Ein Geheimnis

Roman

suhrkamp pocket Band 4791

Philippe Grimbert

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Beschreibung

Philippe ist fünfzehn, als ihm Louise, eine Freundin der Familie, ein über Jahre gehütetes Geheimnis enthüllt. Die Grimberts sind Juden und haben das Leben im besetzten Paris keineswegs so unbeschadet überstanden, wie sie Philippe bislang glauben machen wollten. Der als Einzelkind aufgewachsene Philippe wird an eine von allen verdrängte Vergangenheit seiner Familie herangeführt, in der es den großen Bruder seiner Phantasie tatsächlich gegeben hat.

Produktdetails

Verkaufsrang 60513
Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Erscheinungsdatum 16.11.2010
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Seitenzahl 154 (Printausgabe)
Dateigröße 1263 KB
Auflage 1. Auflage
Originaltitel Un secret, 2004
Übersetzer Holger Fock, Sabine Müller
Sprache Deutsch
EAN 9783518735602

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Philippe Grimberts Geheimnis

Karin Baldermann aus Wagnersche/ Innsbruck am 17.02.2011

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als Einzelkind hat es Philippe nicht leicht. Schmächtig ist er, nicht der talentierte, kräftige Sohn, den seine Eltern - beide begeisterte Sportler - gern gehabt hätten. Auch der große Bruder, den er sich in seinen Tagträumen herbeiphantasiert,kann nicht helfen: Kein Stolz, nur Enttäuschung und Leere liegen im Blick des Vaters ..... Ein herausragender, autobiographischer Roman, der mich sehr berührte. Voller Liebe und Schuld, geheimnisvoller Vergangenheit und grausamen Judenverfolgung zur Zeit der deutschen Besatzung in Paris. Eine dramatische Geschichte die Philippe Grimberts Familiengeheimnis lüftet.

Philippe Grimberts Geheimnis

Karin Baldermann aus Wagnersche/ Innsbruck am 17.02.2011
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als Einzelkind hat es Philippe nicht leicht. Schmächtig ist er, nicht der talentierte, kräftige Sohn, den seine Eltern - beide begeisterte Sportler - gern gehabt hätten. Auch der große Bruder, den er sich in seinen Tagträumen herbeiphantasiert,kann nicht helfen: Kein Stolz, nur Enttäuschung und Leere liegen im Blick des Vaters ..... Ein herausragender, autobiographischer Roman, der mich sehr berührte. Voller Liebe und Schuld, geheimnisvoller Vergangenheit und grausamen Judenverfolgung zur Zeit der deutschen Besatzung in Paris. Eine dramatische Geschichte die Philippe Grimberts Familiengeheimnis lüftet.

Ein Geheimnis

Sven Corell aus Frankenthal (Pfalz) am 18.02.2010

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In seinem autobiografischen Roman schildert Philippe Grimbert die Geschichte seiner Familie im Paris während der deutschen Besatzungszeit. Der Roman besteht aus zwei Teilen. Im ersten schildert er seine Kindheit, die davon geprägt ist, dass er sich einen imaginären Bruder einbildet. Grimbert beschreibt das Leben seiner jüdischen Eltern Maxime und Tania, wie sie sich kennen lernten und zueinander fanden. Doch plötzlich bekommt der Plot eine tragische Wende: Eine Freundin der Familie klärt ihn über die Vergangenheit seiner Eltern auf. Philippes Phantastereien eines Bruders waren gar nicht fernab jeder Realität, es gab ihn nämlich wirklich. Seine Eltern waren zunächst verschwägert. Nach dem Tod von Tanias Ehemann Robert im Krieg, der Deportation Hannahs (Maximes Ehefrau) und ihres gemeinsamen Sohnes, Simon, nach Auschwitz, werden sie ein Paar. Für Philippe ist das Geheimnis gelüftet, welches seine Eltern so lange behütet hatten. Überaus gelungenes Werk des französischen Schriftstellers Philippe Grimbert. Bereits der Titel und diverse Begebenheiten zu Beginn der Geschichte lassen den Leser erahnen, dass es zu einem tragischen Ende kommen wird. Dass dieses derart grausam und Schuld belastet sein wird, damit kann wirklich niemand rechnen. Trotz der Schuld, die Maxime und Tania tragen, kann man die Entscheidungen der beiden nachvollziehen und trauert mit ihnen mit. Ich fand den Roman insgesamt sehr berührend.

Ein Geheimnis

Sven Corell aus Frankenthal (Pfalz) am 18.02.2010
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In seinem autobiografischen Roman schildert Philippe Grimbert die Geschichte seiner Familie im Paris während der deutschen Besatzungszeit. Der Roman besteht aus zwei Teilen. Im ersten schildert er seine Kindheit, die davon geprägt ist, dass er sich einen imaginären Bruder einbildet. Grimbert beschreibt das Leben seiner jüdischen Eltern Maxime und Tania, wie sie sich kennen lernten und zueinander fanden. Doch plötzlich bekommt der Plot eine tragische Wende: Eine Freundin der Familie klärt ihn über die Vergangenheit seiner Eltern auf. Philippes Phantastereien eines Bruders waren gar nicht fernab jeder Realität, es gab ihn nämlich wirklich. Seine Eltern waren zunächst verschwägert. Nach dem Tod von Tanias Ehemann Robert im Krieg, der Deportation Hannahs (Maximes Ehefrau) und ihres gemeinsamen Sohnes, Simon, nach Auschwitz, werden sie ein Paar. Für Philippe ist das Geheimnis gelüftet, welches seine Eltern so lange behütet hatten. Überaus gelungenes Werk des französischen Schriftstellers Philippe Grimbert. Bereits der Titel und diverse Begebenheiten zu Beginn der Geschichte lassen den Leser erahnen, dass es zu einem tragischen Ende kommen wird. Dass dieses derart grausam und Schuld belastet sein wird, damit kann wirklich niemand rechnen. Trotz der Schuld, die Maxime und Tania tragen, kann man die Entscheidungen der beiden nachvollziehen und trauert mit ihnen mit. Ich fand den Roman insgesamt sehr berührend.

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