Produktbild: The Who - Maximum Rock
Band 3

The Who - Maximum Rock Die Geschichte der verrücktesten Rockgruppe der Welt - Band 3 - 1978 bis heute

Aus der Reihe The Who Triologie
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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

11.01.2013

Verlag

Koch International eBooks

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

1855 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783854454175

Beschreibung

Zitat

Stimmen zum ersten Band: "Die bislang beste Bio der Rocklegende aus Shepherd's Bush - akribisch recherchiert, packend geschrieben!" Sounds "Eine akribische Fleißarbeit mit hohem Unterhaltungswert. Kein Autor war bis jetzt so nahe dran. Geisselhart ist ein Besessener, der offensichtlich die Musik und die Helden liebt, über die er schreibt." SWR1 "Dieses Buch gehört in jede anständige Rockbibliothek!" Good Times

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

11.01.2013

Verlag

Koch International eBooks

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

1855 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783854454175

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Eine umfassende Rockbiografie

Raumzeitreisender aus Ahaus am 27.04.2026

Bewertungsnummer: 3121359

Bewertet: eBook (ePUB)

Band 1: Christoph Geisselhart beschreibt die Lebensgeschichte der Band "The Who", die Wurzeln ihrer Mitglieder, ihre Charaktere, ihre Beziehungen, die Entstehungsgeschichte und Bedeutung ihrer Songs, ihr musikalisches und privates Umfeld sowie ihren ausschweifenden Lebenswandel mit allen Höhen und Tiefen, Alkohol- und Drogenexzessen, den einige Rockmusiker ihrer Zeit nicht überlebt haben. Die Protagonisten sind der Kunststudent Pete Townshend, der Bassist und Multi-Instrumentalist John Entwistle, der um seinen sozialen Aufstieg kämpfende Roger Daltrey und der Selbstbestätigung suchende hyperaktive Schlagzeuger Keith Moon. In den Anfangsjahren gab es viele Machtkämpfe, wer denn die Richtung der Band vorgibt. Als Songschreiber hat sich Pete Townshend durchgesetzt. Die Entwicklungsgeschichte in Band 1 reicht von der Jugendzeit ihrer Mitglieder und ihren Erfahrungen in ersten Bands bis zum im Jahr 1971 erschienen Album "Who’s Next", das als Kompromiss aus Pete Townshends vergeblichen Versuchen, sein von östlichen Spiritualisten beeinflusstes ganzheitliches die Zuschauer einbeziehendes Projekt "Lifehouse" zu realisieren, entstanden ist. Ein vergleichbar umfassendes Werk, in dem jede Tour und die Entstehungsgeschichte jeden Songs beschrieben wird, habe ich noch nicht gelesen. Deutlich wird auch die explosive Spannung innerhalb der Band, die jederzeit zu ihrem Ende hätte führen können. Auch beschreibt der Autor, wie das Familienleben unter den ausschweifenden Exzessen der Musiker gelitten hat. Band 2: Geisselhart beschreibt Keith Moons exzessiven, selbstzerstörerischen Lebenswandel. Erste Überlegungen über einen möglichen Ersatz tauchen auf. Das nächste Konzeptalbum "Quadrophenia" steht an. Es bewegt sich inhaltlich näher an der Geschichte der Band, da die Jugendbewegung der Mods thematisiert wird. Das Album ist wegen interner Querelen eine schwere Geburt und die Konzerte verlaufen nicht immer wunschgemäß. "Tommy" wird verfilmt mit vielen Größen der Rockmusik, wenngleich die Verfilmung von der Geschichte auf dem Album abweicht. Bei den vielen Streitereien wundert es, dass die Band nicht explosionsartig auseinanderfliegt. Die einzelnen Mitglieder lenken sich mit Soloprojekten ab. John Entwistle, der sich sehr in den Hintergrund gedrängt fühlt, kümmert sich um das nächste Album "Odds and Sods" mit bislang unveröffentlichtem Material. Die Band feiert einige große Erfolge. Das Konzert in Charlton wurde ins "Guinness Buch der Rekorde" aufgenommen, aufgrund seiner Lautstärke von hundertzwanzig Dezibel. Es wird immer wieder deutlich, wie unterschiedlich die Charaktere der vier Musiker der Band "The Who" sind und wie sie sich trotz heftiger Streitigkeiten immer wieder zusammenraufen für die jeweils nächste Tournee. Die Show am 21. Oktober 1976 in Toronto gilt als Keith Moons letzter Auftritt vor zahlendem Publikum. Sein zerstörerischer Lebenswandel und das Ende seines Lebens stehen in Band 2 besonders im Fokus. Auch Pete Townshend zahlt einen hohen Preis für seine Karriere. "Aber schon auf den ersten Stufen vor unserer Eingangstür war ich kein Held mehr. Ich kam zu Kindern zurück, die nicht mal mehr wussten, wer ich war." (271) Keith Moon starb am 07. September 1978, 32 Jahre alt, an einer Überdosis Tabletten, die ihn von der Droge Alkohol heilen sollte. "Wir warteten eigentlich seit zwanzig Jahren darauf, dass Keith tot umfiel", meinte Pete. "Aber als es tatsächlich geschehen war, wollten wir es einfach nicht wahrhaben. Ich war so traurig; ich hatte einen Menschen verloren, den ich liebte." (346) Band 3: Interessant, dass sich Phil Collins als Nachfolger von Keith Moon ins Gespräch gebracht hat. Den Job bekam letztlich Kenney Jones von den Faces, mit dem Roger Daltrey nicht zufrieden war. Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahren stehen Tourneen auf dem Programm. Es entstehen zwei neue Alben. Pete Townshend versackt im Alkohol- und Drogensumpf. Mit viel Glück überlebt er diese schwierige Zeit. 1983 löste sich die Band auf. Es folgten Soloprojekte, Benefizkonzerte, Aufführungen von „Tommy“ und „Quadrophenia“ und Auftritte unter einem anderen Namen mit zahlreichen Gastmusikern. Der Autor beschreibt, wie diese Auftritte bei den Fans angekommen sind. Die Forderung der Fans war eindeutig: „Be The Who“. Sie hatten als Solokünstler nie den Erfolg, den sie als Band hatten. „The Who“ feiern noch Jahrzehnte nach ihrer Gründung große Bühnenerfolge. Sie sind bzw. waren unterschiedliche Charaktere, die sich immer wieder zusammengerauft haben. Der Autor beschreibt ihre Entwicklung chronologisch, wobei er zwischendurch immer mal wieder künftige Ereignisse kurz einblendet und die Leser neugierig macht. Deutlich wird auch, dass Pete Townshend ein Visionär ist und mit Lifehouse seiner Zeit voraus war. Es handelt sich bei diesem dreibändigen Werk zwar nicht um eine Autobiografie, dennoch glänzt Christoph Geisselhart mit einer Detailtiefe, die enorm umfangreiche Recherchen voraussetzen und allein aus den Erinnerungen eines Mitglieds der Band nicht entstanden wäre. Zu den Songs gibt es Erläuterungen, wenngleich es in einem so umfangreichen Werk möglich gewesen wäre, diese in Deutsch abzudrucken.

