Sichtbare Gebrauchsspuren auf einigen Seiten z.B. leichte Knicke oder vereinzelte Markierungen möglich. Die gelieferte Auflage und das Cover können ggf. abweichen.
Auf der Suche nach leckeren und gesunden Rezepten für die vegane Winterküche? Soja- und weizenfrei und mit regionalem Wintergemüse zubereitete einfache Rezepte, die leicht nachzukochen sind, das gewisse Etwas haben und außerdem richtig gut schmecken? Hier werden Sie fündig! Miriam Emme und Daniela Friedl zeigen, was man aus regionalem Wintergemüse und feinen Gewürzen alles Tolles zaubern kann: ob Kürbis-Cappuccino mit Curry und Haferschaum zur Vorspeise, Flammkuchen mit Rotkohl und Walnüssen als Hauptgang und Birnen-Gewürz-Strudel als winterliches Dessert. Die weizenfreien veganen Rezepte, die zudem ganz ohne Soja auskommen beweisen: vegan regional kochen im Winter gelingt – und schmeckt!
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
denise
5/5
02.04.2020
eBook (ePUB)
Abwechslungsreiche vegane, soja- und glutenfreie Rezepte mit winterlichen Zutaten
Das Kochbuch „Regionale Winterküche“ wurde von Miriam Emme und Daniela Friedl geschrieben und ist im Verlag Eugen Ulmer erschienen. Frau Emme ist Grafik-Designerin und Illustratorin. Außerdem bietet sie Zubereitungskurse in den Bereichen Rohkost, vegane Ernährung und Wildkräuterküche an. Auf Grund von eigenen Erkrankungen wurde sie zur Veganerin. Frau Friedl ist akademische Sportjournalistin und arbeitet als Autorin und Fotografin. Bereits in ihrer Kindheit hat sie sich vegetarisch ernährt, bevor sie sich im Jahr 2009 aus ethischen Gründen für den Veganismus entschieden hat.
Zu Beginn des Buchs werden verschiedene saisonale und regionale Lebensmittel der kalten Jahreszeit, wie beispielsweise Apfel, Kürbis, Rote Beete und Nüsse vorgestellt. Dabei werden auch verschiedene Tipps und Informationen, wie beispielsweise zur Anwendung, Verarbeitung und Lagerung, vermittelt.
Die Rezepte sind aufgeteilt in die Kategorien „Frische Salate und deftige Suppen“, „Herzerwärmende Hauptgerichte“, „Süßes zum Dahinschmelzen“ sowie „Verpackt, versteckt, verschenkt“. Es sind zum Beispiel Rezepte für „Warmen Pilzsalat“, „Linsen-Kürbis-Eintopf“, „Fenchel-Sauerkraut-Taschen“, „Flammkuchen mit Rotkohl und Walnüssen“, „Cranberrygelee mit Vanillecreme“, „Saftiger Kürbiskuchen“, „Zwiebelchutney“ und „Hagebuttenketchup“ enthalten.
Die Rezepte bestehen aus der Zubereitungszeit, der Anzahl der Portionen, für die das Rezept ausgelegt ist bzw. der Angabe von beispielsweise den benötigten Gefäßen, wie einer Tarteform mit 28 cm Durchmesser, der Zutatenliste sowie der schrittweisen Zubereitung und meist einem Foto. Manchmal sind auch Tipps oder zusätzliche Hinweise Bestandteile der Rezepte. Kleiner Nachteil ist, dass keine Nährwertangaben enthalten sind.
Wer bisher keine veganen Speisen zubereitet hat, benötigt vielleicht die eine oder andere Zutat, die für nichtvegane Speisen eher ungewöhnlich ist, wie beispielsweise Pfeilwurzmehl oder veganen Quark. Aber da sich der Einzelhandel immer mehr auf vegane Ernährung einstellt, sollten diese auch ohne Probleme in entsprechenden Geschäften erhältlich sein.
