Produktbild: Ein ganz normales Wunder
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Woody Brown

1. Ein ganz normales Wunder

Ein ganz normales Wunder

100
13,99 € inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Julian Mehne + weitere

Spieldauer

5 Stunden und 45 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

03.09.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

106

Verlag

Argon

Übersetzt von

Stephan Kleiner

Sprache

Deutsch

EAN

9783732491155

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Spieldauer

5 Stunden und 45 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

03.09.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

106

Verlag

Argon

Übersetzt von

Stephan Kleiner

Sprache

Deutsch

EAN

9783732491155

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  • Tara

    aus Ratingen

    5/5

    09.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Einblick in Woodys Welt

    „Ein ganz normales Wunder“ ist ein außergewöhnliches Buch des in Los Angeles lebenden Autors Woody Brown. Er ist der erste nicht-sprechende autistische Absolvent der UCLA. „Kannst du nicht kommunizieren, muss das bedeuten, dass du geistig zurückgeblieben bist.“ Gelungener als mit diesem Buch hätte Woody Brown uns kaum das Gegenteil beweisen können. Mit seinem Buch gibt er Einblicke in eine Tagesstätte für erwachsene Menschen mit Beeinträchtigungen. Wir begegnen dabei grundverschiedenen Menschen, die alle unterschiedliche Bedürfnisse, Schwierigkeiten, Wünsche und Hoffnungen haben. Es wird aber nicht nur die Perspektive der Menschen mit Beeinträchtigung geschildert, sondern auch die der Betreuer. Insgesamt sind es sieben Sichtweisen, wodurch ein umfassendes Bild des Lebens in der Tagesstätte „Upward Bound“ für Erwachsene mit geistigen und körperlichen Behinderungen entsteht. Das Buch zeigt die Verknüpfung ihrer Lebenswege und regt dadurch zum Nachdenken über unsere Gesellschaft an. Mich hat vor allem der Schreibstil des Autors begeistert. Er erzählt sehr lebendig und einfühlsam, unterhält durch seinen - teils trockenen - Humor sowie mit einer Leichtigkeit, die ich bei diesem schwierigen Thema nicht erwartet hatte. Mit seinem Buch hat Woody Brown Vorurteile widerlegt und gezeigt, dass auch Menschen, die nicht sprechen können, viel zu sagen haben. Er macht deutlich, dass unsere Systeme überfordert sind und Angehörige dringend Unterstützung benötigen – aber auch, dass es keine gesellschaftlichen Barrieren gibt, die nicht abgebaut werden können.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    09.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Stimmt nachdenklich

    Der Roman von Woody Brown stimmt nachdenklich. Warum? Wie ist es wohl, wenn man zwar alles versteht, sich aber selbst nicht ordentlich artikulieren kann. Woody Brown ist ein authistischer junger Mann, der seinen Alltag in einer Tagesstätte für Menschen mit Behinderungen verbringt. Hier wird mehr verwahrt als beschäftigt, geschweige denn gefördert. Klar schildert Woody wie hilflos die Betreuer oftmals ihren Behinderungen gegenüber sind wegen mangelnder Ausbildung. Sie wissen teilweise noch nicht einmal wer mit welcher Behinderung überhaupt zu was fähig ist. Woody z.B. betrachtet die Menschen aus einem ganz anderen Blickwinkel als wir, beobachtet, hat seine eigenen Gedanken zu jedem. Genau diese Eindrücke haben das Buch für mich so interessant gemacht. Vieles von diesen Dingen fällt uns überhaupt nicht mehr auf. Wir nehmen uns die Zeit dafür erst gar nicht über etwas noch nachzudenken da wir in unserer Sichtweise ziemlich eingefahren sind und alles immer schnell gehen muss. Toll fand ich die Beschreibungen in der Tagesstätte, besonders auch die aus den Augen von anderen Mitbewohnern oder Pflegern sowie dem Leiter der Tagesstätte. Irgendwie habe ich so einen Bezug zu allen Beteiligten hier gefunden.und fühlte mich mitten dabei. Das ist sonst eher selten der Fall. Mich konnte das Buch emotional sehr aufrütteln. Ich werde in Zukunft Menschen mit Behinderungen mit anderen Augen betrachten, mehr Verständnis und Respekt zeigen. Es wäre wünschenswert wenn Betreuer in solchen Tagesstätten eine bessere Ausbildung vorweisen müssten um den Menschen dort mehr Perspektiven bzw. Förderung bieten zu können. Man sieht an Woody, dass es machbar ist. Ein Roman, der aufrüttelt, nachdenklich stimmt und einige Menschen ihre eingefahrenen Sichtweisen überdenken lässt.

  • Bewertung

    5/5

    07.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Ich dachte, ich wäre das ganze Leben lang eingesperrt"

