmerung verschmelzen. Hauptfigur Sarah führt ein scheinbar gewöhnliches Leben, das im Lauf der Handlung in eine gefährliche Abwärtsspirale gerät. Es beginnt mit einer abrupten Zäsur an einer Flughafenkontrolle: Risikowerte zu hoch, eine neue, durchdringende Definition dessen, was „gefährlich“ bedeutet. Was folgt, ist kein klassischer Spannungsbogen, sondern ein langsamer, klimatisierter Verlust der Selbstverständlichkeit. Im „Dreamhotel“ wird sie interniert, ohne zu wissen, was sie verbrochen hat. Das „Dream Hotel“ selbst präsentiert sich zunehmend im Stil eines absurden Alptraumhotels, in dem sie aufgrund ihrer „gefährlichen Träume“ isoliert wird, ohne klare Begründung, gefangen in einer Routine, die ihr Sinngefühl aushebelt und sich zunehmend bizarrer anfühlt. Die Story entwickelt sich weniger durch spektakuläre Enthüllungen als durch das stille, verstörende Verlangen, zu verstehen, was mit ihr geschieht und vor allem warum. Bezüge zu Kafka sind unausweichlich. „Das Schloss“ und „Der Prozess“ hängen wie drohende Schemen über der Handlung, die Laila Lalami konzentriert entwickelt: unerreichbare Autoritäten, unausgesprochene Regeln, ein System, das jede Bewegung überwacht und jedes Motiv interpretiert. Die kafkaeske Stimmung verstärkt das Gefühl, in einer Struktur gefangen zu sein, die größer ist als das Individuum. Aktuelle Bezüge zu KI und zunehmender Überwachung drängen sich auf. Zwischen den Zeilen fragt die Autorin: Wer kontrolliert die, die kontrollieren? Algorithmen, die Risikoprofile erstellen, zunehmender Kontrollverlust – all das wird zu einem leisen, unaufhaltsamen Druck, der Sarahs Welt in sich zusammenbrechen lässt, die Würde des Einzelnen immer mehr fragmentieren. „Dream Hotel“ reiht sich ein in Dystopien wie Samjatins „Wir“ und Huxleys „Schöne neue Welt“. Laila Lalamis Roman präsentiert sich als moderner Nachfahre düsterer Zukunftsvisionen des 20. Jahrhunderts. Es ergänzt die Fragen, die bei „Wir“ gestellt werden: Was ist Menschlichkeit in einer von Maschinen, Überwachung und algorithmischer Vorbestimmung dominierten Gesellschaft? Und wie viel Freiheit bleibt, wenn jeder Gedanke, jede Sehnsucht und jeder Traum sich in Datenpunkte verwandeln lässt? Lalami antwortet darauf mit einer sensibel gezeichneten Protagonistin, deren innerer Widerstand gegen die unsichtbare, aber allgegenwärtige Kontrolle poetisch, nervös und ehrfürchtig zugleich bleibt. Insgesamt ist Dream Hotel eine beeindruckende Mischung aus düsterer Ästhetik, psychologischer Tiefe und zeitgenössischer Relevanz. Es ist mehr als eine dystopische Geschichte über Überwachung; es ist ein Stillleben der Träume, ein Kommentar zur Macht der Systeme rund um die Einschränkung individueller Freiheiten durch moderne Technologien und Überwachungsstrukturen.

  • Amke

    aus Erfurt

    5/5

    04.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Düstere Ästhetik der Moderne…

