Produktbild: Wir waren keine Menschen mehr

Wir waren keine Menschen mehr Erinnerungen eines Wehrmachtssoldaten an die Ostfront

3

19,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

14.07.2010

Abbildungen

92, mit zahlreichen schwarzweissen -Abbildungen

Verlag

Edition Raetia

Seitenzahl

232

Maße (L/B/H)

21/13,9/1,8 cm

Gewicht

286 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-88-7283-372-8

Beschreibung

Rezension

Es wurde zu viel geschwiegen, zu viel glorifiziert über diesen Zweiten Weltkrieg und das Geschehen, das durch die Ideologie des Nationalsozialismus möglich geworden war. Vielleicht kann dieses Buch, das als wichtiges zeitgeschichtliches Dokument betrachtet werden muss, auch noch andere Zeitzeugen dazu bewegen zu bekennen und auszusprechen, was sie in den vielen Jahren seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges verschwiegen mit sich herumgetragen haben.
Neue Südtiroler Tageszeitung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

14.07.2010

Abbildungen

92, mit zahlreichen schwarzweissen -Abbildungen

Verlag

Edition Raetia

Seitenzahl

232

Maße (L/B/H)

21/13,9/1,8 cm

Gewicht

286 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-88-7283-372-8

Herstelleradresse

Edition Raetia
Zollstangenplatz 4
39100 Bozen
IT

Email: info@raetia.com

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Sehr emotional

Bewertung am 29.06.2025

Bewertungsnummer: 2526772

Bewertet: Buch (Paperback)

Mein Fazit: "Wir waren keine Menschen mehr", ist ein besonderes Buch gegen das Vergessen. Luis Raffeiner hat ein turbulentes, sehr ereignisreiches, zum Teil trauriges Leben hinter sich. Seine Erlebnisse teilt er mit uns Lesern, zum Teil mit Fotos untermalt. Er selbst war von den Gräueltaten der Nazis schockiert und auch nach dem Krieg wird er diese Bilder im Kopf nicht los. Schonungslos offen erzählt er, wie er und seine Kameraden in einem Judenghetto vor Minsk Ungeheuerliches erlebten. Kleinkinder wurden an den Beinen gepackt und an die Wand geschlagen, Frauen und Kinder mussten sich nackt ausziehen und wurden anschließend in einem Wald vor Borissow erschossen … wie können Menschen so grausam sein und zu Verbrechern werden? Luis Raffeiner versucht, trotz der Situation ein Mensch mit Gewissen zu bleiben. Was ihm recht gut gelungen ist. Er geriet nicht in die Mühlen der Propagandamaschinerie der Nationalsozialisten und ist somit ein" Gutmensch"geblieben. Zitat:"Wenn die Russen uns das heimzahlen würden, was wir Ihnen angetan haben, dann Gnade uns Gott." Diese Aussage sagt alles aus! Wie du mir, so ich dir! Aber Gott sei Dank waren nicht alle Deutschen Nazis und so brutal. Trotz allem hat er bei Unrecht weggeschaut, auch wenn er als Einziger nichts hätte im Krieg bewirken können. Es war auch für den Autor wichtig, sein Leben zu retten, und er hat fast unbeschadet des Krieges überlebt. Nur seine Erinnerungen und seine Narben auf der Seele bleiben … Wer sich für die Geschichte des Zweiten Weltkriegs interessiert, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Ein Zeitzeuge, der seine tragische Geschichte mit uns teilt und den Leser zum Teil sprachlos zurücklässt.

