Produktbild: Bat Eater und andere Beschimpfungen für Cora Zeng

Bat Eater und andere Beschimpfungen für Cora Zeng Ein Gothic-Thriller

4

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

14867

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.07.2026

Abbildungen

Paperback mit Umschlagklappen

Verlag

Festa

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

14/21,4/2,5 cm

Gewicht

388 g

Farbe

Schwarz / Messing

Übersetzt von

Simona Turini

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9867628-9-6

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

14867

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.07.2026

Abbildungen

Paperback mit Umschlagklappen

Verlag

Festa

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

14/21,4/2,5 cm

Gewicht

388 g

Farbe

Schwarz / Messing

Übersetzt von

Simona Turini

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9867628-9-6

Herstelleradresse

Festa Verlag
Justus-von-Liebig-Straße 10
04451 Borsdorf
DE

Email: shop@festa-verlag.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • the2bookaholics

    5/5

    26.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Schaurig, blutig, verstörend und genial

    "Es gibt Tausende von Göttern, die Tausende von Türen für jeden öffnen, der klopft. Es geht darum, zu entscheiden, welche Tür du öffnen willst." . ݁ ˖ִ₊ ⊹˚ "Bat Eater" ist schaurig, unglaublich verstörend, blutig und tief erschütternd. Gleichzeitig zeigt das Buch auf eine erdrückende und geniale Weise, was passiert, wenn wir nicht gegen Rassismus und Misogynie ankämpfen. Wie tief verwurzelt beides in der Gesellschaft ist. Dass wir etwas dagegen tun müssen. Dieses Werk hat uns beide zutiefst fasziniert und gleichzeitig auch erschüttert. Wir haben das Buch geliebt und verschlungen. Ein Roman, der seinesgleichen sucht, einzigartig und unvergleichbar ist. Die Geschichte lässt sich nicht in ein einziges Genre und somit in eine Schublade pressen. Es ist tatsächlich die Mischung aus verschiedenen Genres, verschiedenen Emotionen, Botschaften und Empfindungen. Das Buch lässt sich nicht so einfach beschreiben, es ist komplex und greift mehrere Themen auf. Wir befinden uns in New York im Jahr 2020, zu Zeiten von COVID-19. Das Jahr, in dem die Pandemie angefangen und uns alle sehr eingeschränkt hat. Durch die Geschichte erfahren wir, wie schlimm dort der Rassismus gegenüber Menschen mit asiatischer Abstammung geweckt wurde. Es geht tief unter die Haut, mitten ins Herz. Man ist verstört und empört beim Lesen und doch kann man nicht "wegsehen". Ganz nebenbei befindet man sich auch in einer schaurigen Geistergeschichte, die stellenweise richtig gruselig ist. Doch man ahnt bereits am Anfang, dass die wahren Monster die Menschen und nicht die gruseligen Geister sind. Um dieses Buch wirklich authentisch und atmosphärisch zu lesen, empfehlen wir deshalb, es in nächster Zeit zu lesen. Denn wir befinden uns nämlich gerade mitten im Geistermonat. Für alle Fans von Female Rage, schaurigem Horror, verstörenden Geschichten und Büchern, die einen zum Nachdenken bringen. Danke an den Verlag für die Rezensionsexemplare.

  • Jadi

    aus Montabaur

    5/5

    16.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    BLUT, EMOTIONEN, SELBSTFINDUNG