Mir haben die Auswahl und Aufbereitung der Rezepte sehr gut gefallen und auch gezeigt, dass vegane Küche und insbesondere die vegane Winterküche sehr abwechslungsreich sein kann. Ich empfehle das Buch allen Veganern und allen, die die vegane Küche mal ausprobieren wollen. Es lohnt sich!
Sabine Mach
aus München
4/5
20.10.2016
Buch (Gebundene Ausgabe)
Veganer Winter
Der Trend der veganen Ernährung hat auch in unserer Familie seinen Einzug gehalten. Unsere jüngste Tochter, die seit vielen Jahren Vegetarierin ist, lebt nun schon über zwei Jahre vegan. Dadurch hat sich auch unser Essverhalten geändert. Wir essen zwar noch Alles, achten aber vermehrt darauf, weniger tierische Produkte zu verwenden. Da ich außerdem schon seit über 25 Jahren eine regionale Gemüsekiste im Abo habe bin ich immer froh über neue Ideen, vor allem im Winter, wenn die Lieferung fast nur aus Kraut und Rüben besteht.
Das kleine Kochbuch hat ein tolles Format, ist sehr schön gebunden und auch das appetitanregende Titelbild ist mir sofort ins Auge gesprungen. Am Anfang der 160 Seiten steht ein ausführliches Inhaltsverzeichnis, dann folgt ein Überblick über regionale Lebensmittel, die es bei uns im Winter gibt. Sehr schöne Fotos und ausführliche Texte informieren den Leser über die Vorteile und die gesundheitlichen und ökologischen Aspekte, auch im Winter auf das zurückzugreifen, was bei uns wächst. Der Rezeptteil ist untergliedert in vier Kapitel. "Frische Salate und deftige Suppen", "Herzerwärmende Hauptgerichte", "Süßes zum Dahinschmelzen" und "Verpackt, versteckt, verschenkt". Am Ende findet sich noch ein Rezeptregister, das nach Zutaten sortiert ist, das ist sehr praktisch! Die Rezepte selbst sind sehr solide, bodenständig und ansprechend, rustikal mit wunderschönen Fotos in Szene gesetzt. Das was ich nachgekocht habe ist sehr gut gelungen, die Rezepte waren ausführlich beschrieben, alle Angaben waren korrekt. Es fehlt bei manchen Rezepten etwas Pfiff, aber als erfahrene Köchin habe ich die Gerichte einfach mit zusätzlichen Gewürzen verfeinert. Die speziellen Zutaten, die in der veganen Küche nötig sind, wie z. B. Hafercuisine, Agar oder Eiersatzpulver habe ich meist sowieso im Haus. Falls nicht weiß ich wo man sie bekommt oder wie man sie ersetzt, da ich mich schon viel mit der veganen Küche beschäftigt habe. Für Anfänger der veganen Küche gibt es im Anhang einige Tipps für Bezugsquellen und fürs Kochen und Einkaufen. Die meisten dieser Zutaten findet man heute fast in jedem Supermarkt oder auf jeden Fall im Bioladen. Mir persönlich hat es sehr gut gefallen, dass es viele süße Rezepte im Buch gibt, denn das ist für mich ein großes Manko der veganen Küche, denn schmackhafte Kuchen oder Desserts ohne Eier zu zaubern ist oft schwer. Vor allem meine Tochter freut sich sehr, dass ich jetzt jede Menge toller Rezepte in meinem Repertoire habe. Die veganen Lebkuchen aus dem Buch sind für die Weihnachtsbäckerei schon fest eingeplant! Das Kochbuch gefällt mir alles in allem sehr gut und hat schon seinen festen Platz in meiner Küche gefunden.
