Produktbild: The Theory of the Growth of the Firm

The Theory of the Growth of the Firm

1

27,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.12.2013

Verlag

Martino Fine Books

Seitenzahl

284

Maße (L/B/H)

23,4/15,6/1,7 cm

Gewicht

488 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-1-61427-536-7

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.12.2013

Verlag

Martino Fine Books

Seitenzahl

284

Maße (L/B/H)

23,4/15,6/1,7 cm

Gewicht

488 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-1-61427-536-7

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • Hans-Peter Büttgenbach

    aus Langenfeld

    4/5

    15.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Vorläufer der Strategieforschung

    Diese klassische Arbeit (1959) von Edith Penrose wird inzwischen als Ursprung des Ressourcenansatzes der Strategieforschung (Hamel, Prahalad u. a.) gesehen. Penrose greift auf Schumpeter, Babbage, Florence u. a. zurück und sieht in freien Ressourcen Chancen, das Portfolio zu erweitern und zu wachsen. Marktversagen führe letztlich dazu, dass Unternehmen diesen Weg gehen. Das neoklassische Modell der Firma wird ergänzt, manche sagen obsolet. Größe und Wachstum sind zentrale Kategorien. Grenzen werden in diesem Kontext nicht in der Größe von Unternehmen gesehen - Skalenökonomie existiert hauptsächlich bezüglich der Mindestgröße eines Unternehmens -, lediglich das Wachstum selbst hat Grenzen. Die Obergrenze der Größe kann durch Veränderung der Struktur (Holding) variert werden. Wachstum hängt an mehreren Faktoren, wesentlich an Managementressourcen. Breiten Raum nimmt die Ökonomie der Diversifizierung ein. Diese bewirke ein Hedging der Risiken - eine frühe Portfoliologik der Unternehmung. Obwohl prinzipiell jegliche Erweiterung der Breite möglich sei, wird das Risiko einer "messy product structure" gesehen. M. Porter konnte für die Diskussion um horizontale Integration Jahrzehnte später auf das Scheitern lateraler Diversifikationsmuster der Mischkonzerne (Konglomerate) zurückgreifen, er verwies auch darauf, dass horizonrale Strategie kein Portfoliokonzept ist. Vertikale Integration - backward/forward - wird ebenso thematisiert. Die einfache Weltenteilung - small firms/large firms - geschieht weitgehend ohne Branchen- und Technologiebezug wie bspw. in den Arbeiten von Bain (1956), Chandler (1962) oder Porter (1980), daher ist sie wenig hilfreich. "Big Business" lebt nicht unangreifbar auf einem Thron. Die Argumentation leidet generell unter einem Zuviel an Ideen, angesichts des Alters des Werks ist dies aber verzeihlich. Neben der Strategieforschung nutzt die VWL das Puzzle um freie Ressourcen in Unternehmen. P. Romer entwickelt Jahrzehnte später ähnliche Überlegungen ("rekombinante Innovation") zum endogenen Wachstum.

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