    . Hier trifft Psychohorror auf blutigen Horror, asiatischer Glaube und tief verwurzelte Traditionen auf die amerikanische Lebensweise. In „Bat Eater und andere Beschimpfungen für Cora Zeng“ ist es gerade dieses Aufeinandertreffen scheinbarer Gegensätze, das die Geschichte so eindringlich macht und noch lange nach dem Lesen nachhallt. Düster, brutal und durchzogen von einer faszinierenden Folklore, die Baker mühelos in die Gegenwart holt, entfaltet sich hier eine Geschichte, die sich jeder einfachen Einordnung entzieht. Sie ist verstörend, atmosphärisch und auf ihre ganz eigene Weise beklemmend! Eine ungewöhnliche Mischung, die man so nicht alle Tage liest. Eine Geschichte, die ihresgleichen sucht und die man gelesen haben sollte. 5/5 ⭐️ . Aber worum geht es genau… Cora Zeng arbeitet als Tatortreinigerin in New York und hat schon Schlimmeres gesehen als Blut und Leichen. Sie musste mit ansehen, wie ein Fremder ihre Schwester vor eine U-Bahn stieß. Der Täter wurde nie gefasst, doch sein letzter hasserfüllter Ausruf verfolgt Cora bis heute… „Fledermausfresser“. Seitdem wird ihr Leben zunehmend von Grauen überschattet… das Gefühl, beobachtet zu werden, seltsame Bissspuren, Fledermäuse an Tatorten und eine wachsende Zahl ermordeter asiatischer Frauen. Als ihre Tante sie vor dem Fest der hungrigen Geister warnt, beginnt Cora zu begreifen, dass manche Toten nicht bereit sind, in Vergessenheit zu geraten. . In „Bat Eater und andere Beschimpfungen für Cora Zeng“ folgen wir Cora Zeng als Erzählerin durch eine Geschichte, die schwer auf einem liegt. Während wir Cora durch ihre neue, düstere Realität begleiten, fühlt es sich an, als würde sich das Gewicht, das auf ihrer Brust lastet, nach und nach auch auf unsere eigene legen. Baker erschafft mit Cora eine ungemein interessante Hauptfigur… eine Frau, für die das Wort „Zwiespalt“ beinahe erfunden worden zu sein scheint. Doch gerade diese Widersprüchlichkeit macht sie so greifbar und menschlich. Cora ist keine Figur, die sich leicht in Schubladen stecken lässt. Ihre Gedankenwelt ist ein Labyrinth aus depressiven, verzweifelten und widersprüchlichen Gedanken. Nach außen hin klammert sie sich an den Versuch, so zu tun, als sei alles in Ordnung, auch wenn diese Fassade schon bald brüchig wirkt. Cora selbst sieht sich als die Abwesenheit eines Menschen oder bestenfalls als den verblassenden Nachhall ihrer Schwester. Gerade diese schonungslose Auseinandersetzung mit Coras Selbstbild und ihrer Beziehung zu Delilah hat mich fasziniert. Sie weiß nicht, wer sie ist, geschweige denn, wer sie eigentlich sein möchte. Und selbst im Tod ihrer Schwester bleibt ihr das Gefühl, nicht Herrin ihres eigenen Lebens zu sein. Stattdessen wird sie weiterhin von den Launen des Geistes gelenkt, der sie heimsucht. Hier gibt es so viel zu untersuchen, auseinanderzunehmen und zwischen den Zeilen zu entdecken. . Vor allem tragen auch die Nebenfiguren entscheidend zur Atmosphäre und zur Gesamtwirkung der Geschichte bei und verleihen ihr zusätzliche Tiefe und Vielschichtigkeit. . Die düsteren und isolierenden Gedanken, die diese Erzählung durchziehen, spiegeln auf beklemmende Weise das Lebensgefühl während der Pandemie wider. Die Pandemie hat neue Seiten in den Menschen zum Vorschein gebracht und einige davon wären vermutlich besser verborgen geblieben. Baker holt in „Bat Eater“ genau diese hässlichen Realitäten ans Licht und zwingt uns, ihnen ins Gesicht zu sehen. Besonders bissig ist dabei ihr Kommentar zu den antiasiatischen Ressentiments, die während der Pandemie wieder mit voller Wucht an die Oberfläche gespült wurden. Diese Thematik in den Kontext einer Horrorgeschichte zu setzen, ist gewagt, funktioniert hier aber gerade deshalb so eindringlich. Denn was diese Geschichte im Kern definitiv ist, ist eine Horrorgeschichte und zwar eine der blutigen Art. Baker versteht es jedoch ebenso meisterhaft, einen Gedanken in den Kopf zu pflanzen, der sich dort festsetzt und den man so schnell nicht wieder loswird. . Ebenso begeistert hat mich Bakers Schreibstil. Ihre Beschreibungen sind unglaublich unmittelbar und körperlich. Selbst Dinge, die wir eigentlich als alltäglich und banal betrachten, bekommen unter ihrer Feder etwas Viszerales, beinahe Groteskes. Man kann die Atmosphäre nicht nur sehen, sondern beinahe körperlich spüren. Zwar gibt es hier und da Momente der Leichtigkeit, doch die Düsternis findet immer wieder ihren Weg zurück in die Geschichte. . Dieses Buch muss man einfach lesen! Ich empfehle es dir sehr! . „Bat Eater und andere Beschimpfungen für Cora Zeng“ ist Bakers Debüt im Bereich des Erwachsenen-Horrors und wenn dieses Buch ein Vorgeschmack darauf ist, was noch kommen kann, bin ich ausgesprochen gespannt auf ihr nächstes Werk.

