Zechensterben

Zechensterben

Historischer Kriminalroman

Buch (Taschenbuch)

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Taschenbuch

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ab 14,00 €
eBook

eBook

ab 11,99 €

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.10.2011

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,4/13,4/2,5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.10.2011

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,4/13,4/2,5 cm

Gewicht

340 g

Auflage

1. Auflage

Reihe

Historischer Kriminalroman

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89705-866-8

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Gelungene Zeitreise ins Ruhrgebiet

Igelmanu66 aus Mülheim am 07.11.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

»Herauszufinden, was da passiert war, war ihm von Anfang an nicht nur ein kriminalistisches, sondern auch ein ganz persönliches Anliegen gewesen. Er hatte dieses unsinnige Ende eines jungen Lebens begreifen wollen. Und das wollte er immer noch.« Oberhausen, im Sommer 1966. Oberinspektor Manfred Wagner kann seinen Urlaub nicht genießen, der Tod eines 14jährigen Jungen lässt ihm einfach keine Ruhe. Sein Vorgesetzter ließ den Fall einstellen, weil es keinen Hinweis auf ein Fremdverschulden gibt. Doch Wagner ermittelt privat weiter… Dieser historische Krimi reizte mich besonders, da ich am Schauplatz der Handlung einen großen Teil meiner Kindheit und Jugend verbrachte und auch noch ordentliche Erinnerungen an das Zeitgefühl Ende der 60er/Anfang der 70er Jahre habe. Gleich auf der ersten Seite saß Wagner auf dem Platz neben meiner alten Schule, da hat man natürlich alles besonders gut vor Augen. Auch sonst ist der Zeitgeist hervorragend eingefangen. Die Erwachsenen haben mehr oder weniger traumatische Erinnerungen an den Krieg, auch Wagner wird von düsteren Erlebnissen gequält, die sein Leben in der Gegenwart beeinflussen. Bei den Arbeitern macht sich zudem Zukunftsangst breit, da die ersten Zechen dichtgemacht wurden. Ablenkung bietet die Fußballweltmeisterschaft, man muss nur zunächst jemanden finden, der bereits über einen Fernseher verfügt. Wenn ich las, wie die Menschen beschrieben wurden, wie sie aussahen, sich benahmen und welche Werte sie vertraten, sah ich vor meinem geistigen Auge sofort Eltern, Großeltern und diverse Tanten und Onkel. In diesem Szenario versucht Wagner nun also, Licht in einen ominösen Todesfall zu bringen. Ein weiterer, mit möglichem Zusammenhang, wird dazukommen. Die Auflösung am Ende ist schlüssig, macht aber auch betroffen, da sie deutlich macht, wie viele Opfer und bedrückende Schicksale es zu dieser Zeit gab. Fazit: Gelungene Zeitreise ins Ruhrgebiet der späten 60er Jahre, historischer Schauplatz und Zeitgeist sind sehr gut dargestellt. Der Krimi ist dabei etwas nachranging.

Gelungene Zeitreise ins Ruhrgebiet

Igelmanu66 aus Mülheim am 07.11.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

»Herauszufinden, was da passiert war, war ihm von Anfang an nicht nur ein kriminalistisches, sondern auch ein ganz persönliches Anliegen gewesen. Er hatte dieses unsinnige Ende eines jungen Lebens begreifen wollen. Und das wollte er immer noch.« Oberhausen, im Sommer 1966. Oberinspektor Manfred Wagner kann seinen Urlaub nicht genießen, der Tod eines 14jährigen Jungen lässt ihm einfach keine Ruhe. Sein Vorgesetzter ließ den Fall einstellen, weil es keinen Hinweis auf ein Fremdverschulden gibt. Doch Wagner ermittelt privat weiter… Dieser historische Krimi reizte mich besonders, da ich am Schauplatz der Handlung einen großen Teil meiner Kindheit und Jugend verbrachte und auch noch ordentliche Erinnerungen an das Zeitgefühl Ende der 60er/Anfang der 70er Jahre habe. Gleich auf der ersten Seite saß Wagner auf dem Platz neben meiner alten Schule, da hat man natürlich alles besonders gut vor Augen. Auch sonst ist der Zeitgeist hervorragend eingefangen. Die Erwachsenen haben mehr oder weniger traumatische Erinnerungen an den Krieg, auch Wagner wird von düsteren Erlebnissen gequält, die sein Leben in der Gegenwart beeinflussen. Bei den Arbeitern macht sich zudem Zukunftsangst breit, da die ersten Zechen dichtgemacht wurden. Ablenkung bietet die Fußballweltmeisterschaft, man muss nur zunächst jemanden finden, der bereits über einen Fernseher verfügt. Wenn ich las, wie die Menschen beschrieben wurden, wie sie aussahen, sich benahmen und welche Werte sie vertraten, sah ich vor meinem geistigen Auge sofort Eltern, Großeltern und diverse Tanten und Onkel. In diesem Szenario versucht Wagner nun also, Licht in einen ominösen Todesfall zu bringen. Ein weiterer, mit möglichem Zusammenhang, wird dazukommen. Die Auflösung am Ende ist schlüssig, macht aber auch betroffen, da sie deutlich macht, wie viele Opfer und bedrückende Schicksale es zu dieser Zeit gab. Fazit: Gelungene Zeitreise ins Ruhrgebiet der späten 60er Jahre, historischer Schauplatz und Zeitgeist sind sehr gut dargestellt. Der Krimi ist dabei etwas nachranging.

Ein schön geschriebener Krimi

Bewertung aus Duisburg am 06.09.2020

Bewertet: eBook (ePUB)

Fast schon ein Zeitdokument,wer in sich in Oberhausen auskennt, meint die eine oder andere Ecke wieder zu erkennen. Schön dargestellte Charaktäre aus dem Ruhrpott.

Ein schön geschriebener Krimi

Bewertung aus Duisburg am 06.09.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

Fast schon ein Zeitdokument,wer in sich in Oberhausen auskennt, meint die eine oder andere Ecke wieder zu erkennen. Schön dargestellte Charaktäre aus dem Ruhrpott.

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Zechensterben

von Peter Kersken

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"Ich bin nu ma Hauer. Wat anderes kann ich nich. Hab sonst nix gelernt.Wat soll ich den mit fast fuffzich noch machen, wenn se mich freisetzen? Ich hab schon geträumt, dat ich vor der Clemenskirche rumgesessen und meinen Hut aufgehalten hab. Und dann is einer auf mich zugekommen, und ich hab gedacht, jetzt schmeißt der mir en Groschen rein. Aber der hat nur seinen Hut genommen und sich neben mich gesetzt. Und dann sind immer mehr gekommen, bis der ganze Kirchplatz voll war. Alles Kumpels von e Zeche, und alle haben ihren Hut aufgehalten."
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