    Woody Brown hatte das Glück, mit außergewöhnlich engagierten Eltern aufzuwachsen. Er wurde in einer Weise gefördert, wie es leider nur wenigen Kindern mit Behinderungen ermöglicht wird. Sein Lebensweg zeigt eindrucksvoll, was mit Liebe, Unterstützung und Vertrauen alles möglich ist. Ich freue mich sehr, dass dieses Buch entstanden ist. Woody Brown schildert seinen Alltag in einer einfachen, klaren und authentischen Sprache. Besonders eindrucksvoll beschreibt er, wie Menschen mit Behinderungen von der Gesellschaft wahrgenommen werden – oder vielmehr, wie oft sie übersehen oder nicht wirklich gesehen werden. Ich finde es sehr wichtig, dass dieses Thema offen angesprochen wird. Das Wegsehen oder die Unsicherheit vieler Menschen im Umgang mit Menschen mit Behinderungen entsteht häufig daraus, dass wir nie gelernt haben, einander unvoreingenommen und mit echter Offenheit zu begegnen. Meine Hochachtung gilt der beeindruckenden Leistung, die Woody Brown erreicht hat. Sein Buch macht Mut, regt zum Nachdenken an und zeigt, wie wichtig echte Teilhabe und Wertschätzung sind. Es sollte mehr Bücher dieser Art geben. Vor allem aber braucht es deutlich mehr Unterstützung und gesellschaftliche Teilhabe für Menschen mit Behinderungen. Für mich ist dieses Buch ein wertvoller Meilenstein. Vielen Dank für dieses bewegende und wichtige Werk!

  • Lesepixie

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    05.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr erhellend

    Ich fand dieses Hörbuch sehr beeindruckend. Schon als Grundschulkind fragte ich mich wegen des Bruders einer Klassenkameradin, wie man mit Menschen umgehen solle, die nicht sprechen können und befand - im Gegensatz zu anderen - dass es sich lohne, normal mit diesem Bruder zu sprechen, da ja ein Nicht-Sprechen-Können nicht gleichzusetzen sei mit Nicht-Denken/Verstehen-Können. Allerdings war besagter Bruder nicht Autist. Dieses Buch von Woody Brown stellt sehr klar und deutlich dar, wie es in einem Autisten aussieht, der nicht sprechen kann, wie er die Welt sieht und was er erlebt. Da er auch die Chance auf Bildung hatte, kann er sich sehr klar und verständlich ausdrücken und somit mehr darstellen, als Birger Seller in seinem erschütternden Buch “ich will kein inmich mehr sein”. Doch auch - oder gerade - wegen der höheren Bildung und dem klaren Ausdruck wird einem stark bewusst, wie unfair die mangelnden Möglichkeiten für nicht sprechende Autisten sind. Dass sie zum Beispiel in dieser “Verwahranstalt” sitzen, ohne ihrem Geist entsprechende Angebote und ohne Unterstützung dabei, sich verständlich zu machen, was sie mit Hilfe durchaus könnten. Es ist einfach nur traurig. Toll, dass die Mutter sich darum kümmert und er schließlich sogar dieses Buch schreiben konnte. Noch toller wäre es, wenn es zu Veränderungen im Umgang mit nichtsprechenden Autisten führen würde. Jedoch fragte ich mich, woher er so viel über die anderen betreuten Menschen wusste, die ihm ja nicht alles erzählen konnten. Es war aber sehr interessant, verschiedene Ausprägungen dieser Behinderung kennenzulernen. Diese Möglichkeit hat man ja sonst nicht. Ich selber hatte persönlich bisher nur mit geistig und körperlich Behinderten und mit Asperger Autisten zu tun. Der Vortrag durch verschiedene Sprecher hat mir bei diesem Buch besonders gut gefallen, da dadurch immer sofort klar wurde, dass nun von einer anderen Perdon die Rede ist. Alle Sprecher hatten angenehme Vortragsstimmen und modulierten diese immer passend. Ein sehr eindringliches und empfehlenswertes Hörbuch.

  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    04.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn leise Geschichten ganz laut im Herzen werden

    Manche Bücher liest man und legt sie anschließend zur Seite. Andere begleiten einen noch ein Stück weiter. Ein ganz normales Wunder gehört für mich eindeutig zur zweiten Sorte. Woody Brown erzählt von Menschen, deren Leben kaum unterschiedlicher sein könnten, und schafft es trotzdem, die unsichtbaren Verbindungen zwischen ihnen spürbar zu machen. Besonders berührt haben mich Carlos mit seinem unerschütterlichen Optimismus, Toms stille Sehnsucht und Walter, der nach einem schweren Schicksalsschlag versucht, sein Leben wieder zusammenzusetzen. Keine dieser Figuren wirkt aufgesetzt oder wie ein Mittel zum Zweck. Sie fühlen sich eigenständig, verletzlich und unglaublich menschlich an. Dabei schreibt Brown feinfühlig, beobachtend und mit einem angenehm trockenen Humor. Gerade diese Mischung hat mir gefallen, weil die Geschichte dadurch trotz ihrer schweren Themen nie erdrückend wird. Immer wieder gibt es kleine Momente, die mich innehalten und über den Menschen hinter dem ersten Eindruck nachdenken ließen. Für mich erzählt dieses Buch letztlich davon, genauer hinzusehen. Nicht jeder Mensch findet die gleichen Worte, zeigt Gefühle auf dieselbe Weise oder geht denselben Weg. Und vielleicht liegt genau darin das ganz normale Wunder dieses Romans: Er macht den Blick weiter und erinnert daran, wie viel in einem Menschen stecken kann, das man auf den ersten Blick niemals sieht.

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  • Zum Bewerterprofil von Isabelle Minke

    Isabelle Minke

    OSIANDER Neustadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch, das den Horizont erweitert!

    Das erste Buch eines nicht-sprechenden Autisten - da lauert so viel hinter der stummen Fassade, wow! Voller Empathie und scharfer Beobachtungsgabe, ein Buch, das jeder Mensch gelesen haben sollte. Dieses Buch ist das Paradebeispiel dafür, wie Bücher den Horizont erweitern und Empathie stärken können.

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