Sehr emotional

Bewertung am 29.06.2025
Bewertungsnummer: 2526772
Bewertet: Buch (Paperback)

Mein Fazit: "Wir waren keine Menschen mehr", ist ein besonderes Buch gegen das Vergessen. Luis Raffeiner hat ein turbulentes, sehr ereignisreiches, zum Teil trauriges Leben hinter sich. Seine Erlebnisse teilt er mit uns Lesern, zum Teil mit Fotos untermalt. Er selbst war von den Gräueltaten der Nazis schockiert und auch nach dem Krieg wird er diese Bilder im Kopf nicht los. Schonungslos offen erzählt er, wie er und seine Kameraden in einem Judenghetto vor Minsk Ungeheuerliches erlebten. Kleinkinder wurden an den Beinen gepackt und an die Wand geschlagen, Frauen und Kinder mussten sich nackt ausziehen und wurden anschließend in einem Wald vor Borissow erschossen … wie können Menschen so grausam sein und zu Verbrechern werden? Luis Raffeiner versucht, trotz der Situation ein Mensch mit Gewissen zu bleiben. Was ihm recht gut gelungen ist. Er geriet nicht in die Mühlen der Propagandamaschinerie der Nationalsozialisten und ist somit ein" Gutmensch"geblieben. Zitat:"Wenn die Russen uns das heimzahlen würden, was wir Ihnen angetan haben, dann Gnade uns Gott." Diese Aussage sagt alles aus! Wie du mir, so ich dir! Aber Gott sei Dank waren nicht alle Deutschen Nazis und so brutal. Trotz allem hat er bei Unrecht weggeschaut, auch wenn er als Einziger nichts hätte im Krieg bewirken können. Es war auch für den Autor wichtig, sein Leben zu retten, und er hat fast unbeschadet des Krieges überlebt. Nur seine Erinnerungen und seine Narben auf der Seele bleiben … Wer sich für die Geschichte des Zweiten Weltkriegs interessiert, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Ein Zeitzeuge, der seine tragische Geschichte mit uns teilt und den Leser zum Teil sprachlos zurücklässt.

Zeitgeschichte hautnah

Bewertung am 10.01.2014

Bewertungsnummer: 832236

Bewertet: Buch (Paperback)

Luis Raffeiner erzählt wie er - durch technisches Geschick dem Schlimmsten entkommen - den 2. Weltkrieg überlebt hat. Eindrucksvoll schildert er, wie er mehr oder weniger immer wieder durch Zufall zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Früh wurde sein handwerkliches Talent erkannt und er kam mit einer Panzerdivision nach Russland. Als die Versorgung der Truppen von Deutschland aus immer schwieriger wurde, wurde es auch für die Soldaten immer schwieriger "menschlich" zu bleiben. Durch Plündern rettete sich auch Luis Raffeiner das Leben. Als der Krieg für Deutschland verloren war, konnte Raffeiner im russischen Gefangenenlager wieder durch seine geschickten Basteleien überleben, diesem entkommen und heimkehren. Eine Erzählung über den 2. Weltkrieg wie man sie nicht in Geschichtsbüchern findet, weil sie ein ganz persönliches Schicksal wiedergibt. Ehrlich, hautnah, fesselnd.

Zeitgeschichte hautnah

Bewertung am 10.01.2014
Bewertungsnummer: 832236
Bewertet: Buch (Paperback)

Luis Raffeiner erzählt wie er - durch technisches Geschick dem Schlimmsten entkommen - den 2. Weltkrieg überlebt hat. Eindrucksvoll schildert er, wie er mehr oder weniger immer wieder durch Zufall zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Früh wurde sein handwerkliches Talent erkannt und er kam mit einer Panzerdivision nach Russland. Als die Versorgung der Truppen von Deutschland aus immer schwieriger wurde, wurde es auch für die Soldaten immer schwieriger "menschlich" zu bleiben. Durch Plündern rettete sich auch Luis Raffeiner das Leben. Als der Krieg für Deutschland verloren war, konnte Raffeiner im russischen Gefangenenlager wieder durch seine geschickten Basteleien überleben, diesem entkommen und heimkehren. Eine Erzählung über den 2. Weltkrieg wie man sie nicht in Geschichtsbüchern findet, weil sie ein ganz persönliches Schicksal wiedergibt. Ehrlich, hautnah, fesselnd.

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