  • Bewertung

    5/5

    14.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sooooooooo Gut!

    Meinung: Wer denkt Geister, Serienmorde und Gesellschaftskritik passen nicht zusammen, wird mit diesem Buch eines besseren gelehrt. Das Buch hat eine starke Sogwirkung und ist ein Highlight! Klappentext: Cora Zeng ist Tatortreinigerin in New York. Die blutigen Überreste stören sie nicht, denn sie hat Schlimmeres gesehen. Sie war dabei, als ein Fremder ihre Schwester vor eine U-Bahn stieß. 

Der Täter wurde nie gefasst, doch sein letzter hasserfüllter Ausruf verfolgt Cora bis heute: Fledermausfresser. 

Seitdem schleicht sich das Grauen langsam in ihr Leben – das ständige Gefühl, beobachtet zu werden, Bissspuren in ihrem Couchtisch, Fledermäuse an den Tatorten und immer mehr ermordete asiatische Frauen. 

Ihre Tante warnt sie vor dem Fest der hungrigen Geister, bei dem sich die Pforten zur Unterwelt öffnen und die Toten nach den Lebenden greifen. 

So muss Cora lernen, dass man rachsüchtige Geister nicht ignorieren kann. 





Grady Hendrix: »Dieses Buch hat mich vollkommen erschüttert.« 



Paul Tremblay: »Ein fesselnder und blutiger Ritt, und ein Aufschrei gegen den Rassismus während der Corona-Hölle.« 



Booklist: »Unverzichtbare Lektüre von einer neuen Stimme im Horror.« 



Alice Slater: » Bat Eater stürzt wie eine Fledermaus der Verdammnis herab und wird dich komplett verschlingen.« 



Alma Katsu: »Body-Horror und weibliche Wut vereinen sich zu einem kraftvollen Roman.« 



Veronica G. Henry: »Ein Porträt der Feindseligkeit und Gewalt, die New York in der Corona-Pandemie heimsuchten.«

