Produktbild: I, Jedi: Star Wars Legends

I, Jedi: Star Wars Legends

1

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.1999

Verlag

Random House N.Y.

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

17,7/10,6/2,7 cm

Gewicht

283 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-553-57873-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.1999

Verlag

Random House N.Y.

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

17,7/10,6/2,7 cm

Gewicht

283 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-553-57873-7

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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Packend erzählter Personenkult

Mario Pf. aus Oberösterreich am 24.01.2021

Bewertungsnummer: 578335

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es gibt nicht viele Star Wars-Autoren denen es über längere Zeit gelungen ist sich derart im Expanded Universe zu verewigen wie Corran Horn, pardon gemeint ist natürlich Michael Stackpole, der sich mit Corran Horn seinen persönlichen Charakter geschaffen, der nun vom machtsensitiven Elitepiloten der Rogue Squadron zum Jedi-Ritter ausgebildet werden wird. Dazu kommt es als Corran nach der Rückkehr von einer Mission feststellen muss, dass seine Frau Mirax Terrik spurlos verschwunden ist und selbst als er mit Hilfe seines Freundes und Staffelführers Wedge Antilles Nachforschungen anstellt, findet sich keine direkte Spur zu ihr. Wie sich herausstellt hat Mirax im Auftrag des Geheimdienstes aber über eine Piratenbande nachgeforscht, die der Neuen Republik bereits seit längerem zu schaffen macht. Da niemand ihm helfen will kann sich Corran nur selbst Hilfe schaffen, indem er eine Jedi-Ausbildung unter den ersten Studenten Luke Skywalkers annimmt, denn so hofft er dank seiner Machtfähigkeiten eine Spur seiner Frau finden zu können... Auf Yavin IV ist Corran direkt an den Ereignissen um die Vernichtung Exar Kuns beteiligt, wodurch man behaupten kann dass "I, Jedi" direkt an die Jedi Academy-Trilogie angrenzt. Sich als Fan in das Star Wars-Universum einzubringen ist gewiss eine einzigartige Chance die man sich selbst wohl kaum entgehen lassen würde, aber man kann es eben auch übertreiben, wie im Falle Corran Horns geschehen. Es ist nicht allein Stackpoles ausgeprägter Faible für den Personenkult um seinen nahezu unbesiegbaren und selbst Jedi-Meister Luke Skywalker trotz mangelnder Ausbildung ebenbürtigen Helden, der sich für die meisten Leser derart zum störenden Faktor entwickelt hat, sondern auch ein akuter Mangel an Glaubwürdigkeit bei diesem Vorgehen. Nicht verschweigen sollte man dass Der I, Jedi ein durchaus spannender Roman ist, der Elemente des klassischen Star Wars mit einem Kriminalroman verwebt und interessante Einblicke in die Jedi Akademie gewährt, vor allem für Leser welche die gleichnamige Trilogie von Kevin J. Anderson nicht gelesen haben. Aber das Buch hat eben so seine Schwächen, zum einen Stackpoles Narzissmus in Hinsicht auf den Charakter Corran Horn und zum anderen dass er gerade in Hinsicht auf den wichtigsten Faktor, nämlich das Jedi-Erbe Horns den Weg des Jedi klar überschritten hat. Was ihm fehlt ist das psychologische Verständnis der dunklen Seite und ihre wiederum philosophische Dimension, selbst wenn Corran ein grauer Jedi sein soll. Glücklicherweise ist I, Jedi im Expanded Universe grundsätzlich relativ bedeutungslos und ohne größere Auswirkungen geblieben, also nicht wirklich ein Buch mit dem man sich als Star Wars-Fan vertraut machen sollte, es sei denn man ist Corran Horn gegenüber aufgeschlossen. Fazit: Aber auch wenn es purer Narzissmus von Michael Stackpole ist, sich selbst als "übermächtigen" Charakter verewigt zu haben, so hat er mit "I, Jedi" trotz allem einen durchwegs lesbaren und vor allem spannenden Roman abgeliefert.

Packend erzählter Personenkult

Mario Pf. aus Oberösterreich am 24.01.2021
Bewertungsnummer: 578335
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es gibt nicht viele Star Wars-Autoren denen es über längere Zeit gelungen ist sich derart im Expanded Universe zu verewigen wie Corran Horn, pardon gemeint ist natürlich Michael Stackpole, der sich mit Corran Horn seinen persönlichen Charakter geschaffen, der nun vom machtsensitiven Elitepiloten der Rogue Squadron zum Jedi-Ritter ausgebildet werden wird. Dazu kommt es als Corran nach der Rückkehr von einer Mission feststellen muss, dass seine Frau Mirax Terrik spurlos verschwunden ist und selbst als er mit Hilfe seines Freundes und Staffelführers Wedge Antilles Nachforschungen anstellt, findet sich keine direkte Spur zu ihr. Wie sich herausstellt hat Mirax im Auftrag des Geheimdienstes aber über eine Piratenbande nachgeforscht, die der Neuen Republik bereits seit längerem zu schaffen macht. Da niemand ihm helfen will kann sich Corran nur selbst Hilfe schaffen, indem er eine Jedi-Ausbildung unter den ersten Studenten Luke Skywalkers annimmt, denn so hofft er dank seiner Machtfähigkeiten eine Spur seiner Frau finden zu können... Auf Yavin IV ist Corran direkt an den Ereignissen um die Vernichtung Exar Kuns beteiligt, wodurch man behaupten kann dass "I, Jedi" direkt an die Jedi Academy-Trilogie angrenzt. Sich als Fan in das Star Wars-Universum einzubringen ist gewiss eine einzigartige Chance die man sich selbst wohl kaum entgehen lassen würde, aber man kann es eben auch übertreiben, wie im Falle Corran Horns geschehen. Es ist nicht allein Stackpoles ausgeprägter Faible für den Personenkult um seinen nahezu unbesiegbaren und selbst Jedi-Meister Luke Skywalker trotz mangelnder Ausbildung ebenbürtigen Helden, der sich für die meisten Leser derart zum störenden Faktor entwickelt hat, sondern auch ein akuter Mangel an Glaubwürdigkeit bei diesem Vorgehen. Nicht verschweigen sollte man dass Der I, Jedi ein durchaus spannender Roman ist, der Elemente des klassischen Star Wars mit einem Kriminalroman verwebt und interessante Einblicke in die Jedi Akademie gewährt, vor allem für Leser welche die gleichnamige Trilogie von Kevin J. Anderson nicht gelesen haben. Aber das Buch hat eben so seine Schwächen, zum einen Stackpoles Narzissmus in Hinsicht auf den Charakter Corran Horn und zum anderen dass er gerade in Hinsicht auf den wichtigsten Faktor, nämlich das Jedi-Erbe Horns den Weg des Jedi klar überschritten hat. Was ihm fehlt ist das psychologische Verständnis der dunklen Seite und ihre wiederum philosophische Dimension, selbst wenn Corran ein grauer Jedi sein soll. Glücklicherweise ist I, Jedi im Expanded Universe grundsätzlich relativ bedeutungslos und ohne größere Auswirkungen geblieben, also nicht wirklich ein Buch mit dem man sich als Star Wars-Fan vertraut machen sollte, es sei denn man ist Corran Horn gegenüber aufgeschlossen. Fazit: Aber auch wenn es purer Narzissmus von Michael Stackpole ist, sich selbst als "übermächtigen" Charakter verewigt zu haben, so hat er mit "I, Jedi" trotz allem einen durchwegs lesbaren und vor allem spannenden Roman abgeliefert.

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I, Jedi: Star Wars Legends

von Michael A. Stackpole

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