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  • Produktbild: Mein wunderbares schüchternes Kind
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Mein wunderbares schüchternes Kind Mut machen, Selbstvertrauen stärken, liebevoll begleiten. Die besten Strategien für alle typischen Situationen. Spiegel-Bestsellerautorin

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

112757

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.10.2024

Verlag

Humboldt Verlag

Seitenzahl

216

Maße (L/B/H)

21,3/14,3/1,8 cm

Gewicht

434 g

Farbe

Grau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004694416

Beschreibung

Rezension

„Inke Hummel schreibt ein stärkendes, durchgehend positives Buch, das die Schüchternheit, die Ängste und alles, was Kinder ausbremst, erstmal als Wesensmerkmal gelassen annimmt.“
unverbogenkindsein.de, Mai 2021

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

112757

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.10.2024

Verlag

Humboldt Verlag

Seitenzahl

216

Maße (L/B/H)

21,3/14,3/1,8 cm

Gewicht

434 g

Farbe

Grau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004694416

Herstelleradresse

Humboldt Verlag
Hans-Böckler-Allee 7
30173 Hannover
DE

Email: buchvertrieb@schluetersche.de

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Guter Ratgeber für Eltern von schüchternen Kindern im Alter von 0 bis 10 Jahren

Bücherhausen aus Falkensee am 28.01.2026

Bewertungsnummer: 3027645

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dass es wunderbar ist, ein schüchternes Kind zu haben, war mir schon immer bewusst. Da war es schön, einen Titel zu entdecken, der diese Schüchternheit nicht als Problem darstellt, sondern als Herausforderung und gleichzeitig als normale Form des individuellen Temperaments eines Menschen. Da die Gesellschaft allerdings nicht unbedingt für ruhige und zurückhaltende Menschen gemacht ist, ist ein Ratgeber für Eltern solcher Kinder hilfreich. Inke Hummel bietet in ihrem Buch "Mein wunderbares schüchternes Kind" einige Ratschläge für Alltagssituationen in den verschiedenen Entwicklungsphasen. Leider kam für mich das Alter von 11 bis 18 Jahren mit etwas mehr als 20 Seiten deutlich zu kurz. Hat man aber noch jüngere, schüchterne Kinder zu Hause, findet man hier einige Anregungen zur Unterstützung dieser besonderen Individuen. Zitat: „Druck hilft ihm nicht, danke. Wir machen das mit Zeit und Liebe.“ (Inke Hummel: Mein wunderbares schüchternes Kind. Seite 52) Die Autorin: Inke Hummel arbeitet als pädagogischer Couch und unterstützt Familien mit Kindern im Babyjahr, in der Kindergarten- und Grundschulzeit sowie in der Pubertät. Sie ist außerdem SPIEGEL-Bestsellerautorin, Pädagogin und Inhaberin der Familienbegleitung „sAchtsam Hummel“. Ihr Schwerpunkt liegt bei gefühlsstarken sowie schüchternen Kindern denen sie dazu verhilft, eine gute Eltern-Kind-Bindung aufzubauen. Sie selbst ist dreifache Mutter und lebt in Bonn. Inhalt: „Was schüchterne Kinder und ihre Eltern brauchen »Mama, das traue ich mich nicht!« – »Kannst du für mich fragen, Papa?« – Viele Eltern kennen solche Sätze und fragen sich, ob es in Ordnung ist, dass ihr Kind oft ängstlich ist, alleine spielt oder im Unterricht keinen Ton herausbringt. Wie viel Schüchternheit ist normal? Wann muss ich mir Sorgen kannst, damit es selbstständig wird, und in welchen Momenten du mit Gelassenheit reagieren solltest. Dazu gibt es viele Tipps für die verschiedenen Entwicklungsphasen und typischen Alltagssituationen: von ersten Spielplatzbesuchen über Trennungsängste oder Einschulung bis hin zum Umgang mit Verwandten, Fremden und Gleichaltrigen.“ (Produktbeschreibung) Gedanken zum Ratgeber: Auf dem Cove sehen wir ein verschmitzt dreinblickendes Kind, welches durch einen Vorhang schaut. Es zeigt die zurückhaltende und beobachtende Art schüchterner Kinder sehr schön und die gedeckten Farben ergeben ein harmonisches Bild. Zitat: „Achtsame Elternschaft erzeugt weder unselbstständige Kinder noch Tyrannen.