Konversion als Martyrium Eine Analyse der Epistula 6 von Avitus von Vienne
-
- Deutsch ausgewählt
18,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
22.07.2026
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
56 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-19985-5
Die Burgunder waren ein germanisches Volk, welches im 5. Jh. von den Römern in der Sapaudia angesiedelt wurde. Politisch waren die Burgunder in einer schwierigen Position, da sie von expansionswilligen, teilweise stärkeren Völkern umgeben waren. In den diplomatischen Beziehungen zu den angrenzenden Völkern spielte auch die Religion eine wichtige Rolle. Das Burgunderreich war christlich, doch es gab sowohl die katholische als auch die arianische Konfession - in der Bevölkerung und auch in der Königsfamilie. Der römisch-katholische Bischof Avitus von Vienne hatte eine enge Beziehung zum Königshaus und versuchte die beiden Könige Gundobad und dessen Sohn Sigismund zum Katholizismus zu bekehren. Als Zeugnis davon sind Teile eines längeren Briefwechsels mit theologischen Diskussionen überliefert. In dieser Arbeit soll die Epistula 6 von Avitus untersucht werden, in welcher er dem Empfänger die Konversion zum Katholizismus näherbringen will. Die Leitfrage lautet: Wie versucht Avitus von Vienne in Epistula 6 den Empfänger von einer Konversion zum Katholizismus zu überzeugen? Dabei soll insbesondere die Argumentationsstruktur untersucht werden. Die Briefsammlung des Avitus von Vienne ist eine sehr wichtige Quelle zur Geschichte der Burgunder, da es sonst abgesehen von der Lex Burgundionum keine schriftlichen Quellen zu den Burgundern gibt. Trotzdem wurden die Avitus-Briefe eher selten untersucht. Zu Beginn der Arbeit soll die politische Situation Burgunds im 5./6. Jh. n. Chr. dargestellt werden, da diese eng mit der religiösen Situation verbunden ist. Im zweiten Kapitel wird zuerst Avitus von Vienne als wichtiger religiöser Akteur und als Verfasser der Epistula 6 vorgestellt, dann folgt ein Überblick über die religiöse Situation Burgunds zur betreffenden Zeit. Dabei sollen die Unterschiede zwischen der katholischen und der arianischen Konfession aufgezeigt und die Konfession im Königshaus sowie die kirchenpolitische Organisation im Reich dargestellt werden. In Kapitel 3 erfolgt die Analyse der Epistula 6, zuerst quellenkritisch und dann inhaltlich, wobei auf den Aufbau und Stil, die Hauptmotive und Beispiele sowie Allusionen im Text eingegangen wird.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice