Atlas eines ängstlichen Mannes

Ausgezeichnet mit dem Ernst-Toller-Preis 2013 und dem ITB BuchAwards 2014, Das literarische Reisebuch

Christoph Ransmayr

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Beschreibung

Ein großer erzählter Weltatlas. Christoph Ransmayrs ›Atlas eines ängstlichen Mannes‹ ist eine einzigartige, in siebzig Episoden durch Kontinente, Zeiten und Seelenlandschaften führende Erzählung. »Ich sah…«, so beginnt der Erzähler nach kurzen Atempausen immer wieder und führt sein Publikum an die fernsten und nächsten Orte dieser Erde: In den Schatten der Vulkane Javas, an die Stromschnellen von Mekong und Donau, ins hocharktische Packeis und über die Passhöhen des Himalaya bis zu den entzauberten Inseln der Südsee. Wie Landkarten fügen sich dabei Episode um Episode zu einem Weltbuch, das in Bildern von atemberaubender Schönheit Leben und Sterben, Glück und Schicksal der Menschen kartographiert.

erfahrungssatt und tiefgründig.

Christoph Ransmayr wurde 1954 in Wels/Oberösterreich geboren und lebt nach Jahren in Irland und auf Reisen wieder in Wien. Neben seinen Romanen »Die Schrecken des Eises und der Finsternis«, »Die letzte Welt«, »Morbus Kitahara«, »Der fliegende Berg«, »Cox oder Der Lauf der Zeit« und dem »Atlas eines ängstlichen Mannes« erscheinen Spielformen des Erzählens, darunter »Damen & Herren unter Wasser«, »Geständnisse eines Touristen«, »Der Wolfsjäger« und »Arznei gegen die Sterblichkeit«. Zum Werk Christoph Ransmayrs erschien der Band »Bericht am Feuer«. Für seine Bücher, die in mehr als dreißig Sprachen übersetzt wurden, erhielt er zahlreiche literarische Auszeichnungen, unter anderem die nach Friedrich Hölderlin, Franz Kafka und Bert Brecht benannten Literaturpreise, den Kleist-Preis, den Premio Mondello und, gemeinsam mit Salman Rushdie, den Prix Aristeion der Europäischen Union, den Prix du meilleur livre étranger und den Prix Jean Monnet de Littérature Européenne. Literaturpreise:Anton-Wildgans Preis der österreichischen Industrie (1989), Großer Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1992), Franz-Kafka-Preis (1995), Franz-Nabl-Preis der Stadt Graz (1996), Aristeion-Preis der Europäischen Union (1996, gemeinsam mit Salman Rushdie), Solothurner Literaturpreis (1997), Premio Letterario Internazionale Mondello (1997), Landeskulturpreis für Literatur des Bundeslandes Oberösterreich (1997), Friedrich Hölderlin Preis der Stadt Bad Homburg (1998), Nestroy-Preis (Bestes Stück - Autorenpreis) für »Die Unsichtbare« (2001), Bertolt-Brecht-Literaturpreis der Stadt Augsburg (2004), Heinrich-Böll-Preis (2007), Premio Itas (2009), Premio La voce dei lettori (2009), Premio Gambrinus (2010), Ernst-Toller-Preis (2013), Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau (2013), Franz-Josef-Altenburg-Preis (2014), Donauland Sachbuchpreis (2014), Fontane-Preis für Literatur (2014), Prix Jean Monnet de Littératures Européennes (2015), Prix du Meilleur livre étranger (2015), Marieluise-Fleißer-Preis (2017), Würth-Preis für Europäische Literatur (2018), Kleist-Preis (2018), Nominierung für den Man Booker International Prize (2018), Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten (2018), Ludwig-Börne-Preis (2020).

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 24.07.2014
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Seitenzahl 464
Maße (L/B/H) 19,3/12,6/2,9 cm
Gewicht 347 g
Auflage 4. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-19563-3

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Eine Kundin/ein Kunde aus Crans-près-Céligny am 14.09.2015

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Wirklich ein grosser Erzähler, fantastisch ! Mann kann das Buch nicht aus der Hand legen.

5/5

Atlas eines ängstlichen Mannes

Eine Kundin/ein Kunde aus Crans-près-Céligny am 14.09.2015
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Wirklich ein grosser Erzähler, fantastisch ! Mann kann das Buch nicht aus der Hand legen.

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Weltreise gefällig? Buch aufschlagen und los.

Eine Kundin/ein Kunde am 26.03.2015

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Die Personen, die uns begegnen, bestimmen unser Leben. So auch und gerade unterwegs. Und egal, ob in der Wüste, im Dschungel oder im Gebirge: Überall in der Welt trifft der Autor Menschen, mit denen er bestimmte Aspekte seiner Reisen verbindet. Warum das Buch allerdings „Atlas eines ängstlichen Mannes“ heißt, weiß wohl nur er allein, schließlich wäre „aufmerksam“ und „vielgereist“ deutlich passender gewesen.

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Weltreise gefällig? Buch aufschlagen und los.

Eine Kundin/ein Kunde am 26.03.2015
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Die Personen, die uns begegnen, bestimmen unser Leben. So auch und gerade unterwegs. Und egal, ob in der Wüste, im Dschungel oder im Gebirge: Überall in der Welt trifft der Autor Menschen, mit denen er bestimmte Aspekte seiner Reisen verbindet. Warum das Buch allerdings „Atlas eines ängstlichen Mannes“ heißt, weiß wohl nur er allein, schließlich wäre „aufmerksam“ und „vielgereist“ deutlich passender gewesen.

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Ransmayr, der Vielgereiste, erzählt in 70 kurzen Geschichten aus aller Herren Länder von unserer menschlichen Existenz auf diesem Planeten in den unvorstellbaren kosmischen Weiten. Ransmayr gehört zu den Autoren, die in die Tiefen des Lebens zu blicken, die conditio humana zu vermessen und lesbar zu machen vermögen.
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Ransmayr, der Vielgereiste, erzählt in 70 kurzen Geschichten aus aller Herren Länder von unserer menschlichen Existenz auf diesem Planeten in den unvorstellbaren kosmischen Weiten. Ransmayr gehört zu den Autoren, die in die Tiefen des Lebens zu blicken, die conditio humana zu vermessen und lesbar zu machen vermögen.

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Mit Christoph Ransmayr auf Reisen gehen, das macht Spaß: Ich kenne keinen, der besser beobachten, der glänzender formulieren kann. Kleine, scheinbar unbedeutende Begebenheiten gewinnen Gewicht. Jede der 70 Episoden aus allen Ecken der Erde ist ein kleines literarisches Kunstwerk. Man legt das Buch aus der Hand und meint mehr über die Welt und die Menschen erfahren zu haben.
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Mit Christoph Ransmayr auf Reisen gehen, das macht Spaß: Ich kenne keinen, der besser beobachten, der glänzender formulieren kann. Kleine, scheinbar unbedeutende Begebenheiten gewinnen Gewicht. Jede der 70 Episoden aus allen Ecken der Erde ist ein kleines literarisches Kunstwerk. Man legt das Buch aus der Hand und meint mehr über die Welt und die Menschen erfahren zu haben.

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