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Produktbild: Solange der Fluss wartet
Neu
Artikelbild von Solange der Fluss wartet
Wally Lamb

1. Solange der Fluss wartet

Solange der Fluss wartet Roman | Der herzzerreißende Bestseller des "Magiers der Worte" - Oprah Winfrey

Gesprochen von
10
28,99 € inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Richard Barenberg

Spieldauer

16 Stunden und 7 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

03.08.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

129

Verlag

Audio Verlag München

Übersetzt von

Ulrike Wasel + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783748405382

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Richard Barenberg

Spieldauer

16 Stunden und 7 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

03.08.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

129

Verlag

Audio Verlag München

Übersetzt von

  • Ulrike Wasel
  • Klaus Timmermann

Sprache

Deutsch

EAN

9783748405382

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  • SimoneF

    5/5

    18.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein herausragender Roman und ein Jahreshighlight!

    Corby Ledbetter ist mit seiner großen Liebe Emily verheiratet und Vater von Zwillingen. Als er seinen Job verliert und sich als Hausmann um die Kinder kümmert, gerät er in eine Krise und wird abhängig von Alkohol und Antidepressiva. Er verschuldet eine furchtbare Tragödie, an der die Familie zu zerbrechen droht und wird zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Im Gefängnis muss er sich nicht nur mit seiner Schuld auseinandersetzen, sondern wird mit dem rauen Alltag dort konfrontiert, der durch Macht, Willkür, Gewalt und Rassismus geprägt ist. Die große Stärke dieses Romans liegt in seiner herausragenden, vielschichtigen Figurenzeichnung. Corby ist zutiefst menschlich und glaubwürdig. Er trägt schwer an seiner Schuld, kämpft um seine Ehe und seine Familie, zweifelt, hadert und strauchelt. Auch Emily ist sehr authentisch gezeichnet und hin- und hergerissen zwischen der Liebe zu ihrem Ehemann, ihrer tiefen Verzweiflung, Trauer und Wut. Beide ringen um ihre Zukunft, bemühen sich um einen respektvollen Umgang miteinander und erkennen die inneren Kämpfe des jeweils anderen an. Doch die Kluft, verursacht durch Corbys Schuld, scheint unüberwindbar. Auch der Mikrokosmos des Gefängnisses mit seinen ganz eigenen Strukturen, Dynamiken und Machtverhältnissen ist eindrucksvoll und intensiv geschildert, mit teils starken Nebenfiguren. Wally Lamb webt in seinen Roman auch deutliche Gesellschaftskritik mit ein, insbesondere in Bezug auf Rassismus und die Gewalt weißer Siedler gegenüber den First Nations. Mich hat Corbys und Emilys Geschichte beim Lesen sehr berührt. Der Roman entwickelte beim Lesen eine emotionale Wucht, auf die ich nicht gefasst war, und wirkt noch lange nach. Für mich ist „Solange der Fluss wartet“ eines der ganz großen Highlights dieses Jahres und ich habe mich sofort auf die Suche nach weiteren Büchern von Wally Lamb gemacht. Leider werden seine älteren Werke derzeit nicht mehr auf Deutsch verlegt – ich hoffe sehr auf baldige Neuauflagen und empfehle seinen neuesten Roman nachdrücklich weiter!

  • Mirja103

    aus Hamburg

    5/5

    16.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hat mich sehr berührt

    Wir begleiten Corby durch eine sehr schwere Zeit. Nachdem er seinen Job verloren hat, nimmt seine Alkohol- und Medikamentensucht immer mehr zu. Er glaubt, dass er alles noch unter Kontrolle hat und gut für seine Zwillinge sorgen kann. Eine sehr dramatische Situation und die Folge davon zeigen, dass dies nicht der Fall ist. Corby hat massive Schuldgefühle und muss lernen, damit und mit seiner Trauer zu leben. Anstatt zu lügen, stellt er sich seiner Verantwortung und wird zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Wie wird das Leben dort für ihn sein? Wird seine Frau ihn verlassen oder kann sie ihm verzeihen? Wird er abstinent bleiben? Ich muss gestehen, dass ich vor allem am Anfang stark zwischen Mitgefühl und Empörung für Corby geschwankt habe. Der Autor nimmt einen sehr gut mit und gibt tiefe Einblicke in Corbys Gedanken und Gefühle. Auch die Begegnungen im Gefängnis werden sehr eindrücklich beschrieben. Dort erlebt Corby einerseits viel Negatives aber anderseits auch positive Begegnungen und Freundschaft. Es ist erschreckend, wie das Personal teilweise mit den Häftlingen umgeht und wie die Bedingungen sind (z.B. willkürliche Verkürzung der Essenszeiten, die ungesunde Verpflegung, Schikane). Zum Glück gibt es immer wieder Lichtblicke. Mich hat das Buch insgesamt sehr berührt. Ich habe mit Corby gelitten und über positive Erlebnisse gefreut. Das Ende hat mich ebenfalls sehr berührt und ich hatte mehrfach Tränen in den Augen. Es ist kein unrealistisches Happyend sondern sehr stimmig. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Alles ist sehr anschaulich beschrieben ohne irgendwelche unnötige Nebengeschichten. Ich werde mir auf jeden Fall die anderen Bücher des Autors ansehen.

  • zeilen_echo

    5/5

    12.08.2026

    eBook (ePUB)

    Zwischen Schuld, Verurteilung und der Frage nach Vergebung

    „Solange der Fluss wartet“ ist eines dieser Bücher, bei denen es mir schwerfällt, nach dem Lesen einfach so zur Tagesordnung überzugehen. Wally Lamb erzählt hier eine Geschichte über Schuld, Sucht, Verantwortung und die Frage, ob ein Mensch nach einem unverzeihlichen Fehler überhaupt noch das Recht darauf hat, glücklich zu sein. Dabei macht er es seinen Leser*innen alles andere als leicht, sich eindeutig zu positionieren. Im Mittelpunkt steht Corby, zweifacher Vater und Künstler, der nach dem Verlust seines Arbeitsplatzes zunehmend die Kontrolle über sein Leben verliert und in eine Abhängigkeit von Alkohol und Schmerzmitteln gerät. Eine folgenschwere Katastrophe verändert schließlich nicht nur sein eigenes Leben unwiderruflich. Ein großer Teil des Romans spielt anschließend im Gefängnis, wo Corby nicht nur mit seiner Schuld und seiner Trauer konfrontiert wird, sondern auch mit den schwierigen Bedingungen des Gefängnisalltags. Besonders eindringlich fand ich dabei die Darstellung von Abhängigkeiten, Hierarchien und Machtmissbrauch innerhalb des Strafvollzugs. Corby hat bei mir ausgesprochen widersprüchliche Gefühle ausgelöst. Immer wieder hatte ich Mitgefühl mit ihm, nur um mich kurze Zeit später über sein egoistisches Verhalten zu ärgern und ihn dafür zu verurteilen. Gerade diese Ambivalenz macht die Figur für mich aber so unfassbar glaubwürdig und v.a. auch real. Corby wird weder zum unschuldigen Opfer seiner Umstände gemacht noch auf seine schlimmsten Entscheidungen reduziert. Als Leser*in schwankt man permanent zwischen Verständnis und Anklage und befindet sich damit in einem ähnlichen inneren Konflikt wie Corby selbst. Wally Lamb wird als „Meister der Emotionen“ bezeichnet und nach diesem Roman kann ich sehr gut nachvollziehen, warum. Besonders beeindruckt hat mich, wie tief er in die Psyche seiner Figuren eintaucht. Gedanken, Ängste, Schuldgefühle und kleine Momente der Hoffnung werden so nachvollziehbar beschrieben, dass die Charaktere regelrecht lebendig werden. Der Schreibstil ist intensiv und emotional, ohne dass die Geschichte für mich künstlich auf Gefühle getrimmt wirkte. Gerade bei einem so schweren Thema hätte der Roman leicht ins Sentimentale abrutschen können. „Solange der Fluss wartet“ ist keine leichte Lektüre und ganz sicher kein Buch für zwischendurch. Dafür beschäftigt es sich zu intensiv mit Verlust, Schuld, Sucht, Bestrafung und der Möglichkeit von Vergebung. Gerade das hat den Roman für mich aber so lesenswert gemacht. Ich empfehle das Buch allen, die psychologisch tiefgründige, emotionale Romane mögen und bereit sind, sich mit moralisch schwierigen Fragen auseinanderzusetzen. Für mich liegt die große Stärke des Romans darin, dass ich Corby gleichzeitig verstehen, bemitleiden und verurteilen konnte. Diese Widersprüchlichkeit hat mich bis zum Ende begleitet und wird mir vermutlich noch lange im Gedächtnis bleiben.

  • Bewertung

    5/5

    12.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ergreifendes Schicksal und Gesellschaftskritik

    Ich hatte nach den vielen positiven Rezensionen aus dem englischen Raum große Erwartungen an den Roman und wurde nicht enttäuscht: Wally Lamb hat ein Buch geschrieben, das ich kaum zur Seite legen konnte. Es geht um die Frage von Schuld, Wiedergutmachung und Versöhnung und begleitet den Protagonisten Corby während seiner Haftstrafe in einem US-amerikanischen Gefängnis. Ich gebe zu, dass ich Corby zu Beginn nicht mochte und nur wenig mit ihm als Person anfangen konnte, er zeigte mir zu wenig Schuldgefühle und Verzweiflung. Doch als die Geschichte der Haftstrafe begann, hat mich das Buch absolut gepackt. Es ist nicht nur eine Geschichte über ein tragisches Schicksal, sondern sie legt auch den Finger in die Wunde der amerikanischen Gesellschaft, wo Rassismus und Klassismus maßgeblich mit darüber entscheiden, wie ein Leben verläuft. Wally Lamb zeigt die Ungerechtigkeit deutlich auf und macht klar was er von der aktuellen Regierung hält. Der Gefängnisalltag ist hart, von Schikanen und Machtstrukturen durchzogen und lässt die Frage aufkommen, wie unwürdig Menschen in diesem System behandelt werden. Ich hätte zu Beginn gerne mehr Empathie und Sympathie für Cory empfunden, aber nichtsdestotrotz ist dieser Roman ein Jahreshighlight. Ich vergebe 4,5 Sterne und eine große Leseempfehlung für alle, die ein gesellschaftskritisches Buch über ein ergreifendes Schicksal lesen möchten.

  • Jürg K.

    5/5

    25.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Highlight, bewegend, emotional

    Diese Geschichte hat für mich eine erschütternde, aber zutiefst menschliche Intensität, weil sie zeigt, wie schnell ein Leben aus den Fugen geraten kann, wenn mehrere Krisen gleichzeitig auf einen Menschen einprasseln. Corby Ledbetter ist kein Held, kein Bösewicht, sondern ein junger Vater, der unter der Last von Verantwortung, Angst und Überforderung zusammenbricht. Der Verlust des Jobs, die heimliche Sucht, die bröckelnde Ehe dies wirkt wie ein schleichender Sturm, der sich lange ankündigt, bevor er alles zerstört. Und dann kommt die Tragödie, die die Familie endgültig zerreisst. Man spürt, wie aus Fehlern schuld wird und aus Schuld ein Abgrund. Im Gefängnis verändert sich der Ton der Geschichte. Die Gewalt, die Corby dort erlebt, ist brutal. Sie zeigt, wie verletzlich Menschen werden, wenn ihnen Freiheit und Würde genommen werden. Gleichzeitig berühren die kleinen Gesten von Güte ein geteiltes Stück Brot, ein kurzer Moment echter Verbundenheit. Diese Kontraste machen den Roman so eindringlich. Dunkelheit und Licht existieren nebeneinander, oft im selben Raum. Besonders stark finde ich Corbys inneren Weg. Getragen vom Glauben seiner Mutter und den Freundschaften, die er trotz allem knüpft, beginnt er, die Grenzen seiner Gefangenschaft zu überschreiten. Nicht körperlich, sondern seelisch. Können die Menschen, die er liebt, ihm jemals verzeihen. Genau darin liegt die stille Wucht dieses Romans in der Hoffnung, die sich gegen jede Wahrscheinlichkeit behauptet.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (10)

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