Bewertung
aus Laatzen
4/5
11.10.2016
Buch (Gebundene Ausgabe)
Die 160 Seiten beginnen…
Die 160 Seiten beginnen zunächst passender Weise mit einem übersichtlichen doppelseitigen Inhaltsverzeichnis. Es folgt eine kleine Einleitung der beiden Autorinnen und ein ausführlicheres Kapitel über regionale und saisonale Zutaten der kalten Jahreszeit, in denen die Autorinnen viel Wissenswertes u. A. über Apfel, Birne, Hagebutte, Kürbis & Co. vermitteln (insgesamt über 22 Lebensmittel). Dieser "Theorieteil", der sich über rd. 25 Seiten erstreckt, hat mir sehr gut gefallen! Das Herzstück des Kochbuches, der Rezeptteil mit insgesamt 67 Rezepten, gliedert sich in die folgenden vier Bereiche: 1. "Frische Salate und deftige Suppen" : 9 Rezepte. Leider sind nur vier Suppen- / Eintopfrezepte mit dabei. Hier hätte ich mir etwas mehr erwartet. Den Linsen-Kürbis-Eintopf von Seite 50 / 51 können wir nur wärmstens empfehlen. Die Zutatenliste gibt hier nur "Kürbis" vor, m.E. eignet sich aber nicht jede Kürbissorte für dieses Rezept gleich gut (ich würde Bio-Hokkaido empfehlen). 2. "Herzerwärmende Hauptgerichte": Mit 26 sehr abwechslungsreichen Rezepten der Hauptteil dieses Kochbuches. Von leckeren Beilagen (z.B. Schupfnudeln, S. 58, Wirsingknödel, S. 66 oder sehr leckere Vanillemöhren, S. 82) über Snacks (z.B. Krautschnecken, S. 74 oder pikante Fenchelweckerl, S. 80) bis hin zu Besonderheiten wie dem Kürbisburger (S. 70) oder auch zwei Stockbrot-Rezepten (S. 94) ist hier wirklich vieles dabei. Nur richtig vollwertige Hauptgerichte sind hier in diesem Kapitel für meinen Geschmack deutlich unterrepräsentiert, dafür kann man einzelne Rezepte gut zu einem ganzen Hauptgericht kombinieren. 3. "Süßes zum Dahinschmelzen": Hier verspricht die Überschrift nicht zu viel, denn es finden sich 20 verführerische Rezepte, bei denen einige vegane Highlights mit dabei sind, wie z.B. der Apfel-Hirse-Auflauf auf Seite 102 oder auch die wirklich schnell gemachten Cranberrymuffins (S. 116), die wunderbar schmecken und problemlos ganz ohne Milchprodukte und Eier auskommen. Für mich persönlich das stärkste Kapitel dieses Kochbuches! 4. "Verpackt, versteckt, verschenkt": 12 sehr unterschiedliche Rezepte, deren Ergebnisse sich nicht nur zum Verschenken, sondern natürlich auch wunderbar zum selbst genießen eignen, wie beispielsweise die drei Schmalzrezepte (S. 147 & 151; vegan auf Basis von Kokosfett), herbstlicher Hagebuttenketchup (S. 153) oder auch ein fruchtiger Cranberryaufstrich. Meine Meinung: Die Rezepte sind sehr abwechslungsreich und lassen sich mit unter gut kombinieren bzw. nach eigenem Geschmack variieren. Zu jedem Rezept findet sich eine in Einzelschritte aufgeteilte, übersichtliche Zubereitungsanleitung, eine strukturierte Zutatenliste sowie eine Angabe zur Zubereitungszeit, die im großen Ganzen realistisch ist. Angaben über den Nährstoffgehalt der Rezepte fehlen allerdings. Zum Ende des Buches findet sich noch ein Rezeptregister, das passenderweise nach Zutaten gegliedert ist. Warum man allerdings die Doppelseite "Rund ums Kochen" ("Infos zu Rezepten, Lebensmitteln und zum Einkauf") ganz am Ende des Buches "versteckt" hat, ist mir ein Rätsel. Hier findet man z.B. die - nicht unwichtige! - Information, dass die bei den Rezepten angegebenen Backtemperaturen sich auf einen Elektroherd mit Ober- / Unterhitze beziehen. Diese Doppelseite gehört für mich inhaltlich vor den Rezeptteil! Die vegane Küche ist im Vergleich zur herkömmlichen Küche schon eine Herausforderung, da man ja auf viele Zutaten und deren spezielle Eigenschaften verzichten muss. Entsprechend finden sich auf den Zutatenlisten auch immer wieder "Exoten", deren Beschaffung oftmals nicht ganz einfach ist (z.B. Xanthan oder Pfeilwurzstärke). FAZIT: Insgesamt ein gelungenes Kochbuch mit 67 abwechslungsreichen Rezepten für die kalte Jahreszeit für alle, denen regionale und vegane Küche wichtig ist.
Zessi79
4/5
11.10.2016
Buch (Gebundene Ausgabe)
Tolles, winterliches Kochbuch
Inhaltsangabe:
Auf der Suche nach leckeren und gesunden Rezepten für die vegane Winterküche? Soja- und weizenfrei und mit regionalem Wintergemüse zubereitete einfache Rezepte, die leicht nachzukochen sind, das gewisse Etwas haben und außerdem richtig gut schmecken? Hier werden Sie fündig! Miriam Emme und Daniela Friedl zeigen, was man aus regionalem Wintergemüse und feinen Gewürzen alles Tolles zaubern kann: ob Kürbis-Cappuccino mit Curry und Haferschaum zur Vorspeise, Flammkuchen mit Rotkohl und Walnüssen als Hauptgang und Birnen-Gewürz-Strudel als winterliches Dessert. Die weizenfreien veganen Rezepte, die zudem ganz ohne Soja auskommen beweisen: vegan regional kochen im Winter gelingt und schmeckt!
Meinung:
Das Buch ist in folgende Kategorien unterteilt, was das Buch schön übersichtlich macht:
- Saisonale und regionale Lebensmittel in der kalten Jahreszeit
- Frische Salate und deftige Suppen
- Herzerwärmende Hauptgerichte
- Süßes zum Dahinschmelzen
- Verpackt, versteckt, verschenkt
- Service (Anhang)
Bereits beim durchblättern des Buches habe ich einige interessante Gerichte entdeckt, die mich sehr interessieren und neugierig gemacht haben. Beim genaueren studieren der Rezepte fällt auf, dass die Rezepte leicht zum nachkochen sind, also eignet sich das Buch auch für Koch-Anfänger.
Das Buch interessiert mich in erster Linie, weil es sich hier um Winterküche handelt und im Besonderen weil es (da vegan) hauptsächlich um Rezepte mit winterlichem Gemüse geht. Ich bin weder Allergikerin (die Rezepte in dem Buch sind sowohl soja- als auch weizenfrei) noch bin ich Vegetarieren oder Veganerin. Daher fand ich in dem Buch auch einige für mich nicht alltägliche Zutaten wie zum Beispiel Hafercuisine oder Pfeilwurzelstärke. Mich stört das aber weniger, entweder kaufe ich die angegebenen Produkte im Bioladen oder ich ersetze sie durch die herkömmlichen Produkte.
Die Rezeptbilder im Buch finde ich sehr ansprechend. Sie laden zum Nachkochen ein.
Was mir persönlich in dem Buch fehlt sind die Nährwertangaben. Es gibt keine Angabe über Kalorien, Fettgehalt, Zucker, Kohlenhydrate oder Eiweiß.
Trotzdem kann ich das Buch an alle weiterempfehlen, die winterliches Gemüse genauso mögen wie ich und auf der Suche nach neuen, außergewöhnlichen Rezepten sind.
Fazit:
Schönes, winterliches Kochbuch, das zum Nachkochen einlädt. Kann ich empfehlen!
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