Produktbild: Briefe an Poseidon

Briefe an Poseidon Essays

1

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inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

72854

Erscheinungsdatum

19.09.2012

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

6965 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518756003

Beschreibung

Rezension

»Cees Nooteboom . . . ist mit den Briefe an Poseidon, ein kleines Meisterwerk gelungen, das sich liest wie die Flaschenpost eines einsamen Inselbewohners: Botschaften, die mit keiner Antwort mehr rechnen.«
Klara Obermüller, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag 30.09.2012

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ePUB

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Verkaufsrang

72854

Erscheinungsdatum

19.09.2012

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

6965 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518756003

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Der Anlass für Cees Nootebooms…

MaWiOr aus Halle am 28.02.2014

Bewertungsnummer: 2703243

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Anlass für Cees Nootebooms „Briefe an Poseidon“ ist eine banale Papierserviette, die der niederländische Schriftsteller im Februar in einem Restaurant am Münchner Viktualienmarkt bekam. Angesichts des abgebildeten Meeresgottes mit dem Dreizack reifte der Entschluss, ihm Briefe zu schreiben. Also verlässt der Autor den deutschen Winter und taucht quasi in den Sommer am Mittelmeer ein. Dabei hat er noch nie an einen Gott geschrieben. Aber er muss einfach anfangen. Und so folgen 23 Briefe an Poseidon. Darin erzählt Nooteboom von seinen täglichen Beobachtungen, vermischt mit philosophischen Gedanken, die ihn bei seinen Betrachtungen beschäftigen. Er reflektiert immer wieder über Götter und Gott, und beleuchtet die alten Mythen und Sagen mit einem neuen Blick. „Auf meinen Reisen bin ich zahllosen Formen des Göttlichen begegnet, den Göttern der Maya, der Azteken, der Dogon, der Hindus.“ Dabei betreibt er seine Studien nur selten an göttlichen Lokalitäten, vielmehr an modernen Einrichtungen wie Flughäfen oder U-Bahn-Stationen. Selbst auf Werbetafeln oder Ansichtskarten entdeckt Nooteboom das Göttliche. Neben den Göttern bevölkern auch Gestalten der Weltgeschichte und der Neuzeit diese Briefe wie Dante, Hölderlin, Beckett oder Brigitte Bardot. Es ist jedoch ein eingleisiger Briefverkehr, denn Antworten des Meeresgottes gibt es nicht, obwohl er ihn immer wieder auffordert, zu den Problemen unserer Zeit Stellung zu nehmen. Neben den 23 Briefen komplettieren weitere über fünfzig kurze Prosatexte, in denen Nooteboom ebenfalls über Fragen der menschlichen Existenz meditiert. Mit einer sachlichen, aber durchaus poetischen Sprache versteht es Nooteboom, diese Grundfragen hinter den kleinen Alltagsdingen aufzuspüren. So fügt sich sein „Briefwechsel“ wunderbar in seine bisherige vielfältige Reiseliteratur ein.

Der Anlass für Cees Nootebooms…

MaWiOr aus Halle am 28.02.2014
Bewertungsnummer: 2703243
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Anlass für Cees Nootebooms „Briefe an Poseidon“ ist eine banale Papierserviette, die der niederländische Schriftsteller im Februar in einem Restaurant am Münchner Viktualienmarkt bekam. Angesichts des abgebildeten Meeresgottes mit dem Dreizack reifte der Entschluss, ihm Briefe zu schreiben. Also verlässt der Autor den deutschen Winter und taucht quasi in den Sommer am Mittelmeer ein. Dabei hat er noch nie an einen Gott geschrieben. Aber er muss einfach anfangen. Und so folgen 23 Briefe an Poseidon. Darin erzählt Nooteboom von seinen täglichen Beobachtungen, vermischt mit philosophischen Gedanken, die ihn bei seinen Betrachtungen beschäftigen. Er reflektiert immer wieder über Götter und Gott, und beleuchtet die alten Mythen und Sagen mit einem neuen Blick. „Auf meinen Reisen bin ich zahllosen Formen des Göttlichen begegnet, den Göttern der Maya, der Azteken, der Dogon, der Hindus.“ Dabei betreibt er seine Studien nur selten an göttlichen Lokalitäten, vielmehr an modernen Einrichtungen wie Flughäfen oder U-Bahn-Stationen. Selbst auf Werbetafeln oder Ansichtskarten entdeckt Nooteboom das Göttliche. Neben den Göttern bevölkern auch Gestalten der Weltgeschichte und der Neuzeit diese Briefe wie Dante, Hölderlin, Beckett oder Brigitte Bardot. Es ist jedoch ein eingleisiger Briefverkehr, denn Antworten des Meeresgottes gibt es nicht, obwohl er ihn immer wieder auffordert, zu den Problemen unserer Zeit Stellung zu nehmen. Neben den 23 Briefen komplettieren weitere über fünfzig kurze Prosatexte, in denen Nooteboom ebenfalls über Fragen der menschlichen Existenz meditiert. Mit einer sachlichen, aber durchaus poetischen Sprache versteht es Nooteboom, diese Grundfragen hinter den kleinen Alltagsdingen aufzuspüren. So fügt sich sein „Briefwechsel“ wunderbar in seine bisherige vielfältige Reiseliteratur ein.

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Briefe an Poseidon

von Cees Nooteboom

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