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Sämtliche Gedichte

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inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.10.1998

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

18,1/12,1/2,4 cm

Gewicht

352 g

Farbe

Rubin

Auflage

11. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-93449-6

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Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.10.1998

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

18,1/12,1/2,4 cm

Gewicht

352 g

Farbe

Rubin

Auflage

11. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-93449-6

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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Diese Mischung aus lasziv, verwogen,...

Bewertung am 28.08.2020

Bewertungsnummer: 330447

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Diese Mischung aus lasziv, verwogen, menschlich und abstrakt, sehr nah am Mann/an Frau: Dieses Gedichtband tat gut wegen der Zugänglichkeit und den gelungenen Wortspielen!

Diese Mischung aus lasziv, verwogen,...

Bewertung am 28.08.2020
Bewertungsnummer: 330447
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Diese Mischung aus lasziv, verwogen, menschlich und abstrakt, sehr nah am Mann/an Frau: Dieses Gedichtband tat gut wegen der Zugänglichkeit und den gelungenen Wortspielen!

Hier schwillt der Acker schon um jedes Bett. Fleisch ebnet sich zu Land. Glut gibt sich fort, Saft schickt sich an zu rinnen. Erde ruft.

Jasmin Müller aus Basel am 16.07.2010

Bewertungsnummer: 674576

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gottfried Benn (1886 – 1956) war einer der bedeutendsten Dichter und Essayisten der literarischen Moderne Anfang des 20. Jahrhunderts. Seine Gedichte handeln von Krankheit und Tod, dem fleischlichen Zerfall ohne Hoffnung, von der Sinnlosigkeit des Lebens, vom Wahnsinn und der Einsamkeit. Er provozierte und spielte mit den ästhetischen Werten der Bürger und schockierte mit seiner Sprache. Für mich, einer der besten Lyriker. Seine Gedichte regen zum denken an und wirken trotz der ganzen Melancholie und Hoffnungslosigkeit, tröstend, denn: Kann keine Trauer sein. Zu fern, zu weit, zu unberührbar Bett und Tränen, kein Nein, kein Ja, Geburt und Körperschmerz und Glauben ein Wallen, namenlos, ein Huschen, ein Überirdisches, im Schlaf sich regend, bewegte Bett und Tränen — schlafe ein!

Hier schwillt der Acker schon um jedes Bett. Fleisch ebnet sich zu Land. Glut gibt sich fort, Saft schickt sich an zu rinnen. Erde ruft.

Jasmin Müller aus Basel am 16.07.2010
Bewertungsnummer: 674576
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gottfried Benn (1886 – 1956) war einer der bedeutendsten Dichter und Essayisten der literarischen Moderne Anfang des 20. Jahrhunderts. Seine Gedichte handeln von Krankheit und Tod, dem fleischlichen Zerfall ohne Hoffnung, von der Sinnlosigkeit des Lebens, vom Wahnsinn und der Einsamkeit. Er provozierte und spielte mit den ästhetischen Werten der Bürger und schockierte mit seiner Sprache. Für mich, einer der besten Lyriker. Seine Gedichte regen zum denken an und wirken trotz der ganzen Melancholie und Hoffnungslosigkeit, tröstend, denn: Kann keine Trauer sein. Zu fern, zu weit, zu unberührbar Bett und Tränen, kein Nein, kein Ja, Geburt und Körperschmerz und Glauben ein Wallen, namenlos, ein Huschen, ein Überirdisches, im Schlaf sich regend, bewegte Bett und Tränen — schlafe ein!

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