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Briefe an Poseidon

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inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.09.2012

Abbildungen

Bildtaf.

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

22,1/14,6/2,2 cm

Gewicht

498 g

Auflage

2

Originaltitel

Brieven aan Poseidon

Übersetzt von

Helga van Beuningen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42294-6

Beschreibung

Rezension

»Die unbeantworteten Briefe an den Meeresgott rahmen eine lose Folge von Reflexionen über Alter und Endlichkeit, Zeit und Ewigkeit und ihre Spiegelungen in einer ob ihrer Flüchtigkeit stets kostbarer werdenden Gegenwart ... So ist dieses dokumentierte Schreiben ehrlich und von großer Offenheit geprägt ...« ("Frankfurter Rundschau")
»Cees Nooteboom . . .  ist mit den Briefe an Poseidon , ein kleines Meisterwerk gelungen, das sich liest wie die Flaschenpost eines einsamen Inselbewohners: Botschaften, die mit keiner Antwort mehr rechnen.« ("NZZ am Sonntag")
»Poetisch und klug.« ("DIE ZEIT")
»Nootebooms Briefe an Poseidon sind ein weltläufiges, charmantes Gespinst aus 23 Kapiteln mit Notaten und Aussagen – letztlich durchstreift der Autor 2000 Jahre Kulturgeschichte um den antiken ›Erderschütterer mit dem Dreizack.‹« ("Aachener Zeitung")
»Eines der schönsten Geschenke für jemanden, der gerne liest.« ("fr.de")
»Ein buntes, geheimnisvolles Sammelsurium, in dem sich Cees Nooteboom einmal mehr als großartiger Stilist und metaphysischer Denker mit Phantasie und Tiefgang präsentiert.« ("Die Tagespost")
»Leichtsilbig und rastlos wechselt er zwischen dem Reich der Wissenschaften und dem Reich der Mythen, um mit dem ›Arsenal‹-Blick des Mythischen auf die Realität zurückschauen zu können. Aus dieser kreativen Denkbewegung heraus entstehen kostbare Miniaturen, in denen das Faust -Thema anklingt: Was ist es, was diese Welt im Innersten zusammenhält?« ("Deutschlandfunk Kultur")

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.09.2012

Abbildungen

Bildtaf.

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

22,1/14,6/2,2 cm

Gewicht

498 g

Auflage

2

Originaltitel

Brieven aan Poseidon

Übersetzt von

Helga van Beuningen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42294-6

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@suhrkamp.de

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Der Anlass für Cees Nootebooms…

MaWiOr aus Halle am 28.02.2014

Bewertungsnummer: 2703243

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Anlass für Cees Nootebooms „Briefe an Poseidon“ ist eine banale Papierserviette, die der niederländische Schriftsteller im Februar in einem Restaurant am Münchner Viktualienmarkt bekam. Angesichts des abgebildeten Meeresgottes mit dem Dreizack reifte der Entschluss, ihm Briefe zu schreiben. Also verlässt der Autor den deutschen Winter und taucht quasi in den Sommer am Mittelmeer ein. Dabei hat er noch nie an einen Gott geschrieben. Aber er muss einfach anfangen. Und so folgen 23 Briefe an Poseidon. Darin erzählt Nooteboom von seinen täglichen Beobachtungen, vermischt mit philosophischen Gedanken, die ihn bei seinen Betrachtungen beschäftigen. Er reflektiert immer wieder über Götter und Gott, und beleuchtet die alten Mythen und Sagen mit einem neuen Blick. „Auf meinen Reisen bin ich zahllosen Formen des Göttlichen begegnet, den Göttern der Maya, der Azteken, der Dogon, der Hindus.“ Dabei betreibt er seine Studien nur selten an göttlichen Lokalitäten, vielmehr an modernen Einrichtungen wie Flughäfen oder U-Bahn-Stationen. Selbst auf Werbetafeln oder Ansichtskarten entdeckt Nooteboom das Göttliche. Neben den Göttern bevölkern auch Gestalten der Weltgeschichte und der Neuzeit diese Briefe wie Dante, Hölderlin, Beckett oder Brigitte Bardot. Es ist jedoch ein eingleisiger Briefverkehr, denn Antworten des Meeresgottes gibt es nicht, obwohl er ihn immer wieder auffordert, zu den Problemen unserer Zeit Stellung zu nehmen. Neben den 23 Briefen komplettieren weitere über fünfzig kurze Prosatexte, in denen Nooteboom ebenfalls über Fragen der menschlichen Existenz meditiert. Mit einer sachlichen, aber durchaus poetischen Sprache versteht es Nooteboom, diese Grundfragen hinter den kleinen Alltagsdingen aufzuspüren. So fügt sich sein „Briefwechsel“ wunderbar in seine bisherige vielfältige Reiseliteratur ein.

Der Anlass für Cees Nootebooms…

MaWiOr aus Halle am 28.02.2014
Bewertungsnummer: 2703243
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Anlass für Cees Nootebooms „Briefe an Poseidon“ ist eine banale Papierserviette, die der niederländische Schriftsteller im Februar in einem Restaurant am Münchner Viktualienmarkt bekam. Angesichts des abgebildeten Meeresgottes mit dem Dreizack reifte der Entschluss, ihm Briefe zu schreiben. Also verlässt der Autor den deutschen Winter und taucht quasi in den Sommer am Mittelmeer ein. Dabei hat er noch nie an einen Gott geschrieben. Aber er muss einfach anfangen. Und so folgen 23 Briefe an Poseidon. Darin erzählt Nooteboom von seinen täglichen Beobachtungen, vermischt mit philosophischen Gedanken, die ihn bei seinen Betrachtungen beschäftigen. Er reflektiert immer wieder über Götter und Gott, und beleuchtet die alten Mythen und Sagen mit einem neuen Blick. „Auf meinen Reisen bin ich zahllosen Formen des Göttlichen begegnet, den Göttern der Maya, der Azteken, der Dogon, der Hindus.“ Dabei betreibt er seine Studien nur selten an göttlichen Lokalitäten, vielmehr an modernen Einrichtungen wie Flughäfen oder U-Bahn-Stationen. Selbst auf Werbetafeln oder Ansichtskarten entdeckt Nooteboom das Göttliche. Neben den Göttern bevölkern auch Gestalten der Weltgeschichte und der Neuzeit diese Briefe wie Dante, Hölderlin, Beckett oder Brigitte Bardot. Es ist jedoch ein eingleisiger Briefverkehr, denn Antworten des Meeresgottes gibt es nicht, obwohl er ihn immer wieder auffordert, zu den Problemen unserer Zeit Stellung zu nehmen. Neben den 23 Briefen komplettieren weitere über fünfzig kurze Prosatexte, in denen Nooteboom ebenfalls über Fragen der menschlichen Existenz meditiert. Mit einer sachlichen, aber durchaus poetischen Sprache versteht es Nooteboom, diese Grundfragen hinter den kleinen Alltagsdingen aufzuspüren. So fügt sich sein „Briefwechsel“ wunderbar in seine bisherige vielfältige Reiseliteratur ein.

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