Produktbild: Unglück auf Rezept

Unglück auf Rezept Die Anti-Depressiva-Lüge und ihre Folgen

7

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.02.2019

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,1/12,4/2,5 cm

Gewicht

333 g

Farbe

Lichtgrau / Rubin

Auflage

5. DruckAuflage, 2021

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-98060-8

Beschreibung

Rezension

»Peter und Mahinda Ansari bieten eine kompakte und ebenfalls durch viele Literaturbelege unterstützte, nicht minder kritische Darstellung der Wirkungen von Antidepressiva ... Inhaltlich transportieren sie ... eine wichtige und überfällige Botschaft.«
Gerd Glaesecke, Psychologie heute, Februar 2017 ("Psychologie Heute")
»Viele Verzweifelte greifen [...] nach jedem "Strohhalm". Und eben auch zum Antidepressivum. Dass es von den Medikamenten heißt, sie seien hochwirksam und sehr gut verträglich, erleichtert den Entschluss, es mal mit Tabletten zu "versuchen", enorm. Doch von effektiv und harmlos kann wahrlich keine Rede sein, meinen Mahinda Ansari und Dr. Peter Ansari.«
Verena Grein, Der Naturarzt, Februar 2017 ("Der Naturarzt")
»"Unglück auf Rezept" liest sich spannend wie ein Krimi und steckt voller Fakten.«
Gute Pillen, schlechte Pillen, November/Dezember 2016 ("Gute Pillen, schlechte Pillen,")
»Ihr gut verständliches Buch zeigt eindrücklich auf, mit welchen Machenschaften die Pharmaindustrie den Verkauf der Antidepressiva ankurbelt - und wie viele Patienten darunter leiden.«
Andreas Gossweiler, Gesundheitstipp, Dezember 2016 ("Gesundheitstipp")
»Für den Außenstehenden ist die Lektüre erschütternd. Man wird das Buch mehrfach beiseitelegen und einen Tag abwarten, bevor man es wieder aufschlägt. Zum Glück gibt es ein Kapitel "Alternative Behandlungsmöglichkeiten".«
Wolf Senf, Titel Kulturmagazin, 25.11.2016 ("Titel Kulturmagazin")
»Lesenswerter Denkanstoß.«
Myself, November 2016 ("Myself")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.02.2019

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,1/12,4/2,5 cm

Gewicht

333 g

Farbe

Lichtgrau / Rubin

Auflage

5. DruckAuflage, 2021

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-98060-8

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    29.03.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Aufdeckend und abschreckend

    Die von den Autoren behandelte Problematik bezeugt, wie das psychiatrische Krankheits- und Medikamentenverständnis der Psychiatrischen Fachärzte von der Pharmaindustrie kreiert wurde/wird. SSRI abzusetzen ist für eine beträchtliche Menge der Konsumenten ein Höllenritt, Ärzte negieren dies, beraten falsch und fördern so die Entstehung komplexer Krankheitsbilder - Absetzsyndrome - welchen dann mit erneuter Medikation versucht wird beizukommen, oftmals ohn Erfolg. Es entsteht viel Leid und es ist an der Zeit, dass die deutsche Psychiatrie-Landschaft sich den bereits seit längerem vorliegenden Forschungsbefunden hinsichtlich der Absetzproblematik zu - und von den Luftschlössern der Pharmariesen ab-wendet.

  • bookmark

    5/5

    08.06.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Mitdenken heute unerläßlich

    Ich finde dieses Buch richtig und wichtig. Ich habe es in einem Ruck durchgelesen und welch ein Zufall kam am folgenden Abend auch noch ein Fernsehbeitrag zum Thema Depressionen. Unterschiedlicher hätte man das Thema nicht aufarbeiten können. Auf der einen Seite der Fernsehbeitrag, mit dem Tenor, Antidepressiva machen nicht abhängig, verändern nicht die Persönlichkeit und führen nicht zu mehr Selbsttötungen. Dieses Buch hier beweist aber das Gegenteil und zwar auf eine Weise, die ich sehr beängstigend finde und das Betroffenen vielleicht auch richtig Angst macht. Sehr gut recherchiert, die Geschichte der Depression und deren Behandlung, Nebenwirkungen, Pharmaskandale, die Rolle der Psychiater, die verscheidenen Medikamente, alternative Behandlungsmöglichkeiten und weitere Hilfen. Alles sehr spannend aber sehr einseitig, beängstigend. Dieses Buch spricht sich, wenn ich alles richtig verstanden habe, gegen die Medikamente aus. Wäre ein Mittelweg möglich gewesen? Ich habe mit Freunden über Antidepressiva gesprochen, die mir z.B. von Persönlichkeitsveränderungen berichten, aber auch von tiefen Tälern aus Angst und Trauer, aus denen sie, dank der Pillen, endlich raus sind und glücklich darüber. Ich kenne aber auch z.T. deren Nebenwirkungen und die Probleme beim Absetzen der Medikamente, selbst nach kurzer Einnahme. Was ist also richtig, wenn lt. Buch 4 Millionen Menschen in Deutschland Antidepressiva nehmen? Extreme, die Angst machen, helfen nie weiter und deshalb nimmt man dieses aufschlußreiche Buch und vielleicht noch ein zweites zum Thema und sucht sich einen guten Facharzt. Ist sicher nicht immer einfach, aber wenn man sich umhört, kann der ein oder andere Bekannte sicher helfen. Dann stelle man alle seine Fragen und wertet die Antworten für sich aus. Mittdenken ist im heutigen Gesundheitswesen sowieso Pflicht und da sollte dieses Buch unbedingt, aber ohne Angst, gelesen werden.

