Produktbild: Hier sind Drachen
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Hier sind Drachen Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.03.2017

Verlag

Berlin Verlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19,6/12,3/2,2 cm

Gewicht

253 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004865328

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Ein spannender Roman über Zufälle.« ("Westdeutsche Allgemeine")
»Es geht um die großen Fragen des Lebens in schwierigen Zeiten, klug und klar formuliert.« ("Rhein-Neckar-Zeitung")
»Mal beschreibt sie knapp, auf den Punkt, dann wieder in langen, bildhaften Sätzen, aber immer unaufgeregt, treffsicher und eindringlich. Dabei gelingt ihr ein Spagat zwischen gedanklichem Tiefgang und subtiler Spannung.« ("Frankfurter Neue Presse")
»Husch Jostens teils essayistische, teils ausdrucksstarke Momentaufnahme einer intellektuell weitschweifigen Dame fängt nicht nur das Alltägliche ein, sondern entwirft ein atmosphärisch engmaschiges Panoptikum, das nicht nur auf subjektivem Empfinden beruht, sondern sich besonders dem weltpolitischen Zeitkolorit der 2010er Jahre verpflichtet sieht.« ("kulturernten.com")
»Ein starkes Buch, das zum Nach- und Weiterdenken anregt auf der Suche nach den eigenen weißen Flecken im Leben.« ("WDR 5 Scala")
»Dieser Roman hat Tiefe. Literarische, philosophische Tiefe.« ("Aachener Zeitung")
»Die Kölner Schriftstellerin Husch Josten spürt in ›Hier sind Drachen‹ auf kluge Weise der allgemeinen Verunsicherung nach.« ("Kölner Stadt-Anzeiger")
»›Hier sind Drachen‹ ist vor allem ein Roman über die Frage nach dem Sinn und den Möglichkeiten des Erzählens- und die Kraft und die Bedeutung von Geschichten. In seinen besten Momenten erreicht der Text dabei eine bezwingende philosophische Tiefe.« ("Der Spiegel - Online")
»Husch Josten formuliert auf den Punkt, mal abgehakt, mal detailliert beschreibend, immer so, dass man genau weiß, was gemeint ist. Allein deswegen ist dieses Buch schon so lesenswert. Aber auch inhaltlich wirft uns die Autorin nicht irgendetwas Beliebiges vor, sondern eine Geschichte voller anspruchsvoller, kluger - ja philosophischer - Gedankengänge. (…) In jedem Fall ist Husch Josten hier ein starkes Buch gelungen: aktuell aufgrund seines ›Settings‹ - und doch allgemeingültig, weil die Fragen, die die Autorin stellt, jeden Menschen betreffen und zum Nachdenken anregen.« ("NDR Kultur")
»Ein Buch passend zu einer Zeit, die beängstigen und verwirren kann. Umso wichtiger ist das, was Caren als Antwort darauf erkennt: sich auf die Liebe zu besinnen.« ("Frau und Mutter, April 2017")

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Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.03.2017

Verlag

Berlin Verlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19,6/12,3/2,2 cm

Gewicht

253 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004865328

Herstelleradresse

Berlin Verlag
Damaschkestraße 4
10711 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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  • Sonja

    aus Freiburg

    5/5

    28.10.2024

    eBook (ePUB)

    Philosophie / Zufall

    Als Journalistin hat Caren ein neutrale Sichtweise auf Terroranschläge und doch setzt der in Paris ihr zu. Als sie von London nach Paris fliegen möchte, kommt es zu Verspätung und einigen interessanten Unterhaltungen. Besonders die Diskussion über Zufälle wird sie nachhaltig nicht mehr loslassen. Aber auch sonst stellt sie ihr Leben in Frage. Ein gutes Buch, um sich einmal mehr mit sich selbst auseinanderzusetzen und zu reflektieren, inwieweit man das Leben so führen möchte.

  • Bewertung

    5/5

    12.04.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was für ein Buch!

