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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

13 - 17 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.08.2012

Verlag

Sourcebooks Inc

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,1/13,9/2,5 cm

Gewicht

315 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-1-4022-7337-7

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Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

13 - 17 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.08.2012

Verlag

Sourcebooks Inc

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,1/13,9/2,5 cm

Gewicht

315 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-1-4022-7337-7

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • Bücherwurm

    4/5

    10.04.2015

    eBook (ePUB)

    Mobbing von einer anderen Seite

    Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, weil es aus der Perspektive des Täters geschrieben ist und ich mich gefragt habe, ob ich den Protagonisten überhaupt sympathisch finden kann. Die Antwort ist einfach: Ja. Das liegt hauptsächlich daran, dass Dan es nicht wirklich böse gemeint hat, denn er ist nicht mit der Intention „Ich will ihn fertig machen“ daran gegangen. Natürlich war es falsch, aber ihn dafür zu hassen wäre ebenfalls nicht richtig. Außerdem hat er sich sehr verändert und wurde selbst ein Opfer von Attacken. Generell merkt man einfach, dass er ein guter Kerl ist. Dan ist nicht das, was man erwartet, aber dafür umso realistischer. Die Idee, dass sein dreizehnjähriges Ich ihn begleitet und er in Gedanken und manchmal auch laut mit ihm spricht, fand ich sehr gut. Der kleine Kenny ist zwar ein anderer Mensch als Dan, weil dieser sich natürlich verändert hat, aber auch er ist nicht böse. An manchen Stellen ist Kenny tatsächlich der starke, vernünftige Part, an anderen verhält er sich wie ein typischer Dreizehnjähriger. Das hat mir wirklich gut gefallen und Kenny hat Dan irgendwie geholfen. Was Julie angeht, ist sie zwischendurch echt anstrengend, bis man alles versteht. In großen Teilen konnte ich mir zusammenreimen, was es mit ihr auf sich hat. Was ich ganz cool finde, ist, dass sie immer unterschiedliche Brillen trägt, sowas habe ich bisher noch nicht gelesen und hat ihr mehr Individualität gegeben, als die typische blonde Schönheit. Dans Freunde sind nicht alle miteinander befreundet. Auf einer Seite gibt es Mobbingopfer Brandon, dem Dan helfen will, aber Brandon vertraut ihm nicht und glaubt, Dan nutzt ihn nur aus. Auf der anderen Seite sind Lisa und Paul aus dem Public Speaking Kurs, über die man leider nicht sehr viel erfährt, aber die eher beliebt sind. Und natürlich das Auf-und-Ab mit Julie. Das alles fand ich sehr schön, da man merkt, warum sie sich miteinander anfreunden und ihre Beziehungen sich entwickeln und nichts von jetzt auf gleich entsteht. Der Showdown war zwar vorhersehbar, aber Dans Entwicklung hat mir gefallen. Das Ende ist ein bisschen offen, aber das hat mich nicht so sehr gestört. Fazit: „Send“ ist eine wirklich gute Geschichte, die einen Täter von einer sehr sympathischen Seite zeigt. Man erkennt, dass es immer zwei Seiten gibt und nicht immer alles so, wie es scheint. Definitiv empfehlenswert! 4,5 Sterne

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