Produktbild: Champagnergirl

Champagnergirl

5

3,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

1 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

03.06.2026

Verlag

Epubli

Seitenzahl

169 (Printausgabe)

Dateigröße

927 KB

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783565472277

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Altersempfehlung

1 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

03.06.2026

Verlag

Epubli

Seitenzahl

169 (Printausgabe)

Dateigröße

927 KB

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783565472277

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  • Venenorojo

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    17.07.2026

    eBook (ePUB)

    Nachdenklich stimmender Roamn zum Thema Alkohol

    Tammy ist die Tochter eines Wein- und Spirituosenhändlers. Den Laden ihres Vaters soll sie jedoch nur übernehmen, wenn sie ein Jahr ohne Alkohol verbringt. Tammy versteht den Trubel nicht. Sie trinkt doch nur ab und an ein Glas zum Feierabend oder wenn sie mit ihren Freunden unterwegs ist. Gut, zum Frühstück mal ein Glas Sekt oder mittags ein guter Weißwein zum Essen. Manchmal ufert es auch aus, aber hey - sie ist doch jung und genießt das Leben! Dieser Roman regt zum Nachdenken an. Ist der eigene Konsum eigentlich in Ordnung? Ist er problematisch? Wie viel redet man sich schön? Braucht man das Glas Wein zum Abschalten nach Feierabend? Warum wird Alkohol als flüssige Droge in den Alltag der Menschen integriert? Warum wird man so oft schräg angeschaut, wenn man in Gesellschaft ein Glas Sekt oder Wein ablehnt? Meike Cuddeford lässt in diesem Roman bewusst offen, wie Tammy das Jahr beendet, und ob sie sich eingesteht, dass ihr Konsum grenzwertig ist oder nicht. Dieser Roman sollte eigentlich verfilmt werden, damit sich die Gesellschaft mal damit auseinandersetzt, warum Alkohol so verharmlost wird, wie der eigene Umgang mit ihm ist und warum ein Verzicht auf Alkohol meist mit Krankheit oder Schwangerschaft assoziiert wird. Ein großes Lob für diesen mutigen Roman!

  • Anja Koenig

    aus Marktheidenfeld

    5/5

    11.07.2026

    eBook (ePUB)

    sehr interessant und informativ und regt zum nachdenken an

    ein tolles buch, das über den alkoholkonsum berichtet. gelegenheitstrinker, genusstrinker, alkoholiker, abstinenzler, wo sind die grenzen, wie viel ist genug oder zuviel, was denkt der trinkende und was die anderen, welche ausreden werden gebraucht oder verwendet beim trinken oder auch beim nicht trinken... eine gute geschichte, die als roman locker geschrieben ist und doch so viel tiefe mitbringt und erkenntnisse. regt auf jeden fall zum nachdenken an und informiert. das offene ende lässt eigene gedanken zu und lässt auch auf eine fortsetzung hoffen um zu erfahren wie es weiter geht in diesem fall. für mich auf jeden fall eine empfehlung für dieses buch.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    07.07.2026

    eBook (ePUB)

    Wichtiges Thema sehr gut umgesetzt

    „…Das Problem mit meinem Vater ist seine Konsequenz. Er ist zwar lieb und umgänglich, aber er ändert niemals seine Meinung oder gibt einen Entschluss auf, den er einmal gefasst hat…“ Und nun hat der Vater eine klare Forderung gestellt. Tammy darf ein Jahr lang keinen Alkohol trinken, sonst übernimmt Patrick, der Cousin, das väterliche Geschäft. Das trifft Tammy hart. Die Autorin hat einen inhaltsreichen Roman geschrieben. Der Schriftstil bringt das Thema genau auf den Punkt, enthält aber trotzdem eine Menge an Humor. Wir befinden uns zu Beginn der Coronazeit. Tammy mag Partys und Alkohol. Nach der letzten hatte sie eine Filmriss. Das war nicht das erste Mal. Auf einen Spaziergang am See denkt sie über ihre Zukunft nach. „..Der See ist mein Freund. Er ist genauso launisch wie ich, sieht jeden Tag anders aus und überrascht mich immer wieder mit neuen Facetten…“ Tammy ist nicht der Meinung, dass sie ein Alkoholproblem hat. Dass die Abstinenz gerade vor ihrem 25. Geburtstag beginnen soll, ist hart, zumal sie sich schon bei den Einladungen auf Grund von Corona beschränken muss. Das Buch lebt von einer permanenten inneren Spannung, die mit der Frage einhergeht, ob Tammy durchhält. Zu den sprachlichen und inhaltlichen Schwerpunkten gehören für mich die fein ausgearbeiteten Gespräche. Sie drehen sich logischerweise um Alkohol. Ich könnte jetzt eine Menge an Zitaten anführen, die ich für wichtig und nachdenkenswert halte, muss mich aber auf wenige beschränken. „…Trinken gilt ja als schick, aber wehe, du verliebst dich zu sehr in die Droge. Dann stehst du sehr schnell auf der anderen Seite und machst dich in der feinen Gesellschaft unbeliebt. Cocktailparty hört sich toll an, Entzugsklinik aber nicht…“ Natürlich macht Tammy auch die Erfahrung, dass sie sich rechtfertigen muss, wenn sie nicht trinkt. Komischerweise wird man andererseits nie gefragt, warum man trinkt. Nicht bei allen stößt sie auf Verständnis. Plötzlich zeigt sich, was Freundschaften wert sind. Freundinnen können begleiten oder zum Trinken animieren. Beides erlebt sie. Gut gefallen hat mir die Einteilung der Personen nach ihrem Trinkverhalten. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es spricht ein Thema an, das gern totgeschwiegen wird und doch im Leben sehr präsent ist. Das offene Ende passt deshalb. Meine Rezension möchte ich mit einem Zitat beenden: „…Eine Sucht ist wie ein Feind auf dem Schlachtfeld. Wenn man ihn nicht ernst nimmt, wird man gegen ihn verlieren. Wenn man wegrennt, kann man etwas Zeit gewinnen, aber irgendwann muss man sich dem Kampf stellen…“

