Produktbild: Die Auster
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Yael Inokai

1. Die Auster

Die Auster

Gesprochen von
113
14,79 € inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

795

Gesprochen von

Barbara Stoll

Spieldauer

5 Stunden und 43 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

21.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

110

Verlag

DerDiwan Hörbuchverlag

Sprache

Deutsch

EAN

4066004788999

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Family Sharing

Ja

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Barbara Stoll

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5 Stunden und 43 Minuten

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Ja

Erscheinungsdatum

21.07.2026

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Fassung

ungekürzt

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MP3

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DerDiwan Hörbuchverlag

Sprache

Deutsch

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4066004788999

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  • galaxaura

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    28.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wundervoller Literatursnack

    „Die Auster“ von Yael Inokai, erschienen 2026 bei Hanser Berlin, ist ein erfrischender Mix aus Erzählung und Krimi, der sich sehr flott wegliest und dabei durchweg Spaß macht.   Leonora Bloch, ihres Zeichens Reinigungskraft und Gelegenheitsjobberin, 73 Jahre alt (die Handlung spielt 2019) und mit der einen oder anderen Eigenart ausgestattet, findet eines Morgens, als sie wie gewohnt im Haus von Dr. Bronstett putzen will, ebendiesen übel zugerichtet und ziemlich tot auf dem Fußboden auf. Korrekt, wie Leonora ist, wird die Sauerei natürlich erst einmal bereinigt und dann die Polizei gerufen – die Gewohnheit steckt halt in ihr, was soll sie machen.   Was sich ab hier auf etwas über 200 Seiten entspinnt, ist einfach herrlich zu lesen, voller Wendungen und besonderer Figuren, vor allem aber voller klugem Witz und großartigen Sprachbildern sowie klug strickter Details und Motive, die sich erst beim genauen Lesen in ihrer ganzen Pracht offenbaren. Die Autorin liebt spürbar ihre Figuren sowie ihre Handlung und gibt allen Menschen, denen wir in diesem kurzen Roman begegnen, mit unaufdringlichen und klaren Handgriffen Tiefe. Dabei ist die Frage, wer Dr. Bronstett so unappetitlich aus dem Leben befördert hat, eigentlich sekundär, viel interessanter sind die Lebensentwürfe, die im Roman stecken, die verpassten Chancen, aber auch wie einfach der Mensch doch zufrieden sein könnte – wenn er es denn eben kann. Was bedeutet Familie, was Freundschaft, was Beziehung und Liebe, wie viel Geld braucht der Mensch zum glücklich sein, was ist Würde und hilft sie einem weiter, wenn man einsam ist?   Inokai schreibt wunderbar trocken und trotz der Skurrilität, die durch die Zeilen leuchtet, sind die Figuren glaubhaft. Sehr besonders sind dabei ihre Beschreibungen, sowohl von Situationen als auch von Gefühlen. Und in dieser Welt ist es nur folgerichtig, wenn Leonora zwar den Mord aufklärt, ihr aber niemand glaubt – und das eigentlich auch gar nicht so wichtig ist. Aber auch Gesellschaftskritik und ein scharfer Blick auf Kapitalismus und die Unsichtbarkeit des Prekariats ist in der Tiefenstruktur deutlich lesbar, umarmt von tiefschwarzem Humor.   Einfach ein großartiger Literatursnack, der sprachlich und in der Konstruktion auf hohem Niveau arbeitet, auf der Handlungs- und Figurenebene einfach nur erfrischt. Sehr zu empfehlen – ein Perlenfund in der titelgebenden Auster.    

  • Gina Lesefuchs

    5/5

    23.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Scharfsinnige Reinigungskraft als Mordermittlerin