Eine umfassende Rockbiografie

Raumzeitreisender aus Ahaus am 27.04.2026
Bewertungsnummer: 3121359
Bewertet: eBook (ePUB)

Band 1: Christoph Geisselhart beschreibt die Lebensgeschichte der Band "The Who", die Wurzeln ihrer Mitglieder, ihre Charaktere, ihre Beziehungen, die Entstehungsgeschichte und Bedeutung ihrer Songs, ihr musikalisches und privates Umfeld sowie ihren ausschweifenden Lebenswandel mit allen Höhen und Tiefen, Alkohol- und Drogenexzessen, den einige Rockmusiker ihrer Zeit nicht überlebt haben. Die Protagonisten sind der Kunststudent Pete Townshend, der Bassist und Multi-Instrumentalist John Entwistle, der um seinen sozialen Aufstieg kämpfende Roger Daltrey und der Selbstbestätigung suchende hyperaktive Schlagzeuger Keith Moon. In den Anfangsjahren gab es viele Machtkämpfe, wer denn die Richtung der Band vorgibt. Als Songschreiber hat sich Pete Townshend durchgesetzt. Die Entwicklungsgeschichte in Band 1 reicht von der Jugendzeit ihrer Mitglieder und ihren Erfahrungen in ersten Bands bis zum im Jahr 1971 erschienen Album "Who’s Next", das als Kompromiss aus Pete Townshends vergeblichen Versuchen, sein von östlichen Spiritualisten beeinflusstes ganzheitliches die Zuschauer einbeziehendes Projekt "Lifehouse" zu realisieren, entstanden ist. Ein vergleichbar umfassendes Werk, in dem jede Tour und die Entstehungsgeschichte jeden Songs beschrieben wird, habe ich noch nicht gelesen. Deutlich wird auch die explosive Spannung innerhalb der Band, die jederzeit zu ihrem Ende hätte führen können. Auch beschreibt der Autor, wie das Familienleben unter den ausschweifenden Exzessen der Musiker gelitten hat. Band 2: Geisselhart beschreibt Keith Moons exzessiven, selbstzerstörerischen Lebenswandel. Erste Überlegungen über einen möglichen Ersatz tauchen auf. Das nächste Konzeptalbum "Quadrophenia" steht an. Es bewegt sich inhaltlich näher an der Geschichte der Band, da die Jugendbewegung der Mods thematisiert wird. Das Album ist wegen interner Querelen eine schwere Geburt und die Konzerte verlaufen nicht immer wunschgemäß. "Tommy" wird verfilmt mit vielen Größen der Rockmusik, wenngleich die Verfilmung von der Geschichte auf dem Album abweicht. Bei den vielen Streitereien wundert es, dass die Band nicht explosionsartig auseinanderfliegt. Die einzelnen Mitglieder lenken sich mit Soloprojekten ab. John Entwistle, der sich sehr in den Hintergrund gedrängt fühlt, kümmert sich um das nächste Album "Odds and Sods" mit bislang unveröffentlichtem Material. Die Band feiert einige große Erfolge. Das Konzert in Charlton wurde ins "Guinness Buch der Rekorde" aufgenommen, aufgrund seiner Lautstärke von hundertzwanzig Dezibel. Es wird immer wieder deutlich, wie unterschiedlich die Charaktere der vier Musiker der Band "The Who" sind und wie sie sich trotz heftiger Streitigkeiten immer wieder zusammenraufen für die jeweils nächste Tournee. Die Show am 21. Oktober 1976 in Toronto gilt als Keith Moons letzter Auftritt vor zahlendem Publikum. Sein zerstörerischer Lebenswandel und das Ende seines Lebens stehen in Band 2 besonders im Fokus. Auch Pete Townshend zahlt einen hohen Preis für seine Karriere. "Aber schon auf den ersten Stufen vor unserer Eingangstür war ich kein Held mehr. Ich kam zu Kindern zurück, die nicht mal mehr wussten, wer ich war." (271) Keith Moon starb am 07. September 1978, 32 Jahre alt, an einer Überdosis Tabletten, die ihn von der Droge Alkohol heilen sollte. "Wir warteten eigentlich seit zwanzig Jahren darauf, dass Keith tot umfiel", meinte Pete. "Aber als es tatsächlich geschehen war, wollten wir es einfach nicht wahrhaben. Ich war so traurig; ich hatte einen Menschen verloren, den ich liebte." (346) Band 3: Interessant, dass sich Phil Collins als Nachfolger von Keith Moon ins Gespräch gebracht hat. Den Job bekam letztlich Kenney Jones von den Faces, mit dem Roger Daltrey nicht zufrieden war. Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahren stehen Tourneen auf dem Programm. Es entstehen zwei neue Alben. Pete Townshend versackt im Alkohol- und Drogensumpf. Mit viel Glück überlebt er diese schwierige Zeit. 1983 löste sich die Band auf. Es folgten Soloprojekte, Benefizkonzerte, Aufführungen von „Tommy“ und „Quadrophenia“ und Auftritte unter einem anderen Namen mit zahlreichen Gastmusikern. Der Autor beschreibt, wie diese Auftritte bei den Fans angekommen sind. Die Forderung der Fans war eindeutig: „Be The Who“. Sie hatten als Solokünstler nie den Erfolg, den sie als Band hatten. „The Who“ feiern noch Jahrzehnte nach ihrer Gründung große Bühnenerfolge. Sie sind bzw. waren unterschiedliche Charaktere, die sich immer wieder zusammengerauft haben. Der Autor beschreibt ihre Entwicklung chronologisch, wobei er zwischendurch immer mal wieder künftige Ereignisse kurz einblendet und die Leser neugierig macht. Deutlich wird auch, dass Pete Townshend ein Visionär ist und mit Lifehouse seiner Zeit voraus war. Es handelt sich bei diesem dreibändigen Werk zwar nicht um eine Autobiografie, dennoch glänzt Christoph Geisselhart mit einer Detailtiefe, die enorm umfangreiche Recherchen voraussetzen und allein aus den Erinnerungen eines Mitglieds der Band nicht entstanden wäre. Zu den Songs gibt es Erläuterungen, wenngleich es in einem so umfangreichen Werk möglich gewesen wäre, diese in Deutsch abzudrucken.

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The Who - Maximum Rock

von Christoph Geisselhart

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  • Produktbild: The Who - Maximum Rock
  • Maximum Rock, die umfassende deutschsprachige Who-Biografie von Christoph Geisselhart, erscheint in drei Bänden im Hannibal Verlag. Band eins ist seit Herbst 2008 im Handel erhältlich. Er beschreibt den Zeitraum ab 1944 und die Geschichte der Gruppe von den allerersten Anfängen in Shepherd's Bush bis zum Jahr 1971, als The Who mit dem Album Who's Next ihr Meisterwerk ablieferten. Band zwei, erschienen im Frühjahr 2009, behandelt die Jahre von 1971 bis 1978. In dieser Phase standen Licht und Schatten, Ruhm und Niedergang eng nebeneinander: Das Quartett erreichte künstlerisch wie wirtschaftlich den Zenith; regelmäßige Konzerttourneen in den größten Stadien der USA sorgten dafür, dass das Unternehmen für alle Beteiligten gewaltigen Profit abwarf und The Who ihren Ruf als beste Liveband ihrer Zeit festigten. Doch zugleich waren die siebziger Jahre überschattet vom unaufhaltsamen Niedergang und Verfall des Schlagzeugers Keith Moon, der sich mit seinem übermäßigen Drogen- und Alkoholkonsum immer wieder in Todesnähe brachte. Umso erstaunlicher, dass The Who - mit Zak Starkey am Schlagzeug, dem Sohn des Beatles-Drummers Ringo Starr, als Moons Nachfolger - heutzutage vitaler denn je erscheinen und wahrscheinlich noch den 50. Jahrestag ihres Bestehens im Jahr 2012 auf der Livebühne verbringen werden.