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Die vergessene Generation Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen

15

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6296

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.11.2012

Abbildungen

mit 2 schwarz weiß Abbildungen

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,8/11,3/2,5 cm

Gewicht

220 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

42. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-94797-7

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Ein Buch, das in der Rückschau den Blick auf die Geschichte für immer verändert hat: "Die vergessene Generation. Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen"« Maren Keller, Der Spiegel, 15.12.2018 ("SPIEGEL")
»... Sabine Bode hat viele Kriegskinder in ihrem Buch zu Wort kommen lassen. Diese berichten nach häufigem Abwehren ("es ist doch damals allen schlecht gegangen" oder "sie werden mir doch jetzt kein Trauma einreden wollen"), voll Flucht, Verschüttung, Tieffliegern und Bombenhagel ziemlich distanziert und im Nachhinein wenig betroffen. Gleichzeitig aber kann man häufig besondere Unsicherheiten, Krankheiten, Schwankungen in deren Lebensweg beobachten.« Marianne Kerres, Pflegemagazin 4.8.2004 ("Pflegemagazin")
»... Sabine Bode hat viele von ihnen zum Sprechen gebracht, das ist ein großes Verdienst. Und sie hat Stellen aus der biografischen Literatur und aus Lebensberichten hinzugezogen, die die affektiven Leerstellen bei vielen Kriegskindern mit emotionalem Leben erfüllen. Sie macht zu Recht deutlich, dass das unverarbeitete Leid der ehemaligen Kriegskinder noch eine große gesellschaftliche Aufgabe darstellt, weil mit dem Beginn des Rentenalters die Überdeckung der Traumata durch Beruf und Arbeit endet. ...« Tilmann Moser, Psychologie heute, 8/2004 ("Psychologie Heute")
»So gelesen, ist Sabine Bodes Buch ein wichtiges und notwendiges Element im Mosaik der deutschen Geistesverfassung.« Gabriele von Arnim, Die Zeit, Literaturbeilage, 19.5.2004 ("Die Zeit")
»... Ein fundiertes Buch über ein Tabu, das über ein halbes Jahrhundert auf seine Aufarbeitung wartete.« Welt am Sonntag, 21.3.2004 ("Welt am Sonntag")
»... ein aufschlussreiches und oft anrührendes Buch zum Thema ... Dass auch die deutsche Zivilbevölkerung unter dem von ihrer Führung begonnenen Krieg gelitten hat, ist zwar schon in den letzten Jahren ins Blickfeld der Öffentlichkeit geraten - vor allem durch die Bücher von Günter Grass und Jörg Friedich -, aber die längerfristigen seelischen Auswirkungen von Bombardierungen und Vertreibung sind bisher kaum erörtert worden. ... Eine der ersten Publikationen überhaupt zum Thema« Frank Gerbert, Focus, 1.3.2004 ("Focus")

Zitat

»... Sabine Bode hat viele von ihnen zum Sprechen gebracht, das ist ein großes Verdienst. Und sie hat Stellen aus der biografischen Literatur und aus Lebensberichten hinzugezogen, die die affektiven Leerstellen bei vielen Kriegskindern mit emotionalem Leben erfüllen. Sie macht zu Recht deutlich, dass das unverarbeitete Leid der ehemaligen Kriegskinder noch eine große gesellschaftliche Aufgabe darstellt, weil mit dem Beginn des Rentenalters die Überdeckung der Traumata durch Beruf und Arbeit endet. ...«
Tilmann Moser, Psychologie heute, 8/2004

»... Sabine Bode hat viele Kriegskinder in ihrem Buch zu Wort kommen lassen. Diese berichten nach häufigem Abwehren ("es ist doch damals allen schlecht gegangen" oder "sie werden mir doch jetzt kein Trauma einreden wollen"), voll Flucht, Verschüttung, Tieffliegern und Bombenhagel ziemlich distanziert und im Nachhinein wenig betroffen. Gleichzeitig aber kann man häufig besondere Unsicherheiten, Krankheiten, Schwankungen in deren Lebensweg beobachten.«
Marianne Kerres, Pflegemagazin 4.8.2004