    Leonora Bloch putzt jeden Tag anderen Menschen hinterher. Wie schon ihre Mutter verdient sie damit ihren Lebensunterhalt. Als sie eines Tages wie gewohnt im Wohnhaus ihres Arbeitgebers Dr. Bronstett putzen möchte, findet sie diesen tot vor. Unter Schock stehend muss Leonora Ordnung in ihre Gedanken und deshalb auch in ihre Umgebung bringen. Putzen ist ihr vertraut. Also macht Leonora das, was sie am besten kann: Sie putzt. Das ist die skurrile Ausgangslage des Romans "Die Auster" von Yael Inokai. Leonora wird natürlich von der Polizei befragt und wirkt wegen ihrer Putzaktion am Tatort zunächst auch verdächtig. Als begeisterte Krimileserin überlegt Leonora gemeinsam mit dem Kaufhausdetektiv Friedhelm, welche Hintergründe zu dem Tod von Dr. Bronstett geführt haben könnten, dem Geschäftsführer eines großen Kaufhauses. Zu ihrer großen Überraschung hat Dr. Bronstett Leonora mit der Organisation seiner Beerdigung beauftragt. Doch dann kommt seine Tochter Amande angereist. Sie beginnt, Leonora Aufträge zu erteilen und verlangt deren Rufbereitschaft, kauft ihr dafür sogar eigens ein Handy. Es entspinnt sich eine unterhaltsame Geschichte um die 73jährige Leonora, die als Reinigungskraft ihren ganz eigenen Blick auf ihr Umfeld hat. Ich finde Leonora sehr glaubwürdig gezeichnet. Sie ist als Reinigungskraft Zeit ihres Lebens von allen übersehen worden und hat noch dazu ihren Sohn als jungen Mann an AIDS verloren. Also erwartet sie nicht mehr viel vom Leben, sondern hat sich von allem und jedem zurückgezogen. Trotzdem beobachtet sie ihre Mitmenschen sehr genau und entdeckt so Details, die anderen entgehen. Ich bin Leonora sehr gerne gefolgt und habe mich von den vielen Wendungen in der Geschichte gerne überraschen lassen. Ihre Ansichten zum Thema Einsamkeit und Reichtum laden dabei zum Nachdenken ein, ohne belehrend zu wirken. Ich empfehle diese skurrile Mischung aus Krimi und Milieustudie gerne weiter. 4,5 / 5 Sterne

  • Katrin

    aus Kiel

    5/5

    17.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Glanz und Elend auf allen Etagen

    Leonora Bloch arbeitet seit über 40 Jahren als Putzfrau, man könnte also sagen, sie weiß, was sie tut. Die meiste Zeit davon war sie in einem bekannten Berliner Kaufhaus beschäftigt, seit sie dort gegen ihren Willen in die Rente geschickt wurde, putzt sie nur noch zweimal die Woche bei dessen Geschäftsführer Dr. Bronstett. Doch eines Morgens liegt der tot in seinem Wohnzimmer. Vielleicht aus Schock oder purer Gewohnheit putzt Leonora wie gewohnt das Haus und vernichtet dabei natürlich auch etliche potenzielle Spuren. Entsprechend wenig begeistert ist die ermittelnde Kommissarin von ihrer Gründlichkeit. Doch wer nun einen klassischen Kriminalroman erwartet, wird vermutlich enttäuscht werden, denn Yael Inokai geht es eher um das Kaufhaus als Mikrokosmos der Gesellschaft. Auch das einst so glamouröse Kaufhaus ist im Zuge der kapitalistischen Entwicklungen immer mehr verblasst, die Exklusivität verliert an Bedeutung, ebenso wie die Fähigkeiten der einzelnen Mitarbeiter*innen. Doch wer den einzelnen Menschen nicht erkennen kann, dem fehlt auch der Blick für Details. Und dann können ganz offensichtliche Dinge im Verborgenen bleiben. Leonora allerdings schaut hin, manchmal zu genau, und entdeckt so einiges, das vielleicht besser im Dunkeln geblieben wäre. Geheimnisse hat hier so ziemlich jede*r, ganz wie im echten Leben, Leonora selbst bildet da keine Ausnahme. *r, ganz wie im echten Leben, Leonora selbst bildet da keine Ausnahme.Die Autorin schreibt gleichzeitig distanziert und doch mit einem liebevollen Blick auf ihre Figuren, der Text wirkt wie ein zartes Gespinst, das man erst gegen das Licht halten muss, um es deutlich zu erkennen. Der Roman hat mich berührt und gut unterhalten.. Ein unerwartetes Highlight! Es geht um Klassismus, prekäre Arbeitsverhältnisse, die Nachwirkungen der Aids-Epidemie in den Achtziger- und Neunzigerjahren und noch so einiges mehr. Ein unerwartetes Highlight, dem ich noch viele Leser*innen wünsche!

