Produktbild: Flucht nach Patagonien
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Flucht nach Patagonien Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.08.2021

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,8/13,3/3,7 cm

Gewicht

530 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004899149

Beschreibung

Rezension

»Die Lektüre wird zur ungemein spannenden Zeitreise in die brodelnde internationale Kulturszene zu Beginn des Zweiten Weltkrieges.« ("kulturtipp")
»Wunderschön, wie uns Jana Revedin durch dieses Leben zieht, wie sie und die Leser in Jeans [-Michel Frank] Sein eintauchen, in seine Leidenschaft für Stoffe, Material, Oberflächen, die zur Obsession wird. Kein Detail bleibt unberücksichtigt.« ("Die Presse")
»Die ›Flucht nach Patagonien‹ bleibt aufregend bis zur letzten Seite« ("MDR Kultur")

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.08.2021

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,8/13,3/3,7 cm

Gewicht

530 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004899149

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH & Co. KG
Prinzenstr. 85
10969 Berlin
Deutschland
Email: info@aufbau-verlage.de
Url: www.aufbau-verlag.de
Telephone: +49 30 283940
Fax: +49 30 28394100

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  • Bewertung

    5/5

    04.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegendes Leben

    Mir hat das Buch „Flucht nach Patagonien“ sehr gut gefallen. Es ist nicht ein Buch, was zu dem üblichen Genre gehört, was ich sonst lese, aber gerade deshalb hat es mir als Abwechslung gut gefallen. Das Buch hat mich immer wieder, über einige Monate. Hinweg begleitet. Ich konnte es nicht so gut an einem Stück durchlesen, aber das fand ich für die Geschichte auch gerade passend so. In dem Buch geht es um Jean. Er wächst in Paris auf und hat es in seiner Kindheit und Jugend nicht immer leicht. Das Buch begleitet sein ganzes weiteres Leben. Und Jean hat ein sehr bewegtes Leben geführt, unter anderem während der Zeit des 2. Weltkriegs. Das Buch ist in Abschnitte unterteilt, ähnlich wie sich Jeans Leben in Abschnitte einteilen ließ. Daher fand ich es auch schön, mir für dieses Buch die entsprechende Zeit zu lassen. Der Schreibstil hat mir dabei gut gefallen. Die Unterteilung der Handlung in Abschnitte schien mir, wie schon erwähnt, sehr passend und auch so konnte ich mich dank des Schreibstils gut in die Charaktere einfühlen. Mir hat außerdem gut gefallen, dass alle Charaktere, sowohl die Hauptpersonen, als auch die Nebenfiguren, einen eigenen Charakter, eine eigene Geschichte und ein eigenes Leben hatten. So erschien die Welt als ganze zu existieren und nicht nur um die Hauptfigur Jean herum. Das alles sorgt dafür, dass mir das Buch gut gefallen hat. Ich kann es jeder Person weiterempfehlen, die gerne authentische Geschichten rund um die Zeit des 2. Weltkrieges liest oder aber auch einfach nur die Geschichte von Jean kennenlernen möchte und sich gut unterhalten lassen will.

  • Bewertung

    aus Stegaurach

    5/5

    14.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Neustart in den Anden

    Schon die Leseprobe hat mich damals angesprochen. Ich finde das Cover passt sehr gut zum Titel des Buches, da die Geschichte ja auch auf einem Schiff beginnt. Eugenia Errázuriz und Jean-Michel Frank sind in „Flucht nach Patagonien“ unterwegs in die Heimat von Eugenia. Sie ist eine einflussreiche Kunstmäzenin, die unter anderem bekannte Persönlichkeiten wie Coco Chanel und Pablo Picasso gefördert hat. Er ist ein zu dieser Zeit sehr bekannter Innenarchitekt. Zudem stehen sein schillernder, einzigartiger Stil sowie seine Homosexualität im Vordergrund. Die beiden verbindet eine tiefe Freundschaft, auch wenn sie altersmäßig sehr weit auseinander liegen. Als der zweite Weltkrieg auch Paris zu erreichen droht flüchtet Eugenia mit Jean-Michel nach Patagonien, um dort mit ihm gemeinsam ein Hotel einzurichten. Die zwei Persönlichkeiten waren mir bislang nicht bekannt, jedoch fand ich das Geschriebene sehr interessant und die teils fiktiv geschriebene Geschichte hat mir gut gefallen. Insgesamt ein durchaus interessanter Roman, der sicher sorgfältig recherchiert ist. Man lernt viele biografische Dinge über Jean-Michel Frank und Eugenia Errázuriz und sein Umfeld kennen. Dennoch ist es streckenweise langatmig und z.T. auch mühsam der Handlung bei den vielen Namen und Verbindungen zu folgen. Ich würde jedoch jedem dieses Buch empfehlen, wenn man gerne über Kunst, die politische Lage und über das Leben in Europa, sowie Südamerika zu dieser Zeit erfahren möchte.

