Produktbild: Heim schwimmen
Gebraucht

Heim schwimmen Roman

Aus der Reihe Quartbuch
8

7,63 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

29.01.2013

Verlag

Wagenbach, K

Seitenzahl

168

Maße (L/B/H)

22,1/14,1/2 cm

Gewicht

311 g

Originaltitel

Swimming Home

Übersetzt von

Richard Barth

Sprache

Deutsch

EAN

2710004822505

Beschreibung

Rezension

"Auf eindringliche Weise setzt sich dieser erstaunliche Roman mit Verlust und Verlangen auseinander. Am Ende steht die Erkenntnis, dass man niemals wissen kann, wo die Vergangenheit beginnt und wo sie endet." Julia Pascal, The Independent

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

29.01.2013

Verlag

Wagenbach, K

Seitenzahl

168

Maße (L/B/H)

22,1/14,1/2 cm

Gewicht

311 g

Originaltitel

Swimming Home

Übersetzt von

Richard Barth

Sprache

Deutsch

EAN

2710004822505

Herstelleradresse

Wagenbach, Klaus, GmbH, Verlag
Emser Str. 40/41
10719 Berlin
Deutschland
Email: vertrieb@wagenbach.de
Url: www.wagenbach.de
Telephone: +49 30 2351510
Fax: +49 30 2116140

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    14.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Urlaubspläne und deren extravagante Umsetzung

    Urlaub. Was für ein schönes Wort! Ausruhen. Entspannen. Relaxen. Auftanken. Herrlich, nicht!?!? Aber geht dies eigentlich wirklich? Der Frage geht Deborah Levy in ihrem Buch „Heim schwimmen“ nach. Eine Gruppe von Menschen macht in einer Villa bei Nizza Urlaub. Sie kommen aus London und wollen in dieser inspirierenden französischen Welt am Mittelmeer, in flirrender Hitze, inmitten von Lavendelfeldern entspannen. Doch geht das so einfach, denn man nimmt ja das eigene Leben, das eigene Erleben mit in den Urlaub. Man nimmt die familiären Zwiste mit und wie hier, denn diese Urlauber sind zwei befreundete Familien, man nimmt auch die Probleme der Freunde untereinander mit. Denn obwohl man familiär und freundschaftlich verbandelt ist, es gibt auch das Dunkle innerhalb des menschlichen Miteinanders. Und so finden das Ehepaar Josef und Isabel Jacobs, ihre Tochter Nina und das befreundete Paar, Mitchell und Laura ihren wohlverdienten Urlaub. Und sie finden nicht nur diesen, nicht nur die notwendige Erholung. In diese schon allein recht gefährliche Gemengelage trifft noch Kitty Finch. Eine junge Frau, die Probleme mit ihrer Unterkunft hat und deswegen ebenso in der Villa Unterschlupf findet, der ihr von den Mietern der Villa gewährt wird.  Ein Zufall. Ja. Nein. Vielleicht. Deborah Levy hatte mich schon mit ihrem Buch „Heiße Milch“ richtig begeistert und dies schafft sie hier bei „Heim schwimmen“ wieder. Ihre Zeichnung der Charaktere, diese Zeichnung des menschlichen Miteinanders ist fulminant und zeigt eine besondere Beobachtungsgabe der Autorin und ebenso zeigen die Bücher von Deborah Levy auch eindrucksvoll, dass sie eben das Beobachtete menschliche Miteinander auch authentisch und spannend, sinnlich, lebendig und anschaulich in Romanform umsetzen kann. Alles bisher von dieser Autorin Gelesene empfehle ich uneingeschränkt. Also los Leute, ran an die Bücher von Deborah Levy.

  • kaffeeelse

    aus D

    5/5

    10.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Urlaubspläne und deren…

    Urlaubspläne und deren extravagante Umsetzung Urlaub. Was für ein schönes Wort! Ausruhen. Entspannen. Relaxen. Auftanken. Herrlich, nicht!?!? Aber geht dies eigentlich wirklich? Der Frage geht Deborah Levy in ihrem Buch „Heim schwimmen“ nach. Eine Gruppe von Menschen macht in einer Villa bei Nizza Urlaub. Sie kommen aus London und wollen in dieser inspirierenden französischen Welt am Mittelmeer, in flirrender Hitze, inmitten von Lavendelfeldern entspannen. Doch geht das so einfach, denn man nimmt ja das eigene Leben, das eigene Erleben mit in den Urlaub. Man nimmt die familiären Zwiste mit und wie hier, denn diese Urlauber sind zwei befreundete Familien, man nimmt auch die Probleme der Freunde untereinander mit. Denn obwohl man familiär und freundschaftlich verbandelt ist, es gibt auch das Dunkle innerhalb des menschlichen Miteinanders. Und so finden das Ehepaar Josef und Isabel Jacobs, ihre Tochter Nina und das befreundete Paar, Mitchell und Laura ihren wohlverdienten Urlaub. Und sie finden nicht nur diesen, nicht nur die notwendige Erholung. In diese schon allein recht gefährliche Gemengelage trifft noch Kitty Finch. Eine junge Frau, die Probleme mit ihrer Unterkunft hat und deswegen ebenso in der Villa Unterschlupf findet, der ihr von den Mietern der Villa gewährt wird. Ein Zufall. Ja. Nein. Vielleicht. Deborah Levy hatte mich schon mit ihrem Buch „Heiße Milch“ richtig begeistert und dies schafft sie hier bei „Heim schwimmen“ wieder. Ihre Zeichnung der Charaktere, diese Zeichnung des menschlichen Miteinanders ist fulminant und zeigt eine besondere Beobachtungsgabe der Autorin und ebenso zeigen die Bücher von Deborah Levy auch eindrucksvoll, dass sie eben das Beobachtete menschliche Miteinander auch authentisch und spannend, sinnlich, lebendig und anschaulich in Romanform umsetzen kann. Alles bisher von dieser Autorin Gelesene empfehle ich uneingeschränkt. Also los Leute, ran an die Bücher von Deborah Levy.