  • Bewertung

    5/5

    04.07.2026

    eBook (ePUB)

    Erzählung aus der Sicht einer Alkoholikerin-humorvoll und trocken

    Tamara trinkt gerne, zu jeder Gelegenheit. Einen Tag vor ihrem Geburtstag stellt ihr ihr Vater jedoch ein Ultimatum: sie darf ab ihrem Geburtstag ein Jahr lang keinen Tropfen Alkohol trinken. Wenn sie sich nicht daran hält, wird sie nicht wie vorgesehen das Geschäft ihres Vaters erben. Obwohl Tammy eher eine aufmüpfige, selbstbestimmte junge Frau ist, hält sie sich an die Auflage ihres Vaters, was ihr jedoch alles andere als leicht fällt. Ihre Gedanken kreisen fast pausenlos um Alkohol, dennoch kann sie sich nicht eingestehen, dass sie ein echtes Alkoholproblem hat. Sie erfindet alle möglichen Ausreden, schiebt Freunde und Gesellschaft vor, um es aussehen zu lassen, als wäre ein Leben ohne Alkohol doch gar nicht möglich und gesellschaftlich auch nicht akzeptiert. Dass sie aber längst Alkoholikerin ist, das mag sie sich nicht eingestehen. Nicht vor einer Psychologin, nicht vor einer Selbsthilfegruppe und erst recht nicht vor ihr selbst. Zum Glück ist da Kristof, ihr neuer Freund, den sie zwar im Suff aufgegabelt hat, der sich jedoch als echter Anker in ihrem Leben erweist. Der Leser erlebt in dieser Erzählung die nüchternen Gedanken einer Alkoholikerin, die sich ihrer Suchtproblematik nicht ansatzweise bewusst ist. Humorvoll geschrieben und in die Coronazeit zurückversetzt, was einem so manches Mal schmunzeln lässt. Der offene Schluss lässt viele Fragen offen: schafft es Tammy, dem Alkohol wirklich dauerhaft zu entsagen? Wie geht es mit ihr und Kristof weiter? Was wird aus ihrem Bruder Thilo, der das Downsyndrom hat und den man einfach lieben muss? Wird Tammy am Ende wirklich den Laden ihres Vaters übernehmen? Fragen über Fragen bleiben offen und regen den Leser zum Nachdenken an. Insgesamt eine gelungene Erzählung und klare Empfehlung.

  • Rüdiger Kaufmann

    4/5

    07.07.2026

    eBook (ePUB)

    Zwischen Liebe, Angst und Selbstbetrug

    Tammy stolpert zwischen Selbstbetrug, gesellschaftlichem Druck und der Einsamkeit der Corona‑Zeit. Für mich zeigt das Buch sehr direkt, wie tief Tammy in ihrer Alkoholsucht steckt, lange bevor sie es selbst akzeptieren will. Ihr Vater greift zu fragwürdigen Methoden, um ihr zu helfen, was die angespannte Vater‑Tochter‑Beziehung noch deutlicher macht. Corona bildet den Hintergrund für Isolation, Druck und die erste Party ohne Alkohol – ein Moment, der Tammy spürbar überfordert. Gleichzeitig wird klar, wie sehr gesellschaftliche Erwartungen und vermeintliche Freundschaften eine Rolle spielen. Gut gelungen fand ich die verschiedenen Gruppen_des_Trinkverhaltens, die zeigen, wie unterschiedlich Menschen mit Alkohol umgehen. Tammy dagegen bleibt lange blind für ihr eigenes Problem. Das Ende lässt bewusst Spielraum, wirkt für mich aber etwas unförmig: Zwischen möglichem Rückfall und dem Wunsch nach einer neuen Kladde bleibt vieles offen, was zwar Interpretationen zulässt, aber nicht ganz rund wirkt. Mein Fazit: Das Buch zeigt eindringlich, wie schwer es ist, sich eine Sucht einzugestehen – und wie sehr Umfeld, Gesellschaft und eigene Verdrängung dabei eine Rolle spielen. Tammy ist eine Figur, die einen oft verwirrt, manchmal zum Schmunzeln bringt, aber vor allem zum Nachdenken. Einige Szenen bleiben hängen, andere wirken etwas unausgegoren. Insgesamt aber ein ehrlicher, intensiver Blick auf Alkoholabhängigkeit in einer Zeit, in der viele Menschen ohnehin mit sich selbst kämpfen.

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