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Toxisch ist das Berliner Künstlerleben zwischen Drogentrips und Wutausbrüchen für die berühmte Malerin Kara Kowalski allemal – mit giftigen Substanzen kreiert sie ihre Werke. Im Zustand des Rausches verwandelt sie ihr Atelier in ein albtraumhaftes Szenario, als sie ihren Ex-Freund irrtümlich für einen Eindringling hält und im Wahn tötet. Zerrissen von Schuldgefühlen und verfolgt von der Polizei, beginnt sie ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel, um die Leiche verschwinden zu lassen und ihre Tat zu vertuschen. Doch als eine erpresserische Videoaufnahme auftaucht und sie in die Enge treibt, droht ihr sorgfältig konstruiertes Lügengebäude einzustürzen. Kara plant die perfekte Vergeltung auf eine ungewöhnlich kreative Art – aber dann kreuzt Malina, eine verführerische Unbekannte, ihren Weg und alles gerät außer Kontrolle!
Dieser Psychothriller zeichnet ein schrilles Stadtporträt aus den Extremen Berlins und wirft einen tiefgehenden Blick auf die Abgründe menschlichen Handelns. Chemische Experimente und psychedelische Trance-Reisen ziehen die Protagonistinnen in einen verhängnisvollen Strudel aus kriminellen Verstrickungen und künstlerischem Streben, während sie eindringlich das Mysterium des Karmas beleuchten.
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INTOXIKATION
Manuela Hahn am 28.04.2024
Bewertungsnummer: 2188644
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Kara ist eine Ausnahmekünstlerin, ihre Bilder, die sie auf sehr ungewöhnliche unter zu Hilfenahme von giftigen Chemikalien erschafft, verkaufen sich gut. Doch Kara ist nicht glücklich, das wird schon auf den ersten Seiten mehr als deutlich. Kara begibt sich auf einen bewusstseinserweiternden Drogentrip, dieser wird von den Autoren Kristina Schippling und Matthias A. K. Zimmermann, sehr bildgewaltig beschrieben.
Im nachlassenden Drogenrausch, tötet sie ihren Ex-Freund, den sie für einen Einbrecher hält. Da sie eine gewalttätige Vergangenheit mit ihm hat, versucht sie die Leiche loszuwerden, statt die Polizei zu rufen. Was folgt, ist eine sehr ungewöhnliche Story, eine Mischung aus Thriller, Krimi und den Berichten über verstörenden Drogentrips. Als ein Video auftaucht, das sie schwer belastet, gerät Karas Leben mehr und mehr außer Kontrolle, um so mehr als auch noch die verführerische Malina auftaucht.
Dieses Buch liest man nicht gerade mal so zwischendurch, immer wieder verwischen die Grenzen zwischen Realität und Fantasie, ich weiß nicht welches andere Wort ich für die Beschreibungen der Drogentrips nennen soll, da ich persönlich diesen Zustand und auch den Wunsch der Realität auf diese Weise zu entfliehen in keinster Weise nachvollziehen kann.
Der Schreibstil des Autorenduos ist sehr intensiv, er erzeugt eine Atmosphäre der Unruhe und des Unbehagens. Die Sprache sehr bildhaft, die Autoren verwenden viele metaphorische Elemente, die die Gefühle und Erfahrungen der Protagonisten zu beschreiben. Die Intensität ihrer Worte trägt dazu bei, eine surreale und verstörenden Welt zu schaffen, in der die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen. Die Verwendung von kurzen, prägnanten Sätzen verstärkt das Gefühl von Nähe und lässt den Leser direkt in die Gedanken und Empfindungen von Kara eintauchen. Insgesamt vermittelt der Schreibstil eine intensive und verstörende Erfahrung, die den Leser in die psychologische Welt der Hauptfigur eintauchen lässt.
Um sich auf diese ungewöhnliche Story einzulassen, muss man bereit sein, die Grenzen zwischen Realität und Fantasie zu akzeptieren. Der Text enthält mehrere Elemente, die darauf hinweisen, dass die Handlung nicht immer der herkömmlichen Logik folgt: Karas Umgang mit ihren Bildern, die Verwendung von giftigen Chemikalien, ihr Drogentrip und die daraus resultierenden Ereignisse wie der Mord an ihrem Ex-Freund. Diese Elemente erfordern vom Leser eine Bereitschaft, sich auf eine nicht-lineare und manchmal verstörende Erzählweise einzulassen. Die Erzählung wird nicht nur durch die äußeren Ereignisse, sondern auch durch die inneren Konflikte und die psychologische Entwicklung der Hauptfigur vorangetrieben. Es ist wichtig, die surrealen Aspekte der Handlung zu akzeptieren, um die Tiefe der Charaktere und die vielschichtige Atmosphäre des Buches vollständig zu erfassen.
Ein Buch ganz weit weg vom Mainstream
Bewertung am 14.04.2024
Bewertungsnummer: 2177362
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Kara Kowalski, eine renommierte Malerin, lebt ein toxisches Künstlerleben in Berlin, geprägt von Drogentrips und Wutausbrüchen. Sie kreiert ihre Kunstwerke mit giftigen und außergewöhnlichen Substanzen. Als sie ihren Ex-Freund irrtümlich für einen Eindringling hält, tötet sie ihn. Jetzt stellt sich für Kara eine Frage: Was tun mit der Leiche? Kara hat eine Idee, wie sie die Leiche los wird. Zu blöd nur, dass eine erpresserische Videoaufnahme auftaucht und sie in die Enge treibt. Kara plant die perfekte Vergeltung auf eine ungewöhnlich kreative Art – aber dann kreuzt Malina ihrer Nachbarin den Weg. Plötzlich ist nichts mehr so, wie es vorher war.
Zuerst einmal: was für ein Buch! Beschrieben wird dieses Werk als Psychothriller, doch dies wird diesem Werk nicht gerecht. Vielmehr ist es ein Genre-Mix aus diversen Katz und Maus spielen, Krimi, Thriller, Fantasy, Spukgeschichte und weiteren Elementen. Die Handlung ist originell und die Charaktere sind ausgereift. Die Autoren Kristina Schippling und Matthias A. K. Zimmermann vermischen Realität, Kunst und Literatur mit einem Hauch Kritik an der Buchwelt und Formen. So ein meisterhaftes Werk, dass ich in dieser Form noch nicht gelesen habe. Die Seiten lassen sich flüssig lesen und dennoch ist es kein Buch für zwischendurch. Man muss sich auf die Geschichte einlassen. Leider werden nicht alle Fragen geklärt, z.B. ACHTUNG SPOILER: wie wurde das Buch "unendliche Buch" erschaffen, oder was wird am Ende aus Kara, aber vielleicht ist in Wirklichkeit alles ganz anders.
Fazit: Ein Buch ganz weit weg vom Mainstream. Wer mal etwas komplett anderes lesen will, wird hier fündig.
4,5 von 5 Sterne
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