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Wolfgang Herrndorf

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Tschick Hörspiel

Aus der Reihe Argon Hörbuch
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12,49 € UVP 16,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Julin Greis + weitere

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Spieldauer

1 Stunde und 24 Minuten

Erscheinungsdatum

11.11.2011

Hörtyp

Hörspiel

Fassung

gekürzt

Medium

CD

Anzahl

2

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783839890813

Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Spieldauer

1 Stunde und 24 Minuten

Erscheinungsdatum

11.11.2011

Hörtyp

Hörspiel

Fassung

gekürzt

Medium

CD

Anzahl

2

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783839890813

Herstelleradresse

Argon Sauerländer Audio
Waldemarstraße 33A
10179 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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Da seine alkoholabhängige…

Callisto am 17.08.2012

Bewertungsnummer: 2986271

Bewertet: Hörbuch (CD)

Da seine alkoholabhängige Mutter mal wieder in einer Entzugsklinik ist und sein Vater mit seiner hübschen, jungen Assistentin auf Geschäftsreise muss, bleibt der vierzehnjährige Maik in den Sommerferien vierzehn Tage allein zu Hause. Eigentlich hat sich Maik auf 14 Tage Videospiele und Suhlen in Liebeskummer eingestellt, denn als uncooler Spinner ist er natürlich nicht auf die Party seines Schwarms Tatjana eingeladen. Doch dann steht plötzlich Andrej Tschitscharow genannt Tschick, der neue Russe aus der Klasse, das Enfant terrible des Jahrgangs, mit einem kurzgeschlossenen Lada vor der Haustür. Tschick lädt Maik zu einer Spritztour zu seinen Verwandten in die Walachei ein. Ohne Straßenkarten, ohne Kompass, ohne Plan tuckern die beiden Teenager durch das Berliner Hinterland und lernen dabei einige merkwürdige Gestallten kennen. Wolfgang Herrndorf wollte ein Buch schreiben wie jene, die er als Kind gerne las. Er liebte wohl Tom Sawyer und Huckleberry Fin, denn diese Geschichte mutet ein wenig wie eine moderne Variante dieser Geschichte an. Verstärkt wird dieser Eindruck noch durch den Banjo Soundtrack von Andreas Bick. Ein modernes Road-Movie mit ein wenig Coming-of-Age und einem recht ausgelutschten Geheimnis, das nicht hätte sein müssen und irgendwie ein arg gewolltes Zugeständnis an den Zeitgeist ist und damit schon wieder fast vorhersehbar. 2011 produzierte der NDR ein zweiteiliges Hörspiel basierend auf diesem Roman. Regie führte Iris Drögekamp. Die Hauptrolle des Maik spricht der 1983 geborene Julian Greis, aber man merkt ihm sein Alter im Hörspiel nicht an. Die Stimme wirkt sehr jung und ich habe mich zunächst gefragt, woher die Produzenten einen so begabten Teenager hatten, der diese Geschichte so wunderbar bissig und lakonisch erzählt. Tschick wird von dem 1986 geborenen Constantin von Jascheroff (deutsche Stimme von Anakin Skywalker) gesprochen, der nicht ganz so jung klingt, aber den russischen Akzent glaubwürdig darstellt. Normalerweise klingt es immer sehr falsch oder gekünstelt, wenn ein deutscher versucht den russischen Akzent nachzumachen, diesmal ist es gelungen. In weiteren Rollen findet man zwar keine großen Namen, aber trotzdem sehr gute Sprecher, die ihre Rolle lebendig und glaubwürdig spielen. Isa: Effi Rabsilber Josef Klingenberg: Stephan Schad Frau Klingenberg: Ulrike Grote Schürmann: Samuel Weiss Wolkow: Michael Prelle Wagenbach: Gerhard Garbers Strahl: Hanns Jörg Krumpholz Kaltwasser: Hannes Hellmann Fricke: Gerd Baltus Richter Burgmüller: Uli Pleßmann Polizist: Heiko Raulin Frau: Caroline Ebner André: Gunnar Frietsch Friedemann: Joshua Sommer Florentine: Selina Schröder Elisabeth: Franziska Rarey Jonas: Bennet Zippel Schüler Klasse 6, 8: Gunnar Frietsch, Giuseppe Restivo, Carlotta Höhne, Ronja Lauther, Selina Schröder, Joshua Sommer Fazit: Es reizt mich jetzt nicht, das Buch zu lesen. Das Hörspiel jedoch macht Spaß. Da dudelt Richard Clayderman aus dem Radio der coolen Jungs, da Stimmt die Atmosphäre, die Klangkulisse und die Sprecher. Wegen der sehr gelungen Umsetzung 5 Sterne, der Geschichte an sich würde ich nur 4 Sterne geben.