  • Bewertung

    aus Suhl

    5/5

    16.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Perle in der eigenen kleinen Welt

    Die Auster von Yael Inokai (Hanser Berlin) Dieser stille Roman, der so viel zu sagen hat, hat mich einfach gepackt! Skurril und auf den Punkt gebracht! Direkt, nüchtern, intensiv und gleichzeitig berührend schleicht sich die Autorin mit ihrem besonderen Schreibstil und den markanten Figuren an den Leser heran. Die Autorin beobachtet die Facetten unserer Gesellschaft, Luxus, Sehnsucht und Verlust, den nostalgische Hang der Vergangenheit sowie das Fortschreiten in die Andersartigkeit der Moderne durch die Augen ihrer 73-jährigen Protagonistin Leonora Bloch. In Gesprächen und feinsinnigen Beobachtungen schwelgt die Reinigungskraft in ihren Gedanken. Dabei zeigen sich Schicksalsschläge, Chancen und verpasste Momente, die das Leben bereit halten kann. Neben diesen Alltäglichkeiten findet sich Leonora mit einer absurden Situation konfrontiert, der sie nur ihren Reinlichkeitsdrang entgegensetzen kann. Ein Toter mit abgetrennten Händen in einer Blutlache, der Geschäftsführer eines renomierten Kaufhauses, Dr. Bronstett. Somit ist er Leonoras Ex-Arbeitgeber und wir lernen ihn, auf den ersten Seiten, als Leiche kennen. Jahrelang putzte sie seine privaten Räumlichkeiten und kennt jede Faser seiner Einrichtung, seine Angewohnheiten und vielleicht auch die Geheimnisse seines Lebens. Darauf hofft zumindest die Polizei, die bei ihrer Ermittlungsarbeit auf diese Beziehung setzt. Doch Leonora weiß nicht alles und beginnt selbst zu recherchieren. Dabei hilft ihr Friedhelm Lösch seinerseits Kaufhausdedektiv. Im Laufe der Geschichte ist der Kriminalfall unterschwellig immer präsent und wandelt sich am Ende zu einer Lösung mit Überraschungseffekt. Fazit: Ich finde, diese Mischung funktioniert sehr gut. Ich habe diesen Roman sehr gern gelesen. Ein kurzweiliges Portrait, eine feine Beobachtungsgabe, Worte die Treffen und nachhallen.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    10.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Blick hinter die Fassaden...

