Ein verpasster Zug. Sieben Minuten. Und ein Ereignis, das mehrere Leben für immer verändert.Als ein Zug auf dem Weg nach Berlin entgleist, bleiben nicht nur zerstörte Waggons und Schlagzeilen zurück. Zurück bleiben Menschen, die plötzlich mit Schuld, Verlust und Erinnerungen leben müssen, die sich nicht mehr verdrängen lassen.Während die Öffentlichkeit nach Antworten sucht, beginnt für die Überlebenden ein stiller Kampf im Inneren. Eine junge Frau kann nicht begreifen, warum ausgerechnet sie dem Tod entkommen ist. Ein Ersthelfer wird als Held gefeiert, obwohl ihn die Bilder der Unglücksnacht jede Nacht verfolgen. Eine Schwester klammert sich verzweifelt an die letzten Nachrichten eines geliebten Menschen. Und eine Überlebende ohne Erinnerung versucht herauszufinden, was in den letzten Minuten vor dem Unglück wirklich passiert ist.„Gleis 4 – Sieben Minuten zu spät“ ist ein emotionaler psychologischer Roman über Trauma, Überlebensschuld, Verlust und die Frage, wie ein einziger Moment das gesamte Leben verändern kann. Atmosphärisch dicht, melancholisch und intensiv erzählt das Buch von Menschen, die versuchen, nach einer Katastrophe wieder Halt zu finden.Der Roman verbindet emotionale Spannung mit tiefgründigen Charakteren, cineastischer Atmosphäre und einer eindringlichen Sprache. Leserinnen und Leser von psychologischen Gegenwartsromanen, emotionalen Dramen und literarischer Spannung erwartet eine bewegende Geschichte über Schicksal, Erinnerung und die unsichtbaren Folgen traumatischer Ereignisse.Erschienen im Adlerquell Verlag.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
5/5
12.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Beschäftigt einen
Mich hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite gepackt. Es geht zwar um ein Zugunglück, aber eigentlich stehen die Menschen und ihre Geschichten im Mittelpunkt. Jede Figur verarbeitet das Erlebte auf ihre eigene Art, und genau das macht den Roman so emotional. Besonders die Überlebensschuld und die Frage, wie ein einziger Moment ein ganzes Leben verändern kann, wurden unglaublich glaubwürdig dargestellt.
Der Schreibstil ist ruhig, aber gleichzeitig sehr intensiv. Es gibt keine übertriebene Dramatik, sondern viele kleine Momente, die einen wirklich berühren. Gerade dadurch wirken die Figuren authentisch und ihre Gefühle nachvollziehbar. Ich hatte mehrmals das Bedürfnis, einfach weiterzulesen, weil ich wissen wollte, wie es mit ihnen weitergeht.
Ein Buch, das einen auch nach dem Ende noch beschäftigt und zeigt, wie unterschiedlich Menschen mit Verlust und Trauma umgehen. Für mich ein sehr bewegender Roman, den ich absolut weiterempfehlen kann. Klare 5 Sterne.
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