Charles Wycombe, the dashing - if incorrigible - Earl of Billington, needs a bride before his upcoming 30th birthday, if he hopes to earn his inheritance. The vicar′s vivacious, determined daughter, Miss Eleanor Lyndon, needs a new home, since her father′s insufferable fiancee is making her old one intolerable. Destinly has brought Charles and Ellie together - though their match at the outset appears to have been made somewhere rather hotter than heaven
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Kann mit anderen Titeln der Autorin nicht mithalten
Sandra Z. am 15.07.2022
Bewertungsnummer: 1747647
Bewertet: eBook (ePUB)
Mittlerweile habe ich so einige Titel der Autorin gelesen. "Brighter Than The Sun" rangiert dabei für mich nur im unteren Feld und kann mit anderen Titeln der Autorin nicht mithalten.
Here is why... halt! Zunächst einmal das Positive:
+ flüssiger, detailverliebter Schreibstil
Der Fokus dieses Romans liegt sehr stark auf Dialogen. Die Landschaft wird kaum beschrieben, ebenso wenig wie Ortschaften, etc. Das stört allerdings grundsätzlich nicht weiter.
+ humorvoll
An der ein oder anderen Stelle konnte ich über das ganze Gesicht schmunzeln und auch herzhaft lachen.
+ gut ausgearbeitete Hauptcharaktere
Ellie und Charles... man kennt sie nun, nach Beendigung der Lektüre, sehr gut.
+ Judith
Hach, die war echt irgendwie süß.
Und nun... was mich dennoch nur zu zwei Sternen bewegt:
- Ellie regt mich auf
Jepp, wenn einem die Hauptfigur auf die Nerven geht, ist das problematisch. Julia Quinn hat versucht, das Porträt einer überaus intelligenten Frau zu zeichnen... und ist für mich daran immer wieder gescheitert. Ellie war mir zu oft: unsympathisch, unentspannt, als hätte sie Schaum vor dem Mund, rechthaberisch, zickig, ständig verkopft. Wer auf intelligente Frauen steht, die immer wieder die Hände in die Hüften stemmen, um ihren Standpunkt deutlich zu machen, möge das Buch bitte lesen und wird gut unterhalten sein.
-Wo sind die pikanten Szenen?
Hand aufs Herz, ich für meinen Teil lese solche Romane (als kleine selbstauferlegte Challenge in Originalsprache) eben weil ich in eine Liebesgeschichte mit allem drum und dran eintauchen möchte. Ich liebe es, auf die pikanten Szenen hinzufiebern, auf die man ja nun häufig lange warten muss. So auch bei diesem Roman. Und um gleich weiteren Enttäuschungen vorzubeugen: Es gibt nur eine Szene im ganzen Buch wo es wirklich "zur Sache geht". Boah, war das niederschmetternd! Das bisschen Küsschen im Vorfeld und einmal unter den Rocksaum stibitzen hat diese herbe Enttäuschung nicht aufgewogen. Stattdessen viele, viele, viele Dialoge und Neckereien und Streitereien und kluge Sätze zwischen den beiden Verliebten. Aber ein Prickeln kam dabei nicht auf.
- Twist am Ende war zu gewollt
Ich werde hier nicht Spoilern, daher nur so viel: es gibt noch eine kleine Wendung, ganz zum Ende des Romans hingequetscht, die mich nicht mehr abholen konnte, weil sie zu gewollt wirkte á la "Jetzt muss noch irgendwas passieren!". Hätte es für mich nicht gebraucht.
- Wycombe Abbey und Umland und sonst nichts
Die ganze Handlung des Romans spielt sich dort ab. Das kann funktionieren. Hier hätten mich noch andere Dinge interessiert, die im Roman immer wieder angeteasert wurden, als Handlungsstrang dann aber nicht weiter verfolgt wurden: Ja, wie macht sich Ellie denn nun in London?! Wäre sicher spannend gewesen.
Alles in allem: mäh.
Lieber "The Secret Diaries of Miranda Cheever" der gleichen Autorin lesen. Der Roman war prickelnd und die Charaktere liebenswert.
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