Produktbild: Sämtliche Werke in zwanzig Bänden

Sämtliche Werke in zwanzig Bänden Vierter Band: Kleine Dichtungen

7

14,26 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.10.1985

Herausgeber

Jochen Greven

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

196

Maße (L/B/H)

17,7/10,8/1,4 cm

Gewicht

178 g

Farbe

Senf

Auflage

4

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-37604-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.10.1985

Herausgeber

Jochen Greven

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

196

Maße (L/B/H)

17,7/10,8/1,4 cm

Gewicht

178 g

Farbe

Senf

Auflage

4

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-37604-1

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  • Bewertung

    4/5

    01.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine kugelrunde Null

    Jakob von Gunten, das Tagebuch des gleichnamigen Dienerschülers, ist sowohl ästhetisch als auch inhaltich ein Pamphlet für den Masochismus als gesellschaftliches und kulturhistorisches Phänomen. Nicht zuletzt überzeugt die Lektüre aber auch durch ihren bestechend düsteren Humor.

  • Bewertung

    4/5

    01.09.2022

    eBook (ePUB)

    Eine kugelrunde Null

    Jakob von Gunten, das Tagebuch des gleichnamigen Dienerschülers, ist sowohl ästhetisch als auch inhaltich ein Pamphlet für den Masochismus als gesellschaftliches und kulturhistorisches Phänomen. Nicht zuletzt überzeugt die Lektüre aber auch durch ihrem bestechend düsteren Humor.

  • Bewertung

    4/5

    01.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jakob von Gunten, das Tagebuch...

    Jakob von Gunten, das Tagebuch des gleichnamigen Dienerschülers, ist sowohl ästhetisch als auch inhaltich ein Pamphlet für den Masochismus als gesellschaftliches und kulturhistorisches Phänomen. Nicht zuletzt überzeugt die Lektüre aber auch durch ihren bestechend düsteren Humor.

  • Bewertung

    aus Oberglatt/ZH

    4/5

    16.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Der Gehülfe

    Inhalt: Der Inhalt dieses Romans, den Robert Walser 1908 geschrieben hat, ist relativ schnell erzählt: Joseph Marti erhält eine Stelle im technischen Bureau des Erfinders Tobler. Er geniesst das Leben in dessen Villa "Abendstern". Aber die Erfindungen finden keine Geldgeber und binnen eines halben Jahres muss Marti mitansehen, wie Tobler immer weiter in Geldschwierigkeiten gerät. Schliesslich muss er die Villa wieder verlassen, weil Tobler Bankrott geht. Angedeutet werden eine Schwärmerei für die Dame des Hauses, Kindsvernachlässigung, Ausflüge in die Kantonshauptstadt und die Bekanntschaft mit den Wichtigen des Dorfes sowie Martis Vorgänger, der wegen Trunksucht entlassen worden war. Meine Meinung: Beschrieben wird der Alltag in einem Schweizer Dorf zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Das ist im Grunde genommen nichts Aussergewöhnliches. Was diese Geschichte auszeichnet und besonders macht, ist der Schreibstil. Der Roman ist ein sprachliches Kunstwerk und wiederspiegelt auf scharfsinnige Weise die damalige Gesellschaft. Alltagsgeschehnisse, wie zum Beispiel ein sommerliches Bad im See werden literarisiert und so zu filigranen und doch gewaltigen sprachlichen Kunstwerken. Wenn man bedenkt, dass der Roman autobiografisch ist, erhalten auch kleine Szenen, wie zum Beispiel jene, als sich Marti während einer Rast in einem sommerlichen Wald an einen Ausflug aus Kindertagen erinnert, einen sehr persönlichen Zauber. Wenn sich der Leser auf die Schönheit der Sprache (mit starker schweizerischer Färbung) einlässt und sich von der Genauigkeit der Beobachtungen einfangen lässt, wird er an diesem Roman grosse Freude haben, wenn nicht, wenn er auf der nackten Handlungsebene bleibt, wird er wahrscheinlich enttäuscht sein.

  • Zitronenblau

    4/5

    14.10.2009

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr lesenswert

    1909 veröffentlichte Walser seinen Roman "Jakob von Gunten", welcher offenbar gemischte Kritiken auf sich zog. Es geht um einen jungen Schüler einer Erziehungsanstalt (Ausbildungsstätte für Diener), der von seiner aristokratischen Familie hierher geflohen ist. Tagebuchartig schreibt er das Geschehen im Hause nieder, aber auch seine Träume und Vorstellungen. Dabei kommen besonders die Beziehungen zum Vorsteher, zur Lehrerin (die Benjamentas) und zum Mitschüler (Kraus) zum Vorschein. Mitin wird der Leser mit sonderbaren, mystisch schimmernden Erlebnissen des Schreibers konfrontiert (z. B. die inneren Gemächer des Instituts). Endlich schließt sich der "entwickelte" von Gunten mit dem Vorsteher zusammen (nach dem Tod der Lehrerin) und geht mit der Schließung der Schule in die Wüste. Beim Lesen hat man das Gefühl auf Widersprüche und auch auf surreale Elemente zu stoßen, die jedoch eher erfrischend wirken als abstoßend. Der Protagonist vollzieht eine Wandlung in dem Sinne, als dass er sein blaues Blut gegen das eines Dieners (in spe) tauscht. Zwar verhält er sich stets demütig ggü. den "Machthabern", doch suchen diese immer wieder seiner auf - das deutet daraufhin, wie scheinbar Macht (in der personellen Relation) zu sein anmutet. Die Aufgabe des Dienerwesens und der Weg in die Wüste mit dem Vorsteher zeigt eine Art Überwindung des Inneren, des Stehenden und Denkenden (obgleich es von v. Gunten doch verschmäht wird) zum Bewegenden, Handelnden, Sich-der-Kultur-Entrückenden. Auffällig am Stil ist seine erste Unauffälligkeit, also seine Schlichtheit. Die konventionelle Schreibtechnik hat aber den unkontroversen Vorteil, dass das Sonderbare darin viel stärker zum Ausdruck kommt. Die Frage ist, wie der Einzelne den richtigen Zugang findet - wo lügt von Gunten, wo aber spricht das Wahre aus ihm? Das wirkt sich auch auf die Einstufung des Romans per se aus. Kafka meinte, er sei gut. Ich sehe hier ein Buch mit psychologischem Tiefgang und einem literarisch höheren Stellenwert, als es seine (mutmaßliche) Einfacheit uns vorgaukeln will! Sehr empfehlenswert!

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  • Produktbild: Sämtliche Werke in zwanzig Bänden

  • Brief eines Dichters an einen Herrn



    Mittagspause



    Die Göttin



    Der Nachen



    Pierrot



    Sommerfrische



    Frau von Twann



    Die Insel



    Vleta



    Fußwanderung



    Der Kuß (I)



    Das Traumgesicht



    Nächtliche Wanderung



    Johanna



    Der Bursche



    Der Knabe (I)



    Das Götzenbild »Apollo und Diana«



    Zwei Bilder meines Bruders



    »Die Frau am Fenster«



    »Der Traum« (I)



    Die Gedichte (I)



    Rinaldini



    Lenau (I)



    Tobold (I)



    Helblings Geschichte



    Brief eines Vaters an seinen Sohn



    Spazieren



    Der Schäfer



    Die Einladung



    Der nächtliche Aufstieg



    Die Landschaft (I)



    Der Dichter



    Das Liebespaar



    Der Mond



    Ein Nachmittag



    Die kleine Schneelandschaft



    Das Mädchen (I)



    Das Eisenbahnabenteuer



    Die Stadt (I)



    Das Veilchen



    Die Kapelle



    Der Tänzer



    Die Sonate



    Das Gebirge (I)



    Der Traum (II)



    Der Jagdhund



    Der Vater



    Der Träumer



    Der Pole



    Der Doktor



    Der Liebesbrief



    Der Hanswurst



    Sonntagmorgen



    Ausgang



    Die Millionärin



    Erinnerung



    Die Schneiderin



    Das Stellengesuch



    »Geschwister Tanner«



    Eine Stadt (I)



    Spaziergang (I)



    Das Kätzchen (I)



    Tannenzweig, Taschentuch und Käppchen



    Der Mann



    Das Pferd und die Frau



    Die Handharfe



    Die Fee



    Kleine Wanderung



    Wirtshäuselei



    Der Morgen



    Der Ausflug



    Schnee



    Der Blick



    Der Heidenstein



    Der Waldberg



    Zwei kleine Sachen



    Herbstnachmittag



    Der Felsen



    Die Eisenbahnfahrt



    Das Lachen



    Der Berg



    Schwärmerei



    Oskar



    Die Einfahrt



    Die Vaterstadt



    Das Grab der Mutter



    Abend



    An den Bruder