  • CulturalNoise Online Magazin

    5/5

    05.04.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Informative, fundierte Fachliteratur

    Eines vorab: Ich betrachte dieses Werk nicht aus professioneller Distanz sondern als Betroffene. Daher kann ich aus erster Hand beurteilen, wie real die Schilderungen sind. Wer den Autoren also eine Anti-Pharma-Propaganda unterstellt und behauptet, so schlimm könnten die Verhältnisse in der Psychiatrie gar nicht sein, der irrt. Sie sind so schlimm und zum Teil sogar noch schlimmer. Da es in diesem Fachbuch diverse Erfahrungsberichte von Patienten und ihren Angehörigen gibt, die für manche Leser nahezu abenteuerlich anmuten dürften, habe ich meine persönlichen Erlebnisse zu dem Thema ebenfalls kurz zusammenfassen. Wer Interesse daran hat, folgt bitte dem Link auf unserer Website. Wenn ich nun also dieses Sachbuch lese, weckt das widersprüchliche Gefühle in mir. Zum einen bin ich zutiefst schockiert, wenn ich bedenke, dass die "Serotonin-Lüge" der Ärzteschaft bereits seit Jahren bekannt ist und dennoch nicht von dieser Therapiemethode Abstand genommen wird. Das Gegenteil ist der Fall. Die Patienten werden klein gemacht, unter Druck gesetzt und mit weiteren Lügen gefüttert, um auf die medikamentöse Therapie einzugehen. Das Bild der "Zombies" auf den Klinikfluren werde ich nie vergessen. Der zweite Impuls ist tiefe Dankbarkeit und Erleichterung - denn die Autoren sprechen mir aus der Seele. Vermutlich liegt das an ihrer eigenen Lebensgeschichte, denn bei aufmerksamer Lektüre fällt auf: Eines der Fachbeispiele berichtet von den Erfahrungen, die Sabine Ansari als Psychiatrie-Patientin machen musste. Ich empfinde es als ausgesprochen mutig, das am Ende des Buches einzugestehen. Dass aus den persönlichen Erlebnissen des Ehepaars die Website [depression-heute.de] entstanden ist, sie dieses Buch geschrieben haben und beide sich aktiv für psychisch Erkrankte einsetzen, ist bemerkenswert und ein Paradebeispiel dafür, dass ein erfülltes Leben trotz Depression möglich ist. Aber zurück zum Buch: In klaren und deutlichen Worten fassen die Autoren gut belegte Fakten zu den folgenden Kernpunkten zusammen: * Depressionen und ihr Verlauf * Antidepressiva und das Lügennetz der Pharmaindustrie * Ignoranz und Korruption im Gesundheitssystem * Alternativen zur medikamentösen Therapie Am Ende des Buches findet sich ein ausführliches Quellenverzeichnis, das die Thesen des Paares stützt. Sowohl für medizinisches Fachpersonal, als auch verständlich für Laien, setzen Peter und Sabine Ansari ihre Leser über diesen Medizin-Skandal ins Bild und weisen den Weg zu erfolgreicheren Behandlungsmethoden. Unterstützt wurden sie von namhaften Ärzten und Forschern, allen voran Prof. Dr. med. Bruno Müller-Oerlinghausen, der auch das Vorwort verfasst hat. Jeder Betroffene und seine Angehörigen werden sich in diesem Werk wiederfinden. Es ist auch höchste Zeit, dass die Missstände der medikamentösen Therapie in der Psychiatrie endlich einmal in dieser ungeschönten Form thematisiert werden. Jedem Patienten sollte der Inhalt Mut machen, denn er ist mit seinen schrecklichen Erfahrungen bei Weitem nicht alleine - auch wenn die behandelnden Ärzte es gerne so darstellen. Meiner Meinung nach gehört dieses Buch als Standardwerk in jede neurologische bzw. psychiatrische Praxis. Das würde vielen Patienten und ihren Familien enormes Leid ersparen. Es ist informative, fundierte Fachliteratur, deren Inhalt für jeden Interessierten gut zugänglich ist. Das Buch ist so aufgebaut, dass es nicht am Stück gelesen werden muss. Gezielt können die Leser bestimmte Themen nachschlagen und haben direkt alles Wissenswerte zur jeweiligen Fragestellung beisammen. Das ist auch der Grund für die Mehrfachnennung bestimmter Fakten und Kerngedanken. Je nach Thema werden die betreffenden Sachverhalte in manchen Kapiteln ausführlich, an anderer Stelle nur kurz und knapp beschrieben. Doch auch wer - wie ich - mehrere Abschnitte nacheinander liest, wird sich durch die Wiederholungen nicht gestört fühlen. Jeder mehrfach erwähnte Fakt ist ein Kernelement der desaströsen Behandlung von Menschen mit Depressionen (sofern sie denn tatsächlich an Depressionen leiden) und erhält je nach Fragestellung noch einmal eine ganz andere Bedeutung. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung für dieses Sachbuch. Wer im persönlichen Umfeld mit dem Thema zu tun hat, sollte es auf jeden Fall lesen. Auch Ärzten und Therapeuten möchte ich es wärmstens ans Herz legen. Ich möchte jedoch auf keinen Fall den Leserkreis begrenzen. Ich denke, jeder einzelne Mensch wird im Laufe seines Lebens mindestens einmal mit dem Thema Depression konfrontiert - spätestens beim Besuch des Neurologen bzw. Psychiaters, ganz egal, weshalb der Termin ursprünglich zustande kam. Fazit: Endlich einmal schwarz auf weiß die ungeschönte Wahrheit über Antidepressiva. Lesenswert für Betroffene, Interessierte, Therapeuten und vor allem Ärzte! Wertung: 5 Punkte