Da seine alkoholabhängige…

Callisto am 17.08.2012
Bewertungsnummer: 2986271
Bewertet: Hörbuch (CD)

Da seine alkoholabhängige Mutter mal wieder in einer Entzugsklinik ist und sein Vater mit seiner hübschen, jungen Assistentin auf Geschäftsreise muss, bleibt der vierzehnjährige Maik in den Sommerferien vierzehn Tage allein zu Hause. Eigentlich hat sich Maik auf 14 Tage Videospiele und Suhlen in Liebeskummer eingestellt, denn als uncooler Spinner ist er natürlich nicht auf die Party seines Schwarms Tatjana eingeladen. Doch dann steht plötzlich Andrej Tschitscharow genannt Tschick, der neue Russe aus der Klasse, das Enfant terrible des Jahrgangs, mit einem kurzgeschlossenen Lada vor der Haustür. Tschick lädt Maik zu einer Spritztour zu seinen Verwandten in die Walachei ein. Ohne Straßenkarten, ohne Kompass, ohne Plan tuckern die beiden Teenager durch das Berliner Hinterland und lernen dabei einige merkwürdige Gestallten kennen. Wolfgang Herrndorf wollte ein Buch schreiben wie jene, die er als Kind gerne las. Er liebte wohl Tom Sawyer und Huckleberry Fin, denn diese Geschichte mutet ein wenig wie eine moderne Variante dieser Geschichte an. Verstärkt wird dieser Eindruck noch durch den Banjo Soundtrack von Andreas Bick. Ein modernes Road-Movie mit ein wenig Coming-of-Age und einem recht ausgelutschten Geheimnis, das nicht hätte sein müssen und irgendwie ein arg gewolltes Zugeständnis an den Zeitgeist ist und damit schon wieder fast vorhersehbar. 2011 produzierte der NDR ein zweiteiliges Hörspiel basierend auf diesem Roman. Regie führte Iris Drögekamp. Die Hauptrolle des Maik spricht der 1983 geborene Julian Greis, aber man merkt ihm sein Alter im Hörspiel nicht an. Die Stimme wirkt sehr jung und ich habe mich zunächst gefragt, woher die Produzenten einen so begabten Teenager hatten, der diese Geschichte so wunderbar bissig und lakonisch erzählt. Tschick wird von dem 1986 geborenen Constantin von Jascheroff (deutsche Stimme von Anakin Skywalker) gesprochen, der nicht ganz so jung klingt, aber den russischen Akzent glaubwürdig darstellt. Normalerweise klingt es immer sehr falsch oder gekünstelt, wenn ein deutscher versucht den russischen Akzent nachzumachen, diesmal ist es gelungen. In weiteren Rollen findet man zwar keine großen Namen, aber trotzdem sehr gute Sprecher, die ihre Rolle lebendig und glaubwürdig spielen. Isa: Effi Rabsilber Josef Klingenberg: Stephan Schad Frau Klingenberg: Ulrike Grote Schürmann: Samuel Weiss Wolkow: Michael Prelle Wagenbach: Gerhard Garbers Strahl: Hanns Jörg Krumpholz Kaltwasser: Hannes Hellmann Fricke: Gerd Baltus Richter Burgmüller: Uli Pleßmann Polizist: Heiko Raulin Frau: Caroline Ebner André: Gunnar Frietsch Friedemann: Joshua Sommer Florentine: Selina Schröder Elisabeth: Franziska Rarey Jonas: Bennet Zippel Schüler Klasse 6, 8: Gunnar Frietsch, Giuseppe Restivo, Carlotta Höhne, Ronja Lauther, Selina Schröder, Joshua Sommer Fazit: Es reizt mich jetzt nicht, das Buch zu lesen. Das Hörspiel jedoch macht Spaß. Da dudelt Richard Clayderman aus dem Radio der coolen Jungs, da Stimmt die Atmosphäre, die Klangkulisse und die Sprecher. Wegen der sehr gelungen Umsetzung 5 Sterne, der Geschichte an sich würde ich nur 4 Sterne geben.

