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Band 109

Bartleby, der Schreiber Übersetzt von Felix Mayer

5

4,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

36969

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.07.2010

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

80

Maße (L/B/H)

11,7/18,7/1,1 cm

Gewicht

128 g

Farbe

Anthrazit / Beige

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Bartleby the Scrivener

Übersetzt von

Felix Mayer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86647-560-1

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

36969

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.07.2010

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

80

Maße (L/B/H)

11,7/18,7/1,1 cm

Gewicht

128 g

Farbe

Anthrazit / Beige

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Bartleby the Scrivener

Übersetzt von

Felix Mayer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86647-560-1

Herstelleradresse

Anaconda Verlag
Unter Kirschen 1A
50827 Köln
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Bartleby – die passive Verweigerung

Bewertung (Mitglied der Orell Füssli Book Circle Community) am 18.06.2026

Bewertungsnummer: 3171228

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer kennt ihn nicht, Bartleby? Zumindest den Namen oder diesen berühmten Satz: „Ich möchte lieber nicht.“ Ich kannte ihn natürlich auch irgendwie, gelesen hatte ich ihn aber erst jetzt. Mit Moby Dick hatte ich meine Mühe. Das war für mich stellenweise wirklich ein Kampf. Bartleby ist ganz anders: kürzer, zugänglicher, fast locker erzählt – und trotzdem wird diese Geschichte immer unheimlicher und trauriger. Was mich so beeindruckt hat: Bartleby rebelliert nicht laut. Er hält keine Rede, er erklärt nichts, er bietet keine Alternative an. Er sagt einfach immer wieder, dass er lieber nicht möchte. Das klingt zuerst fast harmlos, bringt aber nach und nach das ganze System aus Arbeit, Gehorsam, Büro, Pflicht und Normalität ins Wanken. Für mich gehört Bartleby zu diesen literarischen Figuren, die nicht so funktionieren, wie die Gesellschaft es verlangt. Aber gerade weil er nicht kämpft und sich nicht rechtfertigt, wirkt er so stark. Er ist kein Held, eher eine stille Störung in einer Welt, die nur funktioniert, wenn alle mitmachen. Ich fand das erstaunlich modern. Eine kurze Erzählung, aber eine, die einen sofort zum Nachdenken über Arbeit, Anpassung und Gesellschaft bringt.

Bartleby – die passive Verweigerung

Bewertung (Mitglied der Orell Füssli Book Circle Community) am 18.06.2026
Bewertungsnummer: 3171228
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer kennt ihn nicht, Bartleby? Zumindest den Namen oder diesen berühmten Satz: „Ich möchte lieber nicht.“ Ich kannte ihn natürlich auch irgendwie, gelesen hatte ich ihn aber erst jetzt. Mit Moby Dick hatte ich meine Mühe. Das war für mich stellenweise wirklich ein Kampf. Bartleby ist ganz anders: kürzer, zugänglicher, fast locker erzählt – und trotzdem wird diese Geschichte immer unheimlicher und trauriger. Was mich so beeindruckt hat: Bartleby rebelliert nicht laut. Er hält keine Rede, er erklärt nichts, er bietet keine Alternative an. Er sagt einfach immer wieder, dass er lieber nicht möchte. Das klingt zuerst fast harmlos, bringt aber nach und nach das ganze System aus Arbeit, Gehorsam, Büro, Pflicht und Normalität ins Wanken. Für mich gehört Bartleby zu diesen literarischen Figuren, die nicht so funktionieren, wie die Gesellschaft es verlangt. Aber gerade weil er nicht kämpft und sich nicht rechtfertigt, wirkt er so stark. Er ist kein Held, eher eine stille Störung in einer Welt, die nur funktioniert, wenn alle mitmachen. Ich fand das erstaunlich modern. Eine kurze Erzählung, aber eine, die einen sofort zum Nachdenken über Arbeit, Anpassung und Gesellschaft bringt.

Es wird ihn doch wohl geben :)

Bewertung am 23.06.2026

Bewertungsnummer: 3176559

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bartleby bekommt vier Sterne, weil er für den fünften zu wenig Motivation zeigt. ER WILL (ihn) NICHT, wenn er dafür etwas tun muss. Als allzu präsenter Kollege überreizt er das fragile soziale Gefüge eines kaum umtriebigen Anwaltsbüros in New Yorks bester Lage. Der bald lästige Sonderling, der den Wert gefälligen fügsamen Verhaltens verkennt, wird dennoch vom Chef zur Ikone verklärt.

Es wird ihn doch wohl geben :)

Bewertung am 23.06.2026
Bewertungsnummer: 3176559
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bartleby bekommt vier Sterne, weil er für den fünften zu wenig Motivation zeigt. ER WILL (ihn) NICHT, wenn er dafür etwas tun muss. Als allzu präsenter Kollege überreizt er das fragile soziale Gefüge eines kaum umtriebigen Anwaltsbüros in New Yorks bester Lage. Der bald lästige Sonderling, der den Wert gefälligen fügsamen Verhaltens verkennt, wird dennoch vom Chef zur Ikone verklärt.

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Bartleby, der Schreiber

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