Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.10.2005
Verlag
Universitätsverlag Winter GmbH HeidelbergSeitenzahl
142
Maße (L/B/H)
21,7/13,7/1,3 cm
Gewicht
182 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8253-5138-0
Es lag nahe, diese Vielfalt der Meinungen wenigstens ansatzweise wissenschaftlich aufzuarbeiten und dazu die öffentliche Vortragsreihe Studium Generale der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg im Sommersemester 2004 dem Thema "Olympia" zu widmen. Sie hat den Untertitel "Sieg und Niederlage", um damit die Doppelgesichtigkeit des Faszinosums Olympische Spiele anzudeuten: einerseits - und zwar seit der Antike - als völkerverbindendes Fest und Feier des menschlichen Leistungsvermögens, andererseits als Fortsetzung der individuellen und nationalen Ellenbogenkämpfe unter Einsatz aller legalen (und oft auch illegalen) Mittel. Paradigmatisch wird dies in dem Beitrag über die Olympischen Spiele von 1936 in Berlin deutlich.
Inhalt:
Dimitris Moschopoulos: Die Waffen sollen während der Olympischen Spiele wieder ruhen: Zur Wiederbelebung der antiken Ekecheiria.
Ulrich Sinn: Die olympische Idee - eine Fiktion als Herausforderung.
Dietmar Mieth: Die ethische Verantwortung im Sport und für den Sport.
Elk Franke: Das Bild vom Menschen durch die Brille des Sports - Kulturanthropologische Anmerkungen.
Hans Lenk: Zur Krise und Zukunftsfähigkeit des Spitzensports.
Jo Reichertz: Macht Sport Spaß/Geld? Zur Frohen Botschaft der Olympischen Spiele.
David Clay Large: Afro-Amerikaner und die Olympischen Spiele 1936.
Karl-Heinrich Bette: Doping im Leistungssport - soziologisch betrachtet.
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