Produktbild: Die Legende von Sigurd und Gudrún

Die Legende von Sigurd und Gudrún Tolkiens Original-Verse in Englisch und die deutsche Übersetzung. Mit Kommentar

1

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.08.2010

Herausgeber

Christopher Tolkien

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

559

Maße (L/B/H)

21,3/14/4 cm

Gewicht

650 g

Farbe

Tabak

Auflage

1. Auflage 2010

Originaltitel

The Legend of Sigurd and Gudrún

Übersetzt von

Hans-Ulrich Möhring

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-93795-4

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Hintergrundinformationen zum Buch

"Die Legende von Sigurd und Gudrún" ist ein Geschenk für alle Tolkienfans, eine Herausforderung für Philologen und eine Sensation für die Nibelungendichtung.
Mit "Die Legende von Sigurd und Gudrun" schließt J.R.R. Tolkien nicht nur die Lücke in der Überlieferung der germanischen oder altnordischen Mythen. Gleichzeitig schafft er das Werk, das ihn in vielen Handlungsmotiven hin zu seiner großen Romantrilogie "Der Herr der Ringe" geführt hat.

Schon seit seiner Kindheit war Tolkien von der Saga fasziniert. "Nach vergrabenen Schätzen zu suchen oder mit Piraten zu kämpfen interessierte mich überhaupt nicht. Die Schatzinsel ließ mich kalt. Besser waren die Indianer... Aber das Land Merlins und Artus’ war noch besser... Aber am besten von allen war der namenlose Norden Sigurds des Wölsungen und des Königs aller Drachen."
Für ihn ist der Stoff der Edda und der Wölsungensaga für unsere Zeit und das nördliche Europa so wichtig wie die Odyssee und die Ilias für die Antike. Kenner der Edda, der Wölsungensaga und des Nibelungenliedes beschäftigen sich mit vielen Textvarianten und immanenten Widersprüchen der Handlung. Tolkien hat daraus eine in sich schlüssige Version gestaltet, ohne sich in den philologischen Details zu verlieren, die er gleichwohl kennt.

Er erzählt den Stoff nun neu, einfach und ohne Widersprüche. Zwei Langgedichte, die uns die Geschichte in einem modernen Wortschatz näher bringen, in all ihrer Tragik und Grausamkeit.
Es geht um den Kampf gegen den Drachen Fafnir, der Verlobung mit Brynhild, der Hochzeit mit Gudrun, der Ermordung des Helden Sigurd und schließlich der Rache für seinen Tod. Tolkien kam es dabei entscheidend darauf an, die Wucht und Eindrücklichkeit des Altnordischen in unsere Sprache zu übertragen.

Der Übersetzung von H.-U. Möhring ist es hervorragend gelungen, den Rhythmus die Form der Stabreime und die inhaltliche Prägnanz im Deutschen zu gestalten.

Im Licht dieses Werks wird deutlich, wie verwandt die Schauplätze "Midgardr" und "Middle-earth" einander sind. Die Entstehung, Kontinuität und Wandlung von Tolkiens wichtigsten Handlungsmotiven ist verblüffend. Auch im Hobbit und in den Kinder Húrins wird ein Drache getötet oder überlistet. In jeder der drei Erzählungen steht er in Verbindung mit Gold, Reichtum und Gier sowie einem über den Tod des Drachen hinaus fortdauernden Verhängnis.

Die beiden Versepen von J.R.R. Tolkien, die in diesem Buch enthalten sind, wurden von Tolkiens Sohn Christopher 2009 im englischen Original herausgegeben. Eine enorme editorische Leistung. Christopher Tolkien hat sehr frühe Dokumente, Vorträge und Vorlesungen seines Vaters zur altnorwegischen und altisländischen Literatur einbezogen, um einordnen zu können, was sein Vater mit den beiden Versepen eigentlich bezweckte. Und er hat den Band mit einem umfangreichen Kommentar versehen.
Die bei Klett-Cotta erscheinende Ausgabe gibt Tolkiens Originalverse neben der deutschen Übersetzung wieder.

Eine weitgespannte Leserschaft erwartet das Erscheinen des Buchs ungeduldig. Tolkienleser, die das Buch unbedingt brauchen, auch um die Bezüge zu Mittelerde, dem Herrn der Ringe und den Kindern Húrins zu entdecken und Leser, die vom Interesse an dem Sagenstoff her kommen. Für alle jedoch ist es vor allem eine spannende Geschichte voller Abenteuer.