»So gelesen, ist Sabine Bodes Buch ein wichtiges und notwendiges Element im Mosaik der deutschen Geistesverfassung.«
Gabriele von Arnim, Die Zeit, Literaturbeilage, 19.5.2004

»... Ein fundiertes Buch über ein Tabu, das über ein halbes Jahrhundert auf seine Aufarbeitung wartete.«
Welt am Sonntag, 21.3.2004

»... ein aufschlussreiches und oft anrührendes Buch zum Thema ...
Dass auch die deutsche Zivilbevölkerung unter dem von ihrer Führung begonnenen Krieg gelitten hat, ist zwar schon in den letzten Jahren ins Blickfeld der Öffentlichkeit geraten - vor allem durch die Bücher von Günter Grass und Jörg Friedich -, aber die längerfristigen seelischen Auswirkungen von Bombardierungen und Vertreibung sind bisher kaum erörtert worden. ...
Eine der ersten Publikationen überhaupt zum Thema«
Frank Gerbert, Focus, 1.3.2004

Produktdetails

Verkaufsrang

6296

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.11.2012

Abbildungen

mit 2 schwarz weiß Abbildungen

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,8/11,3/2,5 cm

Gewicht

220 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

42. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-94797-7

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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Wieder gegen das Vergessen

Mareike Kollenbrandt aus Jülich am 16.04.2022

Bewertungsnummer: 1696614

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein kleiner Exkurs in die Geschichte und ihre Auswirkungen auf die heutige Zeit. Was haben die Schrecken des Krieges mit den Kindern von damals gemacht? Aufgewachsen in Trümmern und in ständiger Angst vor Bombenangriffen. Entwurzelt, weggeschickt und auf sich allein gestellt. Dazu kommen die vom Krieg traumatisierten Eltern, die versucht haben diese Kinder durchzubringen und auf einen vernünftigen Lebenweg zu bringen. Niemand glaubt, daß das ohne Folgen für die nachfolgenden Generationen geblieben ist. Viel zu spät wurden diese Themen aufgegriffen und untersucht. Welchen Schaden man hätte verhindern können, darüber kann man heute nur spekulieren. Aber die, die davon erzählen könnten, sind nicht mehr da und viele Fragen bleiben offen. Erschütternd und emotional sind Geschichten der Betroffenen. Ein wichtiges Buch.

Wieder gegen das Vergessen

Mareike Kollenbrandt aus Jülich am 16.04.2022
Bewertungsnummer: 1696614
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein kleiner Exkurs in die Geschichte und ihre Auswirkungen auf die heutige Zeit. Was haben die Schrecken des Krieges mit den Kindern von damals gemacht? Aufgewachsen in Trümmern und in ständiger Angst vor Bombenangriffen. Entwurzelt, weggeschickt und auf sich allein gestellt. Dazu kommen die vom Krieg traumatisierten Eltern, die versucht haben diese Kinder durchzubringen und auf einen vernünftigen Lebenweg zu bringen. Niemand glaubt, daß das ohne Folgen für die nachfolgenden Generationen geblieben ist. Viel zu spät wurden diese Themen aufgegriffen und untersucht. Welchen Schaden man hätte verhindern können, darüber kann man heute nur spekulieren. Aber die, die davon erzählen könnten, sind nicht mehr da und viele Fragen bleiben offen. Erschütternd und emotional sind Geschichten der Betroffenen. Ein wichtiges Buch.

Die vergessene Generation. Ein wichtiges Buch.