Leicht zu lesen, schwer zu vergessen

Stefi (Mitglied der Orell Füssli Book Circle Community) am 11.05.2026

Bewertungsnummer: 3134933

Bewertet: eBook (ePUB)

Dieses Buch wurde mir vor Jahren von meiner Mitbewohnerin in Deutschland empfohlen, die meinte, es sei ein wirklich gutes Buch. Dann hatte ich es komplett vergessen, mich neulich wieder daran erinnert und angefangen habe zu lesen. Ich habe das Buch wirklich sehr genossen. Es ist unglaublich gut geschrieben. Besonders spannend fand ich, dass die Geschichte dass am Ende der Ereignisse beginnt. Dadurch denkt man beim Lesen ständig: „Ohh, jetzt passiert bestimmt das, oder?“, aber noch nicht. Ich fand es außerdem interessant, die ganz Geschichte durch die Perspektive dieser beiden Jungen zu erleben und ihre Unsicherheiten rund um soziale Zugehörigkeit zu beobachten. (spoiler alert) Beide werden zum Beispiel nicht zu der Party eines Mädchens eigeladen, aber sie gehen dann unterschiedlich damit um: Der eine ist total verletzt davon, während es den anderen kaum zu Interessen scheint. Es ist eine leichte zu lesende Geschichte, die trotzdem tiefere Themen anspricht und dadurch viel Raum für Austausch und Diskussion bietet. Ich kann gut verstehen, warum mir das Buch damals empfohlen wurde.

Leicht zu lesen, schwer zu vergessen

Stefi (Mitglied der Orell Füssli Book Circle Community) am 11.05.2026
Bewertungsnummer: 3134933
Bewertet: eBook (ePUB)

Dieses Buch wurde mir vor Jahren von meiner Mitbewohnerin in Deutschland empfohlen, die meinte, es sei ein wirklich gutes Buch. Dann hatte ich es komplett vergessen, mich neulich wieder daran erinnert und angefangen habe zu lesen. Ich habe das Buch wirklich sehr genossen. Es ist unglaublich gut geschrieben. Besonders spannend fand ich, dass die Geschichte dass am Ende der Ereignisse beginnt. Dadurch denkt man beim Lesen ständig: „Ohh, jetzt passiert bestimmt das, oder?“, aber noch nicht. Ich fand es außerdem interessant, die ganz Geschichte durch die Perspektive dieser beiden Jungen zu erleben und ihre Unsicherheiten rund um soziale Zugehörigkeit zu beobachten. (spoiler alert) Beide werden zum Beispiel nicht zu der Party eines Mädchens eigeladen, aber sie gehen dann unterschiedlich damit um: Der eine ist total verletzt davon, während es den anderen kaum zu Interessen scheint. Es ist eine leichte zu lesende Geschichte, die trotzdem tiefere Themen anspricht und dadurch viel Raum für Austausch und Diskussion bietet. Ich kann gut verstehen, warum mir das Buch damals empfohlen wurde.

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