Produktbild: Möwen ohne Pommes

Möwen ohne Pommes

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17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.05.2026

Verlag

Wolfgang Hager Verlag

Seitenzahl

234

Maße (L/B/H)

19/12/1,3 cm

Gewicht

227 g

Farbe

Graugrün

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-903443-64-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.05.2026

Verlag

Wolfgang Hager Verlag

Seitenzahl

234

Maße (L/B/H)

19/12/1,3 cm

Gewicht

227 g

Farbe

Graugrün

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-903443-64-8

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  • Bewertung

    5/5

    04.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Der Sinn des Lebens ist nicht leicht zu finden

    Der gebürtige Berliner David ist in den 1990er Jahren aufgewachsen und denkt während eines selbst gewählten Aufenthalts auf dem Ostsee-Ferien-Campingplatz seiner Kindheit und Jugend über sein gegenwärtiges und vergangenes Leben nach. Da kommt vieles hoch: der Hass auf seinen Großvater Otto oder das problematische Verhältnis zu seinem „Vadder“ („Es macht mich fertig, dass ich fast nichts über diesen Mann weiß.“). Er hat Zweifel und letztlich falsche Hoffnungen in Bezug auf seine Freundin Josi, und er empfindet Sympathie (oder mehr?) für Mexi, der neuen Campingplatz-Bekanntschaft aus NRW. David hat aufgehört zu kiffen und fängt vielleicht wieder damit an. Er träumt (auch ohne Gras) von Leoparden, die ihm Edelsteine schenken und fühlt sich wohl und geborgen bei der Familie von Camping-Nachbar Fred. Er gerät mit Neo-Nazis aneinander und bekommt Hilfe von seinem ehemaligen und Vielleicht-Wieder-Freund Sebastian. Und möglicherweise schreibt er ja auch ein Buch, wenn er sich traut ... Das Leben und die Welt der Gefühle sind kompliziert - soviel ist sicher! All das und noch viel mehr wird locker-amüsant, zugleich aber auch eindringlich und stilsicher erzählt. Und ohne erhobenen Zeigefinger. Ein schönes Buch!

  • Bewertung

    5/5

    31.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zweimal gelesen & immer noch nicht fertig damit

    Habe dieses Buch an einem einzigen Tag förmlich verschlungen und anschließend direkt nochmal gelesen. Der Schreibstil hat mich direkt von der ersten Seite an gepackt. Es ist bildhaft, leicht, und trotzdem mit so viel Tiefe geschrieben. Man ist sofort mittendrin und begleitet David einen Moment durch sein verknotetes Innenleben. Kleine und große Begegnungen, die alle auf ihre eigene Art Spuren hinterlassen. Das Besondere ist, dass es sich schnell und leicht liest aber nicht flüchtig ist. Im Gegenteil! Ich hab beim zweiten Lesen nochmal ganz andere Dinge entdeckt. Mit David kann man so gut mitfühlen! Hier und da musste ich echt schmunzeln, manchmal kurz schlucken und war auch an der ein oder anderen Stelle wirklich sehr berührt. Und die Begegnungen im Buch, ob mit Mensch oder Tier, haben mich noch lange beschäftigt nachdem ich es aus der Hand gelegt hatte. Es hat auf eine gute Art und Weise inhaltliche und persönliche Fragen aufgeworfen: Wie könnte es wohl weitergehen? Wie viel entdecke ich von mir selbst in dieser Geschichte? Wirklich ein bemerkenswertes erstes Buch. Den Namen Daniel Müller werde ich mir auf jeden Fall merken und bin super gespannt, was wir von ihm noch lesen werden!

  • Anjas_Buchspuren

    4/5

    05.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zehn Tage, die etwas verändern

    Die Beziehung zwischen David und Josi steckt in einer Krise. Deshalb beschließt David, sich für zehn Tage auf den Campingplatz seiner Kindheit zurückzuziehen. Dort möchte er zur Ruhe kommen, seine Gedanken ordnen und an sich selbst arbeiten. Doch zwischen Herzschmerz, neuen Begegnungen und Erinnerungen an seine Kindheit wird schnell klar, dass sich nicht alles so einfach sortieren lässt. Daniel Müller lässt David selbst zu Wort kommen, erzählt aber immer wieder auch aus einer distanzierteren Perspektive in der dritten Person über ihn. Diesen Wechsel der Erzählperspektive fand ich sehr interessant. Generell wirkt David authentisch und menschlich. Seine Gefühle und Gedanken waren für mich jederzeit nachvollziehbar. Er ist kein Superheld, der für jedes Problem sofort eine Lösung findet. Stattdessen grübelt, zweifelt, hinterfragt er und beginnt dadurch, sich ehrlicher mit sich selbst, seiner Vergangenheit und seinen Wünschen auseinanderzusetzen. Für mich lebt das Buch besonders von den unterschiedlichen Begegnungen auf dem Campingplatz. Die verschiedenen Nebenfiguren haben mich sehr angesprochen, vor allem Fred und sein Hund Romeo oder der Imbissbudenbesitzer Kawupke. Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen. Der Roman arbeitet viel mit alltäglichen Beobachtungen und Sinneseindrücken und liest sich angenehm leicht und flüssig. Da das Buch nicht besonders umfangreich ist, hatte ich es im Handumdrehen durchgelesen. Darin liegt für mich allerdings auch ein kleiner Wermutstropfen. Ich hätte gerne noch mehr über Davids Kindheit und Vergangenheit erfahren. Fazit: Ein ruhiger und einfühlsamer Coming-of-Age-Roman über Beziehungen, Selbstzweifel und Familie. Eine Geschichte über das Innehalten, Hinterfragen und den Mut, sich selbst ein Stück näherzukommen.

  • Linda

    4/5

    16.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Auszeit an der Ostsee – mit vielen Gedanken im Gepäck

    , , ö. MÖWEN OHNE POMMES - Daniel Müller ⁽ᵂᵉʳᵇᵘⁿᵍ | ᴿᵉᶻᵉⁿˢⁱᵒⁿˢᵉˣᵉᵐᵖˡᵃʳ⁾ In 'Möwen ohne Pommes' begleiten wir David auf einen Campingplatz an der Ostsee, auf dem er schon viel Zeit seiner Kindheit verbracht hat- in der Hoffnung, sich über einige Dinge in seinem Leben klar zu werden. Ich war überrascht, wie oft mich seine Gedanken berührt haben – egal, ob es um seine aktuelle Beziehung, das Verhältnis zu seiner Familie oder seinen Umgang mit fremden Menschen und Tieren geht. Manche Situationen konnte ich sehr gut nachvollziehen. Zum Beispiel, bei Verabredungen lieber viel zu früh als zu spät da zu sein. ü, ö , . (...) ä , , , . Es gibt einige tiefsinnige Gedanken, die ich sehr mochte und die durch den Currywurst-Verkäufer Kawuppke mit seinem Berliner Akzent immer wieder wunderbar aufgelockert wurden. Fakt ist: David erlebt in diesen wenigen Tagen an der Ostsee einiges. Und ich bin sehr froh, dass er immer wieder über seinen Schatten gesprungen und mutig gewesen ist. Denn manchmal braucht es offenbar gar nicht so viel, um wieder ein bisschen näher bei sich selbst anzukommen. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, Daniel.

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