“ (Inke Hummel: Mein wunderbares schüchternes Kind. Seite 138) Die Autorin beginnt zunächst kurze Basics zum Thema zu erklären und steigt dann in die Details ein. Es geht um Struktur, Verlässlichkeit, Ruhe und die Vermeidung von Überforderung. Der Einstieg umfasst dabei etwa 30 Seiten. Danach ist das Buch in drei Altersabschnitte unterteilt: 0-5, 6-10 und 11-18 Jahre. Der erste Altersabschnitt (0-5) gibt Ratschläge zum Verhalten in der Krabbelgruppe, zu Hobbys, Aufenthalte auf dem Spielplatz oder das Verreisen. Grundtenor ist: früh da sein, vorbereitet sein, gewohnte Dinge mitnehmen, ein ausgeruhtes und gesättigtes Kind. Rituale geben außerdem Sicherheit. Geduld, Gelassenheit und Verständnis sind Grundvoraussetzung und das Kind bestimmt die Umstände, nicht die Erwartungen Außenstehender. Außerdem geht die Autorin nochmals darauf ein, wie Termine beim Arzt oder anderen Erwachsene, die Kita Eingewöhnung und der Umgang mit Erzieher:innen, der Trennungsangst etc. gut ablaufen können. Dabei nutzt sie viele kleine Alltagsbeispiele für die Themen Angst, Aggressionen, Freunde finden, Bewegung, Nähe und Motivation. Zitat: „Solange dein Kind sich im Rahmen seiner Möglichkeiten anstrengt, ist das schon viel. Mehr Druck ohne Unterstützung von Schulseite wird nichts ändern.“ (Inke Hummel: Mein wunderbares schüchternes Kind. Seite 188) Der zweite Altersabschnitt (6-10) ist ebenfalls 74 Seiten lang und hat einen ähnlichen Aufbau wie oben beschrieben. Hier kommen dann noch Schulängste und der Umgang mit Lehrkräften hinzu. Außerdem wird der Blick auf mögliche Ruheinseln für das Kind zu Hause aber auch auf die eigene Kindheit oder eigene Besonderheiten als Eltern gerichtet. Auch die Themen Hochsensibilität und Mutismus-Erkrankung finden eine kurze Erwähnung. Die knappen Verweise darauf fand ich gut, vielleicht wäre eine etwas nähere Einordnung oder Definition aber noch besser gewesen. Der dritte Abschnitt (11-18) umfasst leider nur sehr knappe 22 Seiten und bot für mich wenig Input. Wieder wird auf Schule, Freizeit, Arzt und nun auch die Berufswelt geblickt. Allerdings nur äußerst kurz. Man soll Ansprechpartner des Kindes und in Kommunikation bleiben, übernimmt aber immer seltener die Aufgabe der Vermittlung zu anderen Menschen. Das ist alles richtig, aber auch in diesem Alter (immerhin knapp die zweite Hälfte der Kindheit) bestehen weiterhin gewisse Herausforderungen. Hier lediglich den Verweis zu geben, dass vielleicht eine therapeutische Maßnahme vonnöten ist, in Zeiten in denen man nur sehr schwer Therapieplätze bekommt und manchmal Jahre warten muss, ist dann doch recht ernüchternd. Was mir auch nicht so gut gefallen hat, ist der Notizzettel, der 13 mal auf gut 200 Seiten abgedruckt wurde. Die Botschaft oder das Mantra ist zwar gut: „Fordern, aber nicht überfordern! Fordern, aber nicht zwingen! Stress mindern! Lass dein Kind aktiv werden!“, aber ich brauche es nicht so oft im Buch. Kurze Zusammenfassungen der einzelnen Abschnitte hätte ich als sinnvoller erachtet. Zitat: „Ohne ein Gefühl des Leidens ist Schüchternheit keine psychische Störung.“ (Prof. em. Dr. Georg Stöckli in: Inke Hummel: Mein wunderbares schüchternes Kind. Seite 206) Im Anhang findet sich noch eine Literaturliste mit einigen Titeln zur weiteren Beschäftigung mit dem Thema und darüber hinaus. Außerdem werden hilfreiche Adressen aufgelistet. Fazit: "Mein wunderbares schüchternes Kind" ist ein gutes Einstiegswerk für die ersten 10 Jahre mit einem schüchternen Kind. Darüber hinaus kann ich es aber nicht empfehlen. Zu knapp die Abhandlung einer so wichtigen Zeit wie die Pubertät, zu viele Verweise auf professionelle Hilfe, bedenkt man, dass man heutzutage schwer einen Therapieplatz ergattert. Mir fehlte es außerdem an Zusammenfassungen in einem Infokasten am Ende jedes Kapitels, um schnell nochmal Dinge nachschlagen zu können. 3,5 Sterne