Gisela Busemann aus Leer (Ostfriesland) am 02.04.2021

Bewertungsnummer: 814934

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Viele traumatisierte Menschen des zweiten Weltkrieges sind in der Vergangenheit zu Wort gekommen. Überlebende der Konzentrationslager, Kriegsgefangene, Trümmerfrauen. Opfer des Regimes. Sie alle haben Schlimmes erlebt. Ein sehr große Bevölkerungsgruppe hatte lange Jahre keine Stimme. Sabine Bode hat sich dieser Menschen in vielen persönlichen Gesprächen angenommen. In ihrem Buch „Die vergessene Generation“ brechen Kriegskinder ihr Schweigen. Ein wichtiges, notwendiges Buch, das mich sehr nachdenklich zurück gelassen hat und mich ganz tief berührt hat. Mit dem Ende des Krieges begann in Deutschland der Aufbau und man wollte alles Schreckliche so schnell wie möglich vergessen. Doch die furchtbaren Bombennächte, Flucht und Vertreibung . Hunger und Kälte hatten ihre Spuren hinterlassen. Es war damals nicht üblich, sich mit den Ängsten, Wünschen und Träumen der Kinder auseinander zu setzen. Sie hatten einfach zu funktionieren. Wenn der Vater nach langer Gefangenschaft heimkehrte und sich alsbald wieder mehr oder weniger als Familienoberhaupt präsentierte, waren die Kinder oft total verunsichert und hilflos. Sie blieben mit ihren Erinnerungen und Ängsten an all das allein. Man sprach einfach nicht darüber nach dem Motto, seid froh, dass wir alles überlebt haben. Viele Betroffene kommen in dem Buch zu Wort um darüber zu berichten, wie sie unter den Spätfolgen des Krieges gelitten haben. Sabine Bode ist 1947 geboren. War Redakteurin beim Kölner Stadt-Anzeiger. Heute lebt sie als freie Journalistin und Autorin in Köln, arbeitet für den Hörfunk von WDR und NDR.

Die vergessene Generation. Ein wichtiges Buch.

Gisela Busemann aus Leer (Ostfriesland) am 02.04.2021
Bewertungsnummer: 814934
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Viele traumatisierte Menschen des zweiten Weltkrieges sind in der Vergangenheit zu Wort gekommen. Überlebende der Konzentrationslager, Kriegsgefangene, Trümmerfrauen. Opfer des Regimes. Sie alle haben Schlimmes erlebt. Ein sehr große Bevölkerungsgruppe hatte lange Jahre keine Stimme. Sabine Bode hat sich dieser Menschen in vielen persönlichen Gesprächen angenommen. In ihrem Buch „Die vergessene Generation“ brechen Kriegskinder ihr Schweigen. Ein wichtiges, notwendiges Buch, das mich sehr nachdenklich zurück gelassen hat und mich ganz tief berührt hat. Mit dem Ende des Krieges begann in Deutschland der Aufbau und man wollte alles Schreckliche so schnell wie möglich vergessen. Doch die furchtbaren Bombennächte, Flucht und Vertreibung . Hunger und Kälte hatten ihre Spuren hinterlassen. Es war damals nicht üblich, sich mit den Ängsten, Wünschen und Träumen der Kinder auseinander zu setzen. Sie hatten einfach zu funktionieren. Wenn der Vater nach langer Gefangenschaft heimkehrte und sich alsbald wieder mehr oder weniger als Familienoberhaupt präsentierte, waren die Kinder oft total verunsichert und hilflos. Sie blieben mit ihren Erinnerungen und Ängsten an all das allein. Man sprach einfach nicht darüber nach dem Motto, seid froh, dass wir alles überlebt haben. Viele Betroffene kommen in dem Buch zu Wort um darüber zu berichten, wie sie unter den Spätfolgen des Krieges gelitten haben. Sabine Bode ist 1947 geboren. War Redakteurin beim Kölner Stadt-Anzeiger. Heute lebt sie als freie Journalistin und Autorin in Köln, arbeitet für den Hörfunk von WDR und NDR.

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