  • Alice

    5/5

    28.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Reise in die Vergangenheit

    In diesem Roman taucht man tief ein in die Kunst- und Kulturszene der 30er-Jahre. Eine Zeit geprägt von neuen Ideen und der Überwindung von Grenzen. Eine Szene in der jeder willkommen ist, keiner aufgrund seiner Hautfarbe, Religion oder einer körperlichen Beeinträchtigung ausgeschlossen wird. In der Folge der Machtergreifung der Nazis entstehen neue Grenzen und vor allem die Künstler, Schriftsteller und Musiker mit jüdischen Wurzeln müssen bald um ihr Leben fürchten. Einer dieser Künstler ist Jean-Michel Frank, ein Pariser Innenarchitekt. Gemeinsam mit der Kunstmäzenin Eugenia Errázuriz macht er sich 1937 auf den Weg nach Argentinien, doch auch dort geht es lang nicht so tolerant zu wie erhofft. Auf Grundlage der realen biographischen Daten von Jean-Michel Frank und Eugenia Errázuriz entwickelt Jana Revedin sehr gekonnt eine spannende Geschichte, voller Begegnungen und Ereignissen, die so oder so ähnlich tatsächlich stattgefunden haben könnten. Und obwohl ein Schicksalsschlag auf den nächsten folgt, gibt es doch immer wieder Hoffnungsschimmer und man wünscht sich, dass am Ende doch noch alles gut wird. Die Autorin skizziert ihre Protagonisten so detailliert, dass man das Gefühl hat, sie tatsächlich zu kennen, was die Tragik der Geschichte umso schmerzhafter macht. Ein fesselndes Buch nicht nur für Fans von historischen Romanen!

  • Bewertung

    aus Walldorf

    5/5

    15.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Realität und Fiktion gekonnt miteinander verbunden

    „Flucht nach Patagonien“ ist der 3. Roman einer Trilogie, die Jana Revedin über außergewöhnliche Frauen der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts geschrieben hat. Im Mittelpunkt steht die größte Pariser Kunstmäzenin Eugenia Errázuriz. Sie hat viele damals noch unbekannte Talente wie Picasso oder Coco Chanel gefördert. Auch Jean-Michel Frank wird von Eugenia unterstützt und durch sie zu einem bekannten und erfolgreichen Designer. Er ist die andere Hauptperson des Romans. Jean-Michel stammt aus einer reichen Bankiersfamilie und ist der Cousin von Otto Frank, dem Vater von Anne Frank. Eugenia, die aus Patagonien stammt und eine Freundin seiner Mutter ist, überredet Jean-Michel, mit ihr nach Südamerika zu reisen, um ein neues Projekt an Ort und Stelle zu realisieren. Dass dies eine von ihr organisierte Flucht vor den Nazis ist, weiß Jean-Michel zunächst nicht. Für mich war besonders interessant, wie die Autorin, selbst Architektin, diese realen Personen, Orte und Architektur beschrieben und dabei Realität und Fiktion miteinander verbunden hat. Der Schreibstil der Autorin ist sehr ruhig, der Handlung (zum Beispiel Fahrt mit dem Schiff) angepasst. Die beiden Hauptpersonen beschreibt sie so, dass ich sie direkt vor meinen Augen sehe. Auf mich wirken sie absolut authentisch. Das Buchcover ist wunderschön und korrespondiert mit dem Buchinhalt. Ich empfehle diesen Roman allen, die sich für „echte“ Schicksale interessieren und/oder etwas über die Kunstszene der 20er und 30er Jahre des 20. Jahrhunderts erfahren möchten.

  • Bewertung

    aus Düsseldorf

    5/5

    14.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Entspannter Erzählfluss

    Februar 1937: Jean-Michel Frank und Eugenia Errazuriz reisen mit einem Schiff von Europa nach Buenos Aires. Von dort soll es weitergehen nach Patagonien, wo Eugenia ein Grandhotel erbauen möchte. Jean-Michel soll ihr dabei in seiner Profession als Innenarchitekt behilflich sein. Zudem will sie ihn aus der Schusslinie der Nationalsozialisten bringen, die sich immer mehr in Frankreich ausbreiten und zur Bedrohung werden. Während der Überfahrt hängt Jean-Michel seinen Gedanken nach und versucht, sie schriftlich festzuhalten. Er schweift ab und philosophiert, erinnert sich an die Vergangenheit und grübelt über die Zukunft. Schon auf den ersten Seiten erzählt Jean einiges über sich. Eugenia bleibt erst mal im Hintergrund. Es ist eigentlich nicht aufregend, aber durch die elegante Sprache fesselnd. Die Erzählung fließt gleichmäßig dahin und nimmt den Leser mit auf eine sprachlich ansprechende Weise. Bekannte Personen der Kultur- und Kunstszene treten in Nebenrollen auf und werden geschickt mit der Lebensgeschichte Jeans verwoben. So wird der Roman zu einer wahren Entdeckungsreise, während man parallel im Internet nach den Personen stöbert. Besonders schön, wie eingebunden die geschichtlichen oder literarischen Ereignisse sind, erfährt man bei der Anekdote über Saint-Exupery. Wie selbstverständlich Eugenia von ihm erzählt, dass man jedes Wort sofort glaubt. Ein Lesegenuss der ruhigen Art.

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