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Church Boy

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.04.2025

Verlag

Weltenbaum Verlag

Seitenzahl

420

Maße (L/B/H)

20,7/14,7/2,8 cm

Gewicht

420 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710004854599

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Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.04.2025

Verlag

Weltenbaum Verlag

Seitenzahl

420

Maße (L/B/H)

20,7/14,7/2,8 cm

Gewicht

420 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710004854599

Herstelleradresse

Weltenbaum Verlag
Egersten Straße 42
79400 Kandern
DE

Email: info@weltenbaumverlag.com

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Harmloses Studentenleben, von wegen!

Groß-Schreibung! am 11.10.2025

Bewertungsnummer: 2622570

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sam, ein junger Student, versucht mit seinem Leben in der Kleinstadt klar zu kommen. Neben seiner Musik, die er liebt, aber 'nur' im Kirchenchor ausleben kann, studiert er Psychologie. Er ist sich jedoch nicht sicher, ob das auch das ist, was er gerne möchte. Damit beschäftigt sich in einer Kleinstadt anzupassen und den Verpflichtungen als Sohn der Bürgermeisterin gerecht zu werden, sucht er nach dem Sinn in seinem Leben. Einem Ziel, das er einfach nicht findet. Da taucht ein neuer Einwohner in der kleinen Gemeinde auf, der heraus sticht. Immer wieder trifft Sam auf Jessie, der durch seinen bunten Lebensstil auffällt und aneckt. Die beiden freunden sich an. Sam, der auch mit seiner Sexualität hadert (er ist wohl bisher der einzige Schwule in der Gemeinde) stellt sich immer mehr in Frage. Er ist verpflichtet Mustersohn zu sein. Ein Outing - undenkbar. Der Vater - Pub Besitzer. Die Mutter - Bürgermeisterin. Der Bruder - Priesteranwärter Alle - fleißige Kirchgänger wie in einer Kleinstadt erwartet. Und alle haben was gegen seinen neuen Freund Jessie und stellen sein Motiv in Frage! Haben alle Recht?  Ich muss schon zugeben, zu Beginn hatte ich, wie gerade immer wieder, etwas Startschwierigkeiten. Aber es lohnt sich dran zu bleiben!!! Andrea Zimmermann hat ein schwieriges Thema vom Coming-out in der konservativen Kleinstadt und der Kirche, und auch davon für sich selbst einzustehen, außergewöhnlich gut aufgearbeitet. Die Spannung in der Geschichte steigt stetig an und kurz vor Schluss bekommt man echt Angst wie das wohl enden wird. Ich war sehr glücklich über die Erzählweise nur aus der Sicht von Sam. Ich finde auch sehr gut, dass jedes Kapitel eine kurze Überschrift hat, das findet man gerade nicht so oft - zumindest bei den Büchern die ich zuletzt gelesen habe. Der Schreibstil von Andrea ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Geht also auch einfach in einem Zug (bei ca. 300 Seiten in meinem E-Book Reader vom Handy). Außerdem - habe ich schon erwähnt - ich liebe das Cover! Von mir gibt es 5 Sterne und eine eindeutige Leseempfehlung!

Harmloses Studentenleben, von wegen!

Groß-Schreibung! am 11.10.2025
Bewertungsnummer: 2622570
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sam, ein junger Student, versucht mit seinem Leben in der Kleinstadt klar zu kommen. Neben seiner Musik, die er liebt, aber 'nur' im Kirchenchor ausleben kann, studiert er Psychologie. Er ist sich jedoch nicht sicher, ob das auch das ist, was er gerne möchte. Damit beschäftigt sich in einer Kleinstadt anzupassen und den Verpflichtungen als Sohn der Bürgermeisterin gerecht zu werden, sucht er nach dem Sinn in seinem Leben. Einem Ziel, das er einfach nicht findet. Da taucht ein neuer Einwohner in der kleinen Gemeinde auf, der heraus sticht. Immer wieder trifft Sam auf Jessie, der durch seinen bunten Lebensstil auffällt und aneckt. Die beiden freunden sich an. Sam, der auch mit seiner Sexualität hadert (er ist wohl bisher der einzige Schwule in der Gemeinde) stellt sich immer mehr in Frage. Er ist verpflichtet Mustersohn zu sein. Ein Outing - undenkbar. Der Vater - Pub Besitzer. Die Mutter - Bürgermeisterin. Der Bruder - Priesteranwärter Alle - fleißige Kirchgänger wie in einer Kleinstadt erwartet. Und alle haben was gegen seinen neuen Freund Jessie und stellen sein Motiv in Frage! Haben alle Recht?  Ich muss schon zugeben, zu Beginn hatte ich, wie gerade immer wieder, etwas Startschwierigkeiten. Aber es lohnt sich dran zu bleiben!!! Andrea Zimmermann hat ein schwieriges Thema vom Coming-out in der konservativen Kleinstadt und der Kirche, und auch davon für sich selbst einzustehen, außergewöhnlich gut aufgearbeitet. Die Spannung in der Geschichte steigt stetig an und kurz vor Schluss bekommt man echt Angst wie das wohl enden wird. Ich war sehr glücklich über die Erzählweise nur aus der Sicht von Sam. Ich finde auch sehr gut, dass jedes Kapitel eine kurze Überschrift hat, das findet man gerade nicht so oft - zumindest bei den Büchern die ich zuletzt gelesen habe. Der Schreibstil von Andrea ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Geht also auch einfach in einem Zug (bei ca. 300 Seiten in meinem E-Book Reader vom Handy). Außerdem - habe ich schon erwähnt - ich liebe das Cover! Von mir gibt es 5 Sterne und eine eindeutige Leseempfehlung!

Wie kann etwas so Echtes falsch sein – nur, weil es nicht in euer Weltbild passt?

Frau.von.nin aus Leimen (Rhein-Neckar-Kreis) am 04.10.2025

Bewertungsnummer: 2615837

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der wahre Kampf tobt in uns – zwischen Zweifel und Mut, Perfektion und Akzeptanz. Sams Leben in der kleinen Stadt Neeburg scheint perfekt: Er studiert, singt im Kirchenchor, hat gute Freunde und eine angesehene Familie. Doch hinter dieser Fassade kämpft er mit seiner eigenen Identität – und seiner Angst, sich zu outen. Als Jessie mit pinken Hemden, Glitzerstiefeln und unverblümter Offenheit in sein Leben tritt, beginnt für Sam ein innerer Konflikt zwischen Herz, Angst und gesellschaftlichem Druck. Meinung & Empfindung: Nach dem letzten Satz saß ich zwanzig Minuten einfach nur da – still, überwältigt, leer und gleichzeitig voller Emotionen. Andrea Zimmermann hat es geschafft, mich vollkommen in Sams Gefühlswelt hineinzuziehen. Ihr Schreibstil ist so intensiv, dass ich jedes Zögern, jeden Herzschlag und jeden Schmerz mitgefühlt habe. Die Spannung und das Knistern zwischen Sam und Jessie ist absolut prickelnd! Man spürt das Knistern beim Lesen – ohne dass es spicy wird. Die frechen, zweideutigen Schlagabtausche zwischen den beiden sind perfekt platziert und bringen eine wunderbar lebendige Dynamik in die Geschichte. Diese Wortduelle haben mich oft zum Schmunzeln gebracht und gleichzeitig die Chemie zwischen Sam und Jessie greifbar gemacht. Zwischendurch musste ich das Buch kurz zur Seite legen, weil mich die Wut auf gesellschaftliche Engstirnigkeit und Doppelmoral schlicht überrollt hat. Dieses Buch hält uns einen Spiegel vor – und zeigt, wie grausam Erwartungen und Vorurteile sein können, wenn sie auf echte Menschen treffen. Als jemand, der sich selbst als offen und tolerant sieht, war es erschütternd zu lesen, wie tief verwurzelt manche Denkweisen noch sind – und wie sehr sie zerstören können. Sams Geschichte ist ein eindringliches Beispiel dafür, was es bedeutet, sich selbst zu verleugnen, um anderen zu gefallen. Und sie zeigt gleichzeitig, wie kraftvoll und befreiend Liebe sein kann – wenn man sie endlich zulässt. Für mich ist „Church Boy“ ein absolutes Jahreshighlight – emotional, ehrlich und mutig. Ein Buch, das bleibt. Einziger Wermutstropfen: Es gibt einige Tippfehler, die das Lesevergnügen stellenweise kurz stören – der Inhalt macht das aber mehr als wett. ⭐️ 5 / 5 Sterne

Wie kann etwas so Echtes falsch sein – nur, weil es nicht in euer Weltbild passt?

Frau.von.nin aus Leimen (Rhein-Neckar-Kreis) am 04.10.2025
Bewertungsnummer: 2615837
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der wahre Kampf tobt in uns – zwischen Zweifel und Mut, Perfektion und Akzeptanz. Sams Leben in der kleinen Stadt Neeburg scheint perfekt: Er studiert, singt im Kirchenchor, hat gute Freunde und eine angesehene Familie. Doch hinter dieser Fassade kämpft er mit seiner eigenen Identität – und seiner Angst, sich zu outen. Als Jessie mit pinken Hemden, Glitzerstiefeln und unverblümter Offenheit in sein Leben tritt, beginnt für Sam ein innerer Konflikt zwischen Herz, Angst und gesellschaftlichem Druck. Meinung & Empfindung: Nach dem letzten Satz saß ich zwanzig Minuten einfach nur da – still, überwältigt, leer und gleichzeitig voller Emotionen. Andrea Zimmermann hat es geschafft, mich vollkommen in Sams Gefühlswelt hineinzuziehen. Ihr Schreibstil ist so intensiv, dass ich jedes Zögern, jeden Herzschlag und jeden Schmerz mitgefühlt habe. Die Spannung und das Knistern zwischen Sam und Jessie ist absolut prickelnd! Man spürt das Knistern beim Lesen – ohne dass es spicy wird. Die frechen, zweideutigen Schlagabtausche zwischen den beiden sind perfekt platziert und bringen eine wunderbar lebendige Dynamik in die Geschichte. Diese Wortduelle haben mich oft zum Schmunzeln gebracht und gleichzeitig die Chemie zwischen Sam und Jessie greifbar gemacht. Zwischendurch musste ich das Buch kurz zur Seite legen, weil mich die Wut auf gesellschaftliche Engstirnigkeit und Doppelmoral schlicht überrollt hat. Dieses Buch hält uns einen Spiegel vor – und zeigt, wie grausam Erwartungen und Vorurteile sein können, wenn sie auf echte Menschen treffen. Als jemand, der sich selbst als offen und tolerant sieht, war es erschütternd zu lesen, wie tief verwurzelt manche Denkweisen noch sind – und wie sehr sie zerstören können. Sams Geschichte ist ein eindringliches Beispiel dafür, was es bedeutet, sich selbst zu verleugnen, um anderen zu gefallen. Und sie zeigt gleichzeitig, wie kraftvoll und befreiend Liebe sein kann – wenn man sie endlich zulässt. Für mich ist „Church Boy“ ein absolutes Jahreshighlight – emotional, ehrlich und mutig. Ein Buch, das bleibt. Einziger Wermutstropfen: Es gibt einige Tippfehler, die das Lesevergnügen stellenweise kurz stören – der Inhalt macht das aber mehr als wett. ⭐️ 5 / 5 Sterne

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