    Düstere Ästhetik der Moderne „Dream Hotel“ entfaltet sich wie ein schillerndes, beunruhigendes Spiegelbild unserer Zeit: Ein Cover, das einen verschwommen wirkenden Raum zeigt, der sich aufzulösen droht, führt den Leser direkt in eine Welt, in der Realität und Traum zu einer verstörenden Dämmerung verschmelzen. Hauptfigur Sarah führt ein scheinbar gewöhnliches Leben, das im Lauf der Handlung in eine gefährliche Abwärtsspirale gerät. Es beginnt mit einer abrupten Zäsur an einer Flughafenkontrolle: Risikowerte zu hoch, eine neue, durchdringende Definition dessen, was „gefährlich“ bedeutet. Was folgt, ist kein klassischer Spannungsbogen, sondern ein langsamer, klimatisierter Verlust der Selbstverständlichkeit. Im „Dreamhotel“ wird sie interniert, ohne zu wissen, was sie verbrochen hat. Das „Dream Hotel“ selbst präsentiert sich zunehmend im Stil eines absurden Alptraumhotels, in dem sie aufgrund ihrer „gefährlichen Träume“ isoliert wird, ohne klare Begründung, gefangen in einer Routine, die ihr Sinngefühl aushebelt und sich zunehmend bizarrer anfühlt. Die Story entwickelt sich weniger durch spektakuläre Enthüllungen als durch das stille, verstörende Verlangen, zu verstehen, was mit ihr geschieht und vor allem warum. Bezüge zu Kafka sind unausweichlich. „Das Schloss“ und „Der Prozess“ hängen wie drohende Schemen über der Handlung, die Laila Lalami konzentriert entwickelt: unerreichbare Autoritäten, unausgesprochene Regeln, ein System, das jede Bewegung überwacht und jedes Motiv interpretiert. Die kafkaeske Stimmung verstärkt das Gefühl, in einer Struktur gefangen zu sein, die größer ist als das Individuum. Aktuelle Bezüge zu KI und zunehmender Überwachung drängen sich auf. Zwischen den Zeilen fragt die Autorin: Wer kontrolliert die, die kontrollieren? Algorithmen, die Risikoprofile erstellen, zunehmender Kontrollverlust – all das wird zu einem leisen, unaufhaltsamen Druck, der Sarahs Welt in sich zusammenbrechen lässt, die Würde des Einzelnen immer mehr fragmentieren. „Dream Hotel“ reiht sich ein in Dystopien wie Samjatins „Wir“ und Huxleys „Schöne neue Welt“. Laila Lalamis Roman präsentiert sich als moderner Nachfahre düsterer Zukunftsvisionen des 20. Jahrhunderts. Es ergänzt die Fragen, die bei „Wir“ gestellt werden: Was ist Menschlichkeit in einer von Maschinen, Überwachung und algorithmischer Vorbestimmung dominierten Gesellschaft? Und wie viel Freiheit bleibt, wenn jeder Gedanke, jede Sehnsucht und jeder Traum sich in Datenpunkte verwandeln lässt? Lalami antwortet darauf mit einer sensibel gezeichneten Protagonistin, deren innerer Widerstand gegen die unsichtbare, aber allgegenwärtige Kontrolle poetisch, nervös und ehrfürchtig zugleich bleibt. Insgesamt ist Dream Hotel eine beeindruckende Mischung aus düsterer Ästhetik, psychologischer Tiefe und zeitgenössischer Relevanz. Es ist mehr als eine dystopische Geschichte über Überwachung; es ist ein Stillleben der Träume, ein Kommentar zur Macht der Systeme rund um die Einschränkung individueller Freiheiten durch moderne Technologien und Überwachungsstrukturen.

  • Bewertung

    5/5

    23.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So liebe ich es

    Die Idee dieses Romans hat mich sofort gepackt. Menschen werden auf Grundlage ihrer Träume bewertet und ihrer Freiheit beraubt. Was zunächst wie Science-Fiction klingt, fühlt sich beim Lesen erschreckend real an. Sara Husseins Situation hat mich emotional sehr berührt. Ihre Hilflosigkeit, das Gefühl von Ohnmacht und die leise Wut darüber, einem undurchsichtigen System ausgeliefert zu sein, sind eindringlich beschrieben. Besonders stark fand ich, wie ruhig und nüchtern erzählt wird gerade dadurch wirkt alles noch bedrohlicher. Das Dream Hotel ist kein rasanter Thriller, sondern ein psychologischer Roman, der nachhallt und Fragen hinterlässt. Für mich ein Buch, das man nicht einfach zuschlägt und vergisst. Deshalb mein positives Fazit. Sehr empfehlenswert für Leser*innen, die psychologische Tiefe und gesellschaftliche Relevanz schätzen.

  • KGranger

    5/5

    22.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    toll!

    Das Dream Hotel von Laila Lalami hat mich von der ersten Seite an gepackt. Die Grundidee ist verstörend, hochaktuell und unglaublich faszinierend: Eine Gesellschaft, in der nicht mehr Taten, sondern Träume ausgewertet werden, um Menschen als Risiko einzustufen. Allein dieser Ansatz hat bei mir sofort ein ungutes, aber sehr wirkungsvolles Kopfkino ausgelöst. Im Zentrum steht Sara Hussein, die nach einer Geschäftsreise plötzlich nicht mehr nach Hause darf, weil ein staatliches System ihre Traumdaten als potenziell gefährlich einstuft. Ohne konkrete Tat, ohne echtes Vergehen wird sie von ihrer Familie getrennt und in eine überwachte Einrichtung gebracht. Besonders erschütternd ist dabei der Kontrast zwischen Saras innerer Hilflosigkeit und der bürokratischen Kälte des Systems, das sich selbst als rational und schützend versteht. Der Roman erzählt sehr eindringlich von Kontrollverlust, struktureller Ungerechtigkeit und davon, wie schwer es ist, sich gegen ein scheinbar objektives System zu wehren. Die Dynamik zwischen den inhaftierten Frauen, ihre unterschiedlichen Strategien zwischen Anpassung, Hoffnung und Widerstand, fand ich besonders stark. Gleichzeitig bleibt die Geschichte stets nah an Saras Perspektive, was die emotionale Wirkung verstärkt. Warum „nur“ vier Sterne? An manchen Stellen hätte ich mir noch etwas mehr Tiefe oder Konsequenz in der Ausarbeitung der Welt und ihrer Regeln gewünscht. Dennoch ist Das Dream Hotel ein kluger, beunruhigender und sehr lesenswerter Roman, der lange nachhallt und wichtige Fragen zu Überwachung, Freiheit und Selbstbestimmung stellt. Für mich ein echtes Highlight – auch wenn es nicht ganz perfekt war.

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