Guter Ratgeber für Eltern von schüchternen Kindern im Alter von 0 bis 10 Jahren

Bücherhausen aus Falkensee am 28.01.2026
Bewertungsnummer: 3027645
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dass es wunderbar ist, ein schüchternes Kind zu haben, war mir schon immer bewusst. Da war es schön, einen Titel zu entdecken, der diese Schüchternheit nicht als Problem darstellt, sondern als Herausforderung und gleichzeitig als normale Form des individuellen Temperaments eines Menschen. Da die Gesellschaft allerdings nicht unbedingt für ruhige und zurückhaltende Menschen gemacht ist, ist ein Ratgeber für Eltern solcher Kinder hilfreich. Inke Hummel bietet in ihrem Buch "Mein wunderbares schüchternes Kind" einige Ratschläge für Alltagssituationen in den verschiedenen Entwicklungsphasen. Leider kam für mich das Alter von 11 bis 18 Jahren mit etwas mehr als 20 Seiten deutlich zu kurz. Hat man aber noch jüngere, schüchterne Kinder zu Hause, findet man hier einige Anregungen zur Unterstützung dieser besonderen Individuen. Zitat: „Druck hilft ihm nicht, danke. Wir machen das mit Zeit und Liebe.“ (Inke Hummel: Mein wunderbares schüchternes Kind. Seite 52) Die Autorin: Inke Hummel arbeitet als pädagogischer Couch und unterstützt Familien mit Kindern im Babyjahr, in der Kindergarten- und Grundschulzeit sowie in der Pubertät. Sie ist außerdem SPIEGEL-Bestsellerautorin, Pädagogin und Inhaberin der Familienbegleitung „sAchtsam Hummel“. Ihr Schwerpunkt liegt bei gefühlsstarken sowie schüchternen Kindern denen sie dazu verhilft, eine gute Eltern-Kind-Bindung aufzubauen. Sie selbst ist dreifache Mutter und lebt in Bonn. Inhalt: „Was schüchterne Kinder und ihre Eltern brauchen »Mama, das traue ich mich nicht!« – »Kannst du für mich fragen, Papa?« – Viele Eltern kennen solche Sätze und fragen sich, ob es in Ordnung ist, dass ihr Kind oft ängstlich ist, alleine spielt oder im Unterricht keinen Ton herausbringt. Wie viel Schüchternheit ist normal? Wann muss ich mir Sorgen kannst, damit es selbstständig wird, und in welchen Momenten du mit Gelassenheit reagieren solltest. Dazu gibt es viele Tipps für die verschiedenen Entwicklungsphasen und typischen Alltagssituationen: von ersten Spielplatzbesuchen über Trennungsängste oder Einschulung bis hin zum Umgang mit Verwandten, Fremden und Gleichaltrigen.“ (Produktbeschreibung) Gedanken zum Ratgeber: Auf dem Cove sehen wir ein verschmitzt dreinblickendes Kind, welches durch einen Vorhang schaut. Es zeigt die zurückhaltende und beobachtende Art schüchterner Kinder sehr schön und die gedeckten Farben ergeben ein harmonisches Bild. Zitat: „Achtsame Elternschaft erzeugt weder unselbstständige Kinder noch Tyrannen.“ (Inke Hummel: Mein wunderbares schüchternes Kind. Seite 138) Die Autorin beginnt zunächst kurze Basics zum Thema zu erklären und steigt dann in die Details ein. Es geht um Struktur, Verlässlichkeit, Ruhe und die Vermeidung von Überforderung. Der Einstieg umfasst dabei etwa 30 Seiten. Danach ist das Buch in drei Altersabschnitte unterteilt: 0-5, 6-10 und 11-18 Jahre. Der erste Altersabschnitt (0-5) gibt Ratschläge zum Verhalten in der Krabbelgruppe, zu Hobbys, Aufenthalte auf dem Spielplatz oder das Verreisen. Grundtenor ist: früh da sein, vorbereitet sein, gewohnte Dinge mitnehmen, ein ausgeruhtes und