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Capitana Thriller | Eine Gang-Leaderin kommt den großen Kartellen ins Gehege

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.01.2022

Herausgeber

Thomas Wörtche

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

333

Maße (L/B/H)

19/11,9/3 cm

Gewicht

306 g

Auflage

1

Originaltitel

American Heroin

Übersetzt von

Sven Koch + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

2710004716941

Beschreibung

Rezension

»Die Geschichte vom Aufstieg eines kleinen Ganoven zum Boss einer Gang wurde im Kino und in der Literatur schon häufig erzählt. Aber vielleicht noch nie so wie von Melissa Scrivner Love.« ("DER SPIEGEL")
»... wie Scrivner Love ihre Heldin mit all ihren Ambiguitäten, die sich letztlich einer eiskalten Entschlossenheit unterordnen, zeichnet, das ist ebenfalls herausragend. Psychologisch raffiniert, zugleich aber von einer starken Empathie getragen.« ("ORF")
»Action, Action auf jeder Seite ... Capitana ist Thriller und Sozial- und Milieustudie zugleich.« ("Schnüss – Das Bonner Stadtmagazin")
» Capitana von Melissa Scrivner Love besticht durch eine Heldin, die blitzschnell von zart auf hart umschalten kann ... eine genial gegen Klischees gedrehte Serie.« ("Kulturnews")
»Ein angenehmes Lesevergnügen gepaart mit einer spannenden Geschichte.« ("Köllefornia")
»Viele Leser*innen werden eine heftige Zuneigung zu einer Frau entwickeln, die im Grunde eine kaltblütige Killerin ist.« ("Booklist")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.01.2022

Herausgeber

Thomas Wörtche

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

333

Maße (L/B/H)

19/11,9/3 cm

Gewicht

306 g

Auflage

1

Originaltitel

American Heroin

Übersetzt von

  • Sven Koch
  • Andrea Stumpf

Sprache

Deutsch

EAN

2710004716941

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@suhrkamp.de

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Karamba, karacho!

Cassandra aus Berlin am 02.04.2021

Bewertungsnummer: 1395217

Bewertet: eBook (ePUB)

Die „Capitana“ in South Central L.A. heißt Lola. Und sie macht ihren Job als Chefin einer Drogenbande so abgecheckt, wie eine Hausfrau, die den Wocheneinkauf erledigt, die Wäsche macht und den Kindern ein Pflaster aufs Knie klebt, wenn sie gefallen sind. Nur dass der Einkauf aus harten Drogen besteht, die Wäsche bedeutet Geldwäsche, oder den ein oder anderen Mordauftrag und die Tochter ist in Wirklichkeit das Kind einer Junkiemutter, der Lola das Recht aufs Muttersein mit einem Tütchen Crack abgekauft hat. La Capitana arbeitet hart, hat einen stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, ist loyal bis es nicht mehr auszuhalten ist, bei Betrug aber auch schonungslos brutal. In Andrea, einer smarten, weißen Staatsanwältin findet sie eine ebenbürtige Geschäftspartnerin im Drogengeschäft. Alles läuft gut, bis die vermeintliche Komplizin Lola verrät. Die abgebrühte Latina entdeckt, dass Weiß-Sein nicht unbedingt vor einer traumatischen Vergangenheit schützt und dass Blut durchaus nicht immer dicker als Wasser sein muss. Der Schreibstil ist rasant. Die Wendungen manchmal fast zu verschlungen. Es geht um Rassismus, Vorurteile, Machismo, Mutterschaft, Politik, Traumatisierung und Gewalt. Das Buch liest sich durchaus gesellschaftskritisch. Lola bleibt nichts anderes übrig, als nach machistischen Regeln zu spielen. Ehre und Verantwortung sind ihr wichtiger als ihre eigenen Bedürfnisse. So ist dieser Bandenchefin sogar auf ihre Art sympathisch und integer. Zum Café einladen würde ich sie trotzdem nicht. Ein lesenswerter Thriller, spannend, frisch, aber auch sehr grausam.

Karamba, karacho!

Cassandra aus Berlin am 02.04.2021
Bewertungsnummer: 1395217
Bewertet: eBook (ePUB)