    Der Geschäftsführer eines legendären Kaufhauses wird ermordet aufgefunden. Doch bis die Polizei am Tatort eintrifft, hat Leonora Bloch alle Spuren beseitigt, so diskret und gründlich, wie sie schon seit 45 Jahren als Reinigungskraft bei Dr. Bronstett jeder Form von Unordnung begegnet. Als die Ermittlungen in die Austernbar in der fünften Etage führen, ist man schon mittendrin im Mikrokosmos dieses Kaufhauses, das von der paradoxen Sehnsucht nach vergangener Pracht und erschwinglichem Luxus lebt. Und niemand scheint sich in dieser Welt, wo Glanz und Elend, Armut und Reichtum so entwaffnend aufeinandertreffen, besser auszukennen als die 73-jährige Leonora. Doch kennt sie wirklich alle Geheimnisse und welche hütet sie selbst? (Verlagsbeschreibung) Was macht eine 73-jährige Reinigungskraft, wenn sie ihren langjährigen Arbeitgeber ermordet auffindet? Sie putzt erst einmal. Leonora Bloch beseitigt akribisch das Blut, bringt Ordnung in das Chaos und ruft erst danach die Polizei. Allein diese Szene sagt bereits viel über ihre Figur aus: Leonora handelt überlegt, pragmatisch und mit einer Selbstverständlichkeit, die gleichzeitig irritiert und neugierig macht. Dieser ebenso absurde wie konsequente Einstieg macht schnell klar, dass dies kein gewöhnlicher Kriminalroman ist. Der Mord an Dr. Bronstett bildet zwar den Ausgangspunkt der Geschichte, doch der eigentliche Mittelpunkt ist Leonora selbst. Seit 45 Jahren arbeitet sie für den Kaufhausbesitzer und kennt dessen Welt besser, als man zunächst vermuten würde. Sie ist eine Frau, die gelernt hat, sich unsichtbar zu machen. Sie beobachtet viel, spricht wenig und bewahrt ihre Gedanken und Erinnerungen sorgfältig für sich. Gerade diese Verschlossenheit macht sie so interessant. Leonora ist weder die klassische Ermittlerin noch die typische sympathische Hauptfigur. Sie bleibt sperrig, manchmal eigenwillig und auf Distanz – doch gerade dadurch wirkt sie glaubwürdig. Besonders spannend fand ich, wie sich nach und nach ihr eigenes Leben hinter dieser scheinbar unauffälligen Fassade zeigt. Ihre Erinnerungen an ihren verstorbenen Sohn Sebastian, ihre Einsamkeit, ihre langjährigen Beziehungen zu Menschen aus dem Kaufhaus, und ihre ganz eigene Sicht auf die Welt machen deutlich, dass hinter der "unsichtbaren“ Reinigungskraft eine Frau mit einer bewegten Vergangenheit steckt. Leonora weiß sehr viel über andere Menschen – und gleichzeitig gibt sie nur ungern etwas von sich selbst preis. Gemeinsam bilden die präsentierten Figuren ein feines Geflecht aus Beziehungen, Abhängigkeiten und unausgesprochenen Konflikten. Gedanken, Erinnerungen und Beobachtungen Leonoras fügen sich hier allmählich zu einem Bild zusammen. Das verlangt Aufmerksamkeit, belohnt aber genaues Lesen. Die Spannung entsteht deshalb weniger durch spektakuläre Wendungen oder klassische Ermittlungsarbeit, sondern durch die Frage, was hinter den Menschen und ihren Geschichten steckt. Ein langsamer Roman, der stückchenweise das Bild der Charaktere und ihrer Lebensumstände schärft, nebenbei Spuren des Mordfalls freigibt und Einblicke in eine Welt hinter den Kulissen des berühmten Berliner Kaufhauses gewährt: der frühere Glanz und der allmähliche Verfall. Gerade der Mikrokosmos des Kaufhauses bildet interessante Details ab: Oben die Austernbar und der erschwingliche Luxus, unten die Menschen, die dafür sorgen, dass dieser Luxus überhaupt funktioniert. Glanz und Armut, Macht und Abhängigkeit treffen hier unmittelbar aufeinander. Yael Inokai macht die sozialen Unterschiede sichtbar, ohne sie mit dem erhobenen Zeigefinger auszustellen. Dieser Gegensatz zwischen dem schönen Schein und dem, was dahinter verborgen liegt, zieht sich durch den kompletten Roman. Ich habe dieses schmale Buch wirklich gern gelesen. Inokais Sprache ist präzise, reduziert und gleichzeitig ausgesprochen atmosphärisch. Vieles wird nicht erklärt, sondern lediglich angedeutet. Sprachlich ausgefeilt haben mich manche Sätze richtig erfreut, der schwarze Humor traf bei mir genau ins Schwarze, dabei wird nichts ins Lächerliche gezogen. Die eigenwillige Mischung aus Melancholie (Einsamkeit), Pragmatismus und Humor hat mich jedenfalls sehr angesprochen. Wer einen temporeichen Krimi mit intensiver Polizeiarbeit und zahlreichen Wendungen erwartet, könnte hier enttäuscht sein. Für mich liegt gerade darin seine Stärke. Der Mord ist der rote Faden, doch eigentlich erzählt Yael Inokai von Menschen, die übersehen werden, von Einsamkeit und Zugehörigkeit, von Macht und Abhängigkeit und von den Geheimnissen, die jeder Mensch mit sich trägt. Dieser Roman ist leise, eigenwillig und manchmal skurril – aber gerade dadurch entwickelt er einen ganz eigenen Sog. Ein Roman, der hinter die Fassaden blickt - hinter die Fassaden seiner Charaktere, aber auch hinter die glänzende Fassade eines berühmten Berliner Kaufhauses - und dabei zeigt, dass die interessantesten Geschichten oft dort verborgen liegen, wo man zunächst nicht hinsieht. © Parden

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    Isabelle Minke

    OSIANDER Neustadt

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    5/5

    23.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessante Protagonistin

    Die Auster von Yael Inokai beginnt mit dem Fund einer Leiche und entwickelt von der ersten Seite an einen Sog, der ebenso gut zu einem Kriminalroman passen könnte. Im Mittelpunkt steht jedoch die 73-jährige Reinigungskraft Leonora – eine ungewöhnliche, kluge Protagonistin, deren Beobachtungen und Erinnerungen die Geschichte tragen. Während sich nach und nach ihr Leben und ihre Beziehung zum Verstorbenen entfalten, entsteht ein fein gezeichnetes Bild von Einsamkeit, Macht und den Spuren, die Menschen im Leben anderer hinterlassen. Ein außergewöhnlicher Roman für alle, die psychologische Spannung und vielschichtige Figuren schätzen.

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