  • Bewertung

    aus Coppenbrügge

    5/5

    06.11.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Uneingeschränkt empfehlenswert!

    Zusammen mit seiner Ehefrau Sabine Ansari, einer Heilpraktikerin, hat der Humanbiologie Peter Ansari ein wichtiges Buch über Antidepressiva geschrieben. Zehn Jahre hat er über Depressionen geforscht. Jetzt betreiben beide im niedersächsischen Coppenbrügge eine Gemeinschaftspraxis, wo auch Menschen mit psychiatrischen Diagnosen betreut werden. In sechs Kapiteln schreiben die Ansaris über die ungehemmte Verbreitung dieser Substanzen, ihre gelegentlich suizidfördernde Wirkung und über die Qualen, die beim Absetzen auftreten können. Im zweiten Kapitel geht es um die nach wie vor unbekannten biochemischen Vorgänge, die mit Depressionen einhergehen, um den Placebo-Effekt von Antidepressiva und die gerne verschwiegenen unerwünschten Wirkungen. Kapitel 3 handelt betrügerische Bewerbung von Antidepressiva und Milliardenstrafen für aufgeflogene Herstellerfirmen ab, Kapitel 4 die Lüge vom niedrigen Serotoninspiegel als Ursache von Depressionen. Im fünften Kapitel betrachten die Ansaris die verquere Geschichte der Antidepressiva seit den 1950er Jahren, und im Schlusskapitel geht es um wirksame, "alternative" Behandlungsmöglichkeiten. Das Buch ist übersichtlich, die Ausführungen sind auch für medizinische Laien problemlos zu verstehen: also ein uneingeschränkt empfehlenswertes Buch für alle, die sich einen Überblick über das Geschäft mit den Antidepressiva (einschließlich den neueren Antidepressiva), deren Wirkungen und Risiken verschaffen wollen.

  • Bewertung

    aus Lippstadt

    5/5

    09.10.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Muss für jeden Arzt und Psychologen

    Dieses Buch kann ich wirklich jedem, vor allem jedem Arzt und Psychologen, dringend empfehlen. Es schildert eindringlich und teilweise spannend wie ein Krimi, wie verantwortungslos und leichtfertig mit Antidepressiva umgegangen wird. Ich spreche da auch aus eigener Erfahrung. Ganz großen Dank an die Autoren und den Verlag.

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