Owen Meany
detebe Band 22491

Owen Meany

Roman

Buch (Taschenbuch)

14,00 € inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

John Irvings Auseinandersetzung mit einem halben Jahrhundert amerikanischer Geschichte, mit der Frage nach dem Glauben in einer chaotischen Welt: die bewegende Geschichte der einzigartigen Freundschaft zwischen Owen Meany und John Wheelwright. Man schreibt den Sommer 1953, die beiden elfjährigen Freunde Owen und John spielen Baseball, als ein fürchterliches Unglück passiert…

"Vordergründig geht es um die Freundschaft des Erzählers mit dem im Wachstum steckengebliebenen Owen, darunter liegt alles, was Irving stets beschäftigte: die Liebe und die Lüge, Erotik, Gewalt und Mystizismus und - bei Irving neu - scharfe politischeKritik. Für Irving-Kenner kann ich noch verraten, daß der Ausgestopfte diesmal ein Waschbär ist. Ansonsten: Sofort Urlaub nehmen und lesen, lesen, lesen."(Wochenpresse)
"Irving in Bestform - erschreckend und wahnsinnig komisch zugleich."(Time Magazine)
"Weitblickend, intelligent, erregend, von düsterer Komik."(Los Angeles Times Book Review)

John Irving, geboren 1942 in Exeter, New Hampshire, lebt in Toronto. Seine bisher 14 Romane wurden alle Weltbestseller, vier davon verfilmt. 2000 erhielt er einen Oscar für die beste Drehbuchadaption für die Verfilmung seines Romans ›Gottes Werk und Teufels Beitrag‹.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.10.1992

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

864

Maße (L/B/H)

18,1/11,5/4,5 cm

Gewicht

558 g

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.10.1992

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

864

Maße (L/B/H)

18,1/11,5/4,5 cm

Gewicht

558 g

Auflage

21. Auflage

Originaltitel

A Prayer for Owen Meany

Übersetzer

  • Jürgen Bauer
  • Edith Nerke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-22491-7

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Beeindruckend tiefgründig, tragisch und lehrreich

G. G. am 19.08.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dies ist mein zweiter Roman von John Irving und ich war überrascht, wie komplex die Handlung in diesem Werk war. Anfangs habe ich gedacht, dass das Buch überhaupt keinen roten Faden hat, da Irving immer wieder Erzähleinschübe einbaut, die den Leseprozess erschweren, aber am Ende des Buches wurde mir klar, wie grandios der Roman ist und wie viel Feingefühl der Autor hat. Das Buch lässt sich nicht locker und flockig lesen; die Erzähleinschübe sind manchmal sehr zäh und oft habe ich mich gefragt, weshalb der Autor das einbauen musste; dennoch ist das Buch ein Meisterwerk der Erzählkunst. "Owen Meany" handelt von der tiefen Freundschaft zwischen John und Owen, einem kleinen Jungen, dessen seltsame Stimme zu einer gewaltigen "Stimme" heranwächst. Owen ist ein sehr intelligenter Junge, der sich trotz seiner körperlichen Einschränkung zu einem Helden entwickelt und umso mehr ans Herz wächst. Irving hat in diesem Roman die problematischen politischen Hintergründe des Vietnamkrieges aufgearbeitet, sich kritisch mit der damaligen Regierung auseinandergesetzt und durchaus ein Zeichen gesetzt. Hochaktuell sind die politischen Wandlungen, weil man auch dadurch mitbekommt, dass es immer Krisen gab und man damit umgehen, sich bzw. damit auseinandersetzen muss. Man bekam in diesem Roman gut mit, wie die US- Bevölkerung auch durch den Vietnamkrieg stark gespalten war (Protestaktionen etc.). Irving hat durchaus auch die Religion im Fokus gehabt, wodurch Owen Meanys Werdegang und dessen Faszination von Gott gut nachvollziehbar war. Der Roman bietet in wuchtigen 800 Seiten eine Auseinandersetzung mit der Geschichte der USA und den vielen komplexen Entwicklungen. Trotz der Tragik, die auch vorhanden ist, ist der Roman beeindruckend feinfühlig und gut geschrieben. Ein "Muss" für Irving Fans.

Beeindruckend tiefgründig, tragisch und lehrreich

G. G. am 19.08.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dies ist mein zweiter Roman von John Irving und ich war überrascht, wie komplex die Handlung in diesem Werk war. Anfangs habe ich gedacht, dass das Buch überhaupt keinen roten Faden hat, da Irving immer wieder Erzähleinschübe einbaut, die den Leseprozess erschweren, aber am Ende des Buches wurde mir klar, wie grandios der Roman ist und wie viel Feingefühl der Autor hat. Das Buch lässt sich nicht locker und flockig lesen; die Erzähleinschübe sind manchmal sehr zäh und oft habe ich mich gefragt, weshalb der Autor das einbauen musste; dennoch ist das Buch ein Meisterwerk der Erzählkunst. "Owen Meany" handelt von der tiefen Freundschaft zwischen John und Owen, einem kleinen Jungen, dessen seltsame Stimme zu einer gewaltigen "Stimme" heranwächst. Owen ist ein sehr intelligenter Junge, der sich trotz seiner körperlichen Einschränkung zu einem Helden entwickelt und umso mehr ans Herz wächst. Irving hat in diesem Roman die problematischen politischen Hintergründe des Vietnamkrieges aufgearbeitet, sich kritisch mit der damaligen Regierung auseinandergesetzt und durchaus ein Zeichen gesetzt. Hochaktuell sind die politischen Wandlungen, weil man auch dadurch mitbekommt, dass es immer Krisen gab und man damit umgehen, sich bzw. damit auseinandersetzen muss. Man bekam in diesem Roman gut mit, wie die US- Bevölkerung auch durch den Vietnamkrieg stark gespalten war (Protestaktionen etc.). Irving hat durchaus auch die Religion im Fokus gehabt, wodurch Owen Meanys Werdegang und dessen Faszination von Gott gut nachvollziehbar war. Der Roman bietet in wuchtigen 800 Seiten eine Auseinandersetzung mit der Geschichte der USA und den vielen komplexen Entwicklungen. Trotz der Tragik, die auch vorhanden ist, ist der Roman beeindruckend feinfühlig und gut geschrieben. Ein "Muss" für Irving Fans.

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