    Mit einer ungeheuer brillianten Erzählkunst auf nur 150 Seiten vermag die Autorin uns eine Geschichte zu erzählen, die voller kluger, anspruchsvoller und philosophischer Gedankengänge steckt. Dabei gelingt ihr ein Spagat zwischen gedanklichem Tiefgang und subtiler Spannung. Gibt es Zufälle oder ist alles vorherbestimmt? Anhand eines aktuellen brisanten Themas versucht die Autorin Antworten auf diese Frage zu finden. Ein Buch, das noch lange nachwirkt.... Danke Frau Josten für diesen einzigartigen Roman!

  • Bewertung

    5/5

    19.10.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gibt es so etwas wie Zufall?

    Dies ist die alles bestimmende Frage. Anhand vieler realer Terroranschläge der vergangenen Jahre über welche die Protagonistin Caren mit einem "zufälligen" Bekannten spricht, philosophiert die Autorin über das mögliche Vorhandensein von Zufällen. Intelligent, tiefgründig und sehr kurzweilig.

  • Bewertung

    aus Mainz

    5/5

    01.08.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wieder ein Anschlag, wieder…

    Wieder ein Anschlag, wieder ein Job für die Journalistin Caren. Nach dem verheerenden Attentat am Abend des 13. November 2015 in Paris, macht sich die junge Reporterin auf von London in die französische Hauptstadt, um für ihre Zeitung vor Ort zu recherchieren. Anschläge wurden ihr Spezialgebiet, nachdem sie unerklärlicherweise den 11. September in New York und auch den Boston Marathon unversehrt überlebt hat. In Heathrow wartet sie auf das Boarding, doch es kommt zu einer Verzögerung. Plötzlich wird ihr Gate umstellt, die Fluggäste sind abgesperrt und eingesperrt und eine Zwangsgemeinschaft entsteht. Caren kommt mit einem älteren Herrn ins Gespräch, der die Lage mit stoischer Ruhe über sich ergehen lässt. Er liest weiterhin in Wittgensteins „Tractatus“ als wenn es die Welt um ihn herum nicht gäbe. Caren versucht mit ihrem Presseausweis etwas in Erfahrung zu bringen, doch die Mitarbeiter des Flughafens sind angespannt, also plaudert sie weiter wartend mit „Wittgenstein“ über dessen Zufallsforschung und die Frage, wie ein Journalist die eine Geschichte, die noch nie berichtet wurde, finden und erzählen kann. Und plötzlich ist sie da, die unglaubliche, nie erzählte Geschichte. Husch Jostens Roman „Hier sind Drachen“ weckt zunächst Erwartungen, die sich völlig in sich auflösen. Der Titel, der alte Seefahrerspruch zur Kennzeichnung der noch nicht betretenen und erforschten Gebiete, lässt auf eine Reise hoffen, durchaus an einen unbekannten Ort und der Flughafen ist ein passender Ausgangspunkt. Tatsächlich verlassen wir diesen jedoch quasi nicht, fast die komplette Handlung spielt sich im Wartebereich ab. Die zweite Falschannahme ergibt sich aus der Seitenzahl, die mit 160 Seiten einen kurzes Lesevergnügen erwarten lässt. Allerdings weist der Roman eine solche inhaltliche Dichte auf, dass ein Lesen ohne Pausen für mich nicht möglich war und ich viele Passagen – insbesondere die philosophischen Gedanken der beiden Protagonisten – mehrfach lesen musste, damit mir nichts entgeht. Es ist auch nicht einfach zu bestimmen, worum es in dem Buch eigentlich geht. Gerade durch das unerwartete Ende wird der Fokus nochmals völlig verschoben und es bleiben unzählig viele Themen und Gedankenansätze, die alle in sich wichtig und beachtenswert sind. Der Roman beginnt mit der Frage, was der Terror, wie wir ihn seit einigen Jahren in Europa erleben, mit uns als Beobachter oder gar Zeugen macht. Caren leidet zunehmend. Konnte sie die beiden Ereignisse in den USA noch erstaunlich gut durch ihren Job verarbeiten und sogar fruchtbar damit umgehen, war ihr der Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo unerklärlich nahegegangen – vor allem vor dem Hintergrund, dass sie dieses nicht unmittelbar miterlebte. Wie soll man als Individuum und wir als Gesellschaft damit umgehen? Der weniger konkrete, nicht auf den unmittelbaren Alltag bezogene Aspekt, der sich durch das ganze Buch spinnt, ist die philosophische Frage nach dem Geschichtenerzählen und die Frage, ob es noch eine Geschichte geben kann, die noch nie erzählt wurde. Welcher Journalist träumt nicht davon, mit dieser einen Reportage zu Ruhm und Anerkennung zu gelangen? Doch Geschichten gab es schon lange vor dem Journalismus, das Erzählen ist so alt wie die Menschheit selbst und eines der wenigen kulturübergreifenden und –verbindenden Dinge. Doch die Geschichte lebt nicht nur von ihrem Erzähler, denn sie erhält ihren Sinn erst durch den Zuhörer oder Leser, der etwas damit anfangen kann und den Worten einen Sinn zuschreibt. Ein durchaus herausfordernder Roman, der dem Leser, der sich auf ihn einlässt, viel zu bieten hat und weit über die Lektüre hinaus begleitet. Der Sinn entsteht beim Lesen im Leser und Husch Josten macht ein sehr großes Angebot. Daneben bietet er sogar noch einen Plot mit Spannung und recht unerwarteten Wendungen – im Ganzen ein Roman, wie er eigentlich unmöglich zu schreiben ist.

