Hoch oben in den Bergen Albaniens, in einem Dorf, in dem noch das Gesetzen des Kanun regiert, entkommt Bekija einer arrangierten Ehe, indem sie sich zur Schwurjungfrau erklärt. Damit entsagt sie ihrer Weiblichkeit und gilt fortan im Dorf als Mann. Doch löst diese Entscheidung eine Kette brutaler Ereignissen aus. Denn die Flucht aus der arrangierten Ehe setzt eine Blutrache in Gang, die ihre Familie zerstört und die Bekija von dem einen Menschen trennt, den sie am meisten liebt. Der Roman ist als ein atemloser Bericht Bekijas erzählt, den sie einer Journalistin erstattet, ohne Punkt, mit Briefschnipseln und Gedichten als Beweise. Das Thema selbst, vor allem aber die künstlerisch Bearbeitung machen diesen Roman zu einem ganz besonderen Literaturerlebnis. Die Kritik würdigte den Roman auch als Bulgariens ersten echten queeren Roman.
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