Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.11.2026
Herausgeber
Sophie Delhay + weitereVerlag
Ruby PressSeitenzahl
472
Maße (L/B)
27/20 cm
Auflage
1
Sprache
Englisch
ISBN
978-3-944074-67-2
Im Zentrum steht die Küche als komplexer architektonischer und gesellschaftlicher Raum. In vier Kapiteln entfaltet die Publikation unterschiedliche Perspektiven: die Küche als sozialer Katalysator, der gemeinschaftliche Formen des Zusammenlebens fördert; als hedonistischer Raum, der sinnliche Qualitäten und alltägliche Praktiken betont; als klimatisches Dispositiv, das ökologische Ansätze des Wohnens neu denkt; sowie als Raum, in dem sich Machtverhältnisse manifestieren und neu verhandeln lassen.
Jedes Kapitel wird durch einen einführenden Essay gerahmt und durch Fallstudien vertieft. Diese werden anhand prägnanter Texte, Grundrisse und detaillierter Schnittperspektiven vorgestellt und zeigen, wie sich in der Küche unterschiedliche Tätigkeiten und Bedeutungen überlagern: Hier wird gekocht, gegessen und gearbeitet, werden Rituale gelebt, soziale Beziehungen ausgehandelt und Gemeinschaft hergestellt.
Die Publikation begreift die Küche als Schlüsselraum, von dem aus sich das Wohnen neu denken lässt – als Ort, an dem sich gesellschaftliche, räumliche und ökologische Fragen exemplarisch verdichten.
Die Forschung zur Publikation wurde am "Domestic City Laboratory" der EPFL (Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne) durchgeführt. Sophie Delhay, die Leiterin des Labors, ist Architektin, Professorin und Direktorin der Sektion Architektur an der EPFL. Ihr Hauptforschungsgebiet ist der Lebensraum, ein entscheidendes Instrument zur Transformation der Welt und zur Hinterfragung des Wesens der Architektur in ihren lebendigsten Formen. Capucine Legrand ist Architektin und Doktorandin. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf der Beziehung zwischen Wohnen und Arbeiten. Enrica Mannelli ist Architektin und Postdoktorandin. Sie untersucht die Beziehung zwischen sozialen Bewegungen, radikalen Wohnformen und der Gestaltung der Stadt. Harry Waknine ist Architekt und forscht im Bereich der Politik der Intimität im Wohnraum. Im Rahmen ihrer Arbeit hinterfragen sie den Lebensraum aus unterschiedlichen Perspektiven.
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