  • TochterAlice

    aus Köln

    4/5

    27.07.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zum Warten verdammt ist die…

    Zum Warten verdammt ist die Journalistin Caren - und sind es mit ihr viele andere Passagiere - am Flughafenterminal in London Heathrow. Es ist Samstag, der 14. November 2015, der Tag nach dem Pariser Anschlag und eben Paris ist das Ziel der Reise - Caren soll von dort für ihr Blatt über den Anschlag berichten. Doch nun gibt es eine Verzögerung aus unklaren Gründen - die Wartenden sind auf sich gestellt. So kommt Caren mit einem Herren ins Gespräch, den sie Wittgenstein nennt, da er ein Buch ebendieses Philosophen liest. Und es stellt sich heraus - nicht nur, aber auch durch diesen Wortwechsel - dass jeder seiner eigene, subjektive Wahrnehmung von Dingen, ja von allem, was um ihn herum passiert, hat. Jedenfalls ist es so, dass am Ende dieser Warterei Carens gesamtes Leben auf den Kopf gestellt wurde. Ihr Leben, von dem sie glaubte, es bestens im Griff zu haben - sowohl ihren Bereich als auch ihr Verhältnis zu den Menschen um sie herum. Caren hat ein ganz besonderes Verhältnis zu Terroranschlägen, kann man sagen: sie hat ihre persönlichen Bezüge sowohl zu Ground Zero als auch zu Charlie Hebdo. Sie hat dem Drachen ins Auge geschaut, kann man sagen, doch wie ist es mit den Drachen in ihrem persönlichen, dem ganz privaten Bereich? Einerseits ein leises Buch, andererseits so explosiv, wie eben ein Anschlag sein kann. Der Pariser Terroranschlag wird in einen Vergleich zu einem Anschlag auf Carens Leben gestellt und zeigt eindringlich, wie achtsam man stets sein sollte - sowohl, was sein eigenes Leben als auch, was das Leben der anderen betrifft. Ein Anschlag der persönlichen, der stillen Art kann uns jederzeit ereilen, völlig unerwartet - so wie hier. Ein Buch, das den Leser - jedenfalls mich - auf der einen Seite fassungslos, auf der anderen ein bisschen unbefriedigt hinterlassen hat. Manches war zu viel, anderes wieder fehlte. Doch das waren Kleinigkeiten, die mich nicht davon abhalten, dieses durchaus ungewöhnliche Buch der Kölner Autorin Husch Josten von Herzen zu empfehlen. Es ist ein sehr internationales Buch, so weltoffen, wie man in diesen Zeiten nicht immer ist, aber unbedingt sein sollte - finde ich jedenfalls.

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    Martina Kraus

    RavensBuch Osiander Friedrichshafen

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    5/5

    11.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hier sind Drachen

    Ein beeindruckendes Buch - die Suche nach dem Sinn, existenzielle Fragen mit einer bezwingenden philosophischen Tiefe.

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