Die „Capitana“ in South Central L.A. heißt Lola. Und sie macht ihren Job als Chefin einer Drogenbande so abgecheckt, wie eine Hausfrau, die den Wocheneinkauf erledigt, die Wäsche macht und den Kindern ein Pflaster aufs Knie klebt, wenn sie gefallen sind. Nur dass der Einkauf aus harten Drogen besteht, die Wäsche bedeutet Geldwäsche, oder den ein oder anderen Mordauftrag und die Tochter ist in Wirklichkeit das Kind einer Junkiemutter, der Lola das Recht aufs Muttersein mit einem Tütchen Crack abgekauft hat. La Capitana arbeitet hart, hat einen stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, ist loyal bis es nicht mehr auszuhalten ist, bei Betrug aber auch schonungslos brutal. In Andrea, einer smarten, weißen Staatsanwältin findet sie eine ebenbürtige Geschäftspartnerin im Drogengeschäft. Alles läuft gut, bis die vermeintliche Komplizin Lola verrät. Die abgebrühte Latina entdeckt, dass Weiß-Sein nicht unbedingt vor einer traumatischen Vergangenheit schützt und dass Blut durchaus nicht immer dicker als Wasser sein muss. Der Schreibstil ist rasant. Die Wendungen manchmal fast zu verschlungen. Es geht um Rassismus, Vorurteile, Machismo, Mutterschaft, Politik, Traumatisierung und Gewalt. Das Buch liest sich durchaus gesellschaftskritisch. Lola bleibt nichts anderes übrig, als nach machistischen Regeln zu spielen. Ehre und Verantwortung sind ihr wichtiger als ihre eigenen Bedürfnisse. So ist dieser Bandenchefin sogar auf ihre Art sympathisch und integer. Zum Café einladen würde ich sie trotzdem nicht. Ein lesenswerter Thriller, spannend, frisch, aber auch sehr grausam.

So muss es sein

pw am 02.04.2021

Bewertungsnummer: 1394315

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zuerst war ich etwas skeptisch und befürchtete, einen Abklatsch von „Der Pate“ – nur mit weiblicher Hauptrolle – vor mir zu haben, aber ich wurde zum Glück eines Besseren belehrt. Die Handlung begann recht unspektakulär und war mit einfachen Worten beschrieben. Zuerst wird ein „Geschäft“ aus der Sicht von halbwüchsigen „Kunden“ des Drogenkartells geschildert. In diesem ersten Kapitel tritt Boss Lola zunächst nur am Rande auf. Für den Außenstehenden keine besondere Person, und das ist genau der Eindruck, den die uneingeweihte Umgebung von ihr hat. Wir lernen dann die Strukturen ihres „Geschäfts“ kennen, ganz nebenbei, ohne dass das lange erklärt werden muss. Der ganze Roman bleibt in einer sehr einfachen, anschaulichen und authentischen Sprache. Es dreht sich fast alles um Lola. Es gibt wenig Sprünge in der Zeit und nur sehr sparsam eingesetzte Perspektivwechsel – niemals mehr als unbedingt nötig. Obwohl von Anfang an klar ist, was Lolas Geschäft ist und dass es da ziemlich brutal zugeht, auch dass Lola selbst keine Skrupel hat, bekommt man beim Lesen von ihr den Eindruck, sie ist einfach eine alleinerziehende unf besorgte Mutter, die nebenbei noch ein paar andere „Dinge“ zu erledigen hat. Man kann sich sogar richtig in ihre Lage versetzen. Der Roman lebt von der ambivalenten Persönlichkeit Lolas und natürlich auch den Personen um sie herum. Er ist spannend und es kommt dabei immer wieder zu unvorhersehbaren Wendungen. Auch das Ende hätte ich so nicht erwartet. Das ist genau das, was für mich ein gutes Buch ausmacht.

So muss es sein

pw am 02.04.2021
Bewertungsnummer: 1394315
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zuerst war ich etwas skeptisch und befürchtete, einen Abklatsch von „Der Pate“ – nur mit weiblicher Hauptrolle – vor mir zu haben, aber ich wurde zum Glück eines Besseren belehrt. Die Handlung begann recht unspektakulär und war mit einfachen Worten beschrieben. Zuerst wird ein „Geschäft“ aus der Sicht von halbwüchsigen „Kunden“ des Drogenkartells geschildert. In diesem ersten Kapitel tritt Boss Lola zunächst nur am Rande auf. Für den Außenstehenden keine besondere Person, und das ist genau der Eindruck, den die uneingeweihte Umgebung von ihr hat. Wir lernen dann die Strukturen ihres „Geschäfts“ kennen, ganz nebenbei, ohne dass das lange erklärt werden muss. Der ganze Roman bleibt in einer sehr einfachen, anschaulichen und authentischen Sprache. Es dreht sich fast alles um Lola. Es gibt wenig Sprünge in der Zeit und nur sehr sparsam eingesetzte Perspektivwechsel – niemals mehr als unbedingt nötig. Obwohl von Anfang an klar ist, was Lolas Geschäft ist und dass es da ziemlich brutal zugeht, auch dass Lola selbst keine Skrupel hat, bekommt man beim Lesen von ihr den Eindruck, sie ist einfach eine alleinerziehende unf besorgte Mutter, die nebenbei noch ein paar andere „Dinge“ zu erledigen hat. Man kann sich sogar richtig in ihre Lage versetzen. Der Roman lebt von der ambivalenten Persönlichkeit Lolas und natürlich auch den Personen um sie herum. Er ist spannend und es kommt dabei immer wieder zu unvorhersehbaren Wendungen. Auch das Ende hätte ich so nicht erwartet. Das ist genau das, was für mich ein gutes Buch ausmacht.

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Capitana

von Melissa Scrivner Love

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