Torben kehrt nach Hause zurück. Es ist eine Qual, die er kaum ertragen kann. Nicht nur, weil er sich von seiner Freundin getrennt hat, sondern auch, weil er in das Haus zurückkehren muss, in dem er einst so viele glückliche und fröhliche Stunden erlebt hat. Heute aber gibt es hier nur noch seine in Scheidung lebende Schwester, seinen lebensfrohen Neffen und seinen kranken Vater. Torben wächst alles über den Kopf. Er kann es nicht mit ansehen, wie sein Vater Tag für Tag schwächer und schwächer wird. Torben kehrt nach Hause zurück - und lernt, was es heißt, den letzten Weg zu gehen, den ein Mensch gehen muss.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Nika
5/5
31.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Emotional, berührend und gleich im Doppelpack gekauft
Ich mache es kurz:
Ich war zu Tränen gerührt und emotional so sehr ergriffen, dass ich mir nicht nur das Buch bestellt habe, sondern danach direkt noch einmal das Hörbuch gekauft habe.
Da ich dem Autor schon eine ganze Weile in den sozialen Medien folge, wusste ich, dass diese Geschichte ein Teil seines eigenen Lebens wiederspiegelt.
Authentischer hätte man es deshalb nicht schreiben können. Und trotz des unglaublich belastenden Themas ist es Thomas Tippner hier gelungen, an der ein oder anderen Stelle sogar noch eine Prise Humor einzubauen, so dass zwischendrin auch eine Träne vor Lachen floss, obwohl die Geschichte eigentlich aufgrund ihrer Dramatik nur zum weinen ist.
Bewertung
5/5
28.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Eine Berührende Geschichte
Rezension | „Und plötzlich warst du weg“ von Thomas Tippner
Manchmal braucht es keine 500 Seiten, um eine Geschichte zu erzählen, die einen tief berührt. ❤️
„Und plötzlich warst du weg“ ist eine kurze, aber unglaublich emotionale Geschichte über Demenz, Verlust, Liebe und die Frage, was im Leben wirklich zählt.
Torben kehrt in sein Elternhaus zurück, weil sein Vater an Demenz erkrankt ist. Dabei wird er mit Erinnerungen, vergangenen Entscheidungen und einer Geschichte konfrontiert, die auch sein eigenes Leben zum Nachdenken bringt.
Besonders berührt hat mich die Darstellung der Demenzerkrankung. Durch meinen Beruf in der Pflege begegnet mir diese Krankheit immer wieder und ich erlebe, wie schwer es für Betroffene und ihre Angehörigen sein kann. Deshalb hat mich diese Geschichte wahrscheinlich noch einmal auf eine ganz besondere Weise erreicht.
Die Geschichte ist ruhig, gefühlvoll und sehr lebensnah. Sie beschäftigt sich mit Dingen, die leider Realität sind, und regt dazu an, über Liebe, Verlust, verpasste Chancen und die wirklich wichtigen Dinge im Leben nachzudenken.
Eine wunderschöne Geschichte, die mich sehr berührt hat und noch eine Weile nach dem Lesen beschäftigen wird. ❤️
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Carmen R.
aus München
5/5
24.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Der letzte gemeinsame Weg
Wow, schon allein das Cover dieser Novelle zeigt, wie emotional sie sein muss.
Und das ist sie auch!
Der Autor schreibt, wie ich es auch von anderen Büchern von ihm gewohnt bin, mit einer wahnsinnig emotionalen Ehrlichkeit, die mich als Leserin immer wieder an meine emotionalen Grenzen bringt.
Protagonist hier ist Torben, der seinen kranken Vater auf seinem letzten Weg begleitet.
Man spürt gerade zu, wie schwer Torben dieser Weg fällt, und doch geht er ihn mit seinem Vater zusammen.
Trauer, Liebe, Schmerz, Angst, Hoffnung, aber auch Hilflosigkeit und pure Verzweiflung sind die Emotionen, die der Autor hier bei Torben so realistisch dargestellt hat, dass man als Leser nicht um hinkommt, sie zu spüren.
Ich weiß aus persönlicher Erfahrung, wie schwer es ist, wenn man Angehörige auf ihrem letzten Weg begleiten muss.
Bei mir waren es meine beiden Eltern, die an Krebs erkrankt sind. Meine Mutter ist zusätzlich an Demenz erkrankt und deshalb kann ich absolut nachvollziehen, wie hart dieser Weg ist.
Für mich war es genau wie für Torben eine Selbstverständlichkeit, den Elternteil dabei zu begleiten und ihn nicht alleine zu lassen.
Lieber Thomas Tippner, ich danke dir von ganzem Herzen für diese außergewöhnliche Novelle, die ich niemals vergessen werde.
Während ich diese Rezension schreibe, laufen mir die Tränen.
Nicht nur aus Trauer, nein, auch aus tiefer Dankbarkeit!
Ich gebe für diese Novelle eine absolut klare Leseempfehlung ab.
Bewertung
5/5
13.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Sehr berührend und einfühlsam über das Altern und die Wichtigkeit des Augenblicks
Ich fange meine Rezension stiller an. Nachdenklicher. Denn genau das hat diese Novelle bei mir ausgelöst. Wir alle haben oder hatten Eltern, deren Altern wir begleitet haben oder es eines Tages tun müssen. Und da Demenz eine sehr verbreitete Krankheit ist, könnte uns auch ein Umgang damit bevorstehen, egal ob in der Familie oder im Bekanntenkreis.
Thomas Tippner nimmt uns mit zu einer Reise zu sich selbst. Zeigt uns anhand von Torben die Gefühle, die aufkommen. Traurigkeit, Hilflosigkeit, den Wunsch, es zu verdrängen, Schuldgefühle. Aber auch die Lichtblicke und die schönen Momente, die noch bleiben. Die Erinnerungen, die niemals gehen, auch wenn der geliebte Mensch schon so nicht mehr oder auch gar nicht mehr existiert. Manchmal wirken die Betroffenen völlig normal, nur um im nächsten Moment wieder in der Welt des Vergessens zu sein. Und so ist es für die Angehörigen und Freunde ein Auf und Ab zwischen Hoffnung und Trauer. Die Abstände werden kürzer, das Vergessen länger, bis ein geliebter Mensch so nicht mehr da ist, obwohl er vor einem steht. Nehmt euch also schon mal ein Taschentuch zur Hand.
Mit 63 Seiten ist die Novelle kurz aber auch sehr intensiv. Und doch feiert sie das Leben. Sie feiert den Moment. Und sie feiert die Liebe, die für immer bleibt.
anja_morling_buchmaus
aus Cottbus
5/5
05.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Eine Geschichte nach wahrer Begebenheit
Meine Meinung:
Diese Geschichte ist so emotional und authentisch. Es ging bei mir tief ins Herz und trieb mir die Tränen in die Augen auch aus persönlichen Gründen.
Thomas schreibt wie es sich anfühlt einem geliebten Menschen beim sterben zusehen zu müssen, mit all der Ohnmacht die man empfindet, aber auch mit den weniger werdenden hellen Momenten. Dazu kommen auch noch die eignen Sorgen und Probleme die man hat und welche Konsequenzen man selber daraus zieht.
Mein Fazit:
Danke Thomas, das du deine eigene Geschichte so ungeschönt in diesem Buch veröffentlicht hast. So viel Emotionen und Gefühle, auf nur 76 Seiten auf den Punkt zu bringen, ist für mich eine starke Leistung. Von mir gibts eine klare Leseempfehlung.
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