Produktbild: Bartleby - Der Schreiber

Bartleby - Der Schreiber

4

16,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.10.2022

Herausgeber

Redaktion Gröls-Verlag

Verlag

Gröls Verlag

Seitenzahl

104

Maße (L/B/H)

22,6/17,5/1,2 cm

Gewicht

359 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9882807-3-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.10.2022

Herausgeber

Redaktion Gröls-Verlag

Verlag

Gröls Verlag

Seitenzahl

104

Maße (L/B/H)

22,6/17,5/1,2 cm

Gewicht

359 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9882807-3-2

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Bartlebys Privilegien

Bewertung am 23.06.2026

Bewertungsnummer: 3176559

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Chef erzählt von seinem Mitarbeiter. Wie die beiden Herren zusammenleben, sich duellieren und zueinanderfinden, ist herrlich erfrischend und reizend intim einseitig beschrieben.

Bartlebys Privilegien

Bewertung am 23.06.2026
Bewertungsnummer: 3176559
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Chef erzählt von seinem Mitarbeiter. Wie die beiden Herren zusammenleben, sich duellieren und zueinanderfinden, ist herrlich erfrischend und reizend intim einseitig beschrieben.

Bartleby – die passive Verweigerung

Bewertung (Mitglied der Orell Füssli Book Circle Community) am 18.06.2026

Bewertungsnummer: 3171228

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer kennt ihn nicht, Bartleby? Zumindest den Namen oder diesen berühmten Satz: „Ich möchte lieber nicht.“ Ich kannte ihn natürlich auch irgendwie, gelesen hatte ich ihn aber erst jetzt. Mit Moby Dick hatte ich meine Mühe. Das war für mich stellenweise wirklich ein Kampf. Bartleby ist ganz anders: kürzer, zugänglicher, fast locker erzählt – und trotzdem wird diese Geschichte immer unheimlicher und trauriger. Was mich so beeindruckt hat: Bartleby rebelliert nicht laut. Er hält keine Rede, er erklärt nichts, er bietet keine Alternative an. Er sagt einfach immer wieder, dass er lieber nicht möchte. Das klingt zuerst fast harmlos, bringt aber nach und nach das ganze System aus Arbeit, Gehorsam, Büro, Pflicht und Normalität ins Wanken. Für mich gehört Bartleby zu diesen literarischen Figuren, die nicht so funktionieren, wie die Gesellschaft es verlangt. Aber gerade weil er nicht kämpft und sich nicht rechtfertigt, wirkt er so stark. Er ist kein Held, eher eine stille Störung in einer Welt, die nur funktioniert, wenn alle mitmachen. Ich fand das erstaunlich modern. Eine kurze Erzählung, aber eine, die einen sofort zum Nachdenken über Arbeit, Anpassung und Gesellschaft bringt.

Bartleby – die passive Verweigerung

Bewertung (Mitglied der Orell Füssli Book Circle Community) am 18.06.2026
Bewertungsnummer: 3171228
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer kennt ihn nicht, Bartleby? Zumindest den Namen oder diesen berühmten Satz: „Ich möchte lieber nicht.“ Ich kannte ihn natürlich auch irgendwie, gelesen hatte ich ihn aber erst jetzt. Mit Moby Dick hatte ich meine Mühe. Das war für mich stellenweise wirklich ein Kampf. Bartleby ist ganz anders: kürzer, zugänglicher, fast locker erzählt – und trotzdem wird diese Geschichte immer unheimlicher und trauriger. Was mich so beeindruckt hat: Bartleby rebelliert nicht laut. Er hält keine Rede, er erklärt nichts, er bietet keine Alternative an. Er sagt einfach immer wieder, dass er lieber nicht möchte. Das klingt zuerst fast harmlos, bringt aber nach und nach das ganze System aus Arbeit, Gehorsam, Büro, Pflicht und Normalität ins Wanken. Für mich gehört Bartleby zu diesen literarischen Figuren, die nicht so funktionieren, wie die Gesellschaft es verlangt. Aber gerade weil er nicht kämpft und sich nicht rechtfertigt, wirkt er so stark. Er ist kein Held, eher eine stille Störung in einer Welt, die nur funktioniert, wenn alle mitmachen. Ich fand das erstaunlich modern. Eine kurze Erzählung, aber eine, die einen sofort zum Nachdenken über Arbeit, Anpassung und Gesellschaft bringt.

Kundinnen und Kunden meinen

Bartleby, der Schreiber

von Herman Melville

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