  • Ramona Schroller

    aus Klein Rönnau

    5/5

    27.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Rassenhass und Pandemien

    Cora musste mitansehen, wie ihre Schwester vor eine einfahrende U-Bahn gestoßen und getötet wurde durch einen Fremden. Das hat sie mehr als nur aus der Bahn geworfen. Dazu kommt die anhaltende Ausnahmesituation während der COVID-Pandemie, die ihrem OCD zuspielt. Als Tatortreinigerin arbeitend, fällt Cora Monate später auf, wie viele asiatische Frauen Opfer von brutalen Mördern werden. Eines ist an allen Tatorten das gleiche: Fledermäuse, die, mal tot, mal verstümmelt, irgendwo in der Wohnung lauern. Als dann der Monat der hungrigen Geister beginnt, fühlt Cora sich mehr als nur verfolgt, sie wird von einem dieser hungrigen Geister heimgesucht und ihre ohnehin schon schwache Psyche wird auf eine weitere Probe gestellt ... Ich hatte einige sehr positive Rezensionen über diesen Roman gelesen und gesehen, daher war ich mehr als nur angenehm überrascht, dass sich der Festa-Verlag des Buches angenommen hatte und bestellte es vor. Als es letzten Freitag bei mir eintrudelte war mir sofort klar, dass ich es umgehend lesen würde und war auf eine wilde Achterbahnfahrt vorbereitet - allerdings nicht für die, die mich erwartete. Cora ist eine Halb-Chinesin, ihre Mutter ist Amerikanerin und sie auch in den Staaten geboren. Sie kann kaum Kantonesisch, ist Amerikanisch doch ihre Muttersprache. Trotzdem wächst sie zwischen den beiden unterschiedlichen Kulturen auf mit einer chinesischen und einer erz-konservativen amerikanischen Tante. Da ihre Mutter sich früh einem Kult anschloss, ist sie zwischen diesen beiden und der Familie ihrer Halbschwester immer wieder gependelt, was ihrer Psyche offensichtlich nicht gut getan hat. Die Art, wie Baker hier den Charakter Cora angelegt hat, lässt den Leser über eine lange Zeit diese Figur einfach nur schütteln wollen, während man die restliche Zeit einfach nur sprachlos ist darüber, wie viel Cora einfach nur über sich ergehen lässt. Die OCD und auch das PTSD ist sehr gut und bildreich geschildert und mir wurde nur allein bei Coras Duschverhalten ganz anders. Die Zeit der Pandemie ... Ich denke, ich bin nicht die einzige, die diese am liebsten aus ihrem Gedächtnis streichen würde. Mal ganz von den ganzen Verschwörungen und deren Wahrheitsgehalt - oder dem Mangel eines solchen - außen vor, es war hässlich, und ich denke, die meisten werden mir zustimmen. Ich beispielsweise wollte warten bis zur Totimpfung, riskierte meinen Job bis ich dann schließlich einknickte, weil mein Chef alle Nicht-Geimpften fristlos rauszuschmeißen drohte. War das verboten? Ja. Kam es vor? Ja. Auf meinen täglichen Gängen zu den Testzentren und dem stundenlangen Anstehen habe ich vieles mitmachen dürfen: Ich wurde angespuckt, beschimpft, angerempelt, dass ich einmal fast von einem Auto angefahren worden wäre. Ich fühlte mich, als sei ich plötzlich eine Aussätzige. Kein unbekanntes Gefühl für mich. Doch der Hass, der mir plötzlich entgegenschlug, weil jeder Passant wusste, dass ich nicht geimpft war, mit dem hatte ich nicht gerechnet. Baker erzählt ihre Geschichte aus der Sicht einer asiatischen Frau, die in den USA lebt, dort auch geboren und aufgewachsen ist. Trotzdem muss sie sich auf öffentlicher Straße beschimpfen und anspucken lassen, sie wird mit Müll beworfen und auf die Straße gerempelt. Warum? Weil ein gewisser Präsident den Virus als "China-Virus" bezeichnete und das Gerücht umging, dass COVID von Fledermäusen auf Menschen gesprungen sei, weil jemand Fledermäuse gegessen hat. Lassen wir jetzt einmal die Tatsache außen vor, dass in einigen Provinzen Chinas tatsächlich Hunde und Katzen gegessen werden neben einigen anderen Tieren, die in westlichen Augen nun wirklich nicht auf die Speisekarte gehören, so ist es doch unwahrscheinlich, dass ein Virus auf diese Weise von einem Tier auf den Menschen mutiert. Rassenhass ist noch immer ein viel zu großes Thema in der heutigen Welt, wenn man mich persönlich fragt. Die asiatisch-stämmige Bevölkerung der USA hat damit auch nicht erst seit Heute zu kämpfen, nur ist das sehr wenigen bewusst. Umso wichtiger ist ein Buch wie dieses, um den Fokus auf diesen Missstand zu richten. Die Art, wie Baker die hungriigen Geister beschreibt ist Horror pur und so gut, dass man sie sich wirklich sehr gut vorstellen kann. Diese Wesen sind so widerwärtig geschildert, dass es mir kalt den Rücken runterlief bei der Schilderung. Dabei auch so fremdartig für westliche Augen, dass es gleichzeitig faszinierend war. Ich habe dieses Buch verschlungen und kann es nur jedem Horror- und Krimifan ans Herz legen, denn im Verlauf des Romans wird gerade die kriminalistische Seite immer wichtiger. Ein hervorragendes Buch mit lebendiger Zeitkritik.

Kundinnen und Kunden meinen

5

4

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (4)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Bat Eater und andere Beschimpfungen für Cora Zeng