  • Jürg K.

    5/5

    11.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend, Fesselnd und überzeugend

    Der eitle Schriftsteller Joe Jacobs und seine Frau Isabel sind aus London gekommen, um in Nizza Ferien zu verbringen. Mit dabei ist ihre pubertäre vierzehnjährige Tochter Nina. Von ihren Eltern hält sie nicht sehr viel. Zudem ein befreundetes Ehepaar. Mitchell, ein schwerfälliger Waffennarr, und Laura, deren Londoner Laden gerade Pleite gemacht hat. Bald bricht das Unheil aus. Im Schwimmbad treibt eine lebloser Frauenkörper. Sie ist nicht tot es ist Kitty Finch die die Villa auch gemietet hat. Sich aber im Termin geirrt hat. Der Leser wird in dieser Geschichte sofort in die sich gebildete Gemeinschaft hinein gestossen. Es geht im Inhalt in der Geschichte um Liebe, Verlust und tragische Schicksale. Langsam wird das Innere der Protagonisten entblättert. Man denkt erst einmal an eine leichte Geschichte. Doch hinter den Fassaden lauert die Gefahr. Die Welt und das Leben besteht aus Unwiederbringlichem, Versagen, auch Trauer und Verlust. Die langsame Steigerung von der leichten Muse zu einem ernsten Hintergrund so wird die Geschichte erzählt. Fast kriminalistisch mutet der Stoff an, als es zum Ende kommt. Ich muss sagen für mich eine spannende Geschichte, die ich gelesen habe. Empfehlenswertes Buch.

  • Boockpicker

    Book Circle Community

    4/5

    20.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    wohlbehalten heimkommen

    Es ist keine Leiche, die im Pool der Villa an der Côte d’Azur schwimmt, es ist Kitty Finch, eine ziemlich überdrehte junge Frau, die auftaucht und von Isabel, Joes Frau, eingeladen wird, zu bleiben. Und sie bricht die trügerische Ferienidylle der zwei mittelalterlichen Paare recht gründlich auf. Joe, der Schriftsteller, soll ihr Gedicht lesen, doch der bleibt stumm, obwohl er sich nach Kitty sehnt. Und so bleibt der Hilferuf im Gedicht ungehört, trifft aber Joe in seinen innersten Nöten. Nina, die vierzehnjährige Tochter von Joe, bleibt in ihrer Ratlosigkeit allein. Ob Isabel das Resultat ihres Vorhabens so erwartet hat? Vergeblich versuchen all die Personen Geborgenheit und Heimat zu finden, unbehaust treiben sie aneinander vorbei. Eine skurrile Romanze mit komischen Figuren, witzig geschrieben, meisterhaft erzählt.

  • Marielle_liest

    4/5

    24.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Urlaubslektüre der anderen Art

    Das Ehepaar Joe und Isabel verbringt gemeinsam mit ihrer Tochter Nina und einem befreundeten Ehepaar eine Sommerwoche in einem Ferienhaus an der Côte d‘Azur. Dann taucht Kitty Finch auf und wirbelt die erholsamen Ferien ganz schön durcheinander. Die junge Frau bezieht ein übriges Zimmer im Ferienhaus und freundet sich mit Nina an. Und dann sind da noch all die Geheimnisse, die die Urlauber*innen verbergen… ☀️ Hui, war das ein Ritt! Für einen ganz kurzen Moment dachte, das könnte ein entspannter Sommerferien-Roman werden. Aber dieses Gefühl hielt nicht lange an, denn ganz schnell haben Verwunderung, Skurrilität und bizarre Begebenheiten das Zepter übernommen. Schon beim ersten Auftritt von Kitty Finch war ich nicht sicher, ob das gerade wirklich so passiert, wie es aus Sicht eines Ferienhausgasts erzählt wird. Wie alle Szenen war auch diese in lebhafter und schöner Sprache geschildert, sodass sich sofort bunte Bilder in meinem Kopf entwickelten. Doch die Bilder waren so merkwürdig, dass ich schmunzeln musste. Dieses Schmunzeln hat mich während der kompletten Lektüre begleitet. Im Verlauf des Buchs gibt es durchaus auch ernste Momente, denn die Charaktere haben mit ihrer eigenen Vergangenheit oder mit ihren Lebensumständen zu kämpfen. Doch der Autorin gelingt es, jeder Figur einen schrulligen und sonderbaren Stempel aufzudrücken. So ist es einfach okay, dass sich alle ein wenig komisch benehmen, dass vielleicht manchmal die Fantasie übernimmt oder dass sie sich gelegentlich im Ton vergreifen. Mir hat diese verrückte Ferienwoche gut gefallen und ich habe mich durchweg unterhalten gefühlt - vor allem von den kuriosen und interessanten Haupt- und Nebenfiguren. Besonders gelungen fand ich die Enttabuisierung psychischer Erkrankungen und diese unterschwellige Schwere, die sich permanent auf die gesamte Szenerie gelegt hat. Einen Hauch weniger Verwirrung hätte ich mir in manchen Momenten gewünscht.

Kundinnen und Kunden meinen

5

3

4

4

3

1

2

0

1

0

Bewertungen (8)

Weitere Artikel finden Sie in

  • Produktbild: Heim schwimmen