gesättigtes Kind. Rituale geben außerdem Sicherheit. Geduld, Gelassenheit und Verständnis sind Grundvoraussetzung und das Kind bestimmt die Umstände, nicht die Erwartungen Außenstehender. Außerdem geht die Autorin nochmals darauf ein, wie Termine beim Arzt oder anderen Erwachsene, die Kita Eingewöhnung und der Umgang mit Erzieher:innen, der Trennungsangst etc. gut ablaufen können. Dabei nutzt sie viele kleine Alltagsbeispiele für die Themen Angst, Aggressionen, Freunde finden, Bewegung, Nähe und Motivation. Zitat: „Solange dein Kind sich im Rahmen seiner Möglichkeiten anstrengt, ist das schon viel. Mehr Druck ohne Unterstützung von Schulseite wird nichts ändern.“ (Inke Hummel: Mein wunderbares schüchternes Kind. Seite 188) Der zweite Altersabschnitt (6-10) ist ebenfalls 74 Seiten lang und hat einen ähnlichen Aufbau wie oben beschrieben. Hier kommen dann noch Schulängste und der Umgang mit Lehrkräften hinzu. Außerdem wird der Blick auf mögliche Ruheinseln für das Kind zu Hause aber auch auf die eigene Kindheit oder eigene Besonderheiten als Eltern gerichtet. Auch die Themen Hochsensibilität und Mutismus-Erkrankung finden eine kurze Erwähnung. Die knappen Verweise darauf fand ich gut, vielleicht wäre eine etwas nähere Einordnung oder Definition aber noch besser gewesen. Der dritte Abschnitt (11-18) umfasst leider nur sehr knappe 22 Seiten und bot für mich wenig Input. Wieder wird auf Schule, Freizeit, Arzt und nun auch die Berufswelt geblickt. Allerdings nur äußerst kurz. Man soll Ansprechpartner des Kindes und in Kommunikation bleiben, übernimmt aber immer seltener die Aufgabe der Vermittlung zu anderen Menschen. Das ist alles richtig, aber auch in diesem Alter (immerhin knapp die zweite Hälfte der Kindheit) bestehen weiterhin gewisse Herausforderungen. Hier lediglich den Verweis zu geben, dass vielleicht eine therapeutische Maßnahme vonnöten ist, in Zeiten in denen man nur sehr schwer Therapieplätze bekommt und manchmal Jahre warten muss, ist dann doch recht ernüchternd. Was mir auch nicht so gut gefallen hat, ist der Notizzettel, der 13 mal auf gut 200 Seiten abgedruckt wurde. Die Botschaft oder das Mantra ist zwar gut: „Fordern, aber nicht überfordern! Fordern, aber nicht zwingen! Stress mindern! Lass dein Kind aktiv werden!“, aber ich brauche es nicht so oft im Buch. Kurze Zusammenfassungen der einzelnen Abschnitte hätte ich als sinnvoller erachtet. Zitat: „Ohne ein Gefühl des Leidens ist Schüchternheit keine psychische Störung.“ (Prof. em. Dr. Georg Stöckli in: Inke Hummel: Mein wunderbares schüchternes Kind. Seite 206) Im Anhang findet sich noch eine Literaturliste mit einigen Titeln zur weiteren Beschäftigung mit dem Thema und darüber hinaus. Außerdem werden hilfreiche Adressen aufgelistet. Fazit: "Mein wunderbares schüchternes Kind" ist ein gutes Einstiegswerk für die ersten 10 Jahre mit einem schüchternen Kind. Darüber hinaus kann ich es aber nicht empfehlen. Zu knapp die Abhandlung einer so wichtigen Zeit wie die Pubertät, zu viele Verweise auf professionelle Hilfe, bedenkt man, dass man heutzutage schwer einen Therapieplatz ergattert. Mir fehlte es außerdem an Zusammenfassungen in einem Infokasten am Ende jedes Kapitels, um schnell nochmal Dinge nachschlagen zu können. 3,5 Sterne

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