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.08.2010

Herausgeber

Christopher Tolkien

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

559

Maße (L/B/H)

21,3/14/4 cm

Gewicht

650 g

Farbe

Tabak

Auflage

1. Auflage 2010

Originaltitel

The Legend of Sigurd and Gudrún

Übersetzt von

Hans-Ulrich Möhring

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-93795-4

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

Kundinnen und Kunden meinen

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(1)

1 Sterne

(0)

Leider doch kein Tolkien

Johannes Höring am 14.12.2010

Bewertungsnummer: 696131

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als ich dieses Buch anfing war ich begeistert der Meister der modernen Fantasy und Professor der Englischen Sprache befasst sich höchst persönlich mit der Nordischen Mythologie was er ja auch schon in allen seinen werken tat... so weit so gut. Wer mal einen Tolkien gelesen hat weiß das man es mit einem Philologen erster güte zutun hat formulierungen werden mit bedacht gewählt und sprache bis ins Detail analysiert. So ist es nicht verwunderlich das er dies gerade bei einem so bedeutenden Werk wie hier vorliegt Tolkien mit großer umsicht bei "seiner" Version vorgegangen ist. (Übersetzung aus dem Isländischen ins Englische) dies merkt man augenblicklich da die Übersetzung wie sein Sohn Christopher treffend formuliert einen schlichtweg um haut. Leider kann man das von der Deutschen Übersetzung nicht behaupten diese ist stellenweise möchte es mal vorsichtig ausdrücken, aus dem zusammenhang gerissen. Und auf grund ungeeigneter Wortwahl schwerer zu verstehen als der englische text, was auch dazu führt das plötzlich aus Asche eine Esche wird (beides im englischen "ash") aber eigentlich hätte jedem "Übersetzer" sofort klar werden müssen um was es sich handelt. Spätestens als er etwas von dem Armen eben dieser Esche schreibt hätte er stutzen müssen. Tolkien hätte diese Formulierung sicher nicht genommen. (das war der Punkt wo er hätte merken müssen das es sich immer noch um die knisternden Arme einer brennenden Brücke handelt von welcher einen vers zuvor die rede ist.) Auch finde ich die im Deutschen gewählten Verse z.t. unnötig sperrig so haben die Verse oft der format ganzer Sätze welche eben nur auf mehrere zeilen verteilt sind. Besondes die benutzung von "ist" und "und" trägt seinen teil dazu bei das das ganze sich beim lesen mit unter sehr unrund anfühlt. Dazu kommt das diese "Sätze" gegen jede logig von der reihenfolgen im original abweichen.( also im original vers 1: 2: 3: in der übersetzung plötzlich 1: 3: 2: oder 3: 1: 2: usw.) was auch nicht zum Verständnis des Gesamttextes beiträgt. Insgesammt macht das ganze den Eindruck als hätte jemand die Arbeit Tolkiens durch die übersetzungsfunkion einer namhaften Suchmaschiene geschickt, sie ist einem solchen Werk in keiner weise würdig. Als Fazit könnte man sagen lieber die englische Version des Buches kaufen.

Leider doch kein Tolkien

Johannes Höring am 14.12.2010
Bewertungsnummer: 696131
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als ich dieses Buch anfing war ich begeistert der Meister der modernen Fantasy und Professor der Englischen Sprache befasst sich höchst persönlich mit der Nordischen Mythologie was er ja auch schon in allen seinen werken tat... so weit so gut. Wer mal einen Tolkien gelesen hat weiß das man es mit einem Philologen erster güte zutun hat formulierungen werden mit bedacht gewählt und sprache bis ins Detail analysiert. So ist es nicht verwunderlich das er dies gerade bei einem so bedeutenden Werk wie hier vorliegt Tolkien mit großer umsicht bei "seiner" Version vorgegangen ist. (Übersetzung aus dem Isländischen ins Englische) dies merkt man augenblicklich da die Übersetzung wie sein Sohn Christopher treffend formuliert einen schlichtweg um haut. Leider kann man das von der Deutschen Übersetzung nicht behaupten diese ist stellenweise möchte es mal vorsichtig ausdrücken, aus dem zusammenhang gerissen. Und auf grund ungeeigneter Wortwahl schwerer zu verstehen als der englische text, was auch dazu führt das plötzlich aus Asche eine Esche wird (beides im englischen "ash") aber eigentlich hätte jedem "Übersetzer" sofort klar werden müssen um was es sich handelt. Spätestens als er etwas von dem Armen eben dieser Esche schreibt hätte er stutzen müssen. Tolkien hätte diese Formulierung sicher nicht genommen. (das war der Punkt wo er hätte merken müssen das es sich immer noch um die knisternden Arme einer brennenden Brücke handelt von welcher einen vers zuvor die rede ist.) Auch finde ich die im Deutschen gewählten Verse z.t. unnötig sperrig so haben die Verse oft der format ganzer Sätze welche eben nur auf mehrere zeilen verteilt sind. Besondes die benutzung von "ist" und "und" trägt seinen teil dazu bei das das ganze sich beim lesen mit unter sehr unrund anfühlt. Dazu kommt das diese "Sätze" gegen jede logig von der reihenfolgen im original abweichen.( also im original vers 1: 2: 3: in der übersetzung plötzlich 1: 3: 2: oder 3: 1: 2: usw.) was auch nicht zum Verständnis des Gesamttextes beiträgt. Insgesammt macht das ganze den Eindruck als hätte jemand die Arbeit Tolkiens durch die übersetzungsfunkion einer namhaften Suchmaschiene geschickt, sie ist einem solchen Werk in keiner weise würdig. Als Fazit könnte man sagen lieber die englische Version des Buches kaufen.

Kundinnen und Kunden meinen

Die Legende von Sigurd und Gudrún

von J. R. R. Tolkien